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Aktuelles zum Flughafen BER

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Und jetzt hoffen viele, dass der ÖPNV akzeptabel sein wird. Genug Zeit wegen der Verzögerungen hatten ja die verantwortlichen Personen.

 

vor 40 Minuten schrieb barti103:

...sogar früher als geplant, wenn TXL tatsächlich vorher noch schließt.

 

So eine mögliche Vorverlegung sollte gerne allen betroffenen Mitarbeitern mitgeteilt werden. Für Angestellte einer Fluglinien bedeutet es zum Beispiel ein Base-Wechsel und ich kenne recht viele Mitarbeiter vom TXL-Bodenpersonal, die nicht mitziehen wollen, da sich ein Wohnungswechsel nicht lohnt. 

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vor 18 Minuten schrieb MD-80:

Für Angestellte einer Fluglinien bedeutet es zum Beispiel ein Base-Wechsel und ich kenne recht viele Mitarbeiter vom TXL-Bodenpersonal, die nicht mitziehen wollen, da sich ein Wohnungswechsel nicht lohnt.

 

Die Arbeitsmarktsituation hat sich mit Corona verschlechtert, da würde ich mir keine Sorgen machen.

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vor 54 Minuten schrieb Fluginfo:

Jetzt hat man einen Flughafen, aber keine Airline mehr.

 

Mal abwarten, welcher Airport in Zukunft noch eine Airline hat.

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vor einer Stunde schrieb Realo:

 

Die Arbeitsmarktsituation hat sich mit Corona verschlechtert, da würde ich mir keine Sorgen machen.

 

Genauso siehts doch aus... die berühmte Umfrage, dass die Mehrheit nicht unbedingt ans andere Ende der Stadt ziehen/pendeln möchte heisst ja nicht, dass alle freiwillig zum Arbeitsamt laufen, zumal es bei eigener Kündigung ja auch noch 3 Monate Sperrung gibt. Man wird sich arrangieren, frustrieren und irgendwann wird man stolz sein eine Großflughafen im Lebenslauf zu haben.

 

Ich würde auch mal vermuten, dass die meisten Festangestellten einen Arbeitsvertrag mit der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH haben und dass dort auch garantiert eine Arbeitsstättenzuweisungklausel drine steht. 

 

Ansonsten ein toller Erfolg heute und Glückwunsch an LD. Damit fällt ein weiteres Pro TXL-Argument "BER Fertigstellung sei ja fragwürdig". 

  

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Schön, dass es weitergeht. Aber es wird ja nun auch mal langsam fällig nach den vielen Milliarden und Jahren extra.

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vor 51 Minuten schrieb Stef1704:

Genauso siehts doch aus... die berühmte Umfrage, dass die Mehrheit nicht unbedingt ans andere Ende der Stadt ziehen/pendeln möchte heisst ja nicht, dass alle freiwillig zum Arbeitsamt laufen, zumal es bei eigener Kündigung ja auch noch 3 Monate Sperrung gibt.

 

Wir standen mal kurz vor der BER-Eröffnung, deshalb könnten etliche bereits im Süden wohnen.

Personell hat BER wohl zunächst einen Überhang, einige Umzugsverweigerer dürften willkommen sein.

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vor 3 Stunden schrieb Fluginfo:

Jetzt hat man einen Flughafen, aber keine Airline mehr. 

 

Condor wird verstaatlicht, in die DB AG eingegliedert, und kommt dann mit Sitz nach Börlin.

BER wird noch 2020 zum Welt-Europa-Drehkreuz. Und bis 2025 auf 80 Mio PAX Kapazität ausgebaut.

 

Aus die Maus.

Edited by Käptn_Adler

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Was mich gerade beschäftigt ist die Frage: Wird auf Grund von Corona T5(SXF-Alt) nach der Eröffnung BER noch benötigt werden..?

 

mir ist klar, dass es da im Moment keine Antwort drauf gibt, aber ist ein interessanter Aspekt. Sollten die Fluggastzahlen auf Grund Corona jetzt nachhaltig global einbrechen sehe ich da durchaus diese Option, dass man T5 (respektive SXF-Alt) als "Hilfsterminal" einfriert. (Wie zum Beispiel das Innsbrucker Winterteminal oder die Pilgerterminals in Mekka).

An der gleichen fraglichen Situation hängt auch der Neubau T3.  

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Berlin sagt bis Oktober alle Großveranstaltungen ab. Eine große Eröffnungsfeier wird es also wohl nicht geben, sollte man planen bis Oktober zu eröffnen. 
 

Meine Frage ist jetzt: Wie viele Leute waren für die Tests an den einzelnen Tagen eingeplant? Ist man da in der Größenordnung und falls ja: Wie weit kann man bei sicherheitsrelevanten Test (evakuieren des Bahnhofs zum Beispiel) mit den Testpersonen runter gehen um sie dennoch durchzuführen? 
 

