elmofo Geschrieben 28. April 2023 Melden Geschrieben 28. April 2023 vor 1 Stunde schrieb aib: Dafür scheinen viele Menschen in den Maschinen zu sitzen und auch zu buchen (selbst die sehr günstigen Airlines a la FR tun sich gegen EW und die LH Group schwer obwohl diese zumindest auf der Kostenseite absolut nicht mithalten können). Vielleicht doch nicht alles so falsch was die LH Group macht. Die LHG macht sogar vieles richtig. FR ist auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Wenn der Markt nichts hergibt, zieht man sich zu Gunsten eines lukrativeren Marktes zurück. Der EW bzw. LHG kostete diese Heimatmarkt-"Verteidigung" bislang jährlich etwas um die 250 Mio Euro. Kann man machen. Ob man sich damit allerdings rühmen kann? Strategisch viellicht , wirtschaftlich ehr nicht.
d@ni!3l Geschrieben 28. April 2023 Melden Geschrieben 28. April 2023 (bearbeitet) vor 27 Minuten schrieb elmofo: Strategisch viellicht , wirtschaftlich ehr nicht. Strategisch ist langfristig wirtschaftlich. Bspw hat man so FR aus FRA verdrängt. In DUS sind sie nicht groß. Fliegen die jeweils in Konkurrenz zu LH die Preise kaputt kostet es auch Geld. Aber so ist das System mit den Slots nun mal. Besser man verteidigt (nutzt) sie als dass jemand anderes sie erhält. Dass das Kunden nicht hilft stimmt dabei. Aber es schützt auch Arbeitsplätze in der aktuellen Form. Wäre die LH Gruppe hier 100 AC kleiner und W6 und FR in Summe 100 größer gäbe es die gleichen Diskussionen andersrum - dann hieße es "die billigen Tickets machen die Jobs kaputt". Ich kann beide Sichtweisen verstehen. Auf der einen Seite ist: "der erste bekommt (fast) alles an Marktzugang " mit der Konsequenz für Konsumenten richtig. Aber dass Konkurrenz den Angestellten im Zweifel nicht hilft stimmt mMn auch. Der Gesetzgeber hat sich so entschieden - finanziert aber dafür auch genügend unwirtschaftliche Airports ohne Slot Begrenzung, die letztendlich doch Konkurrenz ermöglichen. Dass FR und Co meinen mit den Kosten der deutschen Airports keinen ausreichenden DB erzielen können ist ja nicht die Schuld der LH - demnach können sie auch nichts für einen hohen Marktanteil. Bearbeitet 28. April 2023 von d@ni!3l 1
Fluginfo Geschrieben 28. April 2023 Melden Geschrieben 28. April 2023 vor 28 Minuten schrieb ben7x: Sobald die Diskussion mal in Richtung „Wahrheit“ oder „Fakten“ abdriftet wird’s „langweilig“. Wahrheit, Fakten mit Kundenunzufriedenheit usw. alles einfach ignorieren ist das der richtige Weg. Hinter den Marktdurchschnitt zurückliegen, alles richtig gemacht. Bitte aufwachen!
