Beliebter Beitrag Avroliner100 Geschrieben 23. Juli Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 23. Juli (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb schneekiller: Die Thomas Cook Pauschalreisegäste wurden aber auch von keiner anderen Airline mitgenommen. Condor hatte damit in dieser Hinsicht gar nichts zu tuen und alle Gäste die vertraglich mit ihnen verbunden waren auch transportiert. Wenn ein Reiseveranstalter Insolvenz anmeldet ist ja auch nicht die Airline mit der man fliegen wollte gleich mit insolvent. Condor ist auch dort ohne Insolvenz herausgekommen. Condor war Teil des Thomas Cook Konzerns und ist auch nicht ohne Insolvenz herausgekommen. Condor war faktisch insolvent. Am 1.12.2019 wurde das Insolvenzverfahren der Condor Flugdienst GmbH am Amtsgericht Frankfurt am Main eingeleitet. Darüber gibt es keine 2 Meinungen. Quelle: https://der-betrieb.de/meldungen/insolvenzverfahren-von-condor-eroeffnet/ Es wurde lediglich keine Liquidation, sondern eine Sanierung unter Eigenverwaltung im Schutzschirm-Verfahren angeordnet. Sachverwalter war wie schon bei Air Berlin Flöther. Auch das war nur möglich, weil die Gläubiger dem zugestimmt haben. Erst ein Jahr später hat Condor den Schutzschirm wieder verlassen. Es ist richtig, dass auch andere Airlines Thomas Cook Gäste seinerzeit nicht mitgenommen haben. Dennoch wurde das Vertrauen in die Marke in dieser unsicheren Zeit massiv geschädigt. Thomas Cook hat seit den 2000ern alles daran gesetzt, die Marken Thomas Cook, Condor und Neckermann in quasi ein Erscheinungsbild zu versetzen. Das ist gelungen, war beim Kunden im Reisebüro fest verankert und hat der Condor mit dem Sunny Heart auf dem Heck in dieser Situation auch nicht gerade gut getan. Thomas Cook war die ganze Reisekette. Vom Neckermann Reisebüro um die Ecke bis hin zum Veranstalter, Flug mit Condor und Übernachtung im Sentido o.ä. Das war die globale Nummer 2 nach TUI. Das Sunny Heart bzw. der Thomas Cook Globus war direkt hinter dem TUI-Smile global vermutlich die Marke mit der höchsten Bekanntheit. Und Condor war ein großer Teil davon. Vieles ist davon mittlerweile glücklicherweise wieder in Vergessenheit geraten und das ist auch gut so für die Marke. Es ist aber nicht so, als ob es in der jüngeren Zeitgeschichte nicht eine Phase höchster Unsicherheit bei Gästen, Mitarbeitern und Geschäftspartnern gegeben hätte. Dass Condor heute noch lebt, verdankt sie den absolut bemerkenswerten Leistungen ihrer damaligen Geschäftsführung. Ganz vorne dabei Ralf Teckentrup. Irgendwo gab es mal einen bemerkenswerten Artikel der ganz gut beschrieben hat, wie Teckentrup mit seinem Team damals in zahlreichen nächtlichen Aktionen versucht hat, das Unternehmen zu retten. Dass er unter extremem Stress stand, das ganze Management Team zeitweise nicht wirklich viel und noch weniger gut geschlafen hat und er selbst irgendwie nach 20 Jahren wieder mit dem Rauchen angefangen hat und auch sonst sprichwörtlich komplett „durch“ war, bis die Condor irgendwie wieder gerettet war. Leider finde ich diesen Artikel auf die schnelle nicht mehr, er war aber lesenswert und versteckt sich mittlerweile vermutlich hinter irgendeiner Paywall. Will damit sagen: Ich ziehe meinen Hut vor der Leistung, der Flieger „Danke Tecke“ ist mehr als verdient. Darüber ist sich vermutlich auch die ganze