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Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb hornoxe:
vor 11 Stunden schrieb Mahag:

Persönlich glaube ich das in Deutschland zehnmal so viel infiziert sind wie gemeldet. Vielleicht auch ich. Bedeutet aber auch wir reden über eine mediale Corona Blase.

 

Nicht schlecht die These... Dafür meinen Respekt sowas am Morgen mal rauszuhauen... 

 

Häng mal an die aktuelle Zahl der nachgewiesenen Infektionen ne 0 dran und setz das im Anschluss in Relation zur Gesamtbevölkerung... Da siehst du dann blässchen... 

 

Es wird schon weiter gehen, hoffentlich asap, ich häng da auch mit meinem Job dran... Aber ein Medienhype ist es sicher nicht...

 

Aus der Luft gegriffen ist die These nicht:

https://humanrightsinvestigations.files.wordpress.com/2020/04/zwischenergebnis_covid19_case_study_gangelt.pdf

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Besserwisser:

Ich weiß auch immer noch nicht welchen Vorteil Condor der Lufthansa bringen soll. Slots hat Lufthansa genug, da werden einige Strecken ausgedünnt und vielleicht auch nicht wieder aufgenommen. Personal und Flugzeuge sind demnach auch im Überfluss da. Die Angestellten die Lufthansa entlassen kann sind Gehaltstechnisch wohl weit unter Condor wenn man die Verträge der letzten Jahre mal so anschaut. Bleibt noch der Namen den man wohl günstiger bekommen könnte. Bin da halt einfach mehr Realist als andere, so leid es mir für die Angestellten auch tut. Nach der Krise fangen alle wieder bei 0 an, eine Condor genauso wie eine Lufthansa, was mal war interessiert da leider nicht! 


Ich stimme @Besserwisser zu. LH legt einen Großteil Ihrer Flotte(n) still. Zusätzlich wird über kurz oder lang (eher kurz) dazu führen (müssen), dass auch Arbeitsplätze hart reduziert und abgebaut werden müssen. Ich kann mir leider nicht vorstellen, wie LH das den Sozialpartnern vermitteln wollte, dass sie intern LH Group Mitarbeitern kündigen und dann gleichzeitig die Verantwortung für die Condor und deren Mitarbeiter übernimmt. Wer sollte denn gerecht entscheiden, wer geht und wer bleibt? Das würde nur absoluten Unfrieden mit und in der Belegschaft schüren, die LH in der jetzigen Situation absolut nicht gebrauchen kann.
 

vor 13 Stunden schrieb EDDS:

Dass TUI sich in Deutschland weitere Flugzeugkapazitäten ans Bein bindet halte ich für nahezu ausgeschlossen.

Man kann wenn dann nur mit TUI reden, indem man TUIfly mit in ein Konstrukt mit Condor zusammen einbringen könnte, das dann so ausgestaltet ist, wie es damals mit Niki geplant war.

Man will Zugriff auf Anzahl X an Flugzeugen, und die Airline aus der Bilanz draußen haben. Was anderes wird es für die TUI nicht geben. Aus diesem Grund hat man sich nach der TC Insolvenz auch nicht für Condor interessiert.

Zudem muss TUI erstmal schauen, dass sie mit den gewährten Krediten den Sommer und vorallem durch den Winter kommen.

Wenn diesen Sommer nahezu keine Reisen verkaufbar sind, wovon ich eigentlich ausgehe, wird man spätestens im September neues Geld brauchen.

Die getätigten Aussagen von Herrn Andryszak, dass im Juli schon wieder 30% Kapazitäten zur Verfügung stehen, und im August und September wieder fast ganz normal geflogen wird, halte ich nämlich für sehr unrealistisch.


Bei der TUI muss man auch immer beachten, dass es nicht nur eine TUIfly Deutschland gibt, sondern auch noch Schwestergesellschaften in UK, Belgien, Niederlanden und Skandinavien gibt. Und insofern steht die TUI in gewisser Weise vor ähnlich komplexen Herausforderungen, wie die LH Gruppe mit Ihren nationalen AOC's. Wie lange der jetzt gewährte Kredit reicht, um das Gesamtunternehmen zu stützen, kann wohl niemand wirklich beurteilen. Die Zeichen stehen momentan ja leider eher in die Richtung, dass die entscheidenen Zielgebiete rund ums Mittelmeer nicht ganz so schnell wieder anfliegbar sind. Aber ein paralleles Investment in den Kauf einer Condor ist wohl komplett auszuschliessen.  Abgesehen davon, dass man hierfür jetzt kein Geld in die Hand nehmen wird und kann, gilt auch eine ähnliche Argumentation wie bei der LH Gruppe. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt ggf. Entlassungen unvermeidlich sind, für den Fall einer wie auch immer gearteten Integration von DE, wie vermittle ich meiner Belegschaft, wer gehen und wer bleiben darf?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 24 Minuten schrieb FW200:

