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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


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Geschrieben

Gehört zur Kategorie Säbel rasseln. 

Aktuell wird bei aero berichtet, dass der Bund sich beteiligen wird und Aufsichtsratsmandat (e) bekommt. Parallel gibt's Kredite aus dem WSF. Die Abstimmung erfolgt wohl mit der Schweiz zusammen wegen LX.

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb d@ni!3l:

Ja, können sie sich gegen wehren. Aber dann gibt es Entlassungen bzw dann bleiben die von der GWI auf der Strecke.

 

Ich halte wenig davon vor einer wirklichen Verhandlung bereits Ergebnisse zu skizzieren. Möglich ist alles, aber eine natürliche Schlussfolgerung gibt es derzeit einfach nicht. 

vor 19 Stunden schrieb chris_flyer:

Das ist auch das Ziel der Arbeitnehmer, also die Teilzeit. Wenn es nach dem Vorstand gehen würde, dann würde man schon jetzt Sozialpläne starten. Ein Teil wird durch ATZ schon möglich.

 

Öhm, also ich habe noch kein offizielles Statement gehört, dass dies der heilige Weg wäre von Seiten (diverser) Mitbestimmungen. 

Geschrieben (bearbeitet)

Da die LH nicht die letzte Firma ist die Gelder brauchen wird haben die Parteien bald die Möglichkeit viele Aufsichtsratsmandate zu verschenken. Wem ist man noch dankbar braucht man aber nicht mehr politisch -> zack, Verwendung gefunden. Interessant, dass genau die Partei am lautesten Mandate fordert, die immer am meisten schreit, wenn jemand nach seiner politischen Laufbahn ein AR-Mandat anstrebt. 

 

Aber Polemik außen vor - ich fürchte so bleibt der Staat (wie bei der Commerzbank) an den Anteilen "kleben" (anstatt das Geld durch einen Verkauf zurück in den Haushalt zu geben wie es in der USA nach der Finanzkrise gut geklappt hat) und MA+Staat haben die Mehrheit im AR. Da wird es schwierig sich wirtschaftlich vernünftig aufzustellen, wenn nur noch AN Belange gelten, AZ lässt grüßen. Dazu dann eine immer weiter steigende Ticketsteuer, sonstige Auflagen. Das wird echt schwer. 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Oh man, genau solche Einpanschereien in die Unternehmenspolitik habe ich befürchtet. Was genau hätte denn der Herr Maroldt gerne? Dritter LH-Hub in BER, oder reichen dem Hauptstadtadel 20 Flugzeuge P2P?

Die Staats"hilfen" entpuppen sich immer mehr als trojanisches Pferd für die Lufthansa, die halt leider der vollständigen Abschaffung der deutschen Luftfahrt fürs Klima immer noch im Weg steht, und das ist ja schließlich wichtiger als alles andere, nicht wahr? Gott steh der Lufthansa bei...

 

vor 1 Minute schrieb Mahag:

Über den Punkt wird ja gerade gestritten. Soll das Mandat ein Politiker übernehmen oder ein von der Politik eingesetzter unternehmerischer Experte.

 

Auch letzterer wird nach der Pfeife der Politik tanzen und vernünftige Unternehmensführung unmöglich machen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Minuten schrieb Mahag:

oder ein von der Politik eingesetzter unternehmerischer Experte.

Was dann ein Gewerkschaftler wird...

 

Aber ich wüsste schon gerne, warum man bei der LH mitreden will, bei anderen zu rettenden Firmen jetzt und in der Vergangenheit aber nicht !? Ich fürchte deshalb schlimmes, weil alles was "die Politik" seit Jahren macht ist ja nicht unbedingt im Sinne der Airlines - im Gegenteil.. Und ich fürchte so würde es eher schlimmer als besser.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Minuten schrieb d@ni!3l:

Was dann ein Gewerkschaftler wird...

