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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb ArnoldB:

IAG ist doch sowieso weg, weil die kaum die gesamte iberische Halbinsel beherrschen werden dürfen. Wird m.E. entweder die LHG oder AF/KLM. Wobei AF von der Lage bereits sehr "atlantisch" ist, und kooperiert LATAM nicht recht stark mit Skyteam (oder nur Delta?)? Also ich sehe die Chancen der LHG da nicht wesentlich schlechter als jene von AF/KLM. Dafür werden die anderen dann vielleicht bei einer SAS oder LOT mal bessere Karten haben.

 

Delta und Qatar Airways haben jeweils 10% an Latam.

Geschrieben

Mal abgesehen von den Vorteilen, die die Aktionäre (höhere Rendite) und das Management (weniger Wettbewerb) theoretisch hätten, wenn es nur nur drei klassische Airlines/Airline-Konzerne in Europa gibt, die alles unter sich vereinen.

 

Gibt es Vorteile für die übrigen Wettbewerbsteilnehmer (Kunden, Arbeitnehmer, Zulieferer?). Überwiegen diese Vorteile die Nachteile?

 

Wäre es nicht, wenn Fluggesellschaften wie TAP oder SAS zu klein sind, um unabhängig überleben zu können, sinnvoller, die drei großen Konzerne zu zerschlagen um mehr Wettbewerb und damit im Gesamten ein besseres Ergebnis zu bekommen? 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 25 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wäre es nicht, wenn Fluggesellschaften wie TAP oder SAS zu klein sind, um unabhängig überleben zu können, sinnvoller, die drei großen Konzerne zu zerschlagen um mehr Wettbewerb und damit im Gesamten ein besseres Ergebnis zu bekommen? 


Würde man die LHG, IAG und AFKL zerschlagen, würde man alle drei Konzerne dafür bestrafen, in in den vergangenen Jahrzehnten besser gewirtschaftet zu haben, als der Wettbewerb. Abgesehen davon würde es ohne eine LHG heute vermutlich weder eine Austrian, noch eine Swiss oder eine Brussels geben. Man vergisst immer gerne, dass diese Unternehmen als wirtschaftliche Ruinen übernommen wurden. Selbst eine Swiss war damals finanziell auf dem besten Weg genauso zu enden, wie ihre Vorgängerin. Ebenso wäre eine Iberia und möglicherweise auch eine Aber Lingus ohne IAG heute Geschichte. Bei AFKL haben sich beide Unternehmen mindestens jeweils einmal aus einer schweren Kreise gerettet. Auch TAP oder andere hätten vor Jahren zum Konsolidierer werden können, hätte das damalige Management jeweils nicht andere Pläne verfolgt. 

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben

Nur weil etwas im Lehrbuch sinnvoll sein sollte, heißt es nicht, dass es realistisch umsetzbar wäre. Außerdem benötigst du für so einen Eingriff einen kartellrechtlichen Grund, den die Politik hier offensichtlich nicht sieht, da auf Europastrecken meistens Wettbewerb vorhanden ist, und auf Inlandsstrecken (m.M.n. fälschlicherweise) die Bahn als gleichwertiges Verkehrsmittel betrachtet wird.

 

Zudem bestrafst du so erfolgreiche Unternehmen für ihren Erfolg, die Übernahmen wurden ja auch bezahlt und sind den Konzernen nicht in den Schoß gefallen. Nach der Logik hätte der Staat LH 2017 zwingen müssen, EW an AB zu verkaufen. Der Sinn erschließt sich mir nicht.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 28 Minuten schrieb Avroliner100:

in in den vergangenen Jahrzehnten besser gewirtschaftet zu haben, als der Wettbewerb

Ist das wirklich so? Das ist sicher die Kommunikation des Konzerns nach außen. 

 

Oder war Lufthansa einfach nur politisch besser vernetzt als andere. Der "Erfolg" des Lufthansa-Konzerns wird seit Jahren von Teilgesellschaften getragen (u.a. Swiss) aber weniger von der Kerngesellschaft. Der Erfolg des Lufthansa-Konzerns hängt auch daran, dass die Flughäfen in ihrem Einzugsbereich wachstumsbeschränkt sind und die Politik, auch mit Unterstützung der Lufthansa wenig tut, diese Wachstumsbeschränkungen aufzuheben. Egal ob das die "dosierte" Einführung der Kapazität der Nordwestbahn in Frankfurt, das Drama um die Dritte Bahn in München, den Angerland-Vergleich/die Flughafenlandschaft in NRW und in Norddeutschland ist. 

