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Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb medion:

 

Über diese Minimargen würde man sich aktuell wohl extrem freuen; dies - wie so Vieles andere - hat vor ein paar Monaten noch keiner für möglich gehalten. Traurig aber wahr. Und das Jahr 2020 ist sowieso jetzt schon tot, egal wie schnell oder langsam es zu einer Normalisierung kommen wird.

 

Selbst wenn (!!!) unter Corona-Bedingungen (was auf einmal so alles möglich ist...) LH einen Teil von Condor übernehmen könnte, sie werden es meiner Meinung nach schlicht nicht wollen. Selbst genug am Hals, Cargo-Umstruktierung, nennen wir es mal so, Ocean-Gedöns, Germanwings 'elegant' losgeworden, Eurowings ist immer noch viel zu groß bzw. strategielos, zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit, unabsehbare Folgen für Bestandsflotte und Bestellungen und die Kernmarke LH wird schrumpfen, wie deutlich werden wir noch sehen. Ist doch alles längst von LH kommuniziert. Da braucht es kaum einen Haufen alter 767er mit noch einer weiteren Gruppe Personal und dem Motto "das haben wir schon immer so gemacht"... 

 

Wenn es zum Ärgsten kommt, ist vielleicht gerade noch eine Rumpf-LH für Deutschland/Zentraleuropa 'systemrelevant' und alles andere nicht.

 

[Bei aller Wertschätzung die ich Condor, dem Condorpersonal und der 767 stets entgegenbrachte...]

Die Boeing 767 werden doch sicherlich alle zu Frachtern umgebaut, damit der weltweite Klopapierbestand damit gesichert wird.

Lufthansa kann sich nur durch Frachterweiterung Vorteile gegenüber der Konkurrenz sichern. :o

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb vielflieger2020:

Condor war 2019 aber nur operativ bei 57 mio plus.

Das waren 6,06 EUR pro Passagier. Das ist nicht viel, aber auch nicht schlecht. In den 57 Mio. EUR sind Abschreibungen und Leasingkosten berücksichtigt.

 

vor 35 Minuten schrieb vielflieger2020:

Am besten dann nach Erhalt der 5000 Condor Arbeitsplätze LH dazu zwingen die Jobs aller dezentralen LH Angestellten (was wird Eurowings, SXD, Germanwings etc. haben) aufzugeben???

Der "Preis", den die Lufthansa meiner Meinung nach als Gegenleistung für öffentliche Gelder zahlen sollte, ist dass sie hinnehmen muss, dass es in Deutschland mindestens eine weiter Fluggesellschaft gibt, die ein anderes Profil hat und dass die Konsolidierung in Deutschland zunächst nicht stattfindet. 

 

 

vor 35 Minuten schrieb d@ni!3l:

Und wer legt fest was Kerngeschäft ist und was man für optional hält?

Das was Lufthansa selber als Kerngeschäft definiert hat, die Netzwerkairlines und ein Hub/Spoke-System.

Geschrieben (bearbeitet)

Eben, die LH definiert selbst die Marken die sie braucht. Warum sollte man da extern sagen "aber die Marke EW braucht ihr nicht, erst wenn ihr das lasst bekommt ihr Geld"? Nebenbei wäre so auch Cargo hinfällig. Wäre doof für dir BRD aktuell.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Besserwisser:

Gibt doch eine andere Airline neben Lufthansa

Ich habe mindestens geschrieben, es spricht nichts gegen mehr Fluggesellschaften. Immer unter der Annahme, dass man im Jahr 2022 wieder das Mengen-Niveau von 2019 erreicht. Dann wäre es für Deutschland das beste, den Wettbewerb einzufrieren. Im Jahr 2022 kann man dann weiter entscheiden.

 

vor 12 Minuten schrieb d@ni!3l:

Warum sollte man da extern sagen "aber die Marke EW braucht ihr nicht, erst wenn ihr das lasst bekommt ihr Geld"?

Warum sollte man Steuergelder für ein Geschäftsfeld herausgeben, für das der Konzern nachweislich in den letzten Jahren keine konsequente und gewinnbringende Strategie hatte. Und die wichtigste Strategie Marktanteile/Slots blockieren sollte eben nicht mit Steuergeldern gestützt werden, sondern nur Geschäftsfelder, die nachweislich auch ohne Krise aus Sicht des Konzerns zukunftsfähig gewesen wäre. Das gilt für Eurowings nicht.