Ja diese Studie ist bekannt. Aber von einer "medialen Corona Blase" zu reden ist schon ordentlich. Die Studie gibt einen Anhaltspunkt wie es wirklich aussieht. Das so ähnlich sein wird, kann ich mir auch gut vorstellen. Aber selbst dann bleibt dieses Virus eine Gefahr... und da halte ich Verharmlosung und Relativierung für sehr Gefährlich. 

 

Ich denke auch das TUI sich das nicht leisten kann. Die müssen selbst schauen das sie es irgendwie bis zum Spätsommer schaffen, da noch einen Euro verdienen der Sie irgendwie über den Winter bringt.

 

Ich sehe sowieso keinen Player außer dem Deutschen Staat der sich da im Moment engagieren könnte/wollte. Schauen wir mal, was passieren wird. Ich hoffe DE bleibt irgendwie im Markt und später in der Luft.

Bearbeitet von hornoxe
Geschrieben
vor 18 Stunden schrieb Gerrity:

Es mag Zufall sein, aber die morgen und übermorgen geplanten Flüge von Cluj nach Karlsruhe (Erntehelfer) sind gestrichen.

 

Liegt daran, dass es sehr chaotische Zustände in Cluj gab - Menschen dicht an dicht gedrängt, zu viele Flüge auf einmal. Deshalb sind Erntehelferflüge nurnoch alle 4 Std. erlaubt. Das führt natürlich dazu, dass nicht alle Flüge durchgeführt werden können. Somit müssen die Flugzeiten angepasst werden.

Geschrieben
16 hours ago, Leon8499 said:

Ich finde die Variante, die in der SZ geschildert ist, ganz ansprechend, mit einer Änderung: Der Käufer von Condor darf in keinem Fall Lufthansa sein. Das wäre de facto die Ausschaltung des letzten Funken Wettbewerbs, der in Deutschland noch übrig geblieben ist.

 

Es wird durch ständige Wiederholung nicht richtiger, Stichwort Europa und Globalisierung? Der Marktanteil ALLER deutschen Fluggesellschaften im deutschen Markt liegt unter 50 Prozent. Und zum Thema kaum Überschneidungen: wer ist denn auf den meisten Mittelmeerairports Nummer 1? Ryanair oder Easyjet... (Auch wenn das derzeit eigentlich auch ziemlich egal ist...)

 

Ob LH/Staat Condor rettet oder nicht, das Ergebnis bleibt das gleiche, entweder Condor mit LH - wie auch immer - oder LH ohne Condor weil "tot". So leid es mir tut, aber RIP Condor.

Geschrieben (bearbeitet)

Hier steht, dass neben den 380 Mio. bisher noch weitere 200 Mio. Kredite vom Bund nötig sind. Also knapp 0,6 Mrd. Also bei aller Liebe / Wertschätzung für DE und deren Mitarbeiter. Aber egal wer DE kauft oder wie auch immer es weiter gehen mag: Erstmal in der Markt Monate bis Jahre durch Corona kleiner, DE hatte zuletzt einen zweistelligen Mio. Gewinn, der nun auch erstmal länger nicht zu halten sein wird behaupte ich. Wie soll dieser Kredit (zuzüglich Zinsen) jemals zurückgezahlt werden können (insb. wenn man an den Investitionsbedarf, der ohnehin dort vorhanden ist, hinzu zählt)? Das wäre wirklich verantwortungslos dem Geld noch weiteres hinterher zu schießen, auch da kaum noch Assets veräußerbar sind die ich kennen würde (?). Da sagt sich doch jeder potentielle Käufer: Bevor ich diese Schulden übernehme übernehme ich lieber (Teile) der Mitarbeiter, bediene mich an den Überangebot an Flugzeugen auf dem Markt, das es bald geben dürfte und starte bei null. 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb d@ni!3l:

