Aero88 Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 (bearbeitet) vor 36 Minuten schrieb FRA-T: Wenn es nur um die Slots geht und ein Interessent sich bei den LH Fliegern "bedienen" kann, die sowieso geparkt werden, dann wird das schnell durchgehen. Was immer noch unklar ist, ist die Geschichte mit den Crews. Da hoffe ich mal, dass das vom Tisch ist bzw. dass das aktuell sowieso nicht nötig ist, da praktisch jede Airline zuviel Crew hat (außer denen natürlich, die fast alle gekickt haben). Ich glaube in Brüssel denkt man, man sei bei „Wünsch dir was“. Alle Angestellten haben einen Arbeitsvertrag bei der Lufthansa unterschrieben, nicht bei Ryanair, Easyjet oder WIZZ. Wenn müsste sowas über eine Arbeitnehmerüberlassung laufen wo jeder Mitarbeiter für sich auch nochmal überlegen kann ob er das will. UND das vergisst Brüssel glaube ich auch immer gerne mal, Lufthansa ist ein Unternehmen welches gültige Tarifverträge hat, Gewerkschaften welche die Arbeitnehmer vertreten und eine Personalvertretung. Ist ja nicht wie bei Ryanair wo man von heut auf morgen aus Barcelona an irgendeinen polnischen „Pampaairport“ umstationiert werden kann. Aber wie gesagt, warten wir bis es einen Impfstoff gibt, dann kann Brüssel auch wieder klar denken. Bearbeitet 30. Mai 2020 von Aero88 3
medion Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 (bearbeitet) 34 minutes ago, FRA-T said: Was immer noch unklar ist, ist die Geschichte mit den Crews. Da hoffe ich mal, dass das vom Tisch ist Ich kann mir ja immer Vieles vorstellen, aber stand das wirklich außerhalb von irgendwelchen Teeküchen-Diskussionen jemals offiziell zur Debatte? Das ließe sich der interessierten Öffentlichkeit nun wirklich eher schlecht verkaufen, obwohl: man weiß ja nie Wöhrl und die Glühbirne haben mich jetzt wirklich zum Lachen gebracht, herzlichen Dank dafür. Und zum Bluff und zur deutschen Öffentlichkeit, man passt sich halt langsam an Herrn MOL an, der 'das' ja wieder mal zum Anlass für sein Monopolgequatsche genommen hat. Anders kommt man im Moment halt nicht in die Presse und irgendwas bleibt wie man hier oft sieht ja immer hängen, das lernt jetzt langsam auch mal LH-Communications; man muss es nur oft genug wiederholen... Gelten die Regeln eigentlich für die ganze Group oder nur für die deutsche LH? Wie macht man es mit der Schweiz? Der Juni-Flugplan für FRA ist zwar schon wieder ganz ordentlich, aber viele europäische Großstädte fehlen ja noch, die bisher schon langjährige Verbindungen nach ZRH hatten (nehmen wir praktischerweise mal BHX, aus viermal FRA und dreimal MUC und zweimal ZRH könnte ja einfach sechsmal ZRH werden (bringt zwar weder der Umwelt noch der EU was, aber egal....) Und ab wann gilt dann eigentlich das Ganze? Bearbeitet 30. Mai 2020 von medion
jubo14 Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 Sorry Leute, nun vergesst doch mal die Geschichte mit der Personalüberlassung. Das ist schlicht eine Schnappsidee, die irgendwer in die Welt gesetzt hat, die dann viele abgeschrieben haben und die nun hier als Golem durch das Forum wabert. Es gibt für so eine Idee keine Rechtsgrundlage, nicht im europäischen und schon garnicht im deutschen Recht. Was passieren wird ist, dass Lufthansa in den kommenden Monaten Personal entlassen wird. Aktuell 300, in zwei Jahren immer noch 100 Flieger weniger werden ohne Personalabbau nicht funktionieren. Ergo wird Personal frei sein, und es sind Flugzeuge frei, die LH irgendwo geparkt hat und gerne Verkaufen oder wenigsten verleasen möchte. Kauft nun ein Mitbewerber einige dieser Flugzeuge und heuert das arbeitslose ex-LH-Personal an, dann können sie damit in FRA und MUC fliegen. Aber wenn das stattfindet, hat das nichts mehr mit Lufthansa zu tun. Wobei ich mich allerdings frage, wer das sein sollte. Bisher haben alle Airlines ehr die Reduzierung des eigenen Angebots angekündigt. Außer Wizz oder Ryanair sehe ich da niemanden, der in Frage kommt. Nur werden die mit Sicherheit nicht auf ehemaliges LH-Personal zurückgreifen. 2
medion Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 (bearbeitet) 6 minutes ago, jubo14 said: Sorry Leute, nun vergesst doch mal die Geschichte mit der Personalüberlassung. Nur werden die mit Sicherheit nicht auf ehemaliges LH-Personal zurückgreifen. Nicht dass wir noch Freunde werden, its a Yes from me... Eigentlich ist es eine japanische Lösung, schön kompliziert, jeder wahrt sein Gesicht, es wurden viele Stunden Arbeit und ein paar Aktenordner Regeln und Erlasse produziert und es wird sich absolut nichts ändern, gar nichts. Der dramatische Nachfrageeinbruch trifft ja schließlich alle. Einige haben jetzt die Flucht nach vorne angetreten und andere haben sich zum Schrumpfen entschieden, zwei verschiedene Businessmodelle, mehr nicht. Bearbeitet 30. Mai 2020 von medion
BU662 Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 Zumal FRA und MUC nicht zu den preiswerten Flughäfen gehören und die letzte LVA Erhöhung den Lowcostern nicht in die Hände spielt...