 

Vielleicht ist Lufthansa auch deshalb "erfolgreicher" als TAP oder SAS weil man sich den Nordatlantikmarkt aufgeteilt hat und nur noch zwei anstelle von sechs bis zehn ähnlich großen Wettbewerbern hat.

 

vor 27 Minuten schrieb Leon8499:

und auf Inlandsstrecken (m.M.n. fälschlicherweise) die Bahn als gleichwertiges Verkehrsmittel betrachtet wird.

Wird sie nicht, sonst hätte das Kartellamt im Condor/Lufthansa-Verfahren anders entschieden. Lufthansa hat hier behauptet, dass die Bahn ein gleichwertiger Zubringer zum Langstreckendrehkreuz ist. Wurde sie auch nicht zur Zeit der Air Berlin Insolvenz? Sonst hätte Lufthansa die Slots komplett übernehmen dürfen. 

 

vor 27 Minuten schrieb Leon8499:

Außerdem benötigst du für so einen Eingriff einen kartellrechtlichen Grund

Den kann man ja schaffen. Geschieht gerade in Berlin. 

 

  

vor 6 Minuten schrieb Netzplaner:

Ansonsten können wir ja wieder die Fünfjahrespläne vom Josef entstauben, vielleicht klappts ja diesmal.

Herzlich, genau das Gegenteil von dem was ich geschrieben habe und in etwa die Reaktion, die ich erwartet habe.

  

vor 10 Minuten schrieb Netzplaner:

Du meinst also dass die Airlines, die kein im Wettbewerb überlebensfähiges Produkt liefern einen Anspruch darauf haben sollten, dass diejenigen die es haben klein gehalten werden?

Auch hier, nicht das, was ich geschrieben habe.

Wäre ich Lufthansa-Mitarbeiter oder Manager würde ich auch nach außen behaupten, der "Erfolg" des Konzern basiert auf dem Ergebnis der eigenen Arbeit ohne äußere Einflüsse. Und der "Misserfolg" anderer Fluggesellschaften basiert ebenso auf dem Ergebnis deren Arbeit. 

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Geschrieben
vor 31 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wäre es nicht, wenn Fluggesellschaften wie TAP oder SAS zu klein sind, um unabhängig überleben zu können, sinnvoller, die drei großen Konzerne zu zerschlagen um mehr Wettbewerb und damit im Gesamten ein besseres Ergebnis zu bekommen? 

Du meinst also dass die Airlines, die kein im Wettbewerb überlebensfähiges Produkt liefern einen Anspruch darauf haben sollten, dass diejenigen die es haben klein gehalten werden? Interessante Argumentation, basiert unser marktwirtschaftliches System doch darauf dass Unternehmen sich innerhalb eines ordnungspolitischen Rahmens frei entfalten dürfen. Wettbewerbsschädliche Übernahmen sollten eingeschränkt oder unterbunden werden, keine Frage, aber unterm Strich muss jeder für seinen eigenen (Miss-)Erfolg verantwortlich sein, denn auch Kunden, Arbeitnehmer und Zulieferer profitieren, wenn gesunde Marktteilnehmer ein breites Angebot machen können. Ansonsten können wir ja wieder die Fünfjahrespläne vom Josef entstauben, vielleicht klappts ja diesmal.

Geschrieben

Auf der Kurzstrecke gibt es seit Jahren erfolgreiche Neugründungen die neben den (Ex) Staatscarrier funktionieren. Ryan,Easy, Vueling (aufgebaut auf Spanairruinen und erfolgreich verkauft), Wizz, Volotea, Jet2 usw.

 

Das Problem ist die Langstrecke. Und Grundproblem hier ist die Tatsache das ohne Zubringer ausser London und Paris kaum funktionieren. Das bedeutet dass Player sich ihre Kunden Kunden auch ausserhalb ihrer Heimatmärkte holen müssen. Und hier gibt es natürlich einiges zu betrachten:

- grössere Märkte haben einen natürlichen volumenmässig grösseren Heimatmarkt

- auch kleinere Märkte können relative Vorteile haben - AMS, LIS, FCO, DUB, MAD haben alle gewisse Vorteile als historische Kolonialmärkte, Ethnoverkehr, Handelsplätze oder grosse Bevölkerungsdichte rundherum; und ZRH ist in einer Premiumniche auf der Langstrecke genauso wie Luxemburg einen Kurzstreckenangebot hat das auf die eigenen Partikularitäten aufbaut

 

Aber es gibt nur einen Markt an Zubringer der zu verteilen ist und viele Begehrlichkeiten - vom politischen Ego bis zum forumsinternen Lokalpatriotismus ( "make DUS great again", " die Welt ist MUC" und "VIE hat es verdient" usw sind hier auf jede Forumsseite bekannt).