Hier steht, dass neben den 380 Mio. bisher noch weitere 200 Mio. Kredite vom Bund nötig sind. Also knapp 0,6 Mrd. Also bei aller Liebe / Wertschätzung für DE und deren Mitarbeiter. Aber egal wer DE kauft oder wie auch immer es weiter gehen mag: Erstmal in der Markt Monate bis Jahre durch Corona kleiner, DE hatte zuletzt einen zweistelligen Mio. Gewinn, der nun auch erstmal länger nicht zu halten sein wird behaupte ich. Wie soll dieser Kredit (zuzüglich Zinsen) jemals zurückgezahlt werden können (insb. wenn man an den Investitionsbedarf, der ohnehin dort vorhanden ist, hinzu zählt)? Das wäre wirklich verantwortungslos dem Geld noch weiteres hinterher zu schießen, auch da kaum noch Assets veräußerbar sind die ich kennen würde (?). Da sagt sich doch jeder potentielle Käufer: Bevor ich diese Schulden übernehme übernehme ich lieber (Teile) der Mitarbeiter, bediene mich an den Überangebot an Flugzeugen auf dem Markt, das es bald geben dürfte und starte bei null. 

 

 

Das ist halt der Punkt.

Nach der TC Pleite hat Teckentrup und Condor echt herausragende Arbeit geleistet nachdem man relativ unverschuldet in diese Notlage gekommen ist.

Da ließen sich 380 Mio gut verkaufen und war - aus meiner Sicht - auch völlig richtig. Die Aussicht auf einen erfolgreichen Verkaufsprozess waren auf alle Fälle da.

Man hatte zwar kaum Assets und stand so ziemlich bei 0, aber wie gesagt - man war unverschuldet in der Lage.

 

Unverschuldet in der Lage ist man immer noch.

ABER, Assets hat man quasi immer noch nicht, steht aber nicht mehr bei 0 sondern bei -380 Mio plus Zinsen und es sind wohl weitere 200 Mio nötig, sagen wir round about 600 Mio.

In einem gesunden Marktumfeld hat man solide 50 Mio Gewinn gemacht.

 

Selbst WENN man wohlwollend einfach davon ausgeht, dass man weiterhin 50 Mio Gewinn machen WÜRDE (was aktuell völlig unrealistisch ist).

Allein bis sich der Kredit für einen Investor reinvestiert, vergeht weit über ein Jahrzehnt das da mal ein Euro hängen bleibt.

Und da ist die notwendige Flottenmodernisierung noch nicht mal einbezogen.

 

Es ist halt ein vielfaches schwieriger geworden. 

Ein eingebrochenes Marktumfeld, stand jetzt min. 380 Mio € Kredit und weitere in der Schwebe - finde da mal ein Käufer.

Man schleppt da erstmal so viel Schulden mit sich das man quasi selbst in einer Lage stecken würde wie Thomas Cook selbst.

Geschrieben

Ich stimme den Ausführungen von FlyingSickbag zu und mir müssen uns wohl langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass wir uns von Condor verabschieden müssen. Es ist einfach traurig, dass so viel deutsche Luftfahrtgeschichte letztendlich durch eine Fledermaus abgewickelt werden muss.

Geschrieben

Den Kredit könnte der Staat aber auch einfach abschreiben. Denn ob Pleite oder Verkauf ohne Schulden spielt für den Staat erstmal keine Rolle. Im zweiten werden, sollten Verhandlungen entsprechend Geführt werden, Arbeitsplätze erhalten werden. Und das kommt ja immer gut an...

Geschrieben (bearbeitet)

Und einem Käufer so quasi 600 Mio schenken? Für die Summe kann man statt Arbeitsplätze künstlich zu erhalten auch Jahrelang ALG zahlen bis der Markt wieder wächst und die Mitarbeiter eine neue Beschäftigung finden...

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Grundsätzlich halte ich eine vorübergehende Verstaatlichung für eine gute Lösung. Nach Corona geht das Lebn weiter und vielleicht schneller, als viele von uns sich das vorstellen können. Auch wenn die Spanier heute sagen, daß der Sommer für Ausländer in Spanien 2020 ausfällt, dann warten wir mal die Reaktion ab, wenn alle anderen Mittelmeerländer wieder öffnen.

Geschrieben

Ein Arbeitnehmer in Lohn und Brot konsumiert aber mehr Brot als einer in ALG Bezug. Sicher wäre der Effekt für nur Condor kaum messbar. Aber trotzdem für den einzelnen Wertvoll.