 

vor 14 Minuten schrieb d@ni!3l:

Allgemein auch nochmal. Es besteht auch dann ein Markt mit Konkurrenz wenn die anderen Airlines ausländisch sind

Wenn die Deutsche Bundesregierung die Position vertritt, dass das Exportland Deutschland keine eigene Fluggesellschaft braucht, kann sie auf die finanzielle Unterstützung aller Fluggesellschaften verzichten. Das finde ich nicht falsch. Wenn die Bundesregierung sagt, Fluggesellschaften sollen gestützt werden, dann sollen alle deutschen Konzerne die gleiche Chance haben, die Krise zu überstehen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 16 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

letzten Jahren keine konsequente und gewinnbringende Strategie hatte.

Bleibt auch so wenn man die Konkurrenz künstlich am Leben hält.

 

Aber ist hypothetisch: Dass der Staat Arbeitsplatzabbau für Geld fordert wäre ja das krasse Gegenteil von dem Sinn.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb d@ni!3l:

Bleibt auch so wenn man die Konkurrenz künstlich am Leben hält.

Ist damit gemeint, dass der Grund, warum Lufthansa mit Eurowings kein Geld verdient hat, die Konkurrenz. Also hat das Lufthansa-Management richtig gehandelt? Was sollen denn Manager aus Branchen sagen, in denen schärferer Wettbewerb war und trotzdem (mehr) Geld verdient wurde. 

Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wenn die Deutsche Bundesregierung die Position vertritt, dass das Exportland Deutschland keine eigene Fluggesellschaft braucht, kann sie auf die finanzielle Unterstützung aller Fluggesellschaften verzichten. Das finde ich nicht falsch. Wenn die Bundesregierung sagt, Fluggesellschaften sollen gestützt werden, dann sollen alle deutschen Konzerne die gleiche Chance haben, die Krise zu überstehen.

Ganz genau, dann muss man fair sein und neben Condor, TuiFly, Sundair, LGW und WDL auch entsprechend stützen. Alle oder keinen

Geschrieben

Wir befinden uns hier in einem Luftfahrforum, aber man sollte auch mal realistisch bleiben. Wir befinden uns aktuell am Anfang einer Weltwirtschaftskrise. Es ist zu befürchten, dass dies die schlimmste Krise der letzten Jahrzehnte wird. In Deutschland wackeln gerade hunderttausende von Arbeitsplätzen. Das zieht sich quasi quer durch alle Branchen. Vor ein paar Monate war der drohende Untergang einer Condor noch erwähnenswert, aktuell wird der Erhalt einer schon vor der Krise ins Wanken geratenen Ferienfluggesellschaft wohl eher eine sehr niedrige Priorität haben. Es sollte jedem klar sein, dass im Bereich der Fluggesellschaften in Deutschland einzig ein Teil der Lufthansa so etwas wie "Systemrelevanz" für den Standort Deutschland aufweist. Weder eine Condor, Tuifly, Sundair gehören dazu...

Geschrieben

Warum geht man im Deutschland so zaghaft mit Airline Unterstützung um.

SQ bekommt schnell mal 13 Mrd. Dollar Staatshilfe. In USA wird sogar von dreistelligen Dollarbeträgen in Milliarden gesprochen. Überall sind Airlines systemrelevant, nur in Europa nicht.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 36 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Ist damit gemeint, dass der Grund, warum Lufthansa mit Eurowings kein Geld verdient hat, die Konkurrenz. Also hat das Lufthansa-Management richtig gehandelt? Was sollen denn Manager aus Branchen sagen, in denen schärferer Wettbewerb war und trotzdem (mehr) Geld verdient wurde. 

Nein, das ist so nicht gemeint. Aber das soll zeigen, was droht wenn man künstlich Wettbewerb erzeugt. Ist ja (mehr als) genug da.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
7 minutes ago, Fluginfo said:

In USA wird sogar von dreistelligen Dollarbeträgen in Milliarden gesprochen.