 

Mehr Konsolidierung bedeutet analog zu den USA mehr Hubs pro Gruppe (die grossen 3 in den Staaten agieren mit jeweils 7 plus Hubs die sich an den historischen Regionalgesellschaften die sie konsolidiert haben orientieren) aber es werden auch (nationale) Absteiger geben bezw nicht alle Expansionswünsche eines Hubs werden in Erfüllung gehen.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Oder war Lufthansa einfach nur politisch besser vernetzt als andere. Der "Erfolg" des Lufthansa-Konzerns wird seit Jahren von Teilgesellschaften getragen (u.a. Swiss) aber weniger von der Kerngesellschaft.


Die Swiss hat bis zu ihrer Übernahme durch LH in ihrer bis dato kurzen Lebensgeschichte einen kumulierten Nettoverlust von 1,5 Milliarden Schweizer Franken eingefahren, hatte alle liquiden Mittel verpulvert, stand nach ergebnislosen Verhandlungen mit BA bzw. Oneworld ohne Partner mit dem Rücken zur Wand und war ein wirtschaftlicher Totalschaden inklusive Schuldenberg in Höhe von 600 Millionen Schweizer Franken. Aus diesem Milliardengrab hat LH einen Goldesel geschaffen, das ist richtig. Sollte man der LHG dafür Vorwürfe oder Komplimente machen?

 

vor 18 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Vielleicht ist Lufthansa auch deshalb "erfolgreicher" als TAP oder SAS weil man sich den Nordatlantikmarkt aufgeteilt hat und nur noch zwei anstelle von sechs bis zehn ähnlich großen Wettbewerbern hat.


Auch SAS war einmal eine Airlinegruppe. Nur eine wirtschaftlich weniger erfolgreiche. Das hat aber weniger mit der LHG, als mit eigenen Managmentfehlern zu tun. Spanair und Blue1 gingen pleite, BMI Anteile hat man an LH verkauft, auch von Air Baltic hat man sich getrennt und Wideroe geht eigene Wege. Aus SAS Partner Bratheens entstand über viele Winkel der Wettbewerber Norwegian.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Oder war Lufthansa einfach nur politisch besser vernetzt als andere. Der "Erfolg" des Lufthansa-Konzerns wird seit Jahren von Teilgesellschaften getragen (u.a. Swiss) aber weniger von der Kerngesellschaft. Der Erfolg des Lufthansa-Konzerns hängt auch daran, dass die Flughäfen in ihrem Einzugsbereich wachstumsbeschränkt sind und die Politik, auch mit Unterstützung der Lufthansa wenig tut, diese Wachstumsbeschränkungen aufzuheben. Egal ob das die "dosierte" Einführung der Kapazität der Nordwestbahn in Frankfurt, das Drama um die Dritte Bahn in München, den Angerland-Vergleich/die Flughafenlandschaft in NRW und in Norddeutschland ist.

Dafür operieren Kernmarke und EW in Märkten mit den höchsten Standortkosten, wenn man sich mal die Gebührenordnungen der Flughäfen ansieht. Deine ganze Argumentation "LH hat sich ihren Erfolg nicht selbst erarbeitet" mag frustbewältigend sein, ist aber 100% hypothetisch und völlig irrelevant. LH steht da, wo sie steht. Deal with it.

vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Den kann man ja schaffen. Geschieht gerade in Berlin. 

Auf Basis willkürlicher Einschätzungen zum "Verdienst" des wirtschaftlichen Erfolgs? Clever. Mir wäre nicht bekannt, dass Berlin die Zerschlagung der LH Group oder irgendeines anderen deutschen Konzerns plant?

vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Herzlich, genau das Gegenteil von dem was ich geschrieben habe und in etwa die Reaktion, die ich erwartet habe.

 

Schauen wir mal:

- propagiert die pareto-ineffiziente Neuverteilung der Ressourcen in der Wirtschaft zugunsten eines empfundenen Vorteils für "die Allgemeinheit", der weder definiert noch gemessen wird: Check

- wirft dafür grundlegende Prinzipien wie Investitionsschutz über Bord: Check

- wird auf Grund dessen Arbeitsplätze und Kapital und damit immenses volkswirtschaftliches Einkommen verbrennen: Check

 

If it quacks like a duck... die Hypothese, dass es in einer kapitalintensiven, skalierungsabhängigen Industrie mit im bestehenden System niedrigen Gewinnmargen ein reelles Marktgleichgewicht im Oligopol mit maximal mittelgroßen Marktteilnehmern gibt hält höchstens bis zur Vorlesung Mikroökonomie I im zweiten Semester WiWi.

