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airliners.de

Aktuelles zu den TUI Airlines (Vormals Aktuelles zu TUIfly.com)


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb medion:

 

 

 

In USA, Kanada, Brasilien, UK sind zig-tausende Piloten entlassen worden, was soll da knapp werden?

 

 

In USA zahlen die ersten Airlines 180.000$ Provision für Kapitäne, wenn man bei ihnen einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Macht man natürlich wenn tausende Piloten auf dem Markt sind. 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Lucky Luke:

Naja... Wenn man danach geht, wer die Flugzeuge jetzt bereedert, hast du einen Punkt. Wenn man sich aber danach orientiert, wer die Flugleistungen übernommen hat (was meiner Meinung nach der wesentlich sinnvollere Vergleich ist), geht das eher in Richtung Eurowings und Ocean.

Danke für den Punkt. Du hast aber Recht. Natürlich geht es auch um die Flugrouten.

Ich habe da keinen wirklichen Überblick. Ist es wirklich so, dass OCN und EW jetzt die meisten Ex-Routen von SXD übernommen hat?

SXD ist doch auch viel DE - AYT/DLM usw. geflogen. Das macht jetzt wohl alles SXS. Wer jetzt genau die Kanaren und Ägypten Routings übernommen hat, kann ich nicht wirklich sagen. Dass alles weiterhin von deutschen Arbeitskräften geflogen wird, kann ich mir nicht vorstellen.

 

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Skydiver:

In USA zahlen die ersten Airlines 180.000$ Provision für Kapitäne, wenn man bei ihnen einen Arbeitsvertrag unterschreibt. Macht man natürlich wenn tausende Piloten auf dem Markt sind. 

 

Dann kann ich nur dazu raten, ab in die USA, das ist ja noch mehr Glitter als bei Condor; und das ist schon schwer zu toppen.

 

(Nehmen wir doch mal die Originalquelle zur Hand und übersetzen sie der Einfachheit ins Deutsche: bis zu 180.000 Dollar für die erfolgreiche Vermittlung eines geeigneten Kandidaten, der dann auch eingestellt wird und eine Zeitspanne X erfolgreich im Unternehmen verbleibt; aber das nimmt der verkürzten Darstellung unwillkürlich ein wenig der künstlich erzeugten Dramatik...).

vor 5 Minuten schrieb EDDS:

Ich habe da keinen wirklichen Überblick.

 

SXD ist doch auch viel DE - AYT/DLM usw. geflogen. Das macht jetzt wohl alles SXS. Wer jetzt genau die Kanaren und Ägypten Routings übernommen hat, kann ich nicht wirklich sagen. Dass alles weiterhin von deutschen Arbeitskräften geflogen wird, kann ich mir nicht vorstellen.

 

Ernstgemeint? Keinen Überblick und keine Ahnung?

 

SXD ist wenig Deutschland-Türkei geflogen, das hat schon immer SXS gemacht, dafür sind sie ja auch mal begründet worden.  Die unrühmliche Story von SXD auf der Langstrecke dürfest du genüsslich verfolgt haben; es hat aber nicht in Erfolgen für TUI-lang gemündet.

 

Natürlich fliegen beispielsweise auf LH1570 nach Hurghada nicht nur deutsche Arbeitskräfte, so engstirnig ist die LH nämlich gar nicht...

Geschrieben
Am 22.12.2021 um 14:53 schrieb Fluginfo:

Statt TuiFly kommen für den TUI-Konzern im SFP 22 folgende Airlines zu Zug:

 

Karlsruhe/Baden-Baden - Enter Air

 

Na mit Enter als Sub ist doch mal was komplett neues^^

Geschrieben
Am 22.12.2021 um 14:53 schrieb Fluginfo:

Statt TuiFly kommen für den TUI-Konzern im SFP 22 folgende Airlines zu Zug:

 

Friedrichshafen - European Air Charter

Karlsruhe/Baden-Baden - Enter Air

Paderborn - Freebird Europe

Nürnberg - Smartlynx

Saabrücken - Smartlynx

 

Und ab Basel?

Geschrieben
Am 22.12.2021 um 21:00 schrieb medion:

 

Nicht nur am Boden; ich weiß schon, dass hier einige gleich wieder Schnappatmung kriegen, aber was kann TUIfly Deutschland, was kein anderer kann? Trend Eco-Plus völlig verschlafen, interne "Personalprobleme" nicht gelöst.

