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airliners.de

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb Mahag:

Wieviel Verlust 4Y ist denn bei LH Airlines eingerechnet?

Wird nach meinem Wissensstand aktuell nicht ausgewiesen. auch im Quartalsbericht habe ich ad hoc nichts zum Ergebnis der Discover gefunden. Die einzige Information entstammt den anderen Vorstandskommunikationen (bspw. Rede von Spohr zur HV), dass von allen Flugbetrieben ein positives Ergebnis im Gesamtjahr 2023 erwartet wird. 

 

Zitat zu Discover aus der Rede von Spohr zur HV:

"Zur Entwicklung von Eurowings Discover: Sie ergänzt seit 2021 unser Angebot an den Drehkreuzen Frankfurt und München. Mit Kurz-, Mittel- und Langstreckenflügen. Zu beliebten Ferienzielen und Privatreisedestinationen. Das jüngste Mitglied unserer Airline Familie entwickelt sich erfreulich und über unseren Erwartungen, so dass bereits in diesem Jahr die Gewinnschwelle überschritten werden wird."

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb Mahag:

Wieviel Verlust 4Y ist denn bei LH Airlines eingerechnet?

Die Segmentierung ist folgende

Lufthansa Group

- Passenger Airlines

-- Lufthansa German Airlines (inkl. Lufthansa CityLine, Air Dolomiti, Eurowings Discover, Germanwings)

-- Swiss (inkl. Edelweiss, Swiss Cargo)

-- Austrian

-- Brussels

-- Eurowings (Eurowings Deutschland und Eurowings Europe)

- Logistik

- ...

 

Der 4Y-Verlust ist vollständig in dem -381 mEUR EBIT zum 31.03.2023 enthalten. 

Handelsrechtlich hat 4Y in 2022 44 mEUR Verlust gemacht

Geschrieben

Klaus Michael Kühne äussert sich in einem Interview (hinter Paywall) in der Sonntagszeitung zu aktuellen Themen in der Welt u. a. auch zur LH. Als einer der Grossaktionäre sagt er "Lufthansa ist ein gutes Unternehmen und wird gut geführt. Ich werde der Geschäftsführung nicht in die Arbeit hineinreden. Luftfahrt ist allgemein ein zukunftsfähiges Geschäft, und Lufthansa ist ein gutes Unternehmen und wird gut geführt. Ich werde der Geschäftsführung nicht in die Arbeit hineinreden, aber ich werde ab und zu gefragt. Ich bin mit Herrn Spohr im guten Austausch. Er war selbst Pilot und hat eine innere Beziehung zur Luftfahrt. Spohr ist ein guter Lufthansa-Chef."

Zitat

 

 

Geschrieben
Am 8.5.2023 um 10:45 schrieb Nosig:

Kühne ist ein Profi, der stärkt Spohr öffentlich den Rücken und lässt ihn machen. Der wird ihm dennoch die Meinung sagen.

Sehe ich genauso. Wenn Spohr da eingeladen wird, "darf" er vorsprechen und bekommt dann mehr oder weniger klare Ansagen. Ist wie bei BMW.

 

Ein Anker-Aktionär kann sehr gut für ein Unternehmen sein. Allerdings merkt man so etwas eher über Dekaden. Ob Kühne und Nachfolger langfristig positiv auf das Unternehmen einwirken wird man sehen.

Geschrieben

Bitte nicht in Tränen ausbrechen… Hansa stellt Tasting Heimat wieder ein.

https://www.aerotelegraph.com/aus-fuer-tasting-heimat-lufthansa-arbeitet-an-neuem-essenskonzept-fuer-business-class-auf-europafluegen

 

Mod: Anderer Link, da der Urspungs-Link gerade nicht aufrufbar ist.

https://frankfurtflyer.de/neues-business-class-essen-lufthansa-schafft-tasting-heimat-wieder-ab/

 

 

Auch die Verhandlungen in Italien ziehen sich weiter hin, auch die Deadline am 12. Mai wackelt gewaltig. Streitpunkte sind die Einflussnahme der italienischen Regierung und „nur noch“ 1,5 Milliarden Euro für zukünftige Investitionen in Flotte und IT. Man ist aber natürlich zuversichtlich, wie immer. 

https://www.aero.de/news-45050/Lufthansa-will-Investionen-bei-ITA-nicht-alleine-stemmen.html

Geschrieben

Es war ja naheliegend dass die LH auf geordnete Verhältnisse bei der ITA Flotte besteht.

Wenn man sich die Flottenpolitik der LH anschaut, dann ist man bemüht im langjährigen Schnitt einen Durschnittsalter der Flotte bei ca 12 J zu haben - deutet im Endeffekt darauf hin dass man keine Investitionswellen vor sich schiebt.