 

Aber ich wüsste schon gerne, warum man bei der LH mitreden will, bei anderen zu rettenden Firmen jetzt und in der Vergangenheit aber nicht !? 

 

Weil die Lufthansa den mit Abstand größten Einzelposten an Garantien gerne hätte (bzw. benötigt). Ich kann nicht jedem alles irgendwie ohne Sicherungen schenken. Zudem herrscht bei der guten Hansa die sicherlich größte Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Geschäftsverlaufs.

Und: Die LH hat sich selber in die Position der erhöhten Aufmerksamkeit manövriert, in dem sie (versucht still und heimlich, aber die Welle war dann doch deutlich größer als gedacht) sich der gesamten germanwings entledigen wollte/will. Staatlich garantierter Arbeitsplatzabbau ist eben für jedermann wohl einleuchtendermaßen nicht hinnehmbar. 

Bearbeitet von 787_Dreamliner
Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb 787_Dreamliner:

Zudem herrscht bei der guten Hansa die sicherlich größte Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Geschäftsverlaufs.

Ich bin mir sicher es werden Firma Hilfen bekommen, wo die Unsicherheit viel(!) größer ist.

vor 10 Minuten schrieb 787_Dreamliner:

Ich kann nicht jedem alles irgendwie ohne Sicherungen schenken

Irgendwie passiert doch genau das. Nur manche bekommen es ohne Aufsicht, andere mit. Das wirkt schon willkürlich.

 

vor 10 Minuten schrieb 787_Dreamliner:

Staatlich garantierter Arbeitsplatzabbau ist eben für jedermann wohl einleuchtendermaßen nicht hinnehmbar. 

Die GWI Schließung ist ja nicht automatisch Arbeitsplatzabbau, wenn die MA woanders unter kommen. Aber wenn nun die Folge ist, dass die GWI bleiben muss, damit es nicht nach Arbeitsplatzabbau wirkt mit der Folge, dass die EW weiterhin diese Komplexität hat, dann wäre meine Befürchtung wahr geworden : Es werden sinnvolle Entscheidungen blockiert.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb d@ni!3l:

Die GWI Schließung ist ja nicht automatisch Arbeitsplatzabbau, wenn die MA woanders unter kommen. Aber wenn nun die Folge ist, dass die GWI bleiben muss, damit es nicht nach Arbeitsplatzabbau wirkt mit der Folge, dass die EW weiterhin diese Komplexität hat, dann wäre meine Befürchtung wahr geworden : Es werden sinnvolle Entscheidungen blockiert.


Und das weißt du sicher, ja? Dass die Mitarbeiter woanders unterkommen? 
Denn das, was nach außen kommuniziert wird und dem, was wirklich intern passiert, sind doch zwei Paar Schuhe. 
Aktuell ist man nämlich sehr bestrebt, nur Abfindungen zu verhandeln und Wechseloptionen so lange zu verzögen, dass sie nicht verhandelt werden. 
 

Und dass die Politik bei solchen Summen, die geliehen werden bzw. Anteile halten wird, ein Informations- und kleineres Mitspracherecht haben will, sollte jetzt auch keine große Überraschung sein. 
Dass das Spohr nicht gefällt ist jetzt kein Wunder, und seine Freunde von der Maskenpresseaktion Anfang April (der Markus und der Andi) unterstützen ihn natürlich. 
Aber egal welches Unternehmen es ist: Wenn solche Summen Steuergeld investiert werden, erwarte ich als Steuerzahler, dass das überwacht wird und das Geld nicht zum Entlassen von Mitarbeitern genutzt wird. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 24 Minuten schrieb XWB:

dass das überwacht wird und das Geld nicht zum Entlassen von Mitarbeitern genutzt wird. 

