micha1512 Geschrieben 17. Dezember 2017 Melden Geschrieben 17. Dezember 2017 Ich sehe beide Technik Betriebe als eins.
Tillmann Geschrieben 17. Dezember 2017 Melden Geschrieben 17. Dezember 2017 4 minutes ago, micha1512 said: Ich sehe beide Technik Betriebe als eins. Exakt so ist es auch !
d@ni!3l Geschrieben 17. Dezember 2017 Melden Geschrieben 17. Dezember 2017 Genauso wie 4U und EW eins sind...
Winglet3 Geschrieben 19. Dezember 2017 Melden Geschrieben 19. Dezember 2017 http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/niki-rettung-von-insolventer-air-berlin-tochter-wird-wahrscheinlicher-a-1184016.html Der Spiegel meldet u.a., dass die Chancen für eine NIki-Weiterverkauf steigen, weil ggf. der österreichische Staat einschreiten könnte und die Frist für den "Slotverlust" durch eine mögliche Überbrückung verlängern könnte. Problematisch bleibt, dass Niki eigentlich keine Flugzeuge mehr hat und diese "zu Marktkonditionen" von LH zurück bekommen müsste. In dem Beitrag fehlt, dass Niki selber gar keine Infrastruktur hat, um Tickets/Flüge zu verkaufen, was den Wert des Unternehmens bzw. Kreis potentieller Käufer aus meiner Sicht deutlich einschränken dürfte. Insofern ist aus meiner Sicht "die Perle" der Airberlin wirklich leider nur aus Glass und in Wirklichkeit nicht wirklich so wertvoll, wie angenommen
Mathi Geschrieben 19. Dezember 2017 Melden Geschrieben 19. Dezember 2017 Ist das mit dem Slotverlust denn keine EU-weite Regel, kann da der österreichische Staat einfach eingreifen? Und wie sollte das gehen, wenn die Flüge nicht mehr stattfinden weil keine Flieger mehr da sind? Bei den österreichischen Slots kann ich mir das noch vorstellen dass der Staat die irgendwie garantiert, aber bei denen an den Destinationen im Ausland?
VS007 Geschrieben 19. Dezember 2017 Melden Geschrieben 19. Dezember 2017 Es geht darum, dass die österreichischen Behörden die Betriebsgenehmigung noch nicht entzogen haben (was sie bei fehlender Liquidität müssten) und die Slots nicht deswegen erloschen sind. Dass sie bei Nichtbefliegung erlöschen ist unabhängig davon und gibt potenziellen Niki-Käufern nur ein schmales Zeitfenster.
Nicht noch ein Benutzernam Geschrieben 19. Dezember 2017 Melden Geschrieben 19. Dezember 2017 vor 2 Stunden schrieb VS007: Es geht darum, dass die österreichischen Behörden die Betriebsgenehmigung noch nicht entzogen haben (was sie bei fehlender Liquidität müssten) und die Slots nicht deswegen erloschen sind. Dass sie bei Nichtbefliegung erlöschen ist unabhängig davon und gibt potenziellen Niki-Käufern nur ein schmales Zeitfenster. Dem Punkt dass die österreichischen Behörden die Betriebsgenehmigung noch nicht entzogen haben und dadurch die Slots "gesichert" sind stimme ich voll zu. Aber müssen die österreichischen Behörden dies umgehend tun und fehlt wirklich Liquidität oder ist es nur ein drohender Liquiditätsengpass? Die Verlautbarungen sind, dass nun der Insolvenzantrag überhaupt erst einmal geprüft wird. Dies wird nicht Ewigkeiten dauern - kann aber mit geschicktem Verzögern der Handelnden gut und gerne erst Anfang 2018 passieren. Wer die Handelnden in Österreich mit der neuen Kurz-Regierung kennt wird schon feststellen, dass hier ein großes Interesse an einem Weiterbetrieb / Verkauf mit der Marke Niki besteht. Somit natürlich auch an dem letzten Asset den Slots und somit muss möglichst lange irgendwie das Insolvenzverfahren verzögert werden.