Und am wichtigsten: Gilt hier überhaupt Berlin oder könnte Brandenburg diese Regelung umgehen?

Edited by DE757

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vor 33 Minuten schrieb DE757:

Berlin sagt bis Oktober alle Großveranstaltungen ab. Eine große Eröffnungsfeier wird es also wohl nicht geben, sollte man planen bis Oktober zu eröffnen. 
 

Meine Frage ist jetzt: Wie viele Leute waren für die Tests an den einzelnen Tagen eingeplant? Ist man da in der Größenordnung und falls ja: Wie weit kann man bei sicherheitsrelevanten Test (evakuieren des Bahnhofs zum Beispiel) mit den Testpersonen runter gehen um sie dennoch durchzuführen? 
 

Und am wichtigsten: Gilt hier überhaupt Berlin oder könnte Brandenburg diese Regelung umgehen?

Als Großveranstaltung gilt allgemein alles über 5.000 Teilnehmer. Der BER hat ursprünglich 20.000 Komparsen gesucht - für mehrere Tests, aber mit einigen wäre man auf jeden Fall über die 5.000er-Schwelle gekommen. Nur: Vorgeschrieben sind diese Tests nicht, bloß üblich. Man kann sie reduzieren, am Computer simulieren ... Nicht ideal, aber an den Komparsentests wird die Eröffnung auf keinen Fall scheitern.

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vor 3 Stunden schrieb DE757:

Und am wichtigsten: Gilt hier überhaupt Berlin oder könnte Brandenburg diese Regelung umgehen?

 

SXF/BER liegt in Brandenburg. Das Berliner Landesrecht gilt daher nicht.

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Bei den Komparsentests sollten ursprünglich immer Di und Do ab Ende Juni jeweils 600 - 800 Komparsen teilnehmen, der größte Test sollte mit der Evakuierung des Bahnhofs am 29.04.20 mit 1000 Teilnehmern stattfinden, dieser ist ja bekanntlich auf den Sommer verschoben worden, wobei nicht klar ist, in welcher Größenordnung dieser dann überhaupt stattfinden könnte. Ebenso fraglich ist natürlich, ob die normalen Komparsentests so überhaupt stattfinden können bzw. überhaupt noch müssen.

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vor 2 Stunden schrieb Schoenberg:

Nur: Vorgeschrieben sind diese Tests nicht, bloß üblich. Man kann sie reduzieren, am Computer simulieren ... Nicht ideal, aber an den Komparsentests wird die Eröffnung auf keinen Fall scheitern.


Bei den normalen Tests bezüglich der Abläufe kann ich mir gut vorstellen, dass man die auf ein Minimum kürzt bzw. vielleicht sogar ganz ausfallen lässt, wenn sich abzeichnet das eine Eröffnung im Oktober möglich ist und dann diese Eröffnung aufgrund fehlender Nachfrage mit minimalem Ansturm läuft. 

 

vor 25 Minuten schrieb HAJ-09L:

 

SXF/BER liegt in Brandenburg. Das Berliner Landesrecht gilt daher nicht.


Danke. Heißt also es gilt abzuwarten ob und ggf. wie Brandenburg nachzieht. 
 

vor 1 Minute schrieb barti103:

Bei den Komparsentests sollten ursprünglich immer Di und Do ab Ende Juni jeweils 600 - 800 Komparsen teilnehmen, der größte Test sollte mit der Evakuierung des Bahnhofs am 29.04.20 mit 1000 Teilnehmern stattfinden, dieser ist ja bekanntlich auf den Sommer verschoben worden, wobei nicht klar ist, in welcher Größenordnung dieser dann überhaupt stattfinden könnte.

 

Bei 600-800 hätte man ja ordentlich Luft um eventuelle Verschärfungen der Regeln auf z.B. 1000 mitgehen zu können. Aus (zugegeben persönlichen Interesse) geht es mir aber vor allem um eben die Evakuierung des Bahnhofs. Das ist meines Erachtens schon sicherheitsrelevant und kann man daher nicht einfach streichen. Und den Flughafen ohne Bahnhof eröffnen will wohl auch niemand so recht, wenn es überhaupt Fluchtwegstechnisch geht. 

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Eine Sondergenehmigung für den Aufbau von systemrelevanter Infrastruktur und dazugehörigen Tests dürfte wohl machbar sein.  Alle Komparsen bekommen im Zweifelsfall halt Mundschutzmasken.