 

Die Billig-Pauschaler fliegen halt mit den Europäern in den Urlaub, das schmale Segment der Premium-Kundschaft sitzt halt bald bei Discover in der "Konti-Business"... Kann man blöd finden, ist aber so.

Keine Schnappatmung. Ich gebe Dir hier vollumfänglich recht.

Tuifly konnte mal Dinge, die kein anderer so gut konnte. Z.B. Als man angefangen hat für Eurowings zu fliegen, hat man sich bei EW gefragt, wie die das machen, dass der Bordverkauf signifikant in die Höhe schoss. Oder bei Streikaktionen in Griechenland oder wo auch immer - Tuifly waren die, die noch flogen oder die besseren Slots hatten.

Da Tuifly im Prinzip Vollcharter flog, konnte man die Gästeströme je nach Krise umleiten. Das war der Vorteil den man mit dem eigenen Vip-Hotelshuttle hatte.

Nach dem roten Oktober 2016 war die Spaltung zwischen der Tuifly und Teilen vom Management der Tui dann so unheilbar, dass man die Gelegenheit der Corona-Pandemie beim Schopf gepackt hat. Diejenigen, die schon immer Verfechter von billigem Blech in der Luft waren, setzten sich durch. Joussen und Andrzschak bekamen ihre Rache, die von der neuen Personalvorständin Sybille Reiss und ihrem Kalfaktor in der Tuifly exekutiert wurde.

Die Flotte wurde auf ein passendes Maß gekürzt und die Tarifverträge angepasst.

Tui Macht auf Plattformairline und lagert alles was geht nach London aus. Hauptsache Labour Kosten reduzieren und die verhasste deutsche Bude klein machen. Die ganzen Restruturierungsmaßnahmen werden vom deutschen Steuerzahler teuer kreditiert.

 

Dummerweise geben die Arbeitsgerichte den gekündigten bisher vollumfänglich Recht und man wird die Piloten nicht los. Scheinbar wurden bei der Umsetzung so ,massive Fehler gemacht, weil es natürlich schnell gehen musste. Hätte es länger gedauert, wäre die Abfindungen nicht mehr so billig gewesen oder die bösen Piloten hätten den Rampup nach dem Lockdown versaut. Deshalb standen auch im Sommer Büchsen der Smartlynx auf dem Vorfeld in DUS bereit.

Anstelle nach einvernehmlichen Lösungen zu suchen lässt man sich den Krieg gegen die Mitarbeiter richtig was kosten.

Die erste Instanz scheint zugunsten der Piloten verlaufen zu sein, interessant wird es, wenn Tuifly auch die 2. verliert und die Gehälter der Piloten ohne ausreichende Flugzeuge weiter bezahlen muss.

Dafür wird dann irgendwann einer den Kopf hinhalten müssen...

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Wurstwasser:

Keine Schnappatmung.

 

Hilft ja auch nichts, ich beschreibe ja nur die Entwicklung und den Ist-Zustand.  Weder finde ich das sonderlich gut, noch bin ich dran beteiligt.

 

Was man so mitkriegt und was auch hier geäußert wird, ist die Situation allerdings irgendwie aussichtslos: keiner vertraut mehr irgendwem und unternehmerische Entscheidungen, die in anderen internationalen Konzernen völlig normal sind (Flugzeuge verschieben [ok, bei TUIFly ziemlich krass, aber irgendwie muss es ja mal gestartet haben], Technik verlagern, Flugplanung verlagern), führen irgendwie zum persönlichen Untergang des Abendlands. Bei vielen anderen Mitbewerbern im teilweise gleichen Markt völlig normal, siehe LH/EW/EWE, KLMAF/Transavias, BA/IB/Vueling und Co... Von den anderen Chaoten namens FR und Wizz gar nicht zu reden. Thomas Cook ist mit seinem vollintegrierten "VIP-Hotelshuttle" auch grandios gescheitert, die Verkehre konnten so gut gesteuert werden, dass die UK-Sparte einfach sang- und klanglos und ersatzlos eingestellt wurde pleite/weg! Bei Condor ist es ebenfalls nach wie durch durch den Staat und einen Treuhänder/Investor/Schattenmann 'kreditiert'.