Ja, soweit ok. Aber ich befürchte halt nur dabei wird es nicht bleiben. Die Politik hat sich allg. nicht sehr luftfahrtfreundlich gezeigt, ich denke da wird noch mehr kommen, was das Leben schwer macht - was dann langfristig doch Arbeitsplätze riskiert. Ich glaube einfach nicht dran, dass (Halb-)staatliche Unternehmen besser performen als private.

 

vor 24 Minuten schrieb XWB:

Und das weißt du sicher, ja? Dass die Mitarbeiter woanders unterkommen? 

Deshalb WENN ;-)

Meine Info ist, dass das angestrebt ist und es mit den Gewerkschaften dazu Verhandlungen gibt bzw. geben soll...

vor 24 Minuten schrieb XWB:

Aktuell ist man nämlich sehr bestrebt, nur Abfindungen zu verhandeln

Das ist falsch - s.o. - das ist nämlich nur der erste Schritt, aber man kann es natürlich verkürzt wiedergeben. Ich glaube das Unternehmen ist gerade froh wenn es KEINE Abfindungen zahlen muss ;-) 

vor 24 Minuten schrieb XWB:

kleineres Mitspracherecht

Das sind 2 AR Posten + Sperrminorität auf jeden Fall nicht. Das ist eher groß.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb 787_Dreamliner:

Die LH hat sich selber in die Position der erhöhten Aufmerksamkeit manövriert, in dem sie (versucht still und heimlich, aber die Welle war dann doch deutlich größer als gedacht) sich der gesamten germanwings entledigen wollte/will. Staatlich garantierter Arbeitsplatzabbau ist eben für jedermann wohl einleuchtendermaßen nicht hinnehmbar. 

 

Jedermann hat allerdings auch keine Ahnung von den internen Abläufen bei der Lufthansa. Die Schließung von Germanwings ist überfällig, da das AOC zu teuer ist und Eurowings durch Komplexität in die roten Zahlen drückt.

Bzgl. Arbeitsplatzabbau: Wenn der Markt um 10% schrumpft, muss halt auch die Belegschaft schrumpfen. Oder sollen die überzähligen Mitarbeiter Flüge operieren, die nur Verlust bringen? LH ist weder Alitalia, noch die Wohlfahrt.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Spiegelbild:

https://checkpoint.tagesspiegel.de/telegramm/6UAMr02qxEmUvzI9iWEpdc?utm_source=tagesspiegel&utm_medium=hp-teaser&utm_campaign=milliardenhilfen-fuer-die-lufthansa-nur-mit-klaren-bekenntnis-zu-berlin

 

Komisches Selbstverständnis in Berlin. Ich wusste gar nicht, dass unsere Steuergelder da sind, um nur den Berliner Interessen zu dienen. Jetzt müssen nur noch Laschet und Kretschmann das gleiche für NRW und BaWü fordern und die Zahlungen im Länderfinanzausgleich nach Berlin werden eingestellt ?.

NRW ist auch Empfänger. Sogar der drittgrößte hinter Berlin und Sachsen.
Du meintest Bouffier aus Hessen und den Hamburger OB anstelle von Laschet.

https://www.news.de/politik/855819385/laenderfinanzausgleich-2019-aktuell-reiche-vs-arme-bundeslaender-wie-viel-geld-zahlen-bayern-und-baden-wuerttemberg-an-berlin/1/

vor 14 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ja, soweit ok. Aber ich befürchte halt nur dabei wird es nicht bleiben. Die Politik hat sich allg. nicht sehr luftfahrtfreundlich gezeigt, ich denke da wird noch mehr kommen, was das Leben schwer macht - was dann langfristig doch Arbeitsplätze riskiert. Ich glaube einfach nicht dran, dass (Halb-)staatliche Unternehmen besser performen als private.

 

Deshalb WENN ;-)

Meine Info ist, dass das angestrebt ist und es mit den Gewerkschaften dazu Verhandlungen gibt bzw. geben soll. Außerdem ist es wohl nicht die Arbeitgeberseite die nicht zu Gesprächen kommt...

