JCS Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 14 Minuten schrieb FlyingSickbag: Jein... Theoretisch ja. Praktisch stellen sich da halt - wie man sieht und auch vielerorts lesen kann - leider zahlreiche Anbieter quer mit verschiedenen Interpretationen warum sich das charge back nicht durchführen. leider schlagen sich die Banken auf die Seite der Kreditkartenfirmen das sind ja grosskundengeschäftsbeziehungen die man guthalten will, das ist der einfachere Weg und dann nur briefporto mit absage an den kleinen Bankkunden. vor 1 Minute schrieb JCS: leider schlagen sich die Banken auf die Seite der Kreditkartenfirmen das sind ja grosskundengeschäftsbeziehungen die man guthalten will, das ist der einfachere Weg und dann nur briefporto mit absage an den kleinen Bankkunden. flugtickets verkommen leider zuLotterielosen und klopapier wird mehr wert !!!!!!!!!!
medion Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 Es ist gar nicht so persönlich gemeint, nur ein bisschen: Der "kleine Bankkunde" fliegt in die USA und erwartet ein Rundumsorglospaket? Sollen die Banken und Kreditkartenfirmen jetzt auch noch Geld drucken? Das tun die Notenbak schon genug. Bei Streik, Sturm und sonstigen Widrigkeiten waren die Fluggesellschaften auch schon verpflichtet, umzubuchen, zu versorgen, zu XXX, alles auf eigene Kosten. Jetzt ist eben mal Schluss mit lustig. Bei Condor im Besonderen. Und nicht nur da, jeden Tag verfallen gerade Millionen von Flugtickets, dies mit Lotterielosen oder Klopapier gleichzusetzen ist meiner Ansicht nach geschmacklos. Es geht (nicht nur da) um hunderttausende von Jobs und Existenzen und 'das Netz' füllt sich mehr und mehr mit Problemchen, weil eine Reise ausfällt. Meine Güte, das Geld ist weg. Stay safe, healthy and at Home!
McTech Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 17 Minuten schrieb FlyingSickbag: Jein... Theoretisch ja. Praktisch stellen sich da halt - wie man sieht und auch vielerorts lesen kann - leider zahlreiche Anbieter quer mit verschiedenen Interpretationen warum sich das charge back nicht durchführen. Ich sehe es pragmatisch als das was es ist. Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, bei der man ein kurzfristigen Kreditrahmen ausnutzt. es ist kein Garantievertrag wie es viele Leute verstehen. ein Chargeback-verfahren bei einer Kreditkarte ist ein Verfahren, bei der unberechtigte Kreditkartenzahlungen zurückgefordert werden können. Doppelte Abbuchungen von Hotels / Flüge bsp , fehlerhafte Buchungen , falsche /zu hohe Beträge, betrügerische Abbuchungen (gern bei Amazon/Identitätsdiebstahl etc. dann geht man mit entsprechendem Formular zur Bank und fordert die Zahlung zurück. mittlerweile, sehe ich es immer öfter, das auf Reiseblogs / ominösen Reiseschutzseiten etc. das oben genannte Verfahren als Art Versicherung verkauft wird. Und man quasi jede Kreditkartenzahlung so als ungúltig erklâren und so zurückfordern könnte, auch ohne Reiserücktrittsversicherung. Das ist schlichtweg falsch, es ist keine Versicherung. Man behauptet schlicht weg etwas was man bezahlt hat als unrechtmäßig zu erklären und fordert es zurück. Bevor groß geschrien wird, ja es gibt Kreditkarten bzw. Verträge, die eine solche Versicherung bei Kreditkartenzahlung anbieten, aber es ist nicht die Mehrheit und es kostet meist extra... Fakt ist ja es gibt eine offizielle Reisewarnung, wer dann trotzdem bucht ist selber schuld aus meiner Sicht. Klar die ersten r3isenden wurden davon überrascht, weil die Regierungen nach und nach erst mit Beschränkungen gekommen sind aber es ist momentan so. Wenn man weiß, das in einem Land Bürgerkrieg herrscht, und Reisewarnung vorliegt kann ich dann auch zwar beim erschossen werden überrascht tun, aber da wird auch niemand sagen oh , natürlich warst du dort versichert...