ITA hat nach der Gründung gross bestellt und alles auf Leasing - dH man übernimmt evtl. eine Überdimensionierung mit einer nachgelagerten Entscheidung in 10-12 Jahre - Tausch, grosse Kaufwelle etc.

Ich würde mich nicht wundern wenn man seitens des ital Staates auf die geschlossenen Verträge ( samt Provisionen ) pocht und seitens der Lufthansa auf Optionen die Verträge nur bei Bedarf 100%ig zu erfüllen, umzuschreiben oder evtl. auch das Flottenprofil innerhalb der Gruppe zu harmonisieren.

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb oldblueeyes:

Ich würde mich nicht wundern wenn man seitens des ital Staates auf die geschlossenen Verträge ( samt Provisionen ) pocht und seitens der Lufthansa auf Optionen die Verträge nur bei Bedarf 100%ig zu erfüllen, umzuschreiben oder evtl. auch das Flottenprofil innerhalb der Gruppe zu harmonisieren.

Wer lesen kann ...

Es geht um die Investitionen bis 2027. Nicht um irgendwelche Flottenentscheidungen irgendwann. 

ITA hat in dem Zeitraum Investitionsbedarf von 1,7 Mrd. EUR für Flotte und Informationstechnologie. Das möchte Lufthansa nicht alleine tragen.

 

Der italienische Staat kann Lufthansa nicht eine Option einräumen Verträge nicht oder nur anteilig zu erfüllen, dass kann der Vertragspartner Airbus oder die Leasinggesellschaften.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wer lesen kann ...

Es geht um die Investitionen bis 2027. Nicht um irgendwelche Flottenentscheidungen irgendwann. 

ITA hat in dem Zeitraum Investitionsbedarf von 1,7 Mrd. EUR für Flotte und Informationstechnologie. Das möchte Lufthansa nicht alleine tragen.

 

Der italienische Staat kann Lufthansa nicht eine Option einräumen Verträge nicht oder nur anteilig zu erfüllen, dass kann der Vertragspartner Airbus oder die Leasinggesellschaften.

 

 

Und wer auch versteht was es liesst....

 

"Investitionsbedarf" ergibt sich immer aus einen Businessplan der evtl. angepasst werden sollte und aus bereits eingegangene Verpflichtungen, zB Verträge aller Art , aber bei noch auszuliefernden A320, A321LR, A339 und A221/223 hauptsächlich um Flottenleasingverträge.

Wenn ein Businessplan angepasst werden sollte, dann stellt sich natürlich die Frage der Haftung für Verträge die vorher abgeschlossen wurden, falls diese gecancellt oder geändert werden sollten - die LH will die Managemententscheidung trotzanfänglich 40% bei sich behalten.

Und von dem was übrig bleibt, da die Gesellschaft nicht kapitalisiert ist stellt sich natürlich die Haftungsfrage des Co-Eigentümers Italien bezgl. Investitionen : eine drag a long Klausel bei Investitionen, die sich aus den verbliebenen 60% Eigentum ergeben.

 

Kurz formuliert - Italien hat die Einweihungsparty der ITA gefeiert und die Lufthansa möchte nicht die Rechnung zahlen, weil sie beim Start nicht eingeladen war.

 

Bearbeitet von oldblueeyes
Geschrieben

Die EU-Kommission hätte die milliardenschweren Hilfen der Bundesregierung für die Lufthansa in der Pandemie nach Ansicht des EU-Gerichts nicht genehmigen dürfen. Das teilten die Richter in Luxemburg mit. Der Brüsseler Behörde seien bei ihrer Prüfung "mehrere Fehler unterlaufen", erklärte das Gericht. Konkurrenten der Lufthansa sei dadurch womöglich Schaden entstanden.

 

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-eu-gericht-100.html

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb NZQN23:

Das teilten die Richter in Luxemburg mit. Der Brüsseler Behörde seien bei ihrer Prüfung "mehrere Fehler unterlaufen", erklärte das Gericht. Konkurrenten der Lufthansa sei dadurch womöglich Schaden entstanden.

Naja, die EU-Kommission sollte in der Lage sein, den Fehler zu heilen und einen rechtskonformen Beschluss zu fassen, der nichts wesentliches ändert. Da muss die Lufthansa vielleicht nochmal ins Archiv steigen und das eine oder andere Dokument vorlegen, dass die Lösung "alternativlos" war.

 

vor 6 Stunden schrieb oldblueeyes:

Wenn ein Businessplan angepasst werden sollte, [...]

Das ist doch einmal komplett am Thema vorbei. 

 

dann stellt sich natürlich die Frage der Haftung für Verträge die vorher abgeschlossen

Das ist keine Frage. Es ist ein Share-Deal, also bleibt die Haftung für die Verträge bei ITA Airways. Wenn man das erst jetzt auf die Tagesordnung bringt hat man vorher bei der Bewertung geschlafen.

 

da die Gesellschaft nicht kapitalisiert

Steht nicht zur Debatte. 