Das ist falsch - s.o. - das ist nämlich nur der erste Schritt, aber man kann es natürlich verkürzt wiedergeben. Ich glaube das Unternehmen ist gerade froh wenn es KEINE Abfindungen zahlen muss ;-) 

Das sind 2 AR Posten + Sperrminorität auf jeden Fall nicht. Das ist eher groß.

Nur mal so nebenbei, bis zu 20 Firmen aus dem M-DAX und DAX wollen über den Wirtschaftsstabiliesierungsfond der Regierung Hilfen haben. Noch wurde dieser nicht durch die EU-Kommission genehmigt. Der Fond ist nichts anderes wie der Fond aus Norwegen oder Qatar. 
 

https://www.finanzen.net/nachricht/fonds/staatliche-beiteiligung-20-grossunternehmen-aus-dax-und-mdax-stellen-offenbar-antrag-auf-hilfen-ueber-fonds-8754981
 

LH ist nicht die einzige Firma. 

vor einer Stunde schrieb lacultura99:

 

Ich halte wenig davon vor einer wirklichen Verhandlung bereits Ergebnisse zu skizzieren. Möglich ist alles, aber eine natürliche Schlussfolgerung gibt es derzeit einfach nicht. 

 

Öhm, also ich habe noch kein offizielles Statement gehört, dass dies der heilige Weg wäre von Seiten (diverser) Mitbestimmungen. 

Das geht auch keinen etwas an. Nur die Beteiligten wissen es. Es gibt schon regelmäßige Verhandlungen zwischen Betriebsrat, Gewerkschaften und Vorstand.

Bearbeitet von chris_flyer
Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb chris_flyer:

bis zu 20 Firmen aus dem M-DAX und DAX wollen über den Wirtschaftsstabiliesierungsfond der Regierung Hilfen haben

Und will der Bund da auch anschließend überall mitreden?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 10 Minuten schrieb d@ni!3l:

Und will der Bund da auch anschließend überall mitreden?

Nein.

 

Sie wollen wichtige Industrieunternehmen in deutschen Händen halten.

 

Man hat es offenbar zu lange so hingenommen, dass ausländische Fonds wie aus Qatar, Saudi Arabien oder Kuwait bei deutschen Autobauern investiert haben und damit auch eine Verkehrswende verhindert haben. 
Was spricht gegen einen staatlichen Fond, der zukunftsorientiert investiert ?

Bearbeitet von chris_flyer
Geschrieben (bearbeitet)

Bei VW redet man ja auch schon lange mit. Wirklich geschadet hat es VW aber nie.

 

Söder selbst will ja nicht, dass die Politik sich einmischen soll. Die CDU auch nicht. Große Teile der SPD ebenfalls nicht. Nur eine kleine Miderheit ist der gerade da stark in der Presse vertreten.

 

Man muss eben dem Steuerzahler glaubhaft machen, dass das Geld gut investiert ist.
Was macht LH, wenn es wirklich erst 2024 losgeht ?
Da bleibt nichts anderes übrig, als Mitarbeiter zu entlassen. Ein Teil des Kredits wird dann für Sozialpläne aufgewendet und Ofenlöcher für Investitionen in verbrauchsarme Flugzeuge. 
 

Steht fest, ob man die B787 abnehmen kann ?
 Nach aktueller Lage nein. 

Einnahmen wird man nur über Cargo erzielen können. Das reicht aber nicht aus. 
 

Da müssen die 10 Mrd € gut überlegt sein, falls am Emde die Insolvenz im Raum steht. 
 

Ich habe keine Zweifel, dass LH es schafft, wenn die Krise nur von kurzer Dauer ist. Aber keiner weiß das so heute.
 

 

Bearbeitet von chris_flyer
Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ich bin mir sicher es werden Firma Hilfen bekommen, wo die Unsicherheit viel(!) größer ist.