d@ni!3l Geschrieben 28. April 2023 Melden Geschrieben 28. April 2023 (bearbeitet) Hauptsache drauf. Jede Woche aus einem anderen Grund - am Ende macht man alles falsch. Kann es nicht einmal grau Töne geben? Man macht nicht alles richtig, aber dass man einen schlechten Ruf auch hat weil die Infrastruktur usw nicht funktioniert und man deshalb schwer vergleichbare Voraussetzungen hat kann doch dennoch gelten, oder ? Muss man denn wirklich bei jedem Einwand "aufwachen"? Muss es 1 oder 0 sein? Ich verstehe nicht, wie man sich in einem Forum anmelden kann und diskutieren will, wenn man andere Meinungen eh nicht lesen will und sich nur selbst glaubt und überall schon Urteile gefällt hat. Bearbeitet 28. April 2023 von d@ni!3l 1
Gast Geschrieben 28. April 2023 Melden Geschrieben 28. April 2023 (bearbeitet) vor 10 Stunden schrieb Fluginfo: Wahrheit, Fakten mit Kundenunzufriedenheit usw. alles einfach ignorieren ist das der richtige Weg. Hinter den Marktdurchschnitt zurückliegen, alles richtig gemacht. Bitte aufwachen! Mein Beitrag war nicht auf die (miserable?) Kundenzufriedenheit, sondern auf deinen Umgang mit Aussagen anderer und deine ständige Ignoranz bezogen. Dass du nicht gerne mit Fakten argumentierst, sondern vor allem auf emotionaler Basis diskutierst ist uns hier allen bewusst. Nun gut. Klar liegt die Kundenzufriedenheit bei einigen Kunden nicht bei 100%, aber wie viele User das hier schon sagten: Wie sieht es bei denn Mitbewerbern aus? Kann man LH für alle Fehler und Probleme der letzten Monate verantwortlich machen? Kannst du uns hier konstruktive Antworten liefern? vor 10 Stunden schrieb elmofo: FR ist auf Gewinnmaximierung ausgelegt. Und Lufthansa ist dann die Wohlfahrt oder…? Aktionen wie 99ct-Tickets kosten auch enorme Summen und werden von Ryanair und Konsorten ja nicht aus Spaß praktiziert. Letztendlich geht es doch immer auch darum, das zukünftige Geschäft zu sichern und die entsprechenden Maßnahmen unterscheiden sich bei FR und LH nunmal. Aber der Hansa einen „unfairen“ oder „unklugen“ Verdrängungswettbewerb vorzuwerfen ohne sich mal bei anderen umzuschauen ist auch etwas zu kurz gedacht. Bearbeitet 29. April 2023 von ben7x
muc-ro-szg Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 Wirtschaftlich ist diese Situation aber faktisch nur für die Lufthansa (noch) von Vorteil, der gesamt Standort Deutschland verliert. Seien es die Flughäfen, die im internationalen Vergleich immer weiter abgeschlagen sind, die Regionen, die touristisch ins Hintertreffen kommen bzw. keine Rolle mehr spielen, aber auch politisch (Reputation), wenn man sich überlegt, das die Hauptstadt einer der größten Volkswirtschaften der Welt auf einem Langstreckenniveau von zb Belgrad agiert, darf man sich nicht wundern, das Berlin und Deutschland in Sachen internationalen Organisationen und Einrichtungen der EU keinerlei Rolle mehr spielen. Man darf aber nicht vergessen, dass es sich derzeit um eine post Corona Situation handelt. Wird sich in den nächsten Jahren zu drehen beginnen, so dürfte WIZZ zwar im ersten Schritt ihre größeren Basen ab Indien verbinden im zweiten Schritt dürften dann aber Berlin und andere große deutsche Städte ganz oben auf der Liste stehen. LH wird Emirates nicht ewig in Deutschland beschränken können und auch die ULCC im Europaverkehr werden wieder verstärkt auf Deutschland setzten, da der große deutsche Markt (abseits von FRA & MUC) unterversorgt ist und es einen großen Flottenzulauf an A320neo und 737max gibt (werden nicht alle in Italien und Spanien aufschlagen). Die Monopolstellung ist der Politik schon länger ein Dorn im Auge, auch da wird man früher oder später mehr Wettbewerb zulassen müssen bzw. politisch einfordern, siehe Condor. Daher wird man sich bei der LHG mittel- und langfristig so oder so umstellen müssen, wobei man bereits Erfahrung mit solch einer Situation hat, in VIE hat man (echte) Konkurrenz schon jahrelang und in Italien dürfte sich der Wettbewerb nochmals verschärfen.
