chris25 Geschrieben 12. April 2020 Melden Geschrieben 12. April 2020 vor 14 Stunden schrieb aaspere: Das scheint dann besser organisiert zu sein, als bei Eurowings. Die Frage ist dann nur, ob der Refund tatsächlich stattfindet. Ja findet statt. Bei einem Kollegen war das Geld nach 2 Wochen da (es war aber zu Beginn der Pandemie, gut möglich, dass es jetzt 4 Wochen dauert). Und bei einem weiteren Kollegen knapp über 2 Wochen (Lauda). Finde auch die Organisation ganz gut soweit. Läuft eigentlich so ab wie ich es erwarten würde.
moddin Geschrieben 13. April 2020 Melden Geschrieben 13. April 2020 (bearbeitet) Ryanair überstellt morgen drei B737-800 (9H-QBH, 9H-QDD und 9H-QDS) von Malpensa nach Albenga Rivieria Airport, dem Werksflughafen von Piaggio Aerospace. Mit 1429m Bahn aber relativ klein. MTOW liegt für die Bahn bei 60 Tonnen, also genau in der Mitte zwischen Leergewicht B738 und dem MTOW der B738. Bearbeitet 13. April 2020 von moddin
EDDS Geschrieben 13. April 2020 Melden Geschrieben 13. April 2020 Ernsthaft? Und wo werden die dann geparkt? Ich kann da keinen Apron finden, welcher nur anstatzweise Platz für 3 737 bieten könnte. Taxiway?
BAVARIA Geschrieben 13. April 2020 Melden Geschrieben 13. April 2020 Wahrscheinlich werden die Flugzeuge auf der Wiese abgestellt. 1
moddin Geschrieben 13. April 2020 Melden Geschrieben 13. April 2020 Scheint wohl ein Scheinflugplan zu sein, da man nicht MXP-MXP aufgeben will/darf/kann. Sind wohl nur Platzrunden für den Lizenzerhalt, den andere Airlines im Sim machen.
EDDS Geschrieben 13. April 2020 Melden Geschrieben 13. April 2020 Das dachte ich mir schon. Denn die komplette Infrastruktur ist nicht auf eine 737 ausgelegt.
Aerodude Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 Laut diesem Artikel rechnet Ryanair mit rascher Erholung, möchte einen Preiskampf entfachen und B737MAX nachbestellen: https://www.aero.de/news-34975/Ryanair-rechnet-mit-rascher-Stabilisierung.html
TobiBER Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 Große Klappe, nix dahinter - MOL ist derzeit der größte Verlierer im Business.
vielflieger2020 Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 (bearbeitet) 99 cent... Da muss der Staat aber eingreifen. Preisdumping muss da ein Riegel vorgeschoben werden. Man kann schlecht versuchen Condor, LH, Tui etc zu stützen und dann solche Preise zulassen. Warum nicht erstmal Mindestpreise EU-weit definieren. z.B. 10 ct. Pro Kilometer Großkreis one way. Das wäre sicher ein Preis der sowohl für Verbraucher, als auch Airlines vernünftig sein sollte. Für DUS-PMI wären das dann ca 135 Euro one way. DUS-JFK 596 Euro. Solche Markteingriffe zunächst für 12-18 Monate um dann zu lockern. Bearbeitet 16. April 2020 von vielflieger2020 2
d@ni!3l Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 vor 9 Minuten schrieb TobiBER: Große Klappe, nix dahinter - MOL ist derzeit der größte Verlierer im Business. Das seh ich fundamental anders. MOL hat es geschafft, dass FR diese Polster hat und sich sowas erlauben kann. Die werden - egal ob es einem gefällt oder nicht - Corona überleben und danach so richtig angreifen. Ich schätze die werden die Gewinner sein, nicht die Verlierer... @vielflieger2020: Ich gebe dir da recht, dass dieses Dumping die Staatshilfen konterkariert und finde es nicht gut. Aber wie will man da Preise festlegen? Also wie schafft man dies neutral, ohne es willkürlich zu machen? Und ich weiß nicht, ob Mindestpreise auf einem freien Markt ok sind. Wie schon häufig erwähnt: FR wird kein ganzes Flugzeug für 99 Ct pro Platz füllen, das sind einzelne Tickets, im Schnitt müssen die ja auch kostendeckend operieren. Im Zweifel sind dies einfach "Werbegeschenke", statt bspw. TV Werbung. 1
EZY Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 Am 13.4.2020 um 11:57 schrieb moddin: Scheint wohl ein Scheinflugplan zu sein, da man nicht MXP-MXP aufgeben will/darf/kann. Sind wohl nur Platzrunden für den Lizenzerhalt, den andere Airlines im Sim machen. Es geht wahrsdcheinlich nicht um Lizenzen, sondern um "Airworthiness-requirements" der Flugzeuge. Sprich eine kleine Runde Fliegen, um den Flugstatus zu erhalten. In der Regel 1 Flug alle 30 Tage, ansonsten gilt die Maschine als "stored". Machen auch andere Airlines gerade in unterschiedlichem Umfang.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 Ob die finanziellen Reserven von Ryanair das hergeben steht auf einem anderen Blatt. Nur weil MOL etwas behauptet ist es nicht unbedingt real. Truth in Advertising war eh nie seine Stärke. Man könnte, auf EU-Ebene und nur für EU-Flüge eine Verordnung erlassen, die einen Mindestpreis[*] von 6 EURcent/Sitzplatz-km für Flüge > 1000 km und 8 EURcent <= 1000 km vorsieht. Die Verordnung tritt dann ausser Kraft, wenn alle EU-Airlines ihre "Corona-Hilfen" zurückgefahren haben oder senkt die Mindestpreise, wenn bestimmte Kennzahlen erreicht sind. Das ist ein ziemlich heftiger Eingriff in den Markt. Aber um die Marktteilnehmer vor sich selber zu schützen, muss man manchmal absurde Vorschriften erlassen. [*] Die Zahlen sind rein illustrativ.