 

Es gibt einen Businessplan und auf Basis dessen hat Lufthansa ITA bewertet. Dieser Businessplan beinhaltet Investitionen bis 2027 die voraussichtlich nicht aus selbst erwirtschafteten Mitteln finanziert werden können (ein normaler Sachverhalt). Es gibt zwei Alternativen, die Investitionen zu streichen, was zu einer Veränderung (vermutlich Verschlechterung) des Unternehmenswert führt oder Geld suchen. Das macht Lufthansa hier. Das ist berichtigt. Aber, um es zu bewerten, es ist schon aggressives Betteln. 

 

 

  

vor 11 Minuten schrieb Corey:

Mal unabhängig vom Urteil selber: Ich finde es jedesmal seltsam, das in der Presse regelmässig von "Milliardenhilfen", "Staatshilfen" oder gar "Subventionen" gesprochen wird.

Wenn man die normale Verwendung der deutschen Sprache seltsam findet, liegt das Problem eher nicht bei der Tagesschau.

 

Es war ein Hilfspaket vom Staat in Milliarden-Höhe. Ganz Objektiv. 

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Geschrieben

Stimmt, das ist schon fast betteln. Aber ggf. auch ein Wink mit dem Zaunpfahl an die italienische Regierung, dass man entweder jetzt x zahlt und damit die Verantwortung für AZ los wird oder AZ ggf. behält und bald jedes Jahr x zahlen muss.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 30 Minuten schrieb Corey:

Mal unabhängig vom Urteil selber: Ich finde es jedesmal seltsam, das in der Presse regelmässig von "Milliardenhilfen", "Staatshilfen" oder gar "Subventionen" gesprochen wird. Das impliziert beim Lesenden meiner Meinung nach, das da Geld verschenkt wurde. Das Gegenteil ist der Fall. Es wurden gut verzinste Kredite gewährt (ob die zu dem Zeitpunkt in der Form am freien Markt hätten beschafft werden können will ich nicht beurteilen). Die Kredite wurden mit Zinsen wieder zurückgezahlt. bzw. die vom Staat gekauften Aktienpakete zum deutlich höheren Preis wieder veräußert. Für den Steuerzahler unterm Strich ein sehr positiver Deal.

 

Was verbleibt jedoch im kollektiven Gedächtnis: Lufthansa hat Milliarden geschenkt bekommen.

Anscheinend sieht es die EU Kommission so, dass LH am freien Markt hätte Kredite aufnehmen müssen aufgrund ihrer Marktmacht und Grösse.. 

 

Aber ob da irgendein Kreditgeber mitgemacht hätte ist eine andere Frage.

Bearbeitet von Der_Insider
Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wenn man die normale Verwendung der deutschen Sprache seltsam findet, liegt das Problem eher nicht bei der Tagesschau.

 

Es war ein Hilfspaket vom Staat in Milliarden-Höhe. Ganz Objektiv. 

Genau. Aber waren es auch Subventionen, wie es teilweise genannt wurde? Oder sind Subventionen nicht eher das, was Ryanair (einer der Kläger) bezieht?
https://www.wiwo.de/politik/europa/subventionen-fuer-fluglinien-lufthansa-hui-alitalia-pfui/27630748.html

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Der_Insider:

Anscheinend sieht es die EU Kommission so, dass LH am freien Markt hätte Kredite aufnehmen müssen aufgrund ihrer Marktmacht und Grösse.. 

Nein tat sie nicht.

 

vor 3 Minuten schrieb ben7x:

Genau. Aber waren es auch Subventionen, wie es teilweise genannt wurde? Oder sind Subventionen nicht eher das, was Ryanair (einer der Kläger) bezieht?

Ja, es waren Subventionen. Es war ein Eingriff in den Markt. Der "normale" Marktverlauf im Frühjahr und Sommer 2020 wäre die Insolvenz des Unternehmens gewesen - mal unterstellt, dass freie Refinanzierung nicht zur Verfügung stand. 

Ursache war, dass es den Markt "Luftverkehrsreisen" temporär nicht gab. Was wiederum Folge eines Staatseingriffs war, was die Subvention im theoretisch rechtfertigt.

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Nein tat sie nicht.

 

 

„Zum einen habe sie fälschlicherweise angenommen, dass die Lufthansa sich die nötigen Finanzmittel nicht auf den Märkten beschaffen könne.“

 

Wenn du meinst… 

Geschrieben

Zumindest wurde in der Urteilsbegründung eindeutig festgestellt,dass die Lufthansa durch die rechtswidrigen staatlichen Hilfen ihre ohnehin marktbeherrschende Stellung während Corona weiter ausbauen konnte und die Flugpreise nun zum Nachteil der Verbraucher über Ihre Monopol-Hubs beliebig festsetzen kann.Das klingt ganz nach bevorstehender Zerschlagung der LH-Group.

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