 

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Avroliner100:

..., in in den vergangenen Jahrzehnten besser gewirtschaftet zu haben, als der Wettbewerb

Also für mich hat die LHG nicht besser gewirtschaftet. Sie hat in den Märkten, wo der Wettbewerb kleiner ist, für sie besser Preise durchsetzen können. Ich würde dem zustimmen, wenn alle Töchter schwarze Zahlen geschrieben hätten. Aber dem war nicht so, d.h. man hatte dort die Kosten letztendlich nicht im Griff.

 

vor 4 Stunden schrieb Avroliner100:

Abgesehen davon würde es ohne eine LHG heute vermutlich weder eine Austrian, noch eine Swiss oder eine Brussels geben. Man vergisst immer gerne, dass diese Unternehmen als wirtschaftliche Ruinen übernommen wurden. Selbst eine Swiss war damals finanziell auf dem besten Weg genauso zu enden, wie ihre Vorgängerin.

Da hast du Recht, allerdings hätten sich kurz/mittelfristig "andere" gefunden, welche die Nachfragelücken geschlossen hätten.

 

Die LHG hat damals die (günstige) Möglichkeit gesehen, einen vorhandenen Markt zu möglichst viel ihrer Konditionen zu übernehmen und Konkurrenz fernzuhalten - nachvollziehbar. Mit dieser Strategie ist die LHG auch gut gefahren. Ob es mit ITA auch so klappt, werden wir sehen.

 

...NCC1701

Geschrieben

Mod-Hinweis:

 

Aus welchem AKTUELLEM Anlass ist diese Diskussion hier jetzt eigentlich "ausgebrochen?

Oder sucht Ihr nur einen Platz, an dem Ihr Euch die Argumente der letzten 5 Jahre noch einmal um die Ohren schlagen könnt?

 

Bitte bleibt bei aktuellen Ereignissen, bzw. Plänen.

Das erspart uns eine Menge Löscharbeiten.

Geschrieben

Gestern lief die Frist für Exklusiv Verhandlungen zwischen Lufthansa und dem ital. Finanz- und Wirtschaftsministerium für eine Übernahme/Einstieg von/bei ITA ab. Ein Ergebnis ist bislang noch nicht erreicht, auch wenn aus Italien heißt, die Grundzüge des Deals stehen fest. Neuer Termin soll nun wohl der 12 Mai werden.

Es scheint weiterhin einige Knackpunkte zu geben:

  • Bewertung von ITA
Zitat

Lufthansa soll über eine Kapitalerhöhung rund 250 Millionen Euro bei ITA anlegen und im Gegenzug 40 Prozent der Aktien übernehmen.
ITA ist auf dieses Geld dringend angewiesen. Der Lufthansa-Vorstand muss seinen eigenen Aktionären - allen voran Klaus-Michael Kühne - dann allerdings eine Gesamtbewertung von 625 Millionen Euro plausibel machen. Angesichts von 550 Millionen Euro operativem Verlust bei ITA im Jahr 2022 ist bereits das keine ganz triviale Aufgabe.

Gehaltserhöhungen dürften zudem die Personalkosten um 10 bis 15 Mill.€ pro Quartal erhöhen.

 

  • Phase 2: Lufthansa möchte ITA irgendwann komplett übernehmen (wohl bei Erreichen der Gewinnschwelle), der ital. Staat möchte aber an Bord bleiben.
Zitat

Der eigentliche Knackpunkt liegt aber in Zukunft. In "Phase 2" der Beteiligung will Lufthansa die komplette Kontrolle über ITA übernehmen. Nach Informationen der Zeitung soll die Option nach Überschreiten der Gewinnschwelle ausgelöst werden, laut aktuellem Geschäftsplan ist das für 2025 vorgesehen.