Das dort bewilligte Rettungspaket wäre in seinem Umfang in Deutschland aber gar nicht notwendig, da hier z.B. Mittel wie das Kurzarbeitergeld zur Verfügung stehen. In den USA können die Airlines jetzt bspw. Geld aus einem Topf i.H.v. 25 Mrd. Dollar abrufen, der zur Unterstützung der Gehaltszahlung dient. Im Gegenzug müssen die Unternehmen bis September einen Kündigungsverzicht akzeptieren, 30% der Summe muss (niedrig verzinst) zurückgezahlt werden. Ein weiterer Topf in gleicher Höhe steht für Kredite zur Verfügung.

 

Sollte es in Deutschland auch auf Darlehen herauslaufen, so sollten diese natürlich branchenweit zugängig sein. Allerdings sollte m.M.n. trotzdem geprüft werden, ob je Unternehmen eine realistische Chance auf Rückzahlung besteht.

Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb Hubi206:

Ganz genau, dann muss man fair sein und neben Condor, TuiFly, Sundair, LGW und WDL auch entsprechend stützen. Alle oder keinen


Fair wäre schön, aber es werden im Allgemeinen wieder die kleinen verlieren und die großen gewinnen.

Auf die deutsche Luftfahrt bezogen heißt das ehrlicherweise aber auch das jeder bei Condor gerettete Arbeitsplatz aufgrund der weggebrochenen Nachfrage einen Arbeitsplatz bei einer anderen Airline kosten wird. Im Hinblick auf den internationalen Wettbewerb heißt das daher auch die Frage zu beantworten will ich alle gleichmäßig (fair) unterstützen - und jeder verliert etwas, oder baue ich auf einen „nationalen Champion“ der global gesehen wettbewerbsfähig ist. Voraussetzung dafür wäre dann natürlich das von einer ausscheidenden Condor TUIfly oder LH profitieren und nicht ausgerechnet Airlines wie Ryanair.

Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb d@ni!3l:

Nein, das ist so nicht gemeint. Aber das soll zeigen, was droht wenn man künstlich Wettbewerb erzeugt. Ist ja (mehr als) genug da.

Das ist nicht haltbar. Es soll auch kein "künstlicher" Wettbewerb erzeugt werden sondern die Wettbewerbssituation über die Krise hinaus behalten werden ohne das einzelne Konzerne privilegiert werden.

 

Lufthansa verdient nicht aufgrund des "intensiven" Wettbewerbs mit Eurowings kein Geld, das ist eine Beleidigung für jede Branche in der intensiverer Wettbewerb und gleichzeitig höhere Gewinne vorhanden sind. Ursache ist die Strategie für Eurowings, die im wesentlichen war, Marktanteile zu verteidigen. 

 

vor 46 Minuten schrieb Besserwisser:

Hauptsache Condor retten koste es was es wolle.

Woher die Schlussfolgerung?

 

vor 46 Minuten schrieb bant2000:

Es sollte jedem klar sein, dass im Bereich der Fluggesellschaften in Deutschland einzig ein Teil der Lufthansa so etwas wie "Systemrelevanz" für den Standort Deutschland aufweist.

Wenn es so kommen sollte wäre die Forderung an Lufthansa eines der beiden Hubs in Deutschland aufzugeben.

Geschrieben
5 minutes ago, TH 747 said:

Voraussetzung dafür wäre dann natürlich das von einer ausscheidenden Condor TUIfly oder LH profitieren und nicht ausgerechnet Airlines wie Ryanair.

 

Da beißen sich doch aber jetzt Hund und Katze in den Schwanz... Man kann von Ryanair halten, was man will (ich auch nicht viel, dürfte bekannt sein), wirtschaftlich erfolgreich waren sie die letzten Jahre aber und haben halt jegliche europäischen Rechtsgrauzonen gnadenlos ausgenutzt, weil die Politik nicht konnte oder wollte (z. B. Wirtschaftswunder Irland, die haben es später dann irgendwann auch gemerkt...).

 

Planwirtschaft hat noch nie wirklich geklappt, aber egal was jetzt gemacht wird, nationaler Champignon, europäische Lösung, Gießkannenprinzip, Kopf in den Sand stecken oder survival of the fittest, allen kann man es sowieso nicht rechtmachen.