0815 Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 vor 2 Minuten schrieb YankeeZulu1: gibt oder gab es nicht mal im Handel die Regelung, daß Artikel nicht unter Einstandspreis verkauft werden dürfen? Und Dt Airports sollten sich unter keinen Umständen erpressen lassen. MoL soll doch mal (zumindest sinngemäß) gesagt haben "wieso sollen wir für die Nutzung des Airports / Starts und Landungen zahlen? Die sollen uns dafür bezahlen, daß wir kommen." Wer jetzt nachgibt, schadet unserer Wirtschaft. Ich denke mit Grauen an FraPort; mit Niedriggebühren für Ryanair hat man LH vergrault. Faire Preise und Bedingungen immer gerne. Aber wo ist eine LH und DE Rettung bitte marktwirtschaftlich gerechtfertigt und ausgehandelte Nutzungsrechte zwischen Airports und Ryanair nicht? Kein Airport wird gezwungen die Preise nach unten anzupassen. Man darf sich dann aber auch nicht über eine Monopolstellung der LH wundern. Ich kann es gar nicht abwarten, bis die Ersten hier + die BILD sich aufregen werden, dass das Fliegen zu teuer ist.
d@ni!3l Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 (bearbeitet) vor 14 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Ob die finanziellen Reserven von Ryanair das hergeben steht auf einem anderen Blatt. Nur weil MOL etwas behauptet ist es nicht unbedingt real. Truth in Advertising war eh nie seine Stärke. https://www.ft.com/content/10546e7a-6aa2-11ea-800d-da70cff6e4d3 deckt sich grob mit https://www.morningstar.com/stocks/xlon/rya/financials Wenn man echt ca 4. Mrd € Cash hat und (analog zu U2) Sale-and-Lease Back bei 300 Flugzeugen im Eigentum machen könnte, so überlebt man echt sehr lange. Bearbeitet 16. April 2020 von d@ni!3l
loco22 Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 vor 1 Stunde schrieb Aerodude: Laut diesem Artikel rechnet Ryanair mit rascher Erholung, möchte einen Preiskampf entfachen und B737MAX nachbestellen: https://www.aero.de/news-34975/Ryanair-rechnet-mit-rascher-Stabilisierung.html Ich denke mal, dass es nicht unbedingt nur auf Boeing hinauslaufen könnte, sondern eventuell auch auf A320neo Slots die jetzt zeitnah frei werden. Lauda kann sie gut gebrauchen
Koelli Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 vor 1 Stunde schrieb TobiBER: Große Klappe, nix dahinter - MOL ist derzeit der größte Verlierer im Business. Sagt wer? Ich als Laie denke, dass man weniger Verlust macht, wenn man konsequent alle Flieger grounded, als mit so einem 10% Flugprogramm wie EW einige sehr, sehr wenige Leute herumzufliegen
d@ni!3l Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 Nicht unbedingt. Wenn man alles groundet muss man alle Flüge absagen und das Geld erstatten. Führt man gut gebuchte Flüge aus, so muss man diese (soweit ich weiß??) nicht erstatten. Auch wenn es viele No-Shows gibt - gezahlt haben sie ja. Also wenn so Auszahlungen > Kosten für den Flug hat, dann könnte es sich lohnen. Insb. da Parken auch nicht so günstig ist.