oldblueeyes Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 Egal über welche Branche wir reden, wer ständig nur falsche Entscheidungen trifft verschwindet irgendwann vom Markt. Abgesehen von den Coronajahren die systemisch die ganze Branche trafen, war die LH zuvor über Jahre profitabel (wir reden eigentlich von der Zeit seit 2012/13) und ist auch derzeit im grünen Bereich. Natürlich macht jedes Unternehmen Fehler - wer neues testet muss neues versuchen und da gehört auch das Scheitern der meisten dieser Versuche dazu. Kein Joghurt- oder Safthersteller würde auf die Idee kommen es mit neuen Geschmacksrichtungen nicht zu versuchen, nur weil 90% dieser neuen Produkte nicht mehr als 4 Wochen im Regal überleben. Kein Kosmetikhersteller würde auf seine 2jährliche neue "Wunderwaffe" verzichten, mit der Gewissheit das man Gewinne mit dem Krnprodukt macht aber trotzem eine neue Story braucht. Kein Automobilhersteller verzichtet auf angeblich sich schlecht verkaufenden Leuchtturmprodukte um eine gewisse Kompetenz oder Image zu bedienen. Und auch in der Luftfahrt gehören ständige Optimierungen , Innovationen, Anpassungen des Angebotes auf den Wettbewerb und/oder neuen Kundenwünsche ständig dazu. vor 7 Minuten schrieb muc-ro-szg: Wirtschaftlich ist diese Situation aber faktisch nur für die Lufthansa (noch) von Vorteil, der gesamt Standort Deutschland verliert. Seien es die Flughäfen, die im internationalen Vergleich immer weiter abgeschlagen sind, die Regionen, die touristisch ins Hintertreffen kommen bzw. keine Rolle mehr spielen, aber auch politisch (Reputation), wenn man sich überlegt, das die Hauptstadt einer der größten Volkswirtschaften der Welt auf einem Langstreckenniveau von zb Belgrad agiert, darf man sich nicht wundern, das Berlin und Deutschland in Sachen internationalen Organisationen und Einrichtungen der EU keinerlei Rolle mehr spielen. Deutschland ist aber nicht Österreich wo es Wien als Ballungsraum und Kleinstädte gibt. Und wenn es um Institutionen geht haben sich andere Städte bedient, die eine im Vergleich grössere Kompetenz , Reputation usw haben. Kleinländer haben ausser der Hauptstadt nicht zu bieten - da muss man anders denken. Eine EZB geht nicht nach Wels oder nach Klagenfurt und in Deutschland ist Berlin nun mal kein grosses wirtschaftliches Zentrum. Washington ist in der gleichen Position, Brasilia wird nie mit Sao Paolo konkkurieren können und wollen, Ottawa ist ein Veraltungsstandort im Montrealer Ballungsraum und Canberra ist für alles ausser Politik weit hinter Sydney, Melbourne , Perth, Adelaide, Brisbane. Und jetzt erklär uns bitte was Qantas in Canberra als falsch macht. Wenn du Vergleiche bemühst, dann müssen schon die Strukturen ähnlich sein. 2
noATR Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 Wie oft hatten wir diese Diskussion schon? Der Strang heisst „aktuelles zur DLH“….👿 2
oldblueeyes Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 Das die angeblich böse LH immer alles falsch macht und nicht jeden Provinzpups so bedient als wäre es der Nabel der Welt wird immer aktuell sein
