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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Skydiver:

Außerdem wird man bei der Stammbelegschaft auch nichts dagegen haben die billig Konditionen zumindest von der Langstrecke zu entfernen.

Ja, beim Management aber.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 24 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ja, beim Management aber.

Ja aber da kennst du die Macht der KTK und deren Denken nicht. Es werden niemals eigene Arbeitsplätze abgebaut um extern was Aufzubauen. Der Kompromiss wird sein wir geben X ab und bekommen dafür Y Arbeitsplätze und halten dafür die Füße still. Das war schon immer so, da ist für extern in der prekären Lage momentan kein Platz. Und das fängt bei der KTK schon bei CLH an. 
Was jetzt nicht explizit gegen einen neuen Touriableger spricht aber der dann wahrscheinlich mit ANÜs von LH.

Die Pressemitteilung spricht von Reduzierung der Teilflotten und Bündelung der Flugbetriebe, das hört sich für mich nicht nach was neuem an. 

Bearbeitet von Skydiver
Geschrieben

Habe ich nur den Eindruck, oder wird Kayser im Konzern immer mächtiger? Egal, was bei LH abgeht, sein Name steht immer dabei, während man vom Rest des Vorstandes immer weniger hört. Aerotelegraph hat zwar letztens Niggemann hochgeschrieben (und ich erachte den in ein paar Jahren auch als möglichen CS-Nachfolger), aber aktuell scheint mir eher Kayser der Mann der Stunde zu sein.

 

Und bei Ausgliederung der Mainline in eine GmbH: Könnte man dann die Holding nicht zu einer SE umformen (den Teil erachte ich sogar für höchstwahrscheinlich, das "Deutsche" findet in der Kommunikation eh kaum noch statt) und dann ein monistisches Führungssystem ohne Arbeitnehmervertreter im Board einsetzen, oder könnten diese einen solchen Vorgang verhindern? Wikipedia sagt, dass diese Entscheidung durch die Satzung getätigt wird, und diese wird meines Wissens nach von der HV bewilligt, wo die AN ja kein Mitspracherecht haben. Dass das natürlich erst möglich ist, wenn der Staat wieder weg ist, ist klar.

Geschrieben
vor 37 Minuten schrieb Skydiver:

Ja aber da kennst du die Macht der KTK und deren Denken nicht. Es werden niemals eigene Arbeitsplätze abgebaut um extern was Aufzubauen. Der Kompromiss wird sein wir geben X ab und bekommen dafür Y Arbeitsplätze und halten dafür die Füße still. Das war schon immer so, da ist für extern in der prekären Lage momentan kein Platz. Und das fängt bei der KTK schon bei CLH an. 
Was jetzt nicht explizit gegen einen neuen Touriableger spricht aber der dann wahrscheinlich mit ANÜs von LH.

Die Pressemitteilung spricht von Reduzierung der Teilflotten und Bündelung der Flugbetriebe, das hört sich für mich nicht nach was neuem an. 

Also wird Ocean quasi das, was 2012 (ca) die 4U wurde? Ein weiterer Betrieb mit KTV (ähnlichen) Konditionen? Warum nicht gleich die 4U nehmen? ;) 

Geschrieben
Gerade eben schrieb d@ni!3l:

Also wird Ocean quasi das, was 2012 (ca) die 4U wurde? Ein weiterer Betrieb mit KTV (ähnlichen) Konditionen? Warum nicht gleich die 4U nehmen? ;) 

4U wird aufgelöst weil die Flugbetriebe gebündelt werden sollen. Es heißt ja nicht automatisch, dass Ocean eine neue Fluggesellschaft werden soll, es ist lediglich ein Projektname für die touristische Langstrecke. 
Die KTK ist bestimmt in der momentanen Lage bereit bei VTV und MTV entsprechend entgegenzukommen, um Arbeitsplätze im KTV zu retten. 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Leon8499:

Habe ich nur den Eindruck, oder wird Kayser im Konzern immer mächtiger? Egal, was bei LH abgeht, sein Name steht immer dabei, während man vom Rest des Vorstandes immer weniger hört. Aerotelegraph hat zwar letztens Niggemann hochgeschrieben (und ich erachte den in ein paar Jahren auch als möglichen CS-Nachfolger), aber aktuell scheint mir eher Kayser der Mann der Stunde zu sein.

