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airliners.de

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Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Fluginfo:

Ryanair, zur Zeit eine echt Wi(t)zzair. o.O

 

Hier können die Iren noch so viel Geld haben, aber deren Geschäftsmodell ist krank, und nicht erst seit Corona.

 

Das Geschäftsmodell ist eher das einzig durchdachte im Vergleich zu vielen anderen Airlines. Barreserven werden es Ryanair möglich machen, aus längere Zeit gar nicht zu fliegen. 

Geschrieben
vor 26 Minuten schrieb YankeeZulu1:

ja, weil Personal entlassen wird...

Nichts gegen die Geschäftstüchtigkeit des Herrn MoL, aber so zemlichjeder Cent Profit rührt aus Geschäftspraktiken, welche im Grunde - vornehm ausgedrückt - inakzeptabel sind. Personal wird ausgeqetscht und nicht wie Mensch behandelt. Flughafenbetreiber werden gedrückt bis zum geht nicht mehr (OK, die sind zumindest teilweise selbst schuld, könnten ihn auflaufen lassen, geht aber gegen das eigene Ego). Nachtlandeverbote kümmern ihn einen Dreck, ist halt zu spät, und so lange man ihn nicht drastisch zur Verantwortung zieht, macht er´s eben.

Reihe sicher fortsetzbar.

 

Schreib das doch bitte nochmal. Ich kann es nicht oft genug lesen. xD

Geschrieben (bearbeitet)

Ich glaube es merken bzw wissen doch bereits alle. Weiß nicht, ob man dies jedes Mal erwähnen muss. Das ist ja als würde man in jedem Post mit "die Erde ist eine Kugel" beginnen  :D

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben (bearbeitet)

Von Befindlichkeiten mal abgesehen, Rynair flog die letzten Wochen noch "ziemlich" Flüge nach Dublin. Genau jetzt wird es aber weniger. 

 

Es wird auch irgendwie zunehmend egal.

Bearbeitet von medion
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Ich glaube es merken bzw wissen doch bereits alle. Weiß nicht, ob man dies jedes Mal erwähnen muss. Das ist ja als würde man in jedem Post mit "die Erde ist eine Kugel" beginnen  :D

Ich finde es haben immer noch nicht genug Leute gechecked. Von daher.....again and again. Bis es jeder begriffen hat.

Geschrieben
vor 53 Minuten schrieb Mahag:

Ich finde es haben immer noch nicht genug Leute gechecked.

 

Deinen Ansatz verstehe ich zu gut. Ich bezweifele jedoch, ob sich das Konsumverhalten dadurch verändert. Vielen sind (es ist menschlich) die Arbeitsbedingungen oder befinden anderer Menschen egal, gesteigert freuen sich Menschen sogar, wenn es anderen Menschen noch schlechter geht wie der eigenen Existenz. Das geben nur viele Menschen nicht zu, es kommt nicht so gut an und passt nicht ins gewollte Bild, ansonsten ein empathiefähiger Mensch zu sein.

 

Es ist den meisten Kunden schlicht egal, ob sie durch ihr Kaufverhalten problematische Bedingungen unterstützen oder alternativ einen fairen Arbeitgeber dadurch unterstützen und erhalten. Es ist vergleichbar wie mit Klimaschützern, die ja "eigentlich gegen das Fliegen sind", trotzdem eine Flugreise umsetzen und ihnen dann alles egal ist und bei einer Okklusion glauben, es sei eine Selbsthilfegruppe von Leuten ohne Klopapier. 

 

Und der kommerzielle Erfolg von Ryanair basiert auf vielen Faktoren, einer davon ist sicherlich die hohe Anzahl an Kunden.

 

Und Ryanair-Befürworter mit Kenntnis über prekäre Bedingungen sind letztlich ehrlich. 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 27 Minuten schrieb MD-80:

Es ist den meisten Kunden schlicht egal, ob sie durch ihr Kaufverhalten problematische Bedingungen unterstützen oder alternativ einen fairen Arbeitgeber dadurch unterstützen und erhalten.

 

Eine deutsche Friseurin (die Reihe der Berufe kann man endlich fortsetzen) wird sich den Luxus dieser Überlegungen nicht leisten können. Dazu kommt, viele der LCC-Kunden sitzen selbst in Billiglohnländern und haben auch keine besseren Arbeitsbedingungen. Die Billiglöhner können durch die LCC vielleicht öfters als sonst in ihre Heimat fliegen und die Familie in Osteuropa besuchen.