Gast Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 (bearbeitet) vor 1 Stunde schrieb muc-ro-szg: Daher wird man sich bei der LHG mittel- und langfristig so oder so umstellen müssen, wobei man bereits Erfahrung mit solch einer Situation hat Genau deshalb ja die Strategie, in Zukunft vor allem außerhalb Deutschlands zu wachsen. vor 1 Stunde schrieb muc-ro-szg: und auch die ULCC im Europaverkehr werden wieder verstärkt auf Deutschland setzten, da der große deutsche Markt (abseits von FRA & MUC) unterversorgt ist und es einen großen Flottenzulauf an A320neo und 737max gibt Dazu gab es die Tage eine Aussage von Ryanair, dass man in Deutschland keinen Raum für weiteres Wachstum sieht. Das mag an verschiedenen Faktoren (o. A. an sehr hohen Gebühren) liegen, aber solange kein systemweites Umdenken stattfindet, sehe ich erstmal nicht, warum sich das ändern sollte. Klar kann eine Wizzair ihre Incentives für neue Flüge von HAM nach was-weiß-ich abgreifen, mMn wird man es auf relevanten Strecken gegen ein LH/EW-Gespann jedoch sehr schwer haben. Bearbeitet 29. April 2023 von ben7x
elmofo Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 10 Stunden schrieb d@ni!3l: Strategisch ist langfristig wirtschaftlich. Ganz recht. Im Optimum führt Strategie zu wirtschaftlichem Erfolg. EW verfolgt diese „Verteidigung“ und den damit verbundenen Preiskampf seit über fünf Jahren. (also langfristig) Wie ist, unter Berücksichtigung der vergangenen Fehlbeträge, deine Einschätzung? Ist die EW Strategie ein zu jubelnder Erfolg? vor 10 Stunden schrieb ben7x: Aber der Hansa einen „unfairen“ oder „unklugen“ Verdrängungswettbewerb vorzuwerfen ohne sich mal bei anderen umzuschauen ist auch etwas zu kurz gedacht. Weder habe ich das eine, noch das andere behauptet. Alles was ich versucht haben zu verdeutlichen ist, dass diese (wie du es nennst) Sicherung des zukünftigen Geschäfts sehr teuer ist und man sich diese leisten können muss. Das die Verdrängung auf ersten Blick erfolgreich war, allerdings zu einem hohen Preis. Meiner Meinung ist es noch zu früh um sich auf die Schultern zu klopfen. Erst in diesem und nächstem Jahr wird sich zeigen, ob die Strategie der „Sicherung“ bei hohem Yield und Nachfrage auch zu wirtschaftlichem Erfolg führt.
d@ni!3l Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 37 Minuten schrieb elmofo: Ist die EW Strategie ein zu jubelnder Erfolg? Für den Konzern scheinbar schon. Man nutzt EW sicher nicht nur altruistisch, dass man auch ab DUS und HAM nach PMI kommt
DE757 Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 50 Minuten schrieb elmofo: Im Optimum führt Strategie zu wirtschaftlichem Erfolg. EW verfolgt diese „Verteidigung“ und den damit verbundenen Preiskampf seit über fünf Jahren. (also langfristig) Wie ist, unter Berücksichtigung der vergangenen Fehlbeträge, deine Einschätzung? Ist die EW Strategie ein zu jubelnder Erfolg? Wenn der Konzern ohne EW einen Verlust von 300 Mio an anderer Stelle hätte, mit EW aber mit 250 Mio. Ja. Dann ist EW ein voller Erfolg. Wenn der Konzern ohne EW nur 100 Mio an anderer Stelle verliert (oder von mir aus auch 100 Mio mehr Gewinn schriebe, dann ist EW ein Flop. Problem des Forums: Die wenigsten Leute hier haben ausreichende Zahlen um das zu beurteilen oder wahlweise wenigstens eine Glaskugel. Von daher wird man die Frage hier niemals klären können und die ganze Debatte ob EW nun sein muss oder nicht wird niemals enden. 2
oldblueeyes Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 (bearbeitet) EW ist für die meisten Foristen ein Politikum: - Provinzpatriotismus - als ob in EW Farben von DUS nach BUD zu fliegen weniger wert sei als in LH Farben - Beschäftigungsinteressen - verständlich für die Betroffenen, aber das sind dann halt Interessen und keine objektive Messlatte - persönliche Befindlichkeiten auf Individualebene Wenn man ausserhalb der "wir sind in Deutschland" Blase denkt, dann kann man sich anschauen wie es im Norden von UK aussieht, seitem sich BA quasi ganz zurückgezogen hat. MAN ist da ein gutes Beispiel: - der Standort ist gross genug das