 

Es ist ja toll, dass man vor Jahren super Slots hatte und sogar bei Streiks in Griechenland durchfliegen konnte, und JETZT?

 

Bei "Kündigungsschutzklagen" geht es in den meisten Fällen am Ende nur noch ums Geld, wie soll denn insbesondere bei der Position, um die es hier geht, eine in der Ursprungstätigkeit liegende weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Zukunft gestaltet werden?

 

 

Geschrieben
vor 41 Minuten schrieb medion:

Bei "Kündigungsschutzklagen" geht es in den meisten Fällen am Ende nur noch ums Geld, wie soll denn insbesondere bei der Position, um die es hier geht, eine in der Ursprungstätigkeit liegende weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit in der Zukunft gestaltet werden?

Das mag für andere Branche und Berufe gelten, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nach solchen Prozessen nicht mehr möglich ist. Im Normalfall läuft man seinen Vorgesetzten im Job aber auch regelmäßig über den Weg. Auch wenn es in größeren Unternehmen und Großkonzernen nicht der Geschäftsführer oder CEO ist, dann ist es eben der Teamleiter oder der Abteilungsleiter der die Kündigung mit verantwortet hat. Da kann man eine solche Kündigungsschutzklage am Ende nur mit Geld abwickeln.

 

Bei Mitarbeitern an Bord von Flugzeugen, egal ob Kabine oder Cockpit, sieht man seinen Chef im besten Fall in der Berufslaufbahn nie persönlich. Dem einzigen dem man da vertrauen muss ist der Kollege der, je nach Arbeitsposition, rechts oder links neben einem sitzt.

Ergo spielt die Vertrauensbasis mit der Unternehmensleitung im Berufsalltag da eine eher untergeordnete Rolle.

Dass sich solche Vorgänge natürlich auf die Motivation der Mitarbeiter auswirken, sollte klar sein. Das soll nicht heißen, dass es an Bord eines X3 Flugzeuges jetzt unsicherer zugeht, aber Anrufe von Crew Kontakt an OFF Tagen oder sonstige Zugeständnisse von Mitarbeitern außerhalb der vertraglichen Abmachungen gibt es dann eben nicht mehr.

Natürlich geht es im Endeffekt ums Geld. Es geht darum, dass das Geld weiterhin am Monatsende aufs Konto des Mitarbeiters kommt.

Danach sieht es durch die groben Verfahrensfehler der Kapitalseite im Moment stark aus.

Ca. 60% der erstinstanzlichen Urteile sind gefällt, und kein Richter sah in der Begründung einen Kündigungsgrund.

Die 2. Instanz wird es uns in wenigen Monaten zeigen.

Dass dieses ganze Prozedere das Ansehen der TUIfly DE im TUI Konzern nicht gerade steigert, ist denke auch jedem klar.

Dass die Unternehmensleitung auch weiterhin versuchen wird, in welcher Form auch immer, X3 zu schwächen, zu verkaufen, zu schließen oder was auch immer, liegt auch auf der Hand. Ob und wie es passiert weiß, denke ich, selbst im TUI Konzern keiner.

Wichtig ist jetzt erst mal, dass die Gekündigten ihr Recht bekommen, und weiterhin in Lohn und Brot stehen.

Was dann in 12, 18, 24 oder 36 Monaten passiert, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Geschrieben

Naja bei der "Kündigungsschutzklage" geht es in der Tat in den seltensten Fällen darum sich vor einer Kündigung zu schützen.

Denn selbst wenn es eine unberechtigte Kündigung war, haben anschließend in den meisten Fällen beide Seiten nicht wirklich ein Interesse das Beschäftigungsverhältnis fortzusetzen.

Viel mehr geht es darum, die Einhaltung von Fristen und die mit der Kündigung verbundenen Abfindungen und sonstigen Leistungen zu sichern. Also ja, es geht in erster Linie um Geld, aber auch darum, ab wann eine Kündigung dann wirklich wirksam ist.

Bei einer unwirksamen Kündigung, kann da unter Umständen eine sehr, sehr lange Zeit der Weiterbeschäftigungspflicht (bzw. Weiterbezahlungspflicht) herauskommen.  Bei einer jährliche Kündigung mit einem Quartal vor Ablauf des Jahres kann sich ja jeder schnell ausrechnen, wie lange das werden kann.