 

Insgesamt traue ich dem BER Braten noch nicht. Die Grüne Verkehrssenatorin in Berlin könnte das Ding noch torpedieren, der bayrische CSU Bundesinfrastrukturminister, oder eben irgendein Brandenburger Fundamentalkritiker der in einer Genehmigungsbehörde sitzt und bei seinem Njet bleibt.

 

Erst wenn wirklich ein Flieger abhebt und die IT unter realen Bedingungen läuft mache ich ein Bierchen auf.

Edited by Käptn_Adler

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Das Problem sind nicht irgendwelche selbst konstruierten "Feinde" von außen, sondern eher Pfusch innen und dass man wieder mal irgendwas Wichtiges übersehen hat und das Problem bis zum letzten Moment vertuscht. Aber vielleicht passt es ja diesmal?

Wäre der Stadt zu wünschen, die nun lange genug mit dieser teuren Zumutung als Dauerbaustelle leben musste, wobei zwei wichtige Airlines über die Klinge gesprungen sind.

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vor 17 Stunden schrieb DE757:

Berlin sagt bis Oktober alle Großveranstaltungen ab. Eine große Eröffnungsfeier wird es also wohl nicht geben, sollte man planen bis Oktober zu eröffnen.

 

...war laut ELD auch nicht geplant gewesen.

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Und ich denke auch, dass man auf alle "Testläufe", die ja sowieso nur betriebliche, nicht aber gesetzliche Gründe haben, ersatzlos streichen wird.

Das wird dann eine völlig unaufgeregte Eröffnung.

Selbst mit dem Umzug der kompletten Bodendienste aus Tegel hat man keine Eile, da man Einrichtungen und Fahrzeuge aus Schönefeld einfach dann über alle Terminals verteilt und den verminderten Betrieb ab der offiziellen Inbetriebnahme schlicht über die neuen Gebäude abwickelt. Und wenn etwas doch nicht ausreichend vorhanden wäre, dann kann man die in Tegel nutzlos herumstehenden Geräte halt ein paar Tage früher, und somit auch ohne jeden Stress, zum neuen Einsatzort bringen.

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Alle Großveranstaltungen in Berlin sind bis Ende Oktober 2020 abgesagt. 

 

Was spricht jetzt eigentlich dagegen die Gelegenheit zu nutzten um mit einem "Soft Opening" die wenigen noch verbliebenen 

Airlines am TXL in den intakten BER T1 früher zu verlegen ? Bsw. Anfang September.

 

So könnte man die gegenwärtige Corona Luftfahrtkrise in Berlin noch positiv nutzen.

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Was dagegen spricht? Die Südbahn ist derzeit unbenutzbar. Arbeiten an der Entwässerung, Befeuerung und Fugensanierung.

Im Norden etliche kleinere Baustellen. Personal vieler Bereiche wird zwar gerade ausgebildet, ist aber noch nicht fertig.

Lass es diesmal planmäßig laufen, ist besser so :)

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Auch wenn die TÜV-Abnahme des Terminals durch ist, spricht man davon, dass man den Zeitplan bis Oktober einhalten könne - heißt im Umkehrschluss, dass noch genug zu tun ist, um überhaupt den Oktober zu halten.

Ich möchte aktuell aber da auch nicht in der Haut desjenigen stecken, der es planen soll. Wie viel Verkehr wird es den im Spätsommer/Herbst geben? Die letzten Wochen lassen immer Düsteres vermuten.

Vielleicht ringt man sich nun doch durch, das bisschen Verkehr am SXF zu bündeln und wird im worst case dann auch bis in den Winter hinein überhaupt keinen Bedarf an mehr Kapazität haben. Dann könnte man durchaus ALLES nach BER ziehen (die Vor-Corona-Terminalverteilungspläne der Airlines sind eh hinfällig) und SXF als geschlossen Reserve vorhalten...

Edited by linie32

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Ja, die TÜV-Abnahme ist durch. Wie sieht es mit der Abnahme durch die Luftfahrtbehörde aus? Ich weiß es nicht, frage mal nach.

Bis jetzt ist T1 luftseitig komplett eingezäunt. Man hat ja auch Anflugverfahren für diese komischen, getrennte Höfe. Die funktionieren nur mit der Südbahn so richtig. Zur Zeit ist auch sehr viel Fläche durch geparkte Flugzeuge belegt.

Wenn schon TXL zu, dann alles nach SXF und nicht BER. Zur Zeit könnte das sicher klappen. Frage ist, wo sollen dann die geparkten Flugzeuge aus TXL hin. Die wären ja quasi gegroundet und könnten auch keine Platzrunden zum Statuserhalt mehr drehen.

Auch das weiß ich nicht genau, meiner Einschätzung nach würde es sehr eng bis hin zu nicht möglich werden, diese auch noch nach Schönefeld zu überführen.

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