Man kann nicht alles nur durch die deutsche (Luxus)-Brille sehen, aber etlichen Leute gelingt der Blick über den Tellerrand überhaupt nicht mehr. Aber keine Sorge, viele in Deutschland werden durch die Rezession wieder geerdet, Krisen haben auch ihre guten Seiten.

Bearbeitet von Realo
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Realo:

 

Eine deutsche Friseurin (die Reihe der Berufe kann man endlich fortsetzen) wird sich den Luxus dieser Überlegungen nicht leisten können. Dazu kommt, viele der LCC-Kunden sitzen selbst in Billiglohnländern und haben auch keine besseren Arbeitsbedingungen. Die Billiglöhner können durch die LCC vielleicht öfters als sonst in ihre Heimat fliegen und die Familie in Osteuropa besuchen.

Man kann nicht alles nur durch die deutsche (Luxus)-Brille sehen, aber etlichen Leute gelingt der Blick über den Tellerrand überhaupt nicht mehr. Aber keine Sorge, viele in Deutschland werden durch die Rezession wieder geerdet, Krisen haben auch ihre guten Seiten.

Um das zu erreichen muss aber das Personal nicht ausgequetscht werden ein Blick über den Tellerrand nach Amerika sollte genügen. Auch EasyJet und Norwegian bekommen es besser hin. Die heldenhaft Mär vom guten Samariter Michael O'Leary hat Lücken.. 

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb medion:

Das Lustige ist, es merken immer mehr Menschen 

Und was bringt das? Leute haben auch nach dem Auto-Skandal wieder die betroffene Automarke gekauft. Oder nach Rinderwahn genauso viel Fleisch gegessen. Leute vergessen schnell oder wollen vergessen, wenn der Preis zu verlockend ist 

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb DM801:

Um das zu erreichen muss aber das Personal nicht ausgequetscht werden ein Blick über den Tellerrand nach Amerika sollte genügen. Auch EasyJet und Norwegian bekommen es besser hin. Die heldenhaft Mär vom guten Samariter Michael O'Leary hat Lücken.. 

 

Ja aber easyJet bedient viel mehr Geschäftsreisende, und man möchte daher etwas qualifizierteres Personal als Ryanair. Und Norwegian verdient kein Geld und ist daher für Europas profitabelste Fluglinie gewiss kein Vorbild.

Geschrieben

Daher braucht es Mindestpreise für das Fliegen.

 

Dadurch wären

a) Einnahmen der Flughäfen

b) Gehälter der Mitarbeiter der Airlines

c) Umweltaspekte

gesichert und eingehalten.

 

Alle Geschäftsmodelle sind weiterhin möglich, es gibt aber weniger Überschneidungen.

 

Über die Höhe lässt sich trefflich streiten, ist mir klar und werde auch keine Beträge nennen, jedoch 9,99 € oder 29,99 € sind ausgeschlossen. Man kann in die Flugpreise wieder mehr einbeziehen, also Sitzplatzreservierung usw., dies bleibt den Airlines selbst überlassen, weil zu viele Vorgaben ist auch nicht in Ordnung.

Dürfte für EU-weite Flüge doch irgendwie möglich sein.

Stufenweise dann wenn erfolgreich und rechtlich möglich auch auf internationalen Strecken.

Nicht EU-Länder wie Schweiz, UK usw. bekommen die selbigen Bedingungen.

Geschrieben

Bitte nicht. Das letzte was wir brauchen, sind staatlich festgelegte Mindestpreise, die dann Teil des Parteien Wahlkampfes werden und von Berufspolitikern festgelegt werden, die von Revenue Management oder BWL im allgemeinen noch nie etwas gehört haben. 
 

Von hohen Preisen hat kein Mitarbeiter irgendetwas, wenn die nicht weiter gegeben werden. Außerdem bleiben dann viel mehr Plätze einfach frei statt verschenkt zu werden. Dann hat Ryanair zukünftig halt wie Lufthansa auch nur noch 82% Auslastung statt 95%. 
 

Und langsam müsste auch der Letzte begriffen haben, dass Ryanair den Profit nicht nur über den Flugpreis macht. Die verdienen mit manchen 5€ Tickets richtig Geld, weil es nicht bei 5€ bleibt.