Italien will aber auch danach nicht ganz von ITA lassen - und 2026 entweder mit einem Sitz im Verwaltungsrat oder einer Beteiligung bei ITA involviert bleiben. Eigentlich ist das für Lufthansa ein klassisches No-Go. Konzernchef Carsten Spohr hatte in der Vergangenheit stets auf eine "echte" Privatisierung gepocht.
In Deutschland, Österreich und der Schweiz hatte Lufthansa Coronahilfen 2022 vorzeitig abgelöst, um jedem staatlichen Dauereinfluss die Grundlage zu entziehen. Kaum vorstellbar, dass sich Lufthansa nun in Italien auf ein Konstrukt einlässt, in dem wechselnde Regierung von der Seitenlinie reinreden.

https://www.aero.de/news-44968/Warum-Lufthansa-den-ITA-Stichtag-verstreichen-liess.html

Geschrieben

Na ja, wie immer, es ist eine Verhandlung in der jede Seite eigene Interessen hat udn Rücksicht auf die Interessen der Gegenseite nehmen muss.

 

Die Angebliche zu hohe Bewertung kann sehr einfach gelöst werden - die jetzige Kapitalerhöhung richtet sich eher nach dem kurzfristigen Cashbedarf der ITA. Wichtig ist die Gesamtsumme und diese kann man vorab verankern  (zB durch eine Bewertungsformel), wenn die LH eine Calloption haben sollte wenn das Break Even erreicht ist. Bei SN war es das Gleiche, was Belgische Patrioten auf die Barrikaden holte.

 

Das die ital. Regierung die mit einen nationalistischen Ton an der Macht kam im ganzen Prozess "Stärke" und eine patriotische Klausel zeigen will ist auch verstänlich. Jede Partei - in Deutschland auch - braucht Symbolik für das eigene Kernstimmvieh. Da kann man sich auch daraf einigen das nach der 100% Übernahme für ein weiteres Mandat von X Jahre jemand der die Regierung vertritt im Aufsichtsrat vertreten ist ( wird dann keine Mehrheit haben).

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Ausgesetzt bleiben: FRA - NGO, NKG, SHE, TAO

 

Sind die chinesischen Strecken alle aus der Vor-Corona-Zeit, oder sind da auch "Coronaspecials" bei? Mindestens eine Route gab es ja bei LH, die während der Pandemie als Ersatz für andere Chinastrecken kam.

Geschrieben (bearbeitet)

Die Strecken gab es alle Regulär vor der Pandemie. Nach Nanjing und Qingdao gab es auch während der Pandemie immer wieder Flüge (beide waren ursprünglich jew. 1/7 kommenden Winter geplant), Shenyang diente während der Pandemie als Ersatz für Peking (zumindest für die Einreise, Routing war WIMRE FRA - SHE - PEK - FRA).

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Leon8499:

Sind die chinesischen Strecken alle aus der Vor-Corona-Zeit, oder sind da auch "Coronaspecials" bei? Mindestens eine Route gab es ja bei LH, die während der Pandemie als Ersatz für andere Chinastrecken kam.

SHE war immer wichtig wegen des Firmenvertrages mit BMW. Es gab in den letzten Jahrzehnten die verschiedensten Routings:

MUC-ICN-SHE- ICN- MUC

FRA-SHE-TAO-SHE-FRA

FRA-SHE-FRA

und dann wie vorher schon beschrieben während der Pandemie:

FRA-SHE-PEK-FRA

 

Während der Pandemie gab es auch einige Flüge nach Tianjin (FRA-TSN-FRA). Tianjin wurde vor der Pandemie nicht von LH bedient und wird es auch heute nicht mehr.

Guangzhou (CAN) ist schon lange vor der Pandemie aus dem Flugplan der LH verschwunden.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Emanuel Franceso:

A343 wäre auch eine Möglichkeit. Die B789 sind momentan für BOM, DFW, DTW, YVR und YYZ verplant, und die neu zulaufenden B789 mit Allegris sollen wohl vorrangig im TATL Verkehr eingesetzt werden.

Dann dürfte aber auch Mumbai nicht B789 Ziel werden, oder ?

Geschrieben (bearbeitet)

Laut routesonline.com fliegt Lufthansa zum ersten Mal in ihrer Geschichte demnächst viermal die Woche regelmässig von Frankfurt am Main zum Belfast City Airport.

Bearbeitet von Gerald
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Emanuel Franceso:

Wird seit letztem Sonntag geflogen. Auch FRA - OVD, LGW, SKP werden seit Sonntag geflogen.

 

Oh, danke, ich dachte nach dem Lesen der aktuellen Meldung auf der Webseite dort auf eine neue Ankündigung der Route. Das Einstellen im Flugplan war ja dann bestimmt viel früher und hatte ich verpasst. Gatwick war mir auch nicht bekannt.

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