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb TH 747:

Fair wäre schön, aber es werden im Allgemeinen wieder die kleinen verlieren und die großen gewinnen.

Auf die deutsche Luftfahrt bezogen heißt das ehrlicherweise aber auch das jeder bei Condor gerettete Arbeitsplatz aufgrund der weggebrochenen Nachfrage einen Arbeitsplatz bei einer anderen Airline kosten wird. Im Hinblick auf den internationalen Wettbewerb heißt das daher auch die Frage zu beantworten will ich alle gleichmäßig (fair) unterstützen - und jeder verliert etwas, oder baue ich auf einen „nationalen Champion“ der global gesehen wettbewerbsfähig ist. Voraussetzung dafür wäre dann natürlich das von einer ausscheidenden Condor TUIfly oder LH profitieren und nicht ausgerechnet Airlines wie Ryanair.

 

Woher nimmst du die Annahme, dass die Nachfrage dauerhaft wegbrechen wird? Vielleicht werden wir in 2-3 Jahren 10% weniger Nachfrage als vor einem Jahr haben, aber ein Wegbrechen sieht anders aus.

Wenn Condor verschwindet, wird davon übrigens nur FR und vielleicht noch U2 und W6 profitieren, alle drei in meinen Augen nicht wünschenswert. Was deine dargestellten Wege angeht: Du schilderst einmal einen sehr fairen Weg, den ich am vielversprechendsten finde, und einmal einen Weg, der auf drastische Reduzierung des Wettbewerbs und weitere Schwächung der deutschen Luftfahrt hinausführt. Es muss in einem Land wie Deutschland (viertgrößte Volkswirtschaft weltweit) möglich sein, dass mehr als 2 unabhängige Airlines am Markt bestehen. Es gibt wesentlich kleinere Länder, die doppelt so viele Airlines wie Deutschland haben, z.B. Frankreich und Großbritannien.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 30 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wettbewerbssituation über die Krise hinaus behalten werden ohne das einzelne Konzerne privilegiert werden.

Ja, aber zu welchen Kosten. Und was  bringt einem ein Wettbewerb von x Firmen von denen ggf letztlich keine profitabel ist!?

 

vor 30 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

das ist eine Beleidigung für jede Branche in der intensiverer Wettbewerb und gleichzeitig höhere Gewinne vorhanden sind.

Das ist ein hinkender Vegleich. Man kann die Flugbranche nicht so einfach mit anderen Branchen vergleichen. Vergleich alleine mal die möglichen Differenzierungen im Produkt. Bei Airlines entscheidet wahrscheinlich zu 99% der Preis, so tun FR/OE der EW bspw weh. Bei Autos oder irgendwelchen Dienstleistungen schafft man es deutlich eher einen höheren Preis durchzusetzen. Also der Vergleich ist mMn nicht korrekt. Also auf der Kurzstrecke.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Vielleicht verkenne ich die Lage, oder wir als „Deutsche“ oder in meinem Fall „Österreicher“ leben in einer Region, wo Erschütterungen der Wirtschaft viel eher gedämpft werden als anderswo.

Jedenfalls glaube ich, dass die Rückkehr zur Normalität im Flugverkehr doch schneller kommen wird als viele hier denken.

Ich bin in der Autobranche tätig, viele Meetings im Ausland in der großen Zentrale werden wieder „notwendig“ werden, Skype hin oder her. Einige aus dem Management nützen Flug-Verbindungen fürs wöchentliche Pendeln, aus familiären Gründen aber auch einfach aus beruflichen Notwendigkeiten. Es wird nicht überall so sein, aber in vielen Firmen sehr oft ähnlich.

 

Und im privaten Bereich: So bald es geht oder erlaubt ist, werden vorallem günstige Pauschalurlaube schnell wieder gebucht. Man blicke auf Regionen wo es politische Unruhen oder regelmäßig Terror gab/gibt. Das schreckt viele einfach nicht ab.

Finanziell, nicht alle verlieren ihren Job. Und selbst da gibt es Beispiele genug, wo man sieht dass da trotzdem ein 1.000€ Iphone immer noch drin ist....