 

Es steht auch immer noch das politische Wort im Raum, keinen der Profitabel gewirtschaftet hat, wegen der Corona Situation drauf gehen zu lassen. Da wird man nun sehen wie Belastbar das Wort ist. Das werden viele genau Beobachten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Minuten schrieb Hubi206:

Grundsätzlich halte ich eine vorübergehende Verstaatlichung für eine gute Lösung. Nach Corona geht das Lebn weiter und vielleicht schneller, als viele von uns sich das vorstellen können. Auch wenn die Spanier heute sagen, daß der Sommer für Ausländer in Spanien 2020 ausfällt, dann warten wir mal die Reaktion ab, wenn alle anderen Mittelmeerländer wieder öffnen.

Ja eben, das meine ich ja. Erstmal wird ja eh nur KAG bezahlt, aber selbst ein volles Gehalt könnte für 600 Mio über Jahre gezahlt werden, ohne, den Wettbewerb massiv zu verzerren. So schwächt man nämlich die mit positiver Perspektive und kann da direkt weiter machen mit dem staatlichen Beistand. 

Zudem sagt wirklich jeder, dass der Markt Jahre brauchen wird zur Erholung. Nicht umsonst phasen alle Flugzeuge aus. Also bräuchte es mehr als Optimismus, dass DE bis - bestimmt 2023 - profitabel wird. Dann stehen Flottenrollover und Kreditzahlungen an. Ohje. Da kann man als potentieller Investor ja schon fast besser in ThyssenKrupp investieren und das muss was heißen.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)
vor 26 Minuten schrieb hornoxe:

Den Kredit könnte der Staat aber auch einfach abschreiben. Denn ob Pleite oder Verkauf ohne Schulden spielt für den Staat erstmal keine Rolle. Im zweiten werden, sollten Verhandlungen entsprechend Geführt werden, Arbeitsplätze erhalten werden. Und das kommt ja immer gut an...

 

Die Frage ist aber auch:

Schreibst du 380 Mio ab

Oder ggf noch zusätzliche 200 Mio plus X, sprich c.a. 600 Mio €

Denn abschreiben wirst du das (vermutlich meiner Meinung nach) so oder so machen müssen - ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand ca. 600 Mio plus X für eine Condor hinlegt - oder Condor jetzt irgendwo 380 Mio plus Zinsen auftreibt.

 

Und das ist ja der Punkt, in dem man sich aktuell dreht.

Schießt man weiteres Geld mit höchst unsicheren Aussichten nach - also quasi ein Schrecken ohne (offenes) Ende.

Oder schreibt die 380 Mio € ab - ein Ende mit Schrecken.

 

Klar wünsche ich mir auch ein Fortbestehen der Condor.

Aber ob man das noch weiter, politisch und wirtschaftlich, wie im September ruhigen Gewissens machen kann - rein subjektiv fällt es mir schon schwerer.

Für lau hätte - den Medienberichten nach - auch die LOT die Condor genommen. Und das wollte man ja seitens des Staates nicht.

Bearbeitet von FlyingSickbag
Geschrieben (bearbeitet)

Also wenn der Staat Condor die Schulden in der Höhe erlässt, damit Arbeitsplätze gesichert werden würde ich als LH sagen "dann zahlt uns bitte auch für uns x A350, damit Airbus die Arbeitsplätze behält, schließlich hätten wir die Schulden ja auch haben können und wenn wenn wir die alle zahlen müssen, sind bei uns auch Arbeitsplätze in Gefahr". Also rein plakativ, aber das ginge mMn gar nicht.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

War es bei der Airberlin Pleite nicht mal kommuniziert worden, dass ein Sachwalter mit seinem Privatvermögen haftet? Wenn also der Kredit morgen zurückzuzahlen ist und man vermutlich sehr viel davon verbraucht hat, dann muss er doch sofort die Reißleine ziehen, schon alleine um jeden Cent der noch da ist für die Gläubiger zu erhalten. Oder ist das durch das neue Corona Insolvenzrecht ebenfalls ausgehebelt?

Geschrieben

Die einzige Möglichkeit die ich für Condor sehe ist eine Übernahme durch LH die von der Bundesregierung aktiv mitgetragen wird. LH ist systemrelevant und muss langfristig bestehen bleiben. Alle weiteren Maßnahmen werden sicherlich in Hinblick darauf überprüft und getätigt. Da Condor nun nicht gerade ein Sahnestückchen ist (wurde weiter oben dezidiert dargestellt) kann ich mir nicht vorstellen, dass ein privater Investor einsteigt in diesen Zeiten.