 

Da kann man dann den Laden gleich schließen. Schlimmer als Luftfahrt geht derzeit nicht, das sagt sogar Spohr. Neben Corona und Rezession kommen noch zusätzliche Flughafenkapazitäten auf den Markt, die die Lufthansa nicht einmal ansatzweise füllen kann.

Will man Hilfen, dann muss man die Bedingungen der Geberländer akzeptieren. Die Österreicher haben da wohl ziemlich klare Vorstellungen. Durch die politischen Vorgaben werden die notwendigen Sanierungen kaum möglich sein. Bleiben die aus, ist man nicht wettbewerbsfähig. Fallen die Preise, dann bleiben die mit den hohen Kosten auf der Strecke. Das ist nicht neu, es passiert seit Jahren in Deutschland.

vor 2 Minuten schrieb chris_flyer:

Bei VW redet man ja auch schon lange mit. Wirklich geschadet hat es VW aber nie.

 

Weil das Geld in China verdient wurde.

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb Leon8499:

Jedermann hat allerdings auch keine Ahnung von den internen Abläufen bei der Lufthansa. Die Schließung von Germanwings ist überfällig, da das AOC zu teuer ist und Eurowings durch Komplexität in die roten Zahlen drückt.

Bzgl. Arbeitsplatzabbau: Wenn der Markt um 10% schrumpft, muss halt auch die Belegschaft schrumpfen. Oder sollen die überzähligen Mitarbeiter Flüge operieren, die nur Verlust bringen? LH ist weder Alitalia, noch die Wohlfahrt.

 

Oje Leon, die germanwings in ihrer bisherigen Form hat der guten "EW" in der Vergangenheit eher den Arsch gerettet (um es mal in aller Deutlichkeit zu formulieren) als dass es die EW in die roten Zahlen getrieben hätte. Die roten Zahlen summieren sich aus eklatantem Fehlmanagement und dem Irrglauben, dass eine "Steckerleiste" (Plug-In and Fly) mit dutzenden AOCs (zum Teil an gleichen Standorten) für eine Marke gut funktioniert. Dass das operativer Nonsens bis Himmelfahrtskommando ist, sollte jedem, der auch nur ansatzweise etwas von Luftfahrt versteht vorher klar gewesen sein, aber die LH in FRA wollte es ja besser wissen. Und von der bescheiden angelaufenen EW-Langstrecke rede ich hier noch gar nicht. 

 

Für mich versucht die LH in der Corona-Krise nun einseitig Fehler zu Lasten der Mitarbeiter aufzuarbeiten, die sie im Vorfeld selbst verschuldet hat. Man macht ein Unternehmen Krisen-fest in guten Zeit und nicht wenn der Sturm schon tobt. Lernt man in jedem Basis-BWL-Studium. Die LH hat in 2016 bis 2019 Zeit verplempert, das ist die Wahrheit. Bis auf gekaufte 5-Sterne war da nix. 

Geschrieben (bearbeitet)

Also wenn du schon mit der Vergangenheit anfängst: Die GWI-ler hätten schon alle bei der EWG sein können und somit die Jobs sicher haben können. Die AG Seite wollte das schon lange mit OneAOC... Also zum Thema 

vor 16 Minuten schrieb 787_Dreamliner:

Man macht ein Unternehmen Krisen-fest in guten Zeit

Das Problem ist halt, dass man in guten Zeiten ungefähr nichts mit / gegen die Angestellten durch bekommt. Das soll kein Fingerpointing sein, aber der Plan war ja in guten Zeiten da. Dort ging es offensichtlich eben nicht bzw. alles viel zu langsam.

 

Der Rest ist bekannt und wird / wurde ja auch schon länger angegangen. Hast ja auch recht mit Steckerleiste und co. Ich glaube man bereut das auch. Aber nur weil man in der Vergangenheit Fehler gemacht hat (hätte hätte Fahrradkette) keine neuen Entscheidungen treffen zu sollen ist aber quatsch. 

vor 16 Minuten schrieb 787_Dreamliner:

und nicht wenn der Sturm schon tobt

Soll man einfach nichts tun während einem das Geld ausgeht?