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb jaydee:

Bitte nicht. Das letzte was wir brauchen, sind staatlich festgelegte Mindestpreise, die dann Teil des Parteien Wahlkampfes werden und von Berufspolitikern festgelegt werden, die von Revenue Management oder BWL im allgemeinen noch nie etwas gehört haben. 
 

Von hohen Preisen hat kein Mitarbeiter irgendetwas, wenn die nicht weiter gegeben werden. Außerdem bleiben dann viel mehr Plätze einfach frei statt verschenkt zu werden. Dann hat Ryanair zukünftig halt wie Lufthansa auch nur noch 82% Auslastung statt 95%. 
 

Und langsam müsste auch der Letzte begriffen haben, dass Ryanair den Profit nicht nur über den Flugpreis macht. Die verdienen mit manchen 5€ Tickets richtig Geld, weil es nicht bei 5€ bleibt.

 

In den letzten Urteilen vom europäischen Gerichtshof und auch folgende wird dies aber genau längerfristig nicht mehr möglich sein. Daher könnte eine Ryanair von Mindestpreisen bei nur leichter Anpassung auch profitieren. Und genau jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, weil letztendlich allen das Wasser bis zum Hals bereits steht. Auch wenn eine Wizzair und Ryanair besser durch die Krise kommen, aber auch deren Reserven sind nicht unendlich. Und die Krise kann weit ins nächste Jahr gehen. Wenn Boeing und Airbus Pleite sind, ist auch das Ryanair Geschäftsmodell nur auf Zeit und vorbei.

Geschrieben

Es wäre aber durchaus vorstellbar, dass es den Airlines schlicht untersagt wird, die Steuern und Gebühren "wegzusubventionieren", sprich Tickets unter der Summe dieser Preise anzubieten.

Geschrieben

Das macht auch keinen Sinn und wäre aus meiner Sicht schlicht illegal. Es wäre ein leichtes für Ryanair zu beweisen, dass zu einer Wahrscheinlichkeit von x% zu den fünf Euro Startpreis durchschnittlich noch 20€ Zusatzeinnahmen bis Ende der Reise hinzukommen. 
 

Ambitionen, Preise für Flugreisen staatlich festlegen, würde einen riesigen juristischen und politischen Rattenschwanz nach sich ziehen und angesichts von Budgetverhandlungen, Corona, Brexit, Diktaturbewegungen in Ungarn und Polen und einer Schuldenkrise hat die EU momentan wirklich wichtigeres zu tun.
 

Davon abgesehen, mit staatlich festgelegten Flugpreisen Mitarbeiterverhältnisse zu verbessern ist doch reine und wirkungslose Symptombehandlung. Die man als Folge dann auch in anderen Bereichen anwendet (das 1€ Flixbusticket oder der 1€ Hotdog im Ikea gehören dann genauso diskutiert). 
 

Die Ursache für schlechte Bedingungen sind Lücken in der Sozial- und Steuergesetzgebung. Da müsste man ran.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Fluginfo:

Daher braucht es Mindestpreise für das Fliegen.

 

Dadurch wären

a) Einnahmen der Flughäfen

b) Gehälter der Mitarbeiter der Airlines

c) Umweltaspekte

gesichert und eingehalten.

 

Alle Geschäftsmodelle sind weiterhin möglich, es gibt aber weniger Überschneidungen.

 

Über die Höhe lässt sich trefflich streiten, ist mir klar und werde auch keine Beträge nennen, jedoch 9,99 € oder 29,99 € sind ausgeschlossen. Man kann in die Flugpreise wieder mehr einbeziehen, also Sitzplatzreservierung usw., dies bleibt den Airlines selbst überlassen, weil zu viele Vorgaben ist auch nicht in Ordnung.

Dürfte für EU-weite Flüge doch irgendwie möglich sein.

Stufenweise dann wenn erfolgreich und rechtlich möglich auch auf internationalen Strecken.

Nicht EU-Länder wie Schweiz, UK usw. bekommen die selbigen Bedingungen.

 

 

 

Es ist nicht die Aufgabe der EU in den freien Markt einzuschreiten. 

Geschrieben

@Fluginfo Mindestpreise widersprechen der Marktwirtschaft. Ryanair verdient auch, wenn sie Tickets für 9,99 verkaufen, da ja nur ein kleiner Teil des Fliegers zu dem Preis verkauft wird u d sehr viel Einnahmen durch Nebeneinkünfte erzielt wird.