emdebo Geschrieben 19. Dezember 2017 Melden Geschrieben 19. Dezember 2017 Noch ein Interessent für Niki Airline:
Winglet3 Geschrieben 20. Dezember 2017 Melden Geschrieben 20. Dezember 2017 FVW Online meldet, dass nun auch TUIfly für Teile von Niki bieten möchte und Angebote für Slots beim Insolvenzverwalter abgeben wird. Ich dachte eigentlich immer, dass man Slots "alleine" nicht aus der Insolvenzmasse heraus kaufen kann, sondern dass die Slots an Strecken und dazugehörigen Fluggerät/& Personal hängen. Ist meine Annahme falsch?
d@ni!3l Geschrieben 20. Dezember 2017 Melden Geschrieben 20. Dezember 2017 Interessant wie viele für "Teile" bieten. Bin mal gespannt, ob HG hinterher ganz über den Tisch geht oder in Teilen. Wobei ich glaube der einzig interessante Teil sind die Slots. Gibt so sonst kaum Assets
BAVARIA Geschrieben 20. Dezember 2017 Melden Geschrieben 20. Dezember 2017 Tuifly hat nur Interesse an frei werdenden Slots und will bei der nächsten Slotvergabe ihre Position verbessern. http://www.aero.de/news-28207/Tuifly-Chef-bekundet-Interesse-an-Niki-Slots.html "Im Tui-Management sei dann aber gemeinsam die Entscheidung gegen ein Kauf-Interesse gefallen. "Was allerdings nicht heißt, dass wir kein Interesse an eventuell frei werdenden Slots haben", so Keppler weiter. "
TobiBER Geschrieben 20. Dezember 2017 Melden Geschrieben 20. Dezember 2017 Die Slots aber auch nicht wirklich, da X3 ja an den HG-Flughäfen eh schon welche hat.
EDDS Geschrieben 20. Dezember 2017 Melden Geschrieben 20. Dezember 2017 vor einer Stunde schrieb TobiBER: Die Slots aber auch nicht wirklich, da X3 ja an den HG-Flughäfen eh schon welche hat. Die Aussage verstehe ich nicht. Natürlich hat X3 an vielen HG-Flughäfen Slots, aber man kann ja mehr Slots zu attraktiven Zeiten gut gebrauchen, da sich die X3 Flotte vergrößert. Absolut findet zwar keine Vergrößerung statt, aber eine Verschiebung der ex-HG Wet Lease Flotte zu EW und eben zurück zu X3. Die Flieger welche zurück an X3 gehen, brauchen auch Slots. Von daher ergibt deine Aussage für mich irgendwie keinen Sinn.
Flotte Geschrieben 20. Dezember 2017 Melden Geschrieben 20. Dezember 2017 Zumal TUI wie ehedem Hapag-Lloyd an einigen Flughäfen traditionell schwach war und ist, vor allem Tegel ist hier zu nennen. Ob sich das für Tegel ändern soll und falls, wie dauerhaft, hängt sicher auch vom künftigen Warmwasseranteil von EZY ab TXL ab.
BAVARIA Geschrieben 21. Dezember 2017 Melden Geschrieben 21. Dezember 2017 Ryanair und Zeitfracht haben kein Angebot zur Niki Übernahme abgegeben.
flyer1974 Geschrieben 21. Dezember 2017 Melden Geschrieben 21. Dezember 2017 Auf die Idee das Privat Air das trojanische Pferd sein könnte kommt hier wohl niemandem ?
d@ni!3l Geschrieben 21. Dezember 2017 Melden Geschrieben 21. Dezember 2017 Weil die jetzt schon Wet-Leases für EW fliegen und für LH geflogen sind? Das ließe sich erweitern.
alxms Geschrieben 21. Dezember 2017 Melden Geschrieben 21. Dezember 2017 Für LH fliegen die seit Jahren. Meint ihr, dass Privatair Niki übernimmt und dann damit für EW fliegt? Wieso sollte das Kartellamt das durchwinken? Käme ja der abgelehnten Übernahme quasi gleich.