 

Und bei Ausgliederung der Mainline in eine GmbH: Könnte man dann die Holding nicht zu einer SE umformen (den Teil erachte ich sogar für höchstwahrscheinlich, das "Deutsche" findet in der Kommunikation eh kaum noch statt) und dann ein monistisches Führungssystem ohne Arbeitnehmervertreter im Board einsetzen, oder könnten diese einen solchen Vorgang verhindern? Wikipedia sagt, dass diese Entscheidung durch die Satzung getätigt wird, und diese wird meines Wissens nach von der HV bewilligt, wo die AN ja kein Mitspracherecht haben. Dass das natürlich erst möglich ist, wenn der Staat wieder weg ist, ist klar.

Dazu gehört immer noch ein Aufsichtsrat, der mit entscheiden muss. Und da sitzen AN-Vertreter drin.

 

Das ist eher Wunschdenken.

 

Und auch bei einer SE hätten die AN Mitspracherechte:

Zitat

Die Beteiligung der Arbeitnehmer in der SE richtet sich nach den die Richtlinie 2001/86/EG[12] umsetzenden (vgl. Art. 288 Abs. 3 AEUV) nationalen Umsetzungsakten. In Deutschland erfolgte die Umsetzung durch das Gesetz über die Beteiligung der Arbeitnehmer in einer Europäischen Gesellschaft (SE-Beteiligungsgesetz – SEBG) vom 22. Dezember 2004,[13] das nach Maßgabe der Richtlinie unionsrechtskonform auszulegen ist. Die Richtlinie sieht vor, dass ein von den Arbeitnehmern gewähltes Besonderes Verhandlungsgremium (BVG) und Vertreter der Gründungsgesellschaft(en) die Arbeitnehmerbeteiligung in einer Beteiligungsvereinbarung regeln (§ 21 SEBG, Art. 4 Richtlinie 2001/86/EG).[14] 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Sicher hat Spohr momentan einen riesen Hebel in der Hand für Verhandlungen. 
Aber gerade wenn so viele Stellen im KTV zur Disposition stehen und IASP Verhandlungen anstehen, wird man sich die Stellen in den Ocean Cockpits sichern wollen. Wo dann die Schmerzgrenze bei den Einsparungen liegt wird man dann sehen.

Was die VC betrifft stellt der KTV die größte Gruppe mit den meisten Einnahmen. Dass das XG Personal sauer ist wenn es leer ausgeht ist klar, aber in der aktuellen Situation wird man nicht um Kollateralschäden herumkommen. 

Bearbeitet von Skydiver
Geschrieben (bearbeitet)

Wer wem gegenüber den größeren Hebel hat dürfte mE ziemlich unerheblich sein. Man wird vor allem der Arbeitsagentur gegenüber Probleme haben zu argumentieren, warum man bei einer Gesellschaft in Kurzarbeit ist und längerfristig - nicht nur an Board! - bleiben möchte während man gleichzeitig eine neue Gesellschaft gründet, neues Personal einstellt und ja ausdrücklich Geschäft der in Kurzarbeit befindlichen Gesellschaft übernimmt.

Womit wir bei den anderen Stakeholdern wären. Hat der Bund daran das seine Mittel statt zur Rettung der Lufthansa in Abenteuer auf touristischen Kurzstrecken verwendet werden? Zumal auf Kosten von gut bezahlten Arbeitsplätzen? Auch die Öffentlichkeit - die die Staatshilfe für die Lufthansa ja ohnehin eher skeptisch betrachtet hat - dürfte darüber zumindest irritiert sein. 
Die Altaktionäre kennen das Spiel schon von der Eurowings, haben die wirklich Lust auf noch ein Milliardengrab?

Den Kunden ist es im besten Fall egal mit welcher Airline sie in den Urlaub fliegen, wahrscheinlicher ist aber ein Aufschrei insbesondere der Vielflieger, deren Status auf einmal auf dem Flug in den Urlaub nichts/weniger Wert ist.

Ausser vielleicht den Paintshops fällt mir eigentlich niemand ein der Interesse an einer neuen Airline haben dürfte.

Bearbeitet von 8stein
Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb 8stein:

Hat der Bund daran das seine Mittel statt zur Rettung der Lufthansa in Abenteuer auf touristischen Kurzstrecken verwendet werden?

Wenn es kein "Abenteuer" ist, sondern ein tragfähiger Business-Plan dahinter steht, dann hat der Staat als Investor sehr wohl Interesse daran, wenn so Geld verdient (=zurückgezahlt) wird.

Ich würde auch nicht EW als Vorbild sehen - sondern WK. Und da ist nicht gerade ein Milliardengrab. 

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb d@ni!3l:

Wenn es kein "Abenteuer" ist, sondern ein tragfähiger Business-Plan dahinter steht, dann hat der Staat als Investor sehr wohl Interesse daran, wenn so Geld verdient (=zurückgezahlt) wird.