Holstenritter Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 (bearbeitet) vor 2 Stunden schrieb YankeeZulu1: gibt oder gab es nicht mal im Handel die Regelung, daß Artikel nicht unter Einstandspreis verkauft werden dürfen? Und Dt Airports sollten sich unter keinen Umständen erpressen lassen. MoL soll doch mal (zumindest sinngemäß) gesagt haben "wieso sollen wir für die Nutzung des Airports / Starts und Landungen zahlen? Die sollen uns dafür bezahlen, daß wir kommen." Wer jetzt nachgibt, schadet unserer Wirtschaft. Ich denke mit Grauen an FraPort; mit Niedriggebühren für Ryanair hat man LH vergrault. Was wäre denn der "Einstandspreis" bei einem Produkt "Flugticket"? Es ist m.M.n. nicht zielführend, einzelne Ticketpreise (insbesondere Sonderangebote) zu betrachten. Es muss mindestens der ganze Flug mit allen verkauften Ticlets betrachtet werden. Noch sinnvoller scheint die Betrachtung einer Strecke über ein ganzes Jahr. Dass es Flüge gibt, die nicht kostendeckend sind, ist normal und im Sinne eines stetigen Flugplanes wahrlich nicht zu verurteilen. FR macht seit Jahren richtig fette Gewinne, daher sind auch "99 Cent-Tickets" als Sonderangebote (wenn es sie denn wirklich mal wieder geben würde) nicht zu beanstanden. Andere Fluglinien haben keine so günstigen Sondertarife, machen aber dafür seite Jahren Verluste. Die Verkaufen also seit Jahren zu günstig (oder zu teuer?). Ich begrüße es, dass MOL Optimismus nach außen zeigt. Ob das gerechtfertigt ist, wird sich dann die nächsten Monate zeigen. Den Pessimismus diverser Konkurrenten mag ich jedenfalls nicht mehr hören/lesen, der nervt. Bearbeitet 16. April 2020 von Holstenritter 1
Realo Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 vor 2 Stunden schrieb Besserwisser: Man generiert ja trotzdem weitere Einnahmen durch die Doofheit der Leute und Gepäck usw. Entscheidend für den Kunden ist, was er tatsächlich bezahlt. Widersteht man z. B. dem Konsumdrang an Bord, dann fliegen die "Doofen" wohl eher mit anderen Airlines. Kann man gut an den veröffentlichten Erlösen pro Passagier erkennen. Die LCC haben ein anderes Geschäftsmodell, da ist der Ticketpreis eben nur ein Bestandteil des Gesamtpreises.
Holstenritter Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 (bearbeitet) Moin Besserwisser, deine Ausführung ist mglw. nicht ganz präzise. Jeder Kunde weiß, was der reine Flug kostet. Direkt zu Anfang. Was man mglw. (je nach Kenntnisstand) nicht direkt weiß ist, was die Zusatzleistungen kosten (Sitzplatzreservierung, großes Handgepäck, Aufgabegepäck usw.). Das ist allerdings bei den meisten anderen Fluglinien auch so und schon lange keine FR-Besonderheit mehr. Das muss man mittlerweile bei jeder Fluglinie im Buchungsverlauf "testen". So oft, wie sich das ändert, lohnt es sich nicht, die entsprechenden Gebührentabellen auswendig zu lernen. Mit 20 kg Gepäck am Flughafen stehen, ohne sie gebucht zu haben, kann einem mittlerweile ja bspw. auch bei der Lufthansa auf der Langstrecke passieren. Bearbeitet 16. April 2020 von Holstenritter
Koelli Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 vor 5 Stunden schrieb d@ni!3l: Nicht unbedingt. Wenn man alles groundet muss man alle Flüge absagen und das Geld erstatten. Führt man gut gebuchte Flüge aus, so muss man diese (soweit ich weiß??) nicht erstatten. Auch wenn es viele No-Shows gibt - gezahlt haben sie ja 1.) werden die noch verbliebenen Flüge bestimmt nicht gut gebucht sein. Selbst von den an einer Hand abzählbaren Inlandsflügen erscheinen jeden Tag welche als "gestrichen" in CGN. 2.) wenn jemand No Show ist, lässt er entweder vorher nen Voucher ausstellen oder bucht um
d@ni!3l Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 vor 6 Minuten schrieb Koelli: 2.) wenn jemand No Show ist, lässt er entweder vorher nen Voucher ausstellen oder bucht um Ich dachte genau das geht bei Flügen die nicht gestrichen sind nicht? Deshalb führt man sie ja durch war meine These.
Gerrity Geschrieben 16. April 2020 Melden Geschrieben 16. April 2020 vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l: Ich dachte genau das geht bei Flügen die nicht gestrichen sind nicht? Deshalb führt man sie ja durch war meine These. Ich habe das so für innerdeutsche Flüge verstanden. Für alle anderen Flüge sollte der Passagier aufgrund der Reisewarnung zumindest einen Voucher (bzw. derzeit eigentlich noch den bezahlten Flugpreis) bekommen.
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