Branche einig. Und selbst Casten Spohr war sicherlich in gegenseitiger Anerkennung vor der Leistung des jeweils anderen auf seiner Verabschiedungsfeier. Da war zumindest menschlich nichts von Feindschaft zu vernehmen, die hier gerne proklamiert wird. Wie so oft: Das sind 2 Leute, die in ihrem Leben durch genau dieselbe Lufthansa-Schule gegangen sind und auch gerade politisch auf nationaler und europäischer Ebene nicht selten gemeinsam am selben Strang gezogen haben. Es war aber mit Sicherheit kein Spaziergang und es ist nicht so, als ob das alles nicht haarscharf gewesen wäre oder da nichts passiert wäre. Seid froh, dass die Ringelsocke lebt. Vermutlich eine der größten Leistungen in der jüngeren deutschen Luftfahrtgeschichte und ein Gegenentwurf zur Air Berlin. Ich sehe aber keinen Anlass, hier so zu tun als hätte es diese Zeit der höchsten Unsicherheit in der jüngeren Vergangenheit nicht gegeben. Bearbeitet 23. Juli von Avroliner100 12
Emanuel Franceso Geschrieben 23. Juli Melden Geschrieben 23. Juli vor 8 Minuten schrieb d@ni!3l: Da würde ich übrigens zustimmen. Die LHG will mit TP den "Heimatmarkt" von IB angreifen (Südamerika), dann greift IAG den deutschen Markt an. Außerdem hat Vueling als P2P Airline in Europa in Deutschland einen recht weißen Fleck, den würden DE/DI gut ergänzen. BA kann ihr LHR nicht unbegrenzt wachsen, da sind Zukäufe ja fast schon nötig. AF/KL hat bei SK den ersten Schritt gemacht, IAG "muss" quasi nachziehen, wo sich FRA mit T3 ja schon anbietet, viele andere Optionen in Europa zu wachsen (inkl. Langstrecken Drehkreuz) gibt es nicht (wobei U2 noch spannend wird). Die LHG wächst ja bereits in FCO (und ggf. bald MUC). Dazu: Die DE Expertise bei Touristik könnte Level auch gut tun, die ja irgendwie nicht wirklich "vorwärts" kommen. Flotten Synergien gibt es auch und IAG ist sonst nicht so mit Übernahmen beschäftigt, wie alle anderen (AF/KL mit SK, LHG mit AZ, einer von beiden mit TP).... Also ... DBA 2 Wenn es IAG werden sollte, dann wird Condor die Etihad Kooperation gleich wieder beenden und im Gegenzug Doha neu ins Streckennetz aufnehmen können. Vueling ist in Deutschland gar nicht mal so schwach aufgestellt. Ab Barcelona bedient man alle größeren Flughäfen (außer Frankfurt). Ansonsten ist bei Vueling zu beobachten (wie auch bei Eurowings und Transavia), dass man sich außerhalb des Heimatmarktes schwer tut. Ab den Basen in Amsterdam und Rom geht es nur noch nach Spanien und auch Paris besteht das Angebot größtenteils aus Zielen in Spanien.
d@ni!3l Geschrieben 23. Juli Melden Geschrieben 23. Juli Gerade eben schrieb Emanuel Franceso: dann wird Condor die Etihad Kooperation gleich wieder beenden und im Gegenzug Doha neu ins Streckennetz aufnehmen können. Das sollte ja kein großes Problem sein, von EK hatte man sich ja auch schnell "getrennt" und ich glaube DXB/AUH waren auch eher P2P Ziel (wie bei EW). Ja stimmt, ein bisschen ist da - aber ggf. kommen genau da Übernahmen ins Spiel, wenn man organisch nicht in Märkte rein wachsen kann. Also mMn sind die der beste Fit - Banken und die Golf-Airlines inkl. TK schließe ich eher aus. AF/KL könnte auch passen (für Transavia gilt was ich für Vueling schrieb - ggf. sogar noch stärker), aber ich glaube AF hat mit SK erstmal genug zu tun und wollen ja auch TP. Alles drei würde ggf. zu viel auf einmal.