Beliebter Beitrag 787_Dreamliner Geschrieben 30. Mai 2020 Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 30. Mai 2020 (bearbeitet) Am Ende des Tages geht es bei der ganzen Diskussion doch nur um die Slut aus Brüs... ich meine natürlich die Slots, die Brüssel interessieren. Weil: Slot = Marktzugang. Besserer Marktzugang = Wettbewerb. Und wie dieser Wettbewerb aussieht, das ist Brüssel völlig egal. Das wissen wir von Siemens-Alstom, von Niki/Laudamotion/Ryanair und nun auch von der LH-Staatshilfe. Arbeitsplätze oder soziale Absicherung von Mitarbeitern ist denen völlig egal, solange sie es verhindern können, dass jemand zu viel "Monopol" aufbaut, auch wenn derjenige jahrzehntelange Kompetenz, Tarifverträge und ähnliches mitbringt und damit für eine soziale Absicherung sorgen würde. Brüssel geilt nach Wettbewerb um des Wettbewerbs willen, denn Wettbewerb führt volkswirtschaftlich selbstverständlich zu sinkenden Preisen und nur diejenigen mit dem "besten" Angebot werden im Markt bleiben. (Und "bester" lässt sich aus dem Marketing entweder mit Produktführerschaft oder Kostenführerschaft übersetzen). Völlig richtig. Aber: Wenn ich politisch die völlig falschen Leitlinien setze, dann kann ich einen in der Theorie funktionierenden Markt aus Angebot und Nachfrage auch einfach elendig in den Abgrund reißen. Und diese europäischen Leitlinien fehlen der europäischen Luftverkehrswirtschaft gänzlich, die sich in einer gefährlichen Spirale zur maximal-exzessiven Kostenführerschaft zwischen Ryanair und Wizzair befindet. Angestelltenverhältnisse zwischen völliger Selbstaufgabe und Versklavung. Aber: Wir haben Wettbewerb. Geil. Ich freue mich schon sehr auf diese chinesischen CRRC-Lokomotiven und Waggons auf europäischen Gleisen während Siemens-Alstom weiter alleine kämpfen müssen, anstatt ein vereinter europäischer, global ausgerichteter Schienenverkehrskonzern zu sein, der international um Aufträge gegen CRRC bieten könnte. Hauptsache wir haben mehr "Wettbewerb" innerhalb der EU, auch wenn wir dabei unsere hiesigen Unternehmen zu Grunde richten, indem wir marktwirtschaftliche Prinzipien ignorieren und falsche politische Leitschranken setzen. Ich bin weder für Verstaatlichungen, noch dafür, dass sich Flugbegleiter plötzlich Porsche, Prada und Penthouse gönnen können müssen. Aber etwas mehr Realität statt falscher Idealismus auf lange Sicht wäre aus Brüssel schon schön. Bearbeitet 30. Mai 2020 von 787_Dreamliner 16
medion Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 2 minutes ago, Su-34 said: Beim HI-Virus warten wir seit 35 Jahren… Ich will gar keinen Krankheitswettbewerb starten, aber was soll uns das sagen? Noch 30 Jahre Masken und Abstand? Das wird aus vielerlei Gründen nicht gehen. Zum HIV nur eine kurze Bemerkung, der ist je nach Lesart seit vielen oder mehreren Jahren mit einer gewissen Compliance der Patienten beherrschbar wie viele andere chronische Krankheiten auch. Eigentlich ein "schöner" Vergleich, die ersten Therapien dort waren eher grausam, mittlerweile auf einem Niveau, das man sich ala Hustler oder Life Ball ja in Farbe angucken kann...
Blablupp Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 Beim HIV ist man ja soweit, dass es medikamentös ganz gut im Griff hat. Bei Covid wird man spätestens in 2 Jahren soweit durchinfiziert sein, dass es keine Pandemie mehr geben kann. Auf der Medikamentenfront tut sich nun ja auch schon was. Auch bei den Vakzinen ist es natürlich so, dass es hochinteressant wäre, was zu haben.