Langstrecke angeboten wird - ob USA, Pakistan- und Indienethno oder Leisure - es gibt ausreichendes P2P Angebot, sei es Jet2, Easy, Ryanair - die klassischen Legacies haben ausreichend Frequenzen zu deren Hubs Es zeigt sich dass die treibende Entwicklungskraft am Ende des Tages das innere Potential eines Flughafens ist und nicht die Präsenz/Rückzug des einheimischen Flag carrieres. Es ist sogar anders rum - die Niedrigpotentialstandorte werden durch locale Legacies aufepeppelt und zeigen ihr wahres (nicht vorhandenes oder beschränktes) Potential wenn diese sie aufgeben. Bearbeitet 29. April 2023 von oldblueeyes 1
Fluginfo Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 30 Minuten schrieb oldblueeyes: EW ist für die meisten Foristen ein Politikum: - Provinzpatriotismus - als ob in EW Farben von DUS nach BUD zu fliegen weniger wert sei als in LH Farben - Beschäftigungsinteressen - verständlich für die Betroffenen, aber das sind dann halt Interessen und keine objektive Messlatte - persönliche Befindlichkeiten auf Individualebene Wenn man ausserhalb der "wir sind in Deutschland" Blase denkt, dann kann man sich anschauen wie es im Norden von UK aussieht, seitem sich BA quasi ganz zurückgezogen hat. MAN ist da ein gutes Beispiel: - der Standort ist gross genug das Langstrecke angeboten wird - ob USA, Pakistan- und Indienethno oder Leisure - es gibt ausreichendes P2P Angebot, sei es Jet2, Easy, Ryanair - die klassischen Legacies haben ausreichend Frequenzen zu deren Hubs Es zeigt sich dass die treibende Entwicklungskraft am Ende des Tages das innere Potential eines Flughafens ist und nicht die Präsenz/Rückzug des einheimischen Flag carrieres. Es ist sogar anders rum - die Niedrigpotentialstandorte werden durch locale Legacies aufepeppelt und zeigen ihr wahres (nicht vorhandenes oder beschränktes) Potential wenn diese sie aufgeben. Ich war über die Jahrzehnte rund 10x in Manchester, aber von einer großartigen Präsenz bis auf jeweils eine Lanhstreckenmaschine ab ca. 1990 ist mir nichts aufgefallen. Hier war die Lufthansa in Düsseldorf schon wesentlich aktiver mit nicht selten insgesamt 20 Maschinen gleichzeitig.
Janus Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 (bearbeitet) Die ursprüngliche Langstreckenflotte in Düsseldorf hatte wenn ich mich richtig erinnere doch immer eine Größe von nicht mehr als fünf Maschinen. Alles darüber hinaus hat im Grunde nur die Lücke gefüllt, die Air Berlin hinterlassen hat und man war nie zufrieden damit. Die Pandemie war dann der perfekte Anlass für Lufthansa, die Reißleine zu ziehen und alles ins Hub FRA eingliedern zu können. (edit: das könnte sich auch so lesen wie wütendes Lokalpatriotengeschwafel, so ist es aber nicht gemeint. Wollte lediglich darauf hinweisen, dass Düsseldorf nie die Bedeutung für Lufthansa hatte, die hier oft suggeriert wird. Man fliegt halt, damit die Konkurrenz es nicht tut. Vollkommen verständlich in meinen Augen.) Bearbeitet 29. April 2023 von Janus Ich bin kein Lokalpatriot
AB123 Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 Dem Vernehmen nach,hat sich Lufthansa vehement über das Engagement von Emirates und Etihad beklagt und dem Flughafenmanagement in DUS vorgeworfen,dem Asienverkehr der LH in FRA und MUC zu schaden.Da der Düsseldorfer Flughafen (verständlicher Weise) an Emirates und jetzt sogar noch Qatar und bald auch wieder Etihad festhält,wird DUS vom Deutschland-Monopolisten LH-Group bestraft.Ganz einfach. 1
LH2112 Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 7 Minuten schrieb AB123: Dem Vernehmen nach Welchem Vernehmen nach?