Wenn du anfangen würdest, Tickets für 9,99 zu verbieten, dann müsste man auch 50%-Rabattgutscheine gewisser Portale im Internet verbieten oder doppelte Kinopreise am Wochenende. Nene, ist schon gut so. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 30 Minuten schrieb loco22:

Es ist nicht die Aufgabe der EU in den freien Markt einzuschreiten. 

 

Demnach ist es aber auch nicht Aufgabe der EU bzw. ihren Mitgliedsstaaten Unternehmen des freien Marktes zu retten, wenn diese in Probleme geraten. Genau das passiert aber und genau das muss auch passieren. "Der Markt regelt das von selbst" in Reinstform würde bedeuten das wir in wenigen Monaten die verbleibenden Unternehmen der Luftfahrtbranche in Europa an einer Hand abzählen können. Das kann nicht Ziel sein. Genau so wenig wie es Ziel sein kann, dass Unternehmen in einem Marktumfeld, welches in seiner Ganzheit nun auf staatliche Hilfe angewiesen ist, anschließend einen ruinösen Preiskampf beginnen. Denn das würde bedeuten das die Unternehmen und das darin investierte Steuergeld noch längerfristig als ohnehin schon Probleme bekommen.

 

Weder Summe X pro KM noch "wir halten und komplett raus und gucken was passiert" wird funktionieren. Aber eine Lösung muss gefunden werden.

Bearbeitet von DE757
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb MD-80:

 

Es ist vergleichbar wie mit Klimaschützern, die ja "eigentlich gegen das Fliegen sind", trotzdem eine Flugreise umsetzen und ihnen dann alles egal ist und bei einer Okklusion glauben, es sei eine Selbsthilfegruppe von Leuten ohne Klopapier.

Einer der besten Sprüche die ich seit langem gelesen habe :D

Geschrieben

Ein kleiner Verweis auf diesen Artikel und wohl folgende Urteile gegen Ryanair geht ja in die richtige Richtung.

 

https://www.airliners.de/eugh-fluggesellschaften-preisangaben/54990

vor einer Stunde schrieb loco22:

Es ist nicht die Aufgabe der EU in den freien Markt einzuschreiten. 

Nur diesen freien Markt wird es bald nicht mehr gekannter Form geben, und dann wird die EU noch ganz anders einschreiten.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb DE757:

 

Demnach ist es aber auch nicht Aufgabe der EU bzw. ihren Mitgliedsstaaten Unternehmen des freien Marktes zu retten, wenn diese in Probleme geraten. Genau das passiert aber und genau das muss auch passieren. "Der Markt regelt das von selbst" in Reinstform würde bedeuten das wir in wenigen Monaten die verbleibenden Unternehmen der Luftfahrtbranche in Europa an einer Hand abzählen können. Das kann nicht Ziel sein. Genau so wenig wie es Ziel sein kann, dass Unternehmen in einem Marktumfeld, welches in seiner Ganzheit nun auf staatliche Hilfe angewiesen ist, anschließend einen ruinösen Preiskampf beginnen. Denn das würde bedeuten das die Unternehmen und das darin investierte Steuergeld noch längerfristig als ohnehin schon Probleme bekommen.

 

Weder Summe X pro KM noch "wir halten und komplett raus und gucken was passiert" wird funktionieren. Aber eine Lösung muss gefunden werden.

Meines Erachtens ist es das auch nicht. LH oder ähnlichen sollte geholfen werden, allerdings in Form von Krediten, welche auch wieder zurückgezahlt werden sollen. 

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb loco22:

Meines Erachtens ist es das auch nicht. LH oder ähnlichen sollte geholfen werden, allerdings in Form von Krediten, welche auch wieder zurückgezahlt werden sollen. 

Bei Lufthansa kann ich mir dies gut vorstellen, aber bei Alitalia nicht und bei Condor nur sehr eingeschränkt.

Somit haben wir ganz verschiedene Voraussetzungen, und nachdem Flugverkehr zumeist länderübergreifend stattfindet, braucht es ganz neue Wege, damit die Rückzahlung auch wieder möglich sein kann. Mit den aktuellen Flugpreisen ist es zumindest für mich schwer vorstellbar.

 

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