Ich würde auch nicht EW als Vorbild sehen - sondern WK. Und da ist nicht gerade ein Milliardengrab. 

In Zürich gibt es auch keine Condor. Der Staat wird auch keine Lust haben seine 550 Mio Euro bei Condor durch Ocean zu gefährden. 

Geschrieben

Hm, riskiere ich lieber 550 Mio bei der Condor oder 9 Mrd bei der LH :o . Der Staat hat - außer bei Übernahmen - keine Einmischung versprochen, auch wenn noch so von einer Rücksichtnahme auf DE geträumt wird.  

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Wenn es kein "Abenteuer" ist, sondern ein tragfähiger Business-Plan dahinter steht, dann hat der Staat als Investor sehr wohl Interesse daran, wenn so Geld verdient (=zurückgezahlt) wird.


Ein tragfähiger Businessplan. Für eine neue Airline 2020 ???

 

Eine Airline die nicht nur Geld verdienen muss sondern mehr Geld als die Lufthansa auf den selben Strecken selbst verdient hätte. Zusätzlich zu den Marketing-, Trainings-, Oberhead- etc. Kosten die man bei der Mainline praktisch nicht hätte. Gegenfinanziert, wenn man ehrlich ist, nur aus den Personalkosten.

 

Auch bei der Eurowings standen sicher nicht langfristige Verluste im Businessplan und tolle Vorbilder hatte man da auch - es bleibt ein Abenteuer, ein ziemlich waghalsiges sogar...

Bearbeitet von 8stein
Geschrieben
41 minutes ago, Skydiver said:

In Zürich gibt es auch keine Condor. Der Staat wird auch keine Lust haben seine 550 Mio Euro bei Condor durch Ocean zu gefährden. 


Die sind auch ohne Ocean hochgradig gefährdet (nicht unbedingt ganz, aber teilweise). 
 

Ich möchte nicht sagen, dass Condor die Krise nicht überlebt, sondern es sehr sehr schwierig wird einen so hohen Preis zu erzielen. 
 

Bei der LH steht viel mehr Geld im Feuer, ob man dafür das obere % der Einkommensverteilung politisch stützen möchte, wage ich zu bezweifeln.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb 8stein:


Ein tragfähiger Businessplan. Für eine neue Airline 2020 ???

 

Eine Airline die nicht nur Geld verdienen muss sondern mehr Geld als die Lufthansa auf den selben Strecken selbst verdient hätte. Zusätzlich zu den Marketing-, Trainings-, Oberhead- etc. Kosten die man bei der Mainline praktisch nicht hätte. Gegenfinanziert, wenn man ehrlich ist, nur aus den Personalkosten.

 

Auch bei der Eurowings standen sicher nicht langfristige Verluste im Businessplan und tolle Vorbilder hatte man da auch - es bleibt ein Abenteuer, ein ziemlich waghalsiges sogar...

 

Die Ist-Lage ist das die Lufthansa derzeit das meiste Geld verbrennt. Gerade die Langstreckensparte wo die grössten Egos angesiedelt sind.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Die Ist-Lage ist das die Lufthansa derzeit das meiste Geld verbrennt. Gerade die Langstreckensparte wo die grössten Egos angesiedelt sind.


Ja nee, is klar, aber für „Ocean“ gelten die gängigen Reisebeschränkungen dann nicht - weil die Mitarbeiter da einfach bescheidener sind ?

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb YankeeZulu1:

die gewerkschaft forderte im Gegenzug Beschäftigungsgarantiern...und genau das kann eben nicht gegeben werden

 

Dass genau das bei den Gewerkschaften nicht ankommt, mit Verlaub, das kotzt mich an. In der Luftfahrt werden mindestens die nächsten drei Jahre keine Vorkrisenniveaus geflogen und die Gewerkschaften schwafeln was von Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Nicht nur bei der LH, bei der Commerzbank spielen die genau das gleiche Schmierentheater. Die Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Personaldecke nicht lebensfähig. Es wäre mal angebracht, betriebsbedingte Kündigungen bei einem Tochterunternehmen mit dem Holzhammer durchzusetzen, damit die Gewerkschaften mal sehen, welche Stunde eigentlich geschlagen hat in der Luftfahrt.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Leon8499:

 