jubo14 Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 8 Minuten schrieb AB123: ... wird DUS vom Deutschland-Monopolisten LH-Group bestraft.Ganz einfach. Und die "Strafe" sind über 100 Abflüge pro Tag? Ahh ja! 2
oldblueeyes Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 Es ist schon Lustig zu sehen wie emotional hier argumentiert wird. Das was wir auf provinzieller Ebene innerhalb Deutschlands sehen passiert auch auf nationaler Ebene innerhalb Europas. Luftfahrt wird immer noch als Prestige vor Ort angesehen und nicht als das was es ist - eine Dienstleistung die sich logistisch auf wenige Hubs konzentriert um effizient agieren zu können und nicht jeden Prestigewunsch bedienen kann. Angenommen Deutschland hätte heute keinen Flughafen und man würde Greenfield 2 Hubs für die Lufthansa bauen, so würde man aufgrund der föderalen multizentrischen Struktur des Landes immer noch 4-5 grössere Ballungsräume haben die das Nachsehen hätten bezw. sich unterbedient fühlen würden. 4
elmofo Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 6 Stunden schrieb DE757: Wenn der Konzern ohne EW einen Verlust von 300 Mio an anderer Stelle hätte, mit EW aber mit 250 Mio. Ja. Dann ist EW ein voller Erfolg. Die Kausalität erschließt sich mir nicht. Wieso hätte (?) der Konzern anderer Stelle (?) 300 Mio (?) Verlust? vor 6 Stunden schrieb d@ni!3l: Für den Konzern scheinbar schon. Man nutzt EW sicher nicht nur altruistisch, dass man auch ab DUS und HAM nach PMI kommt Was die Konzernspitze über EW denkt weiß ich. Wie ist deine Meinung? Verteidigung vs. Verlust. Ein Erfolg? Ich habe bereits an anderer Stelle gesagt, dass ich EW für eine alternativlose, sinnvolle Ergänzung im Konzern halte. Dennoch beginne ich das jubeln erst, wenn EW Geld verdient. In der Luftfahrt sind und bleiben Kapazitäten limitiert, während die Nachfrage und Yield weiter steigen. Steigende Kosten der LHG können nahezu 1:1 an den Kunden weitergegeben werden und durch weiteren Ausbau der ASK sinkt wiederum der CASK. EW muss dieses Jahr ein deutlich verbessertes Ergebnis liefern, sonst fürchte ich jubeln wir nie.....
DE757 Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 12 Minuten schrieb elmofo: Die Kausalität erschließt sich mir nicht. Wieso hätte (?) der Konzern anderer Stelle (?) 300 Mio (?) Verlust? Weil LH, würde man die Strecken selber fliegen, vielleicht teurer produzieren würde. Oder durch den Verlust von Slots andere Mitbewerber mehr vom Kuchen abgekommen könnten. Oder man selber nicht so hohe Preise durchsetzen könnte. Oder oder oder.