Der_Insider Geschrieben 23. Juli Melden Geschrieben 23. Juli (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb d@ni!3l: Also ja, Attestor übernimmt die Condor Restschulden nun. Aber wenn man bei einer Buchung die Wahl hat, ob man eine Airline bucht die zum Zeitpunkt der Buchung Schulden hat und schon 2x staatlich gerettet werden musste und man vor einer Woche hier noch nicht wusste, wie es weiter geht oder eine andere, dann kann man doch jemanden, der das da vorsichtig ist nicht ernsthaft ins Lächerliche ziehen... Man wusste bis vor einer Woche nicht wie es weiter geht? Spannend erzähl uns mehr… Es ist seit Jahren bekannt, dass Attestor die restlichen 49% übernimmt, wenn der Kredit zurückgezahlt ist.. und von welchen Restschulden redest du? Bearbeitet 23. Juli von Der_Insider 2
d@ni!3l Geschrieben 23. Juli Melden Geschrieben 23. Juli (bearbeitet) vor 3 Minuten schrieb Der_Insider: kann Ist das entscheidende Wort dabei. Ja, es war naheliegend - aber sicher war es nicht, ob Attestor das auch macht und / oder ob ggf. direkt jemand anderes den staatlichen Teil und / oder den Attestor Teil kauft. Also hunderte Seiten Diskussion / Spekulation hier seit dem Attestor / Staats Einstieg im Zusammenhang mit der Rettung wirken für mich jetzt nicht nach "war doch klar, was kommt". Bearbeitet 23. Juli von d@ni!3l
speedman Geschrieben 23. Juli Melden Geschrieben 23. Juli Sachliche Diskussionen sind immer erwünscht, doch bitte nicht persönlich andere Teilnehmer auf´s Korn nehmen, Danke
Condor767Winglet Geschrieben 23. Juli Melden Geschrieben 23. Juli vor 4 Stunden schrieb d@ni!3l: Das sollte ja kein großes Problem sein, von EK hatte man sich ja auch schnell "getrennt" und ich glaube DXB/AUH waren auch eher P2P Ziel (wie bei EW). Man kann keine Meilen mehr sammeln, die Partnerschaft ansich gibt es noch. Es wurde sogar letztens bei Emirates durchgesagt „in Partnership with Condor Flugdienst“
MileHigh Geschrieben 23. Juli Melden Geschrieben 23. Juli Und BER-DXB-BER wird auch sicherlich im WFP nicht nur einseitig betrieben werden…
FACoff Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli D-ANLE hat heute den Deliveryflug nach Frankfurt https://www.flightradar24.com/data/aircraft/d-anle 1
C46 Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli vor 16 Stunden schrieb C46: Let me circle back to this, please... Unterstellst Du mir hier gerade 'potentiell geschäftschädigende Aussagen' - ja oder nein?! Du bist mir noch was schuldig...!
Faktencheck Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli Könnt ihr das vielleicht mal per DM klären? 9
Admin Beliebter Beitrag Alexander Fialski Geschrieben 24. Juli Admin Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 24. Juli Wenn hier weiterhin neben dem eigentlichen Thema „Condor” gepostet wird, muss ich leider jedem, der daran teilnimmt (egal, ob verschuldet oder nicht), eine Pause verordnen. 16
groffel Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli Am 23.7.2026 um 08:38 schrieb Malpertuis: Ich verstehe nicht, wieso hier von einigen hier überhaupt über das Thema Insolvenz gesprochen wird - es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass Condor überschuldet wäre. Im Gegenteil, die Bilanz und Geschäftsberichte sind öffentlich. Was Attestor am Ende mit seinem Asset macht, ist offen. Da der Bericht öffentlich ist, lohnt es sich, ihn auch zu lesen (Hervorhebung von mir): Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag weiterhin bilanziell überschuldet. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag aufgrund des ausgewiesenen Jahresfehlbetrages auf 1.053,6 Mio. EUR. Condor ist überschuldet. Man hat auch nach Rückzahlung der KfW-Senior Tranche 400 Millionen Euro Kredite. Wenn man die am freien Markt zu Air Baltic Konditionen holen müsste, hätte man 60 Millionen Zinsen im Jahr, bei gerade einmal 120 Millionen Euro Kassenbestand und einem negativen operativen Cashflow - Condor wäre innerhalb von zwei Jahren insolvent. Was Condor rettet: Die verbleibenden Kredite kommen von Attestor (und ich glaube auch noch einer zweiten KfW Tranche), mit entsprechenden Konditionen inklusive Stundungen der Rück- und Zinszahlungen. Weshalb die Insolvenz tatsächlich im Geschäftsbericht ausgeschlossen wird: Aus heutiger Sicht bestehen jedoch trotz bilanzieller Überschuldung keine bestandsgefährdenden Risiken. Insbesondere durch die von Attestor in der Vergangenheit durchgeführten Finanzierungsmaßnahmen und Laufzeiten dieser Finanzierungen wird die Zahlungsfähigkeit mittelfristig gesichert. 3
Malpertuis Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli vor 4 Minuten schrieb groffel: Da der Bericht öffentlich ist, lohnt es sich, ihn auch zu lesen (Hervorhebung von mir): Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag weiterhin bilanziell überschuldet. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag aufgrund des ausgewiesenen Jahresfehlbetrages auf 1.053,6 Mio. EUR. Touché bezüglich der Begrifflichkeit, da hast du einen Punkt. Da hier jedoch größtenteils (juristische) Laien diskutieren, habe ich es mit der insolvenzrechtlichen Definition nicht ganz genau genommen. Mein Punkt war aber inhaltlich auch vielmehr der, dass hier einige von einer anstehenden Insolvenz reden, als würde irgendwo in relevanten Kreisen oder in den Medien - außer im Airliners.de Podcast, der für seinen Bias bzgl. Condor ja bekannt ist - seriös behauptet, dass eine Insolvenz aktuell zu befürchten sei. Dass es finanziell stärker aufgestellte Fluggesellschaften gibt, ist glaube ich allen klar. Dass man nie weiß, was in drei, fünf, zehn Jahren sein wird, auch. Aber (nur) hier im Forum wird teilweise eine Diskussion geführt, die an den Realitäten doch sehr weit vorbeigeht. Darauf wollte ich hinweisen
Der_Insider Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli (bearbeitet) vor 34 Minuten schrieb groffel: Da der Bericht öffentlich ist, lohnt es sich, ihn auch zu lesen (Hervorhebung von mir): Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag weiterhin bilanziell überschuldet. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag aufgrund des ausgewiesenen Jahresfehlbetrages auf 1.053,6 Mio. EUR. Condor ist überschuldet. Man hat auch nach Rückzahlung der KfW-Senior Tranche 400 Millionen Euro Kredite. Wenn man die am freien Markt zu Air Baltic Konditionen holen müsste, hätte man 60 Millionen Zinsen im Jahr, bei gerade einmal 120 Millionen Euro Kassenbestand und einem negativen operativen Cashflow - Condor wäre innerhalb von zwei Jahren insolvent. Was Condor rettet: Die verbleibenden Kredite kommen von Attestor (und ich glaube auch noch einer zweiten KfW Tranche), mit entsprechenden Konditionen inklusive Stundungen der Rück- und Zinszahlungen. Weshalb die Insolvenz tatsächlich im Geschäftsbericht ausgeschlossen wird: Aus heutiger Sicht bestehen jedoch trotz bilanzieller Überschuldung keine bestandsgefährdenden Risiken. Insbesondere durch die von Attestor in der Vergangenheit durchgeführten Finanzierungsmaßnahmen und Laufzeiten dieser Finanzierungen wird die Zahlungsfähigkeit mittelfristig gesichert. Im letzten Geschäftsjahr hat Condor 53 Mio € Zinsen an Attestor gezahlt… Das sagt Chat GPT zum Thema: Condor ist derzeit zwar verschuldet, die Höhe der Verschuldung ist aber für eine Fluggesellschaft dieser Größe nicht ungewöhnlich und hat sich