Geschrieben (bearbeitet)
vor 43 Minuten schrieb medion:

...allen kann man es sowieso nicht rechtmachen.


Ja klar, ich habe da auch keine wirkliche Lösung. Ich wollte nur anmerken das die Rettung einer Firma und von deren Arbeitsplätzen vielleicht einen stärkeren Abbau von Arbeitsplätzen bei anderen Firmen verursachen kann als wenn die Firma, in diesem Falle Condor,  nicht gerettet wird.

Und im Zweifel sollten natürlich mit Steuermitteln eher Firmen unterstützt werden die faire Arbeitsbedingungen bieten.

Bearbeitet von TH 747
Rechtschreibung
Geschrieben

Ich vermute, wir sind da gar nicht weit auseinander, allerdings sehe ich so gar keinen Weg, wie "man" das hinkriegen kann; sofern "man" es überhaupt will. Hier geht es ja um Condor und Co., nehmen wir Europa/die EU sind wir schnell bei mehreren hundert Unternehmen, wer soll das wie was gewichten?

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Leon8499:

 

Woher nimmst du die Annahme, dass die Nachfrage dauerhaft wegbrechen wird? Vielleicht werden wir in 2-3 Jahren 10% weniger Nachfrage als vor einem Jahr haben, aber ein Wegbrechen sieht anders aus.

Wenn Condor verschwindet, wird davon übrigens nur FR und vielleicht noch U2 und W6 profitieren, alle drei in meinen Augen nicht wünschenswert. Was deine dargestellten Wege angeht: Du schilderst einmal einen sehr fairen Weg, den ich am vielversprechendsten finde, und einmal einen Weg, der auf drastische Reduzierung des Wettbewerbs und weitere Schwächung der deutschen Luftfahrt hinausführt. Es muss in einem Land wie Deutschland (viertgrößte Volkswirtschaft weltweit) möglich sein, dass mehr als 2 unabhängige Airlines am Markt bestehen. Es gibt wesentlich kleinere Länder, die doppelt so viele Airlines wie Deutschland haben, z.B. Frankreich und Großbritannien.


Dauerhaft hab ich nicht behauptet, aber 2-3 Jahre sagst Du ja auch. Und hier ist die Frage wie man die als Airline überstehen kann bei den gewaltigen Kosten die in dieser Zeit auflaufen.

Das ist eben die Frage wer von einem ausscheiden von DE profitiert, auf Langstrecke eher der LH Konzern als die von Dir genannten, die ich auch als nicht wünschenswert bezeichnen würde.

Die Anzahl der Airlines in einem Land hat ja nichts mit der Qualität und der Profitabilität zu tun, und auch nicht mit der Konkurrenzsituation in einem internationalen Umfeld. Ansonsten hätte ich mir auch lieber ein Überleben der airberlin gewünscht.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Leon8499:

 

Woher nimmst du die Annahme, dass die Nachfrage dauerhaft wegbrechen wird? Vielleicht werden wir in 2-3 Jahren 10% weniger Nachfrage als vor einem Jahr haben, aber ein Wegbrechen sieht anders aus.

Wenn Condor verschwindet, wird davon übrigens nur FR und vielleicht noch U2 und W6 profitieren, alle drei in meinen Augen nicht wünschenswert. Was deine dargestellten Wege angeht: Du schilderst einmal einen sehr fairen Weg, den ich am vielversprechendsten finde, und einmal einen Weg, der auf drastische Reduzierung des Wettbewerbs und weitere Schwächung der deutschen Luftfahrt hinausführt. Es muss in einem Land wie Deutschland (viertgrößte Volkswirtschaft weltweit) möglich sein, dass mehr als 2 unabhängige Airlines am Markt bestehen. Es gibt wesentlich kleinere Länder, die doppelt so viele Airlines wie Deutschland haben, z.B. Frankreich und Großbritannien.

Ich möchte eine Bavaria wieder. Saarland Airlines 2.0 steht auch in den Startlöchern. Was wäre mir Air Hessen. 

Air Berlin 2.0 und Hamburg Airlines 2.0 wären auch was.

Nein im Ernst, es bräuchte auf Langstrecke so etwas wie Virgin zur British. Geht doch in Uk, sollte auch ex D funktionieren.

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