elmofo Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 54 Minuten schrieb DE757: Weil LH, würde man die Strecken selber fliegen, vielleicht teurer produzieren würde. Oder durch den Verlust von Slots andere Mitbewerber mehr vom Kuchen abgekommen könnten. Oder man selber nicht so hohe Preise durchsetzen könnte. Oder oder oder. vor 8 Stunden schrieb DE757: Problem des Forums: Die wenigsten Leute hier haben ausreichende Zahlen um das zu beurteilen oder wahlweise wenigstens eine Glaskugel. Etwas ironisch, oder?! Aber Spass beiseite. Ich verstehe was du meinst. Dann unterscheidet sich nur unser beider Definition von " voller Erfolg". 2
oldblueeyes Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 Es gibt bezgl. Eurowings kein Schwarz-Weiss.Die LH verteidigt ihre Märkte und Marktanteile in einer Mischform - zum Einen wird ein reiner P2P Anbieter aufgezogen, zum Anderen macht man Aushebelung aller Arbeitnehmerrechte nicht mit. Über viele Jahre war Eurowings auch eine Platform für den Ballast der Kernmarke, Experimente, usw. Bis vor 2-3J war Eurowings eine Resterampe für Standorte, Equipment, usw. Erst jetzt darf man sich so langsam ans P2P Mainstream wagen - strukturelle Probleme bleiben aber auch auf mittlere Sicht bestehen 1/3 der Flotte 319 und erst jetzt die ersten NEOs ist weit unter dem Durschnitt der grossen LCC was Equipment und Fuel CASM Kostentreiber bedeutet. - bei Easyjet machen die 319 unter 30% der Flotte aus und die NEO's sind schon bei 20% - Wizz als Gruppe hat von derzeit 177 Flugzeuge schon 84 321 NEO's und mit den 6 320 NEO sind die neuesten Flugzeuge schon bei 50% der Flotte, inkl. Gewichtung zwischen 320er und 321er Grösse - selbst Vueling hat bei 125 Flugzeuge schon 25 NEOs als 20% Schwelle erreicht und nur 6x319 Selbst wenn alle 321NEO's zu Eurowings stossen sollten wird man noch sehr weit weg von der Kosteneffizienz der anderen Wettbewerber im P2P Markt sein.
Fluginfo Geschrieben 29. April 2023 Melden Geschrieben 29. April 2023 vor 4 Minuten schrieb oldblueeyes: Es gibt bezgl. Eurowings kein Schwarz-Weiss.Die LH verteidigt ihre Märkte und Marktanteile in einer Mischform - zum Einen wird ein reiner P2P Anbieter aufgezogen, zum Anderen macht man Aushebelung aller Arbeitnehmerrechte nicht mit. Über viele Jahre war Eurowings auch eine Platform für den Ballast der Kernmarke, Experimente, usw. Bis vor 2-3J war Eurowings eine Resterampe für Standorte, Equipment, usw. Erst jetzt darf man sich so langsam ans P2P Mainstream wagen - strukturelle Probleme bleiben aber auch auf mittlere Sicht bestehen 1/3 der Flotte 319 und erst jetzt die ersten NEOs ist weit unter dem Durschnitt der grossen LCC was Equipment und Fuel CASM Kostentreiber bedeutet. - bei Easyjet machen die 319 unter 30% der Flotte aus und die NEO's sind schon bei 20% - Wizz als Gruppe hat von derzeit 177 Flugzeuge schon 84 321 NEO's und mit den 6 320 NEO sind die neuesten Flugzeuge schon bei 50% der Flotte, inkl. Gewichtung zwischen 320er und 321er Grösse - selbst Vueling hat bei 125 Flugzeuge schon 25 NEOs als 20% Schwelle erreicht und nur 6x319 Selbst wenn alle 321NEO's zu Eurowings stossen sollten wird man noch sehr weit weg von der Kosteneffizienz der anderen Wettbewerber im P2P Markt sein. Eurowings hat auch mit den hohen Flughafengebühren in Deutschland zu kämpfen, mehr als Lufthansa. Im Grunde ist Deutschland zu teuer für die klassischen LCC-ler, daher notgedrungen aber vom Anfang an bekannt muss die Strategie angepasst werden. Schwierig hier positive Zahlen zu erwirtschaften. Aber bin auch der Meinung, wenn 2023 kein Gewinn, wann dann.
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