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airliners.de

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Minuten schrieb Fluginfo:

Wenn Condor rein theoretisch vom Markt verschwindet, könnte ein viel stärkerer Marktteilnehmer diesen Platz einnehmen. Wem wäre dann geholfen? 

Ja, das kann man ja sachlich diskutieren. Aber halt nicht so, wie es hier immer geschieht mit Häme & co. Man ändert es nebenbei mit Kommentaren hier nicht... Das gilt übrigens in beide Richtungen - dass sich DE die 4Y weg wünscht gibt es ja auch. Klar kann man sich was wünschen, aber das wird man hier nicht erreichen...

vor 3 Minuten schrieb Fluginfo:

Bei einer Marktwirtschaft zentral in Europa und rund 83 Mio. Einwohner nur die Langstrecke von einem Anbieter, haben wir nirgends auf der Erde.

Das kam ja nun schon öfters auf. Glaubst du wirklich, dass im Falle einer DE Pleite (von der wir bei einer halbstaatlichen Airline wirklich so gar nicht ausgehen müssen, so dass die ganze Diskussion hier eigentlich obsolet ist) niemand in die Lücke springen würde und der LH das Feld überlässt?  Du sprichst ja selbst an wie groß der Markt ist... 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l:

Aber warum die Konkurrenzsituation von 4Y und DE hier so "hart" geführt wird verstehe ich echt nicht. Also es gibt ja auch noch andere Mitbewerber und dort ist der Ton viel entspannter.

 

Ich glaube, das hat mehrere Gründe:

 

Zum einen neigen Arbeitnehmer in der Airlinebranche leider gerne dazu, sich mit ihrem Arbeitgeber über ein Maß, dass durch den ihnen überwiesenen Lohn gerechtfertigt wäre, zu identifizieren. Ich vermute ab und an, das liegt auch darin begründet, dass der Job doch am Ende mehr vom Leben einnimmt, als es bei ortsbasierter Nine-to-Five-Arbeit der Fall ist. Andererseits nutzen aber meines Empfindens nach auch viele Airlines genau dieses Momentum zu ihrem Vorteil. Naheliegend, denn die Heraufbeschwörung eines Feindbilds trägt zur Verbesserung der eigenen Moral bei und lenkt die Arbeitnehmer auch davon ab, sich auf interne Querelen zu fokussieren.

 

Zum zweiten ist der marktwirtschaftliche Kampf zwischen 4Y und DE halt auch speziell: Zwei alteingesessene Firmen, Condor mit einer seit Jahrzehnten (das TC-Rebranding-Missgeschick mal ausgenommen) beständigen Marke. Gleichzeitig ist 4Y aber auch mehr als nur die nächste weitere beliebige Airlinegründung. Man hat sich schon recht viele Gedanken gemacht, wie man das ganze Umfeld in der "Bay" so gestalten kann, dass der Spirit anders ist als bei AOC Drölfunddreißig im HQ. In der Hinsicht ist für mich EW Discover die spannendste Airline-Neugründung seit vielen Jahren, und auch kein Vergleich mit der EW Langstrecke unter SXD.

 

Zuletzt dürfte man auch die emotionale Komponente für viele Arbeitnehmer nicht vergessen: Da sind auf der einen Seite bei Condor tausende Arbeitnehmer, für die die letzten Jahre bei Condor (TC-Pleite, PGL, Corona, Schutzschirm, 4Y-Gründung, Lockdown-Unsicherheit, Attestor) eine solche emotionale Achterbahnfahrt gewesen sein dürfte, dass dagegen der Fünfer-Looping auf der Wiesn quasi eine geradlinige Autobahn ist. Auf der anderen Seite hast du bei EW Discover eine Menge Leute, die durch Corona komplett arbeitslos geworden sind und jetzt einfach nur wieder gerne in einem fliegendem Beruf arbeiten wollen. Das trägt natürlich auch dazu bei, dass jeweils der eine sich durch den anderen in seiner Existenzgrundlage bedroht sieht.

Geschrieben

Wäre Condor eine Perle, dann hätte sicher schon jemand einen ausreichend hohen Betrag geboten, dass der Staat seine Anteile verkauft.

Da Deutschland noch mit drin ist, ist Condor wahrscheinlich keine Perle.

Es ist aber nicht ungewöhnlich für einen Investor, dass er umstrukturiert (hier: Flotte) und danach wieder verkauft. Das ist oft unabhängig vom konkreten Geschäftsergebnis.

Aus meiner Sicht kann man also von außen nur sehen, dass Condor nicht außergewöhnlich erfolgreich/Wertvoll ist, aber nicht sehen, ob es normal gut, normal schlecht oder besonders schlecht läuft.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Minute schrieb JSQMYL3rV:

Wäre Condor eine Perle, dann hätte sicher schon jemand einen ausreichend hohen Betrag geboten, dass der Staat seine Anteile verkauft.

Da Deutschland noch mit drin ist, ist Condor wahrscheinlich keine Perle.

Es ist aber nicht ungewöhnlich für einen Investor, dass er umstrukturiert (hier: Flotte) und danach wieder verkauft. Das ist oft unabhängig vom konkreten Geschäftsergebnis.