flyer1974 Geschrieben 22. Dezember 2017 Melden Geschrieben 22. Dezember 2017 Was sollte das Kartellamt dagegen tun ? Privat Air ist ein rechtlich eigenständiges Schweizer Unternehmen,mit einem Ableger in Deutschland ( Privat Air Germany ) das mit der LHG insofern nichts zu tun hat. Angenommen die würden Niki übernehmen, wird man Ihnen wohl kaum vorschreiben können für wen Sie im WL fliegen, das ist das übliche Geschäft von Private Air. Bisher betreibt Privat Air 4 Maschinen, insofern kommt mir der Sprung etwas groß vor, nun Niki zu übernehmen. Dies würde man mit Sicherheit nicht tun, wenn man im Hintergrund keine Sicherheiten hätte die neuen Kapazitäten auch einsetzen zu können. Und wenn es da keinen Plan gäbe würden die wahrscheinlich nicht für eine Airline bieten, die ohne Flugzeuge da steht ? Im Gegensatz zu den anderen die sich darüber brüskieren, werden die sich schon mit dem Eigentümer der Niki Maschinen unterhalten haben. Stellt sich nur noch die Frage der Finanzierung, aber das bekommt man so gelöst wie bei dem deal mit dem AB WL für EW als im Frühjahr viel Geld von der LHG an AB geflossen ist. Deswegen trojanisches Pferd, aber kartellrechtlich wohl kaum zu beanstanden.
Winglet3 Geschrieben 22. Dezember 2017 Melden Geschrieben 22. Dezember 2017 vor 4 Stunden schrieb flyer1974: Was sollte das Kartellamt dagegen tun ? Privat Air ist ein rechtlich eigenständiges Schweizer Unternehmen,mit einem Ableger in Deutschland ( Privat Air Germany ) das mit der LHG insofern nichts zu tun hat. Angenommen die würden Niki übernehmen, wird man Ihnen wohl kaum vorschreiben können für wen Sie im WL fliegen, das ist das übliche Geschäft von Private Air. Bisher betreibt Privat Air 4 Maschinen, insofern kommt mir der Sprung etwas groß vor, nun Niki zu übernehmen. Dies würde man mit Sicherheit nicht tun, wenn man im Hintergrund keine Sicherheiten hätte die neuen Kapazitäten auch einsetzen zu können. Und wenn es da keinen Plan gäbe würden die wahrscheinlich nicht für eine Airline bieten, die ohne Flugzeuge da steht ? Im Gegensatz zu den anderen die sich darüber brüskieren, werden die sich schon mit dem Eigentümer der Niki Maschinen unterhalten haben. Stellt sich nur noch die Frage der Finanzierung, aber das bekommt man so gelöst wie bei dem deal mit dem AB WL für EW als im Frühjahr viel Geld von der LHG an AB geflossen ist. Deswegen trojanisches Pferd, aber kartellrechtlich wohl kaum zu beanstanden. Passt diese Theorie dazu, dass EW schon wieder ihren Flugplan reduziert hat, weil sie nicht an die Niki-Flieger/Kapazitäten kommt?
Blablupp Geschrieben 22. Dezember 2017 Melden Geschrieben 22. Dezember 2017 Bei einem Wetlease müsste aber LH die Slots halten. Das funktioniert nur an Flughäfen die freie Kapazitäten haben.
flyer1974 Geschrieben 22. Dezember 2017 Melden Geschrieben 22. Dezember 2017 Die offizielle Begründung nennt auch andere durchaus nachvollziehbare Aspekte, vor allem der Markteintritt von U2 dürfte dazu beigetragen haben nun Kapazität rauszunehmen. Das wird man auch in anderen Teilflotten der LHG erleben die ab Januar mit U2 in direktem Wettbewerb stehen ( AUA / LX ). Zunächst hat man schnell Kapazität aufgebaut, aber mit U2 als Wettbewerber ist es nun zu viel, also nimmt man diese wieder raus, wir werden sehen was dabei rauskommt, noch dieses Jahr, aber ich vermute das die oben beschriebene Strategie dahinter steckt. Privat Air bietet auf die gesamte Niki, die wohl kaum über Fluggerät sowie Infrastruktur verfügt.
Aerodude Geschrieben 22. Dezember 2017 Melden Geschrieben 22. Dezember 2017 Lt. diesem Artikel http://www.aero.de/news-28236/Insolvenzverwalter-verhandelt-mit-zwei-Bietern-fuer-Niki.html sind nur noch zwei Bieter in der engeren Wahl.
emdebo Geschrieben 22. Dezember 2017 Melden Geschrieben 22. Dezember 2017 handelsblatt berichtet, dass aufgrund von Insider-Informationen die britisch-spanische Airline-Holding IAG(British Airways/Iberia) einer der beiden Bieter sein soll, die im "Finale" stehen. Wobei es dazu keine offizielle Bestätigung gibt.
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