JCS Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 9 Minuten schrieb McTech: Ich sehe es pragmatisch als das was es ist. Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, bei der man ein kurzfristigen Kreditrahmen ausnutzt. es ist kein Garantievertrag wie es viele Leute verstehen. ein Chargeback-verfahren bei einer Kreditkarte ist ein Verfahren, bei der unberechtigte Kreditkartenzahlungen zurückgefordert werden können. Doppelte Abbuchungen von Hotels / Flüge bsp , fehlerhafte Buchungen , falsche /zu hohe Beträge, betrügerische Abbuchungen (gern bei Amazon/Identitätsdiebstahl etc. dann geht man mit entsprechendem Formular zur Bank und fordert die Zahlung zurück. mittlerweile, sehe ich es immer öfter, das auf Reiseblogs / ominösen Reiseschutzseiten etc. das oben genannte Verfahren als Art Versicherung verkauft wird. Und man quasi jede Kreditkartenzahlung so als ungúltig erklâren und so zurückfordern könnte, auch ohne Reiserücktrittsversicherung. Das ist schlichtweg falsch, es ist keine Versicherung. Man behauptet schlicht weg etwas was man bezahlt hat als unrechtmäßig zu erklären und fordert es zurück. Bevor groß geschrien wird, ja es gibt Kreditkarten bzw. Verträge, die eine solche Versicherung bei Kreditkartenzahlung anbieten, aber es ist nicht die Mehrheit und es kostet meist extra... Fakt ist ja es gibt eine offizielle Reisewarnung, wer dann trotzdem bucht ist selber schuld aus meiner Sicht. Klar die ersten r3isenden wurden davon überrascht, weil die Regierungen nach und nach erst mit Beschränkungen gekommen sind aber es ist momentan so. Wenn man weiß, das in einem Land Bürgerkrieg herrscht, und Reisewarnung vorliegt kann ich dann auch zwar beim erschossen werden überrascht tun, aber da wird auch niemand sagen oh , natürlich warst du dort versichert... Erstens habe ich nicht trotz reisewarnung gebucht, sondern 12 monate vorher und zu oben : ich zahle ja auch kreditkartengebühren inclusive schutz und AGBs gibt es da auch noch und dann der schluss, doch lieber ein verpestendes auto kaufen und campingurlaub statt flugreise. da kann ich auch noch entscheiden ob das wetter dut ist. in dem sinne noch danke an alle vernünftigen antworten einiger forumteilnehmer Gerade eben schrieb JCS: Erstens habe ich nicht trotz reisewarnung gebucht, sondern 12 monate vorher und zu oben : ich zahle ja auch kreditkartengebühren inclusive schutz und AGBs gibt es da auch noch und dann der schluss, doch lieber ein verpestendes auto kaufen und campingurlaub statt flugreise. da kann ich auch noch entscheiden ob das wetter dut ist. in dem sinne noch danke an alle vernünftigen antworten einiger forumteilnehmer ach ja, versicherungen. gerne würde ich für flüge geld ausgeben und sie gegen geld versichern. nur kann mann alles versichern, vom hamster bis zum ferrari. aber keine flüge. danke
Blablupp Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 (bearbeitet) Die Kreditkartenunternehmen bzw. Bei einem 4-Parteiensystem (MC, Visa) der Acquirer kassieren ordentlich dafür, dass sie ihren Kunden gewisse Dienstleistungen anbieten. Dazu gehört, dass Geld für Güter, die nicht/beschädigt geliefert werden, rückerstattet wird. Der Acquirer macht eine Kreditwürdigkeitsprüfung und je nachdem gibt es für das Unternehmen andere Gebühren/Auszahlungen. Der Vorwurf, dass sie kein Geld drucken können geht ins Leere, denn sie berechnen dem Händler als auch zT den Kunden diese Dienstleistung. Für mögliche Ausfälle werden auch Rückstellungen gebildet. Kurz gesagt, du musst dich erst mit Condor auseinandersetzen. Die werden dir aber sagen, dass sie ja insolvent sind und nicht zahlen dürfen und mit dieser Bestätigung gehst du zu deiner Bank, füllst das Formular aus, weißt auf die Insolvenz hin und forderst die Zahlung zurück. Bearbeitet 15. April 2020 von Blablupp 2
EDCJ Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 20 Stunden schrieb d@ni!3l: Und eben deshalb droht ab der Fläche (!) kein Monopol bei Fernstrecken gebe ich Dir Recht. Warmwasserziele im Mittelmeerraum oder auch Kanaren dürfte sich aber sicher EW einverleiben,da EW genau an den Standorten der Condor auch present ist. Und eben nicht EZY(EJU) oder Wizz,wie hier geschrieben wurde.