 

Der Luftfahrtsektor wird in der kommenden Dekade kleiner sein als in der letzen, sowohl national als auch international. Zusammen mit den Überlegungen bzgl. Klimaschutz und der Systemrelevanz der LH gehe ich davon aus, dass man Condor abwickelt. Zudem stehen zur Zeit ganz andere Branchen und Sektoren der Wirtschaft im Vordergrund, da hat sowohl Politik als auch Medien den Fokus auf anderen Dingen.

Geschrieben

Update

 

"... seit Ende September 2019 alle Einnahmen aus Ticketverkäufen der Condor für deren Kunden sicher geparkt worden. Ein dreistelliger Millionen-Betrag dürfte das sein, sagen Insider. Darüber hinaus soll der Ferienflieger aus dem KfW-Kredit nur die wöchentlich benötigte Liquidität finanziert haben. Ziel sei es nie gewesen, die Kreditlinie komplett auszureizen."

 

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/condor-169.html

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb emdebo:

Ein dreistelliger Millionen-Betrag dürfte das sein, sagen Insider

Ja, aber der ist doch:

 

vor 2 Minuten schrieb emdebo:

für deren Kunden sicher geparkt worden

 

Kann also nicht zur Rückzahlung der Schulden verwendet werden, oder?

 

vor 2 Minuten schrieb emdebo:

Ziel sei es nie gewesen

Das Ziel nicht, aber seit Corona ggf. nötig, oder?

Geschrieben

Wenn das Schutzschirm-Insolvenzverfahren aufgehoben wird, sind die Beträge für 

ein "normal" arbeitendes Unternehmen frei. Die Frage ist nur, ob die von der 

Gläubigerversammlung gegebene Zustimmung nach dem Wegfall des PGL / LOT

Vertrages noch Gültigkeit hat. 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Besserwisser:

Meines Wissen hat Lufthansa seit Anfang 2019 kein Interesse mehr an Condor gezeigt bzw. sich dazu geäußert.

 

Das ist nicht korrekt. LH hat für den damals geplanten Verkauf der TC Group Airlines (inklusive Condor) geboten!

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb emdebo:

Wenn das Schutzschirm-Insolvenzverfahren aufgehoben wird, sind die Beträge für 

ein "normal" arbeitendes Unternehmen frei. Die Frage ist nur, ob die von der 

Gläubigerversammlung gegebene Zustimmung nach dem Wegfall des PGL / LOT

Vertrages noch Gültigkeit hat. 

 

Nope

Essenziell für das Verlassen des Schutzschirmes war das Geld von PGL - welches es ja jetzt nicht gibt.

 

Ergo ist man da erstmal wieder bei 0 angekommen.

 

seit Ende September 2019 alle Einnahmen aus Ticketverkäufen der Condor für deren Kunden sicher geparkt worden.

 

Ja, aber da man ja aktuell quasi nichts fliegt und es viele Stornierungen gibt, steht prinzipiell den Kunden ihr Geld auch wieder zu, wenn sie sich auf die Gutscheinlösung nicht einlassen wollen (es sei denn sie haben vor der TC Insolvenz gebucht, dann schaust du eh in die Röhre)

 

Der Kredit war (bislang) nicht voll ausgeschöpft. 

Aber irgendwo meine ich, was von 250-280 Mio gelesen zu haben - und da ist man teils noch geflogen.

Geschrieben

Der Verkauf der Group Airlines wurde im Februar 2019 angekündigt und im Juli selben Jahres gestoppt. Da gehörte LH zu den Interessenten. 

 

Richtig aber ist, dass LH für DE im Rahmen des Schutzschirmverfahrens nicht geboten hat! 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten schrieb FlyingSickbag:

Essenziell für das Verlassen des Schutzschirmes war das Geld von PGL -

 

Nur mal so gedacht: Soweit PGL den KfW Kredit getilgt hätte, wäre ja ohnehin

eine nicht allzu nennenswerte Summe für die Gläubiger übriggeblieben.

 

Jetzt zahlt PGL nicht, KfW verlängert den Kredit. Restsumme gem. Gläubigerversammlung

kommt aus neuen Corona-Hilfsmitteln oder den zitierten Ticketgeldern.

Schutzschirm wäre aufgehoben. Möglich? 

 

Bearbeitet von emdebo

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