zuletzt verbessert. Für das Geschäftsjahr 2024/25 (Bilanzstichtag 30. September 2025) ergeben sich unter anderem folgende Werte: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: 263,3 Mio. € (Vorjahr: 300,8 Mio. €). Der Rückgang ist vor allem auf die Tilgung des KfW-Kredits zurückzuführen. Darlehen von Unternehmen der Attestor-Gruppe: 222,3 Mio. €. Diese Gesellschafterdarlehen wurden unter anderem zur Finanzierung der Flottenerneuerung bereitgestellt. Hinzu kommen Leasingverbindlichkeiten sowie betriebliche Verbindlichkeiten (z. B. erhaltene Kundenvorauszahlungen für bereits verkaufte Tickets), die bei Fluggesellschaften üblich sind. Die erhaltenen Kundenvorauszahlungen beliefen sich auf 470,9 Mio. €. Rechnet man allein die Bankkredite und Gesellschafterdarlehen zusammen, ergibt sich eine verzinsliche Verschuldung von mindestens rund 485 Mio. €, zuzüglich Leasingverbindlichkeiten. Ein Teil dieser Finanzierung dient direkt der Modernisierung der Flotte und steht langfristigen Vermögenswerten gegenüber. Bearbeitet 24. Juli von Der_Insider
ZuGast Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli vor 3 Stunden schrieb Alexander Fialski: Wenn hier weiterhin neben dem eigentlichen Thema „Condor” gepostet wird, muss ich leider jedem, der daran teilnimmt (egal, ob verschuldet oder nicht), eine Pause verordnen. OK dann mache ich mal ein anderes Thema auf. Condor geht in die Fläche. Ist der FMO nur der Anfang, oder gibt's für Condor tiefere Gründe für die Stationierung? Hätte man das vor einem Jahr gedroppt, jeder hätte einen Vogel gezeigt.
leipziger17 Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli (bearbeitet) 1 hour ago, ZuGast said: OK dann mache ich mal ein anderes Thema auf. Condor geht in die Fläche. Ist der FMO nur der Anfang, oder gibt's für Condor tiefere Gründe für die Stationierung? Hätte man das vor einem Jahr gedroppt, jeder hätte einen Vogel gezeigt. Mich überrascht eher, dass FMO keine Marabu-Basis wird. Der kolportierte Plan, die Condor-Maschinen auf die Basen in DUS, FRA und MUC zu konzentrieren und den Rest an Marabu zu übergeben, scheint jedenfalls obsolet zu sein. Damit dürfte ein separater Verkauf von Marabu deutlich unwahrscheinlicher werden. Bearbeitet 24. Juli von leipziger17
Lucky Luke Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli vor einer Stunde schrieb Der_Insider: Das sagt Chat GPT zum Thema: Mein Popo sagt zu dem Thema auch was. Es stinkt ihm. Bei aller Liebe: Wenn ihr schon unbedingt KI-Slop in dieses Forum erbrechen müsst, wie wäre es, wenn ihr wenigstens ein wenig Expertise beweisen würdet und die richtige KI für den Use Case nehmt? ChatGPT ist für alles Richtung Recherche das denkbar schlechteste Werkzeug, weil es wahnsinnig halluziniert und dir immer lieber eine Antwort fabriziert, anstatt offen zu sagen, dass es wo nicht weiter weiß. Perplexity oder mit Abstrichen Claude sind für derlei Recherchefragen wesentlich besser geeignet. 9
Der_Insider Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli vor 40 Minuten schrieb Lucky Luke: Mein Popo sagt zu dem Thema auch was. Es stinkt ihm. Bei aller Liebe: Wenn ihr schon unbedingt KI-Slop in dieses Forum erbrechen müsst, wie wäre es, wenn ihr wenigstens ein wenig Expertise beweisen würdet und die richtige KI für den Use Case nehmt? ChatGPT ist für alles Richtung Recherche das denkbar schlechteste Werkzeug, weil es wahnsinnig halluziniert und dir immer lieber eine Antwort fabriziert, anstatt offen zu sagen, dass es wo nicht weiter weiß. Perplexity oder mit Abstrichen Claude sind für derlei Recherchefragen wesentlich besser geeignet. Also sind die Zahlen aus dem Geschäftsbericht halluziniert?