Fluginfo Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 3 Minuten schrieb EDCJ: bei Fernstrecken gebe ich Dir Recht. Warmwasserziele im Mittelmeerraum oder auch Kanaren dürfte sich aber sicher EW einverleiben,da EW genau an den Standorten der Condor auch present ist. Und eben nicht EZY(EJU) oder Wizz,wie hier geschrieben wurde. Und im Winter steht dann die halbe Eurowingsflotte untätig rum. Nächste Pleite wäre dann schon vorprogrammiert.
Mahag Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 (bearbeitet) DE hätte Dich bestimmt gerne in die USA befördert. Nur wenn du an der Einreise durch die US Behörden gehindert wirst weil Du als Europäer nicht mehr einreisen darfst ist DE verpflichtet Dich wieder mit zurück zu nehmen. Somit kann DE da auch nix anderes machen als zu annulliert. Das is, so blöd es klingt, Pech und ein außergewöhnlicher von der Airline nicht zu verantwortender Umstand. Bearbeitet 15. April 2020 von Mahag 1
Waldo Pepper Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb medion: Es ist gar nicht so persönlich gemeint, nur ein bisschen: Der "kleine Bankkunde" fliegt in die USA und erwartet ein Rundumsorglospaket? Sollen die Banken und Kreditkartenfirmen jetzt auch noch Geld drucken? Das tun die Notenbak schon genug. Bei Streik, Sturm und sonstigen Widrigkeiten waren die Fluggesellschaften auch schon verpflichtet, umzubuchen, zu versorgen, zu XXX, alles auf eigene Kosten. Jetzt ist eben mal Schluss mit lustig. Bei Condor im Besonderen. Und nicht nur da, jeden Tag verfallen gerade Millionen von Flugtickets, dies mit Lotterielosen oder Klopapier gleichzusetzen ist meiner Ansicht nach geschmacklos. Es geht (nicht nur da) um hunderttausende von Jobs und Existenzen und 'das Netz' füllt sich mehr und mehr mit Problemchen, weil eine Reise ausfällt. Meine Güte, das Geld ist weg. Stay safe, healthy and at Home! Also wenn Sie z.B. in einem Autohaus einen Gebrauchtwagen bestellen, diesen auch schon bezahlt haben, sich schon auf die Auslieferung freuen, und dann ist das Autohaus pleite. Geld weg, kein Auto. Würden Sie dann auch sagen: Meine Güte, das Geld ist weg. Stay safe, healthy and at Home ? Das ist meiner Meinung nach schon mehr als zynisch ! Bearbeitet 15. April 2020 von Waldo Pepper 5
EDCJ Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 4 Minuten schrieb Fluginfo: Und im Winter steht dann die halbe Eurowingsflotte untätig rum. Nächste Pleite wäre dann schon vorprogrammiert. Das Ursprungsposting war von User "Leon8499" vom 14.04. ,18:07 : Er schrieb,das von einem Ende der Condor nur FR,U2 und W6 profitieren würden. Das wollte ich nur widerlegen,da an den Condor-Standorten U2 und W6 gar nicht vorhanden sind,wohl aber EW. Mehr nicht! Sicher könnte U2 von ihrer PMI-Station aus Flugziele der Condor in D anfliegen. Aber das war es dann auch schon. Das Condor-Netz ist aber um ein vielfaches größer als PMI.
medion Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 9 minutes ago, Waldo Pepper said: Also wenn Sie z.B. in einem Autohaus einen Gebrauchtwagen bestellen, diesen auch schon bezahlt haben, sich schon auf die Auslieferung freuen, und dann ist das Autohaus pleite. Geld weg, kein Auto. Würden Sie dann auch sagen: Meine Güte, das Geld ist weg. Stay safe, healthy and at Home ? Das ist meiner Meinung nach schon mehr als zynisch ! Ihre Lösung? Ich bin echt gespannt, ich habe nämlich keine.