Dass genau das bei den Gewerkschaften nicht ankommt, mit Verlaub, das kotzt mich an. In der Luftfahrt werden mindestens die nächsten drei Jahre keine Vorkrisenniveaus geflogen und die Gewerkschaften schwafeln was von Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Nicht nur bei der LH, bei der Commerzbank spielen die genau das gleiche Schmierentheater. Die Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Personaldecke nicht lebensfähig. Es wäre mal angebracht, betriebsbedingte Kündigungen bei einem Tochterunternehmen mit dem Holzhammer durchzusetzen, damit die Gewerkschaften mal sehen, welche Stunde eigentlich geschlagen hat in der Luftfahrt.

grundsätzlich gebe ich dir schon recht. Andererseits ist die Forderung der Gewerkschaften auf Arbeitsplatzgarantie etc durchaus legitim. Und im Idealfall kommt man sich dann irgendwo entgegen = Kompromiss! Schlimmer fand ich das Verhalten von UFO und VC in den letzten Jahren, wo man einfach nahezu keinen Millimeter von der eig. Position abgerückt ist und "auf Teufel komm raus" gestreikt hat. Aber jetzt gehts wieder ins "politische"....

Geschrieben

Wirtschaftsliberaler Schwachsinn!

Das Lohnniveau in der Luftfahrtbranche ist lächerlich; da kann man jede Bemühung verstehen, daß die Angestellten nicht auf das Hungerlohn-Niveau der Handlingsfirmen abstürzen!

Aber manchen ist es halt egal, daß der Agent hinterm Counter morgens um 4.00 Uhr für 10,00€ p.h. da sitzt.

Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb C46:


Aber manchen ist es halt egal, daß der Agent hinterm Counter morgens um 4.00 Uhr für 10,00€ p.h. da sitzt.

Genau deshalb ist der Begriff Hartz IV entstanden. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb C46:

Wirtschaftsliberaler Schwachsinn!

Das Lohnniveau in der Luftfahrtbranche ist lächerlich; da kann man jede Bemühung verstehen, daß die Angestellten nicht auf das Hungerlohn-Niveau der Handlingsfirmen abstürzen!

Aber manchen ist es halt egal, daß der Agent hinterm Counter morgens um 4.00 Uhr für 10,00€ p.h. da sitzt.

 

Ich denke, dass bei LH auch das Bodenpersonal an den Hubs weit von 10€ Stundenlohn entfernt ist. Die Außenstationen kannst du nicht meinen, die sind schon längst outgesourcet.

 

Fakt ist, dass alle Airlines jetzt einen Cut machen müssen. Das ist einfach nicht zu leugnen. Ich hätte es auch gerne anders, aber vor 2022, eher 2023 sind wir nicht bei 100% der Vor-Corona-Verkehrsleistung. Es ist nicht zu vermitteln, dass Personal durchgeschleppt werden soll, welches nicht benötigt wird.

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb Leon8499:

Ich denke, dass bei LH auch das Bodenpersonal an den Hubs NICHT weit von 10€ Stundenlohn entfernt ist. Die Außenstationen kannst du nicht meinen, die sind schon längst outgesourcet.

 

Fixed that for you.

 

-----

Joa, besser als die Alternativen ist der Kranich schon. Aber weit von 10€ Stundenlohn weg bist du da am Anfang auch nicht. 

 

 

@C46 Puuuh, ich weiß gar nicht, wo ich da anfangen soll. Prinzipiell gebe ich dir ja Recht, dass die Konditionen bei Abfertigungsfirmen grottig sind. Das liegt aber auch daran, dass es halt nur die Einstiegsebene in die Branche ist.

Wer bleibt denn ein Leben lang in diesem hochstressigen Umfeld, wenn er Alternativen hat? Nahezu jeder, den ich kenne, der eine Ausbildung zum Lustverkehrskaufmann gemacht hat, ist früher oder später aufgestiegen, entweder in die höheren Ebenen der Firma oder gleich zu einer Airline oder einem Airport selbst. Bei den paar Leuten, die trotz Ausbildung am Counter verhungert wurden, lags i.d.R. daran, dass die sogar zu blöd waren, um beim Laufen nicht über ihre eigenen Füße zu stolpern. Und die paar alten Hasen, die ich kennengelernt hab, die den Job als Karriere machen, sitzen noch auf solchen Verträgen, dass sie blöd wären, zu wechseln.

 

Dabei hilft es auch nicht unbedingt, dass mittlerweile jeder Otto, der seinen eigenen Namen fehlerfrei buchstabieren kann, als geeignet für den Job angesehen wird.