Geschrieben

Bei alledem darf man die Situation des TUI-Konzerns nicht aus dem Auge verlieren. Weiterhin Verbindlichkeiten im Milliardenbereich. Und der Chef hat sich einen vorzeitigen Ausstieg in 2022 vom Aufsichtsrat gegen Zahlung von 2 Jahresgehältern zusichern lassen. Als kleines Dankeschön, weil er das Unternehmen nicht sofort verlassen hat.

 

https://m.haz.de/amp/news/Nachrichten/Wirtschaft/Niedersachsen/Tui-Chef-Joussen-kann-2022-Ausstiegsklausel-ziehen

 

Was erwartet man angesichts solcher Begleitumstände also in Bezug auf die Zukunft bei TUIfly?

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb emdebo:

Was erwartet man angesichts solcher Begleitumstände also in Bezug auf die Zukunft bei TUIfly?

Die Frage ist doch eher, was haben diese Begleitumstände mit den Arbeitsplätzen bei TUIfly zu tun?

Oder anders: Warum wird in diesem Kontext immer nur nach der Situation bei TUIfly in Deutschland gefragt?

Was ist mit den anderen TUI Airlines? Was ist mit TUI Cruises? Man könnte die Liste nahezu unendlich fortführen.

Alle arbeiten im gleichen Konzern mit den gleichen Verbindlichkeiten.

Die Frage könnte man auch 1:1 auf die Lufthansa duplizieren. Auch hier sind Verbindlichkeiten im Mrd. Bereich vorhanden, und die PPVler scheinen bereit zu sein ihren hoch verschuldeten Arbeitgeber zu bestreiken und damit weiter zu schädigen.

 

Die nächste Frage ist, was hat Joussens Vertrag mit Arbeitsverträgen bei X3 zu tun?

Nur weil Joussen irgendwelche Ausstiegsklauseln ziehen kann, gibt es keine Zukunft bei TUIfly?

Der Laden in Hannover scheint ja für manche echt das Herzstück der TUI zu sein.

Dabei ist es nach der Verkleinerung gerade mal die drittgrößte Airline im Konzern, die gerade mal 20% der Flugzeuge betreibt.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb EDDS:

Die Frage könnte man auch 1:1 auf die Lufthansa duplizieren. Auch hier sind Verbindlichkeiten im Mrd. Bereich vorhanden, und die PPVler scheinen bereit zu sein ihren hoch verschuldeten Arbeitgeber zu bestreiken und damit weiter zu schädigen.

 

Wann ist mit dem Streik zu rechnen? Ist schon eine Urabstimmung angesetzt?

Geschrieben

Auf die Frage, was die Vorgänge bei der Tui mit der Tuifly zu tun haben, kann man gar nicht su kurz antworten. Obwohl die Tuifly D nur ein kleiner Teil der Aviation ist, ist die Fehde über lange Zeit gewachsen. Außerdem hatte die Tuifly D ja mal eine respektable Größe.

Zum einen ist es ein persönliches Thema. Der Oktober 2016 spielt da eine Rolle, außerdem die Tatsache, dass die Tuifly D durch die vielen Strategie- und Geschäftsführerwechsel als unfehlbar galt.

Der einzige Manager, der wirklich Managen konnte und zusammen mit Sebastian Ebel Idee für die Tuifly hatte, ging im Rahmen des Machtkampfes Joussen/Ebel/Andryzschak auf eigenen Wunsch.

Dann Sind im Standort D die Gewerkschaften stärker und hinderlicher als in GB, NL und Belgien. Dazu kommt eine Verdi Interne Fehde, die vom Konzernbetriebsrat der Tui AG ausgeht und sich gegen die Tuifly richtet. 

Das alles führte dazu, dass wie Medion richtig schrieb alle unternehmerischen Entscheidungen schwierig oder Drama waren. Man hat einfach nicht mehr miteinander geredet. Dieses Miteinander ist den führenden Engländern sowieso nicht zu vermitteln, so dass man dann die Gelegenheit der Corona-Pandemie am Schopf ergriff und die verhasste Flugbude aus D rasierte.

 

Dann sind wir in der Jetztzeit.