McTech Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 11 Minuten schrieb Waldo Pepper: Also wenn Sie z.B. in einem Autohaus einen Gebrauchtwagen bestellen, diesen auch schon bezahlt haben, sich schon auf die Auslieferung freuen, und dann ist das Autohaus pleite. Geld weg, kein Auto. Würden Sie dann auch sagen: Meine Güte, das Geld ist weg. Stay safe, healthy and at Home ? Das ist meiner Meinung nach schon mehr als zynisch ! der Vergleich hinkt ,da eine Reise nicht gebraucht gekAuft wird, wenn schon Neuwagenkauf. Autohäuser sind meist nur Vertragshändler, der Hersteller. Wenn das Auto bezahlt ist , geht ja das Geld vom Vertragshändler abzüglich Provision an Hersteller, somit hättest du natürlich Anspruch auf das Auto vom Hersteller, da das Geld ja vom Händler an den Hersteller ging. ein gebrauchtes Auto ist ja schon benutzt, schon bezahlt gewesen und es ist ein Zusatzgeschäft für das Autohaus, also in keinem Sinne vergleichbar mit einer Reise.
Waldo Pepper Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 (bearbeitet) vor 20 Minuten schrieb medion: Ihre Lösung? Ich bin echt gespannt, ich habe nämlich keine. Lösungen habe ich leider auch keine. Mich stört nur, daß Sie den Verlust von Kundengeldern mal so eben vom Tisch wischen. Befürchte allerdings, daß Condor leider nicht überleben wird. Die, die dann ihren Job verlieren würden, brauchen dann wirklich Lösungen, die ihnen helfen. vor 17 Minuten schrieb McTech: der Vergleich hinkt ,da eine Reise nicht gebraucht gekAuft wird, wenn schon Neuwagenkauf. Autohäuser sind meist nur Vertragshändler, der Hersteller. Wenn das Auto bezahlt ist , geht ja das Geld vom Vertragshändler abzüglich Provision an Hersteller, somit hättest du natürlich Anspruch auf das Auto vom Hersteller, da das Geld ja vom Händler an den Hersteller ging. ein gebrauchtes Auto ist ja schon benutzt, schon bezahlt gewesen und es ist ein Zusatzgeschäft für das Autohaus, also in keinem Sinne vergleichbar mit einer Reise. Stimmt, mein Vergleich hinkt. Mir ging es hauptsächlich um die in meinen Augen zynische Ausssage. Bearbeitet 15. April 2020 von Waldo Pepper 1
mitschk Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 Habe bei der Ing Bank das Chargeback letzte Woche beantragt, Geld heute gekommen. Ich habe mit Visa letztes Jahr im Mai gebucht. Bei der Germania letztes Jahr hat es auch geklappt.Also, es geht auf jeden Fall. Viel Erfolg
Pseudofreund Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 2 Stunden schrieb Blablupp: Die Kreditkartenunternehmen bzw. Bei einem 4-Parteiensystem (MC, Visa) der Acquirer kassieren ordentlich dafür, dass sie ihren Kunden gewisse Dienstleistungen anbieten. inzwischen sind die Gebühren EU Weit auf 0,3 % (bei Credit) und 0,2 % (bei Debit) reduziert. Das war schon mal anders. Aber da auch Zahlungen von Kreditkartenunternehmen (ohne dass es der Kunde mitbekommt) bei Zweifeln zu Bonität zurückgehalten werden, hätte ich auch kein Problem damit ein Chargeback einzuleiten. Es ist ja auch genau dafür gemacht: Bezahlung erfolgt, keine Leistung erhalten. Das als Zuständigkeit einer Versicherung zu sehen ist etwas zu Airline-friendly. So wie es eine Gutscheinlösung auch wäre. Wenn sich jeder ohne Sicherheiten zinslose Darlehen holen könnte, wo kämen wir da hin? wenn wir gerade von Darlehen sprechen: Ist da nicht heute ein Rettungskredit fällig? Auffällig leise. 1
Winglet3 Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 33 Minuten schrieb Pseudofreund: wenn wir gerade von Darlehen sprechen: Ist da nicht heute ein Rettungskredit fällig? Auffällig leise. Ist die auffällige Nichtmeldung ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für einen Fortbestand von DE?