FACoff Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli vor einer Stunde schrieb leipziger17: Der kolportierte Plan, die Condor-Maschinen auf die Basen in DUS, FRA und MUC zu konzentrieren und den Rest an Marabu zu übergeben, scheint jedenfalls obsolet zu sein. Diese Strategie wird doch schon seit längerem nicht mehr verfolgt, siehe die Wiedereröffnung der Condor Crewbasen in STR und BER sowie die Ankündigung, Marabu ab FRA auf Citystrecken einsetzen zu wollen
SAF_Laden Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli 1 hour ago, Lucky Luke said: Mein Popo sagt zu dem Thema auch was. Es stinkt ihm. Bei aller Liebe: Wenn ihr schon unbedingt KI-Slop in dieses Forum erbrechen müsst, wie wäre es, wenn ihr wenigstens ein wenig Expertise beweisen würdet und die richtige KI für den Use Case nehmt? ChatGPT ist für alles Richtung Recherche das denkbar schlechteste Werkzeug, weil es wahnsinnig halluziniert und dir immer lieber eine Antwort fabriziert, anstatt offen zu sagen, dass es wo nicht weiter weiß. Perplexity oder mit Abstrichen Claude sind für derlei Recherchefragen wesentlich besser geeignet. Also bei mir sind die Körperteile, die etwas sagen und riechen können, irgendwie weiter oben und vorne angebracht. Ich vermute, da müssen Perplexity und Claude wohl nochmal nachbessern. Lass uns doch wie gerade von den Mods angemahnt, nicht wieder auf die persönliche Schiene abbiegen, vor allem nicht, indem man anderen schlechte Recherche vorwirft, wenn man selber erst ein paar Posts vorher kompletten Mist bzgl. des Flottenalters von Condor von sich gegeben hat. 7
BALU321 Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli (bearbeitet) Da sich offenbar absolut kein Investor für das derzeitige Geschäftsmodell "Frankfurter Hubairline" findet,könnte sich Condor nun in der Fläche neu aufstellen.Das spart defizitäre Zubringer und hat eigentlich lange Zeit ganz gut funktioniert.Natürlich mit weniger Longhaul und eher mit bodenständigen BER,DUS oder MUC -Dom.Rep.bzw.JFK und nicht mit "exotischem" Namibia,Tobago oder Mauritius.Letztere sollen dann besser andere machen.Etwas mehr dezentraler Flugverkehr würde sicherlich auch der Bundesregierung gefallen. Bearbeitet 24. Juli von BALU321
Faktencheck Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli vor 22 Minuten schrieb BALU321: Da sich offenbar absolut kein Investor für das derzeitige Geschäftsmodell "Frankfurter Hubairline" findet Condor hat aktuell einen Investor. Der sicherlich irgendwann auch weiterverkaufen wird, aber eben nicht aktuell auf Krawall verkaufen muss an den erstbesten. Daraus nun zu schlussfolgern, dass sich niemand anderes finden lässt, ist (vorsichtig gesagt) mutig. 9
speedman Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli Ich finde es gut und wichtig, auf die Nachteile der KI-Recherche durch verschiedene Modelle mal hinzuweisen, wenn es notwendig ist und sich im Kontext ergibt. Zumal die Entwicklung da rasend schnell vorangeht! Grundsätzlich sollte man bei KI.Nutzung auch immer die Quellen prüfen, um das Halluzinieren zu verhindern, doch nur wenige machen das. 4
groffel Geschrieben 24. Juli Melden Geschrieben 24. Juli Das LLM lag in diesem Fall einigermaßen richtig, bis auf die Zinszahlungen an Attestor: Zwar sind etwa 50 Millionen Euro an Zinsen an Attestor aufgelaufen, die wurden aber nicht ausgezahlt, sondern zu den Verbindlichkeiten hinzugefügt. Letztlich liegt hier aber auch der deutlichste Hinweis darauf, dass Attestor an einer Insolvenz kein Interesse haben dürfte: Das Ziel dahinter wäre ja, die Gläubiger dazu zu zwingen, Zahlungen zu stunden und Kredite nachzuverhandeln. Wenn man aber selber der größte Gläubiger ist, dann bringt das wenig. Und auch der Ansatz, möglichst alles Geld über hohe Leasingraten oder ähnliches rauszuziehen, bis der Laden pleite geht, ist halt sinnlos, wenn die Kredite von einem selber stammen. Deshalb sehe ich auch keinen Grund, Attestor böse Machenschaften zu unterstellen, sondern würde davon ausgehen, dass sie ernsthaft versuchen, Condor in die Gewinnzone zu bringen, um sie dann zu verkaufen. 5
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