YankeeZulu1 Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 vor 6 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr: Da hast du mich aber verwirrt, kurzzeitige dachte ich, Frau Vestager würde der AfD, der Linkspartei oder einer anderen verfassungsfeindlichen Partei angehören. Das einzige, was Lufthansa im Falle einer Insolvenz aus der Pensionsstruktur "gewinnen" würde wären 7 Mrd. EUR, die in Zukunft nicht mehr gezahlt werden müssen. Aktuell Liquidität gewinnt Lufthansa nicht. Und das Nettobetriebsvermögen "wächst" nur, weil Verbindlichkeiten wegfallen. Das der Lufthansa-Vorstand gestern noch in der Nacht der Vereinbarung zwischen Bundesregierung und EU-Kommission zugestimmt hat ist ein weiteres Indiz dafür, dass die Insolvenzdrohungen nur ein inhaltsleerer Bluff waren, der mehr auf die deutsche öffentlichkeit (Warum auch immer) als auf Brüssel zielte. Was der Aufsichtsrat jetzt anders entscheiden sollte, erschließt sich mir nicht. Das giilt auch für die Aktionäre. Wie so soll die "Insolvenzdrohung nur inhaltsleerer Bluff" gewesen sein. Es ist Aufgabe des Vorstand, hzusammen mit den Beratern alle denkbaren Szenirien durchzuspielen und die Konsequenzen abzuwägen. Klar, eine Insolvenz in Eigenverwaltung bringt ein ganzes Stück Imagesschaden mit sich, aber wenn wer errechnete wirtschaftliche Vorteil größer gewesen wäre, dann wäre das eine Lösung gewesen. Ein bißchen "Klappern gehört eben auch zum Handwerk", aber das war nicht nur Geklapper". Wir können e´davon ausgehen, daß die jetzt gefundene Lösung die "am wenigsten schlechte" ist, die nächsten Jahre braucht man eh nicht alle derzeit vorhandenen Slots, Flieger zum Abgeben hat´s auch genügend. Und bei einer Insolvenzlösung wäre man einen der Hauptbrocken, nämlkich Personal / Tariverträge eh nicht los geworden, nur künftige Versorgungsaufwendungen, und das war´s am Ende vermutlich nicht Wert.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 vor 58 Minuten schrieb YankeeZulu1: Es ist Aufgabe des Vorstand, hzusammen mit den Beratern alle denkbaren Szenirien durchzuspielen Das stimmt. Aber (sofern Ergebnisoffen geprüft wird) das Szenario Insolvenz/Insolvenz in Eigenregie sollte von den Kosten und Ersparnissen in keinem hier diskutierten Szenario die bessere Alternative sein. Und das weiß auch die Bundesregierung und die EU-Kommission. vor einer Stunde schrieb YankeeZulu1: Ein bißchen "Klappern gehört eben auch zum Handwerk" Wer soll den damit bitte beeindruckt werden? Die Bundesregierung? Die EU-Kommission? Die japanischen Banken, die Eigentümer der Lufthansa-Langstreckenflotte sind?
AB123 Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 Die Rheinische Post meldet heute,dass die Lufthansa bei den Verhandlungen mit Brüssel argumentiert hat,dass sie an ihren Drehkreuzen in FRA und MUC lediglich 20% Originäraufkommen hat und deshalb dringend auf Zubringerflüge angewiesen ist.AF und BA hätten in den Megametropolen Paris und London 60% Originäraufkommen und seien weniger abhängig von Zubringerflügen.
medion Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 12 minutes ago, OliverWendellHolmesJr said: Das stimmt. Aber (sofern Ergebnisoffen geprüft wird) das Szenario Insolvenz/Insolvenz in Eigenregie sollte von den Kosten und Ersparnissen in keinem hier diskutierten Szenario die bessere Alternative sein. Wenn du das sagst, dann wird es stimmen. Wer sollte daran noch zweifeln... Meine letzte Frage wäre noch, wo ist der Unterschied, ob Dr. Peters eine 380 einmal mit und einmal ohne japanische Banken finanziert hat? Also worum geht es bei dieser feinen Nuance? Mal davon ab, dass es fraglich ist, hier zu suggerieren, eine gesamte Langstreckenflotte gehöre irgendwie einer Gruppe - deine Motivation das herauszuschreien verstehe ich natürlich - sachlich falsch und gar nicht möglich bleibt es trotzdem.
Realo Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 (bearbeitet) vor 8 Stunden schrieb 787_Dreamliner: Und diese europäischen Leitlinien fehlen der europäischen Luftverkehrswirtschaft gänzlich, die sich in einer gefährlichen Spirale zur maximal-exzessiven Kostenführerschaft zwischen Ryanair und Wizzair befindet. Angestelltenverhältnisse zwischen völliger Selbstaufgabe und Versklavung. Aber: Wir haben Wettbewerb. Geil. Wer in Osteuropa gründet, hat nunmal deutlich niedrigere Kosten. Bei osteuropäischen Airlines kann das problematisch werden, die können die westeuropäischen Dinos in Grund und Boden fliegen. Ob man da gleich von Versklavung sprechen