Gast Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 Ich interpretiere eine Nicht-Kommunikation so, dass aktuell an irgendetwas gearbeitet wird. Und das ist eigentlich immer positiv.
emdebo Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 (bearbeitet) Der Termin ist nach dieser Info evtl. verschoben: "Zu der Übernahme sollte vor allem auch gehörten, dass der Kredit zurückgezahlt wird, und zwar bis zum Mittwoch. Doch nun wird die Frist offenbar bis Freitag verlängert." https://www.rnd.de/wirtschaft/ferienflieger-condor-rettung-zeichnet-sich-ab-EB4HTF43YFFMDBWEVJXESDRF6Y.html Bearbeitet 15. April 2020 von emdebo
Winglet3 Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 vor 20 Minuten schrieb emdebo: Der Termin ist nach dieser Info evtl. verschoben: "Zu der Übernahme sollte vor allem auch gehörten, dass der Kredit zurückgezahlt wird, und zwar bis zum Mittwoch. Doch nun wird die Frist offenbar bis Freitag verlängert." https://www.rnd.de/wirtschaft/ferienflieger-condor-rettung-zeichnet-sich-ab-EB4HTF43YFFMDBWEVJXESDRF6Y.html In dem Artikel steht, das die KFW (nur) 80% eines Überbrückungskredit (mit etwas mehr als 2% Zinsen) übernimmt. Den Rest müssen die Hausbanken übernehmen. Daraus würde ich schließen, dass DE jetzt mit Hausbanken über die Vergabe der restlichen 20% verhandeln muss. über welchen Betrag wird es sich in Summe handeln 380m (alt) + 250+Xm (neu)? Zusammen wären das auch ca 125m (20% von 630m). Wird sich eine Hausbank finden, die sich darauf einlässt, diese Summe in der jetzigen Situation bereit zu stellen ?
d@ni!3l Geschrieben 15. April 2020 Melden Geschrieben 15. April 2020 (bearbeitet) Wenn nicht dann machts halt doch der Bund. Es wäre zwar ein komisches Signal, wenn Kreditabteilungen von Banken, die dies professionell seit Jahren machen, davon ausgehen, dass die Chance das Geld wieder zu bekommen gering ist und der Bund diese Warnung dann ignoriert, aber man scheint ja dazu recht entschlossen zu sein. Bearbeitet 15. April 2020 von d@ni!3l
FlyingSickbag Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 Zumal Banken ihre Richtlinien zur Kreditvergabe durchaus verstärkt haben, da aktuell und auf Jahre das Ausfallrisiko deutlich erhöht ist. Hinzu kommt, dass aktuell viele Unternehmen, die aber deutlich besser da stehen und ein besseres Kreditranking haben, den Markt auch nach Krediten abklappern. Beispielsweise fragt auch LH ihre Haus und Partnerbanken nach höheren Kreditsummen aktuell an. Das macht es natürlich für Condor nicht leichter. Es sei denn, Bund / Land bürgen natürlich...
Aerodude Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 Condor ist Schuld, behauptet die polnische Seite. https://www.aero.de/news-34980/Polen-gibt-Condor-Schuld-an-Scheitern-der-Uebernahme.html
VS007 Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 Wenn man sieht, mit was für Leuten man da zu tun gehabt hätte kann man eigentlich nicht besonders traurig sein, dass es nix wurde. 3
FlyingSickbag Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 (bearbeitet) Leider dürfte von uns kaum den vertraglichen Inhalt bzw. die Bedingungen kennen. Evtl. dreht sich das LOT halt auch so, dass Condor beispielsweise zum Stichtag 01.04 nicht geforderte bzw. vereinbarte Zahlen vorlegen/erfüllen konnte => was aufgrund der Corona Situation, indem man kaum fliegt, logisch wäre. Vielleicht versucht sich LOT/PGL dadurch aus dem Vertrag zu ziehen. Es kann allerdings auch sein, dass Condor wirklich andere Forderungen (Personal / Kosten etc) nicht erfüllt hat. Bei Teckentrup aber schwer vorstellbar. Wird aber sicher noch ein juristisches Nachspiel haben. Bearbeitet 16. April 2020 von FlyingSickbag
Winglet3 Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 (bearbeitet) vor 24 Minuten schrieb VS007: Wenn man sieht, mit was für Leuten man da zu tun gehabt hätte kann man eigentlich nicht besonders traurig sein, dass es nix wurde. tja, die Zukunfts-Wachstumsszenarien im LOT Verbund (auch hier im Forum) sind ausgeträumt. juristische Nachspiele "helfen" nicht weiter (siehe Etihad/AirBerlin), da es jetzt trotzdem "eine" Lösung braucht bis morgen am 17.04. Bearbeitet 16. April 2020 von Winglet3
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