 

Aber am Ende des Tages liegt das nicht mal an den bösen Handling-Firmen, sondern an Airlines, die ebenjene Firmen regelmäßig mit bescheuerten Ausschreibungen wieder gegeneinander ausspielen, und ihnen da zeigen, dass jahrelange qualitativ hochwertige Arbeit nichts wert ist, sobald ein anderer Heiopei ankommt, der es auf dem Papier billiger machen kann.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 59 Minuten schrieb Leon8499:

 

Ich denke, dass bei LH auch das Bodenpersonal an den Hubs weit von 10€ Stundenlohn entfernt ist. Die Außenstationen kannst du nicht meinen, die sind schon längst outgesourcet.

 

Fakt ist, dass alle Airlines jetzt einen Cut machen müssen. Das ist einfach nicht zu leugnen. Ich hätte es auch gerne anders, aber vor 2022, eher 2023 sind wir nicht bei 100% der Vor-Corona-Verkehrsleistung. Es ist nicht zu vermitteln, dass Personal durchgeschleppt werden soll, welches nicht benötigt wird.

 

Nehmen wir doch mal DUS...

 

Die LH-Station schließt 2021 - das war lange bekannt.

Dann übernimmt die AHS (wenn es sie dann noch gibt) - die zahlen Mindestlohn am CKI!

Da wird auch nix mehr von "5 Star Airline" zu spüren sein. Customer Service ist nicht unbedingt die Stärke solcher Firmen.

Man muß ja nur mal überlegen, welche Kunden in den letzten Jahren von der AHS DUS weggegangen sind...NH, EK, SQ, u.A.!

 

Acciona, Avia und die kleineren Handling Companies (DAS, Global, Menzies/DHS) sind da kaum besser, nicht falsch verstehen. Wobei Aviapartner noch am ehesten professionelle Strukturen hat.

 

Ich verstehe und supporte jede Gewerkschaft, die versucht ihre Mitglieder vor der Sch**** zu bewahren, die aus dem Business geworden ist. Außerhalb von Hubs war die Branche, aus Arbeitnehmersicht, schon längst im Ar*** - auch ohne Corona!

@Lucky Luke

 

Ich hab den Spaß selber knapp 7 Jahre mitgemacht und mich auch zügig nach oben gearbeitet, aber ich bin froh den Absprung gewagt zu haben.

 

Auch in den leitenden Positionen oder bei Airlines sind die Löhne unterdurchschnittlich, gerade wenn man die Belastung bedenkt. 24/7/365 Erreichbarkeit für unter 3.000€ pro Monat...nee, is klar!

Bearbeitet von C46
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Leon8499:

 

Ich denke, dass bei LH auch das Bodenpersonal an den Hubs weit von 10€ Stundenlohn entfernt ist. Die Außenstationen kannst du nicht meinen, die sind schon längst outgesourcet.

 

Beides falsch.

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Leon8499:

 

Dass genau das bei den Gewerkschaften nicht ankommt, mit Verlaub, das kotzt mich an. In der Luftfahrt werden mindestens die nächsten drei Jahre keine Vorkrisenniveaus geflogen und die Gewerkschaften schwafeln was von Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen. Nicht nur bei der LH, bei der Commerzbank spielen die genau das gleiche Schmierentheater. Die Unternehmen sind mit ihrer aktuellen Personaldecke nicht lebensfähig. Es wäre mal angebracht, betriebsbedingte Kündigungen bei einem Tochterunternehmen mit dem Holzhammer durchzusetzen, damit die Gewerkschaften mal sehen, welche Stunde eigentlich geschlagen hat in der Luftfahrt.

Wahnsinn und dann gleichzeitig Ryanair und Wizzair verteufeln, weil sie die Gewerkschaften nicht akzeptieren. Soviel zur Doppelmoral.

vor 2 Stunden schrieb Leon8499:

 

Ich denke, dass bei LH auch das Bodenpersonal an den Hubs weit von 10€ Stundenlohn entfernt ist. Die Außenstationen kannst du nicht meinen, die sind schon längst outgesourcet.

 

Fakt ist, dass alle Airlines jetzt einen Cut machen müssen. Das ist einfach nicht zu leugnen. Ich hätte es auch gerne anders, aber vor 2022, eher 2023 sind wir nicht bei 100% der Vor-Corona-Verkehrsleistung. Es ist nicht zu vermitteln, dass Personal durchgeschleppt werden soll, welches nicht benötigt wird.

Längst outgesourct ?

 

Noch immer ist LH der Arbeitgeber.

 

Erzähl das mal dem Personal in Bremen, Hannover, Stuttgart oder Nürnberg, die jetzt ihre Kündigungen erhalten haben.  Sozialpläne werden jetzt durchgezogen.

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