 

PS: Ich halte die GWI-Schließungs-Debatte für symbolisch. Letztendlich kann dies genauso nur dann ohne Arbeitsplatzabbau gehen wie auf der Langstrecke bei der LH (bei den ganzen Stilllegungen). Da muss man "zusammenrücken".

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
Gerade eben schrieb d@ni!3l:

Also wenn du schon mit der Vergangenheit anfängst: Die GWI-ler hätten schon alle bei der EWG sein können und somit die Jobs sicher haben können. Die AG Seite wollte das schon lange mit OneAOC... Also zum Thema 


Fakt ist vor allem, dass niemand im Konzern einen wirklichen Plan hatte, wie man das bewerkstelligen will. Es ist weniger am Willen der Gewerkschaften gescheitert, als viel mehr an der völligen Planlosigkeit in Frankfurt und Köln. Und das Gewurstel mit unzähligen Vereinbarungen und verschiedenen Tarifverträgen hat sich der Konzern selbst zuzuschreiben. Denn die Geschäftsführung und der Vorstand wollten mit jedem Vertrag günstiger werden und immer neue Regeln schaffen. 
Dass das einem dann auf die Füße fällt, und man nicht innerhalb von vier Monaten zu Ergebnissen kommt, sollte niemanden überraschen.

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb d@ni!3l:
vor 17 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Zum einen beteiligt man so auch die Eigentümer an den Restrukturierungskosten.

Inwiefern?

Bei einer Kapitalerhöhung wird der bestehende Firmenwert neu aufteilt, damit verlieren die altaktien einen Teil ihres Werts. 

Als Rechenbeispiel. Ein Unternehmen ist mit 10 Mrd. EUR an der Börse bewertet und hat 100 Mio. Aktien ausstehend. Dann hat jede Aktie einen Wert von 100 EUR. Bei einer Kapitalerhöhung um 5 Mrd. EUR müssten 50 Mio. neue Aktien ausgegeben werden. Der Unternehmenswert verändert sich nicht aber es sind 150 Mio. Aktien um Umlauf. Der Wert der Aktie sinkt um 1/3.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Der Unternehmenswert verändert sich nicht

Ich dachte immer bei einer Kapitalerhöhung gehen die "Einnahmen" für die neuausgegebenen Aktien in die Kasse (deshalb macht man es ja), was das Eigenkapital um genau diesen Betrag erhöht.

 

Fundamental betrachtet: Bei deinem Bsp. hat das Unternehmen somit 5 Mrd. Euro mehr EK (was theoretisch den Wert an der Börse erhöhen müsste würde nicht neu aufgeteilt) was den Anteil EK pro Aktie und damit den Wert gleich bleiben lässt!? Einzig da sich Dividenden durch mehr Köpfe teilen wird man Nachteile haben, so dass der Wert sich nicht proportional anpassen wird, aber ich glaube nicht, dass eine bspw. Verdoppelung der Aktien den Kurs halbiert. Nur die Stimmrechte ändern sich.

 

Angenommen man hat erst 10 Mrd EK auf 10 Mrd Aktien, dann hat jede Aktie den Wert von 1€ (Gewinnerwartungen mal außen vor). Bei nun 15 Mrd EK auf 15 Mrd Aktien bleibt dies ja gleich. 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 49 Minuten schrieb chris_flyer:

LH ist nicht die einzige Firma. 

Das geht auch keinen etwas an. Nur die Beteiligten wissen es. Es gibt schon regelmäßige Verhandlungen zwischen Betriebsrat, Gewerkschaften und Vorstand.

 

Allerdings nicht zwingend zu Sozialplänen etc. Geredet wird aber natürlich immer. 

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