Es stellt sich heraus, dass man die doofen Piloten nicht los wird, weil beim Sozialplan schwere handwerkliche Fehler gemacht wurden. Wurde von der Großkanlei Noerr schlecht beraten oder wurde wider besseres Wissen entschieden, damit es schnell geht?

Tuifly Verantwortliche betonen krampfhaft optimistisch, dass die 2. Instanz besser läuft. Allerdings scheinen die Aussichten bestenfalls durchwachsen, zu eindeutig sind die Urteile bisher ausgefallen und es steht zu Null gegen Tuifly.

Irgendwann wird auch Fritz Joussen fragen, wieso das nicht klappt und immer noch so viel Geld für große Anwaltskanzleien und Gehälter bezahlt werden muss.

Vielleicht geht das Fingerpointing hinter den Kulissen schon los, vielleicht hoffen die für den vergurkten Sozialplan verantwortlichen auch, zumindest bis zum Abgang Joussens(Möglicherweise Mitte des Jahres, siehe verlinkter HAZ Artikel) mit Gerichtsverfahren und der Behauptung, dass es in der 2. Instanz besser läuft durchzukommen.

Wenn Joussen gehen sollte, sieht die Welt sowieso ganz anders aus und dann schaut keiner mehr so genau hin, wie viel Geld mit dem fehlerhaft umgesetzten Sozialplan verschwendet wurde. Wenn Joussen aber bleiben sollte, dann werden diejenigen, deren Karrieresprünge an der "erfolgreichen" Restrukturierung hängen unangenehme Fragen zu beantworten haben.

 

Und dann ist immer noch die Frage, ab man die Bude nicht auch gleich zusperrt. Trotz Aviation wird mit 22 Flugzeugen kaum mehr so günstig zu operieren sein. Oder es gibt einen anderen Plan.

Aber von Joussen uns seinem Team, die für billigbillig stehen, sind wenige andere Innovationen zu erwarten.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Wurstwasser:

Und dann ist immer noch die Frage, ab man die Bude nicht auch gleich zusperrt. Trotz Aviation wird mit 22 Flugzeugen kaum mehr so günstig zu operieren sein. Oder es gibt einen anderen Plan.

Aber von Joussen uns seinem Team, die für billigbillig stehen, sind wenige andere Innovationen zu erwarten.

Denke das wird darauf hinaus laufen bei dem ganzen Hick Hack.

Den Zweig TUIFLY (D) dicht machen, Kerngeschäft innerhalb der Eurogruppe bedienen,, eventuell incl EW/Condor. Der Rest durch LCC wie jetzt schon verstärkt zu sehen ist.

Was in ein paar Jahren ist, ob was neues in (D) entsteht, wird man sehen.

Auf alle Fälle kann man damit Kosten und Risiko verhältnismäßig klein halten.

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb EDDS:

Die Frage ist doch eher, was haben diese Begleitumstände mit den Arbeitsplätzen bei TUIfly zu tun? Die nächste Frage ist, was hat Joussens Vertrag mit Arbeitsverträgen bei X3 zu tun? Oder anders: Warum wird in diesem Kontext immer nur nach der Situation bei TUIfly in Deutschland gefragt?

Was ist mit den anderen TUI Airlines? Was ist mit TUI Cruises?

 

zu bestreiken...

 

Sind diese Fragen ernstgemeint? Was Begleitumstände (und erweitern wir es noch ein bisschen) angeht: die Welt da draußen mit den Arbeitsplätzen der TUIfly zu tun haben? Im TUIfly Thread hier? Was Joussens Vertrag damit zu tun hat? Er kann es aussitzen und abwarten, erfolgreich oder nicht, ist für seine persönliche Zukunft und die kleine TUIFly zunehmend egal.  Es wurde auch nicht TUIFly mit deutschem Streuergeld gerettet, sondern TUI.

 

Bei TUI Airways liegen die Verträge ein wenig anderes, bei TUI Cruises auch.

 

Dann bitte, bitte, bitte endlich mal anfangen zu streiken, aber so richtig. Also nicht krankmelden und Arbeitsgerichtsklagen. - Meiner Meinung nach wäre Ersteres der Sargnagel, deshalb wird es nicht gemacht.

 

 

vor 2 Stunden schrieb Wurstwasser:

Aber von Joussen uns seinem Team, die für billigbillig stehen, sind wenige andere Innovationen zu erwarten.