Aus meiner Sicht kann man also von außen nur sehen, dass Condor nicht außergewöhnlich erfolgreich/Wertvoll ist, aber nicht sehen, ob es normal gut, normal schlecht oder besonders schlecht läuft.

Condor steht doch gar nicht zum Verkauf. Wer soll dann bieten? Die restlichen 49% gehen 2025 an Attestor, die dann den restlichen Kredit an den Staat überweisen müssen, das ist alles geregelt.

Bearbeitet von Der_Insider
Geschrieben

Danke, aber das Thema wurde hier in diesem Thread unter 28.09.2022 11:03 bereits diskutiert. 

Gilt aber nicht generell für Handgepäck, sondern das Handgepäckfach kann optional zugebucht werden. 

 

Geschrieben

Geplant ist, jedes 2. Gepäckfach für Vorabreservierungen zu nutzen.
Der Test ab 1.11.22 betrifft Langstreckenverbindung.

 

Diese Passagiere gehen nach der 1. Gruppe ( u.a. Passagiere mit Kindern ) an Bord
und belegen ihre zuvor reservierten und numerierten Handgepäckfächer.

Alle anderen Passagiere können ihr Gepäck danach in die Fächer legen.
Auch dorthin, wo die zuvor reservierten Fächer noch Platz aufweisen. 

 

(Diese Infos hatte Condor auf Anfrage an RTL übermittelt) 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb emdebo:

Geplant ist, jedes 2. Gepäckfach für Vorabreservierungen zu nutzen.
Der Test ab 1.11.22 betrifft Langstreckenverbindung.

 

Diese Passagiere gehen nach der 1. Gruppe ( u.a. Passagiere mit Kindern ) an Bord
und belegen ihre zuvor reservierten und numerierten Handgepäckfächer.

Alle anderen Passagiere können ihr Gepäck danach in die Fächer legen.
Auch dorthin, wo die zuvor reservierten Fächer noch Platz aufweisen. 

 

(Diese Infos hatte Condor auf Anfrage an RTL übermittelt) 

gilt aber nur für die A330-200.

Bearbeitet von schwarzerAbt
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb emdebo:

Einflottung erster A330-900 

zum Spätherbst durch Condor bestätigt

 

"Der Spätherbst beginnt meist ab Mitte Oktober und dauert letztlich bis Ende November/Anfang Dezember."

 

https://aviation.direct/condor-uebernimmt-ersten-a330neo-im-spaetherbst-2022

 

 

Naja, sonderlich konkret ist die Aussage von Condor ja nicht. EAF listet die D-ANRA als ersten A339 mit Fleet entry im Dezember 2022. Da stehen jetzt auch die zwei weiteren Einheiten drinnen.

Geschrieben
Am 29.9.2022 um 13:28 schrieb Condor767Winglet:


Phase-Out…. D-ABUM folgt als nächstes  im Oktober 


D-ABUM „Achim“ hat am Wochenende seinen letzten Einsatz mit Flügen nach PMI.

Quelle: Condor Instagram 

Geschrieben (bearbeitet)

Der Achim wird mir fehlen  Der Retrolook seih schon irgendwie geil anders als bei einem A320 der in ähnlichen Farben unterwegs ist! Der Willi gehört aufjedenfall in Rente! Der Werbespruch wir lieben fliegen ist langsam aber sich überholt!

Bearbeitet von Patrick W
Verbesserung
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Patrick W:

Der Achim wird mehr fehlen

Vielleicht wird’s ja nen Neo im Retro-Look geben… 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Leon8499:

Warum eigentlich gerade in den 332? Sind da die Gepäckfächer knapp, oder ist das eine so kleine Teilflotte, dass sie am besten für die Testphase geeignet ist?

 

Denke mal zwei Aspekte:

- man hat davon ja nur vier Stück die nur ausgewählte Strecken fliegen, also ganz gut dies dort zu testen und nicht im gesamten sonstigen Netz mit den vielen Zielen der B767 (wäre ja sicherlich sonst auch verwirrend, wenn die Markierungen dann drin sind und diese nur auf ausgewählten Strecken relevant sind und sonst nicht)

- die A332 dürfte der zukünftigen A339 am nächsten sein von der Größe/Anordnung, auch hier dann schon mal ein Test für die Zukunft wenn die neo dann demnächst zur Flotte stoßen

Geschrieben (bearbeitet)

Viel interessanter wäre doch der Ansatz auf innereuropäischen Strecken (beispielsweise D-PMI) .Gerade da gibt es doch immer mehr Gäste,die nur mit Bord-Case fliegen,um (mit Online-Check-in) keine Wartezeit am Flughafen zur Gepäckabgabe zu haben und am Ankunftsflughafen nicht am Band stehen zu müssen.

Warum nur MOL bisher nicht auf diese Idee gekommen ist ?

Bearbeitet von born4fly
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Leon8499:

Die D-ABUM ging dann gestern Abend ferry von Zagreb nach Lautzenhausen (HHN) zur Ausflottung.

 

Und damit beende ich meinen Achim-Ticker ;)


Das ganze übrigens auf FL100 und einmal um die Alpen rum. Teile des Kabinendrucksystems hatten also fest mit DE1505 als Renteneintrittszeitpunkt gerechnet und das auch knallhart durchgezogen. 

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