 

Da sind wir wieder beim Henne-Ei-Prinzip.

 

Wie in vielen anderen Bereichen bricht halt die Mittelschicht weg. Dem Premiumsegment kann TUIfly nichts anbieten, die "zahlungskräftigen Krombacher bei Inge RenterInnen" für Gran Canaria lernen auch zunehmend Ryanair und Eurowings kennen, all inklusive für 399 in der Türkei geht sowieso seit Jahren schon nur noch mit verrückten Konstrukten.

 

Die TUI-eigene deutsche Premium-Mittelstrecken-Airline, die außer Premium in der Bezahlung der verbliebenen Belegschaft im Kundenerlebnis alles andere als Premium ist, ist leider völlig....

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Wurstwasser:

Aber von Joussen uns seinem Team, die für billigbillig stehen, sind wenige andere Innovationen zu erwarten.

 

Das merkt man im ganzen Konzern. Nicht nur bei der Tuifly. Fängt beim Buchungsablauf an, Kundendienst, bis hin zu den Leistungen im Hotel und im Urlaub. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb EDDS:

...Informationen drin, das schaffst du im Normalfall nicht mal in 100 Beiträgen.

 

Was war denn alles so falsch, was ich geschrieben habe? Die Ausführungen von Herrn Wurstwasser unterscheiden sich von meinen irgendwie nicht, oder?

 

- Die TUIfly ist heute kleiner als in der jüngeren Vergangenheit, die Langstreckenpläne sind wohlwollend in einer ruhenden Schublade verschwunden, man probiert es erstmal mit einer anderen Konzerngesellschaft aus.

 

- Flug"steuerung" und Wartung wird aus aus Hannover abgezogen. Riesendrama.

 

- Premiumkunden hat TUIfly auf der Kurz- und Mittelstrecke nichts zu bieten, keine Eco+ sondern den flexiblen Bordservice; als das "Bordmagazin" noch gelb war (vielleicht hat sich das geändert), war der Unterschied zur Ryanair kaum noch erkennbar.

 

- TUIfly ist tatsächlich "nur" eine von vielen Gesellschaften und damit derzeit Baustellen von TUI, kein Profit-Center. Fällt besonders am Flughafen Hannover dem ein oder anderen schwer zu verstehen.

 

- Viele ungelöste Personalgerichtsverfahren machen eine Planung und eine positive Ausrichtung in die Zukunft eher schwieriger als einfacher, vorsichtig ausgedrückt.

 

- Herrn Joussens (samt internationaler Kollegen:innen-) Pläne scheinen mit deinen nicht deckungsgleich zu sein (vermute ich); weder du noch ich können das irgendwie ändern oder sind dafür verantwortlich

 

Aber nichts für ungut, meckern und anderen eine Kompetenz absprechen, macht immer frei und fröhlich. Kein Problem. Bei einigen beliebt ist auch immer noch ein wenig Brexit, Trump oder Schlimmeres einzufügen, fühlt man sich selber gleich für kurze Zeit noch besser; hat aber alles nichts miteinander zu tun und bringt die dahinsiechende TUIFly auch keinen Schritt weiter.

 

Was wären denn die Top3, jetzt in die Zukunft der deutschen TUIfly zu investieren? Auf der Titanic und bei Air Berlin wurde auch bis zum Ende gefeiert...

 

 

 

 

 

 

Geschrieben

Sollte nicht Tuifly eigentlich letztes Jahr noch eine vierte MAX bekommen? Die "D-AMAF" ist vor ein paar Tagen an TUI Netherlands ausgeliefert worden. Wie sieht der weitere MAX-Plan bei der deutschen Tuifly aus? 

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb AeroSpott:

Sollte nicht Tuifly eigentlich letztes Jahr noch eine vierte MAX bekommen? Die "D-AMAF" ist vor ein paar Tagen an TUI Netherlands ausgeliefert worden. Wie sieht der weitere MAX-Plan bei der deutschen Tuifly aus? 

 

Offiziell geplant war mit 3 MAX die Winter-Ops zu fliegen. Planespotters hat dann trotzdem zusätzlich die D-AMAF für X3 gemeldet, was aber nach einer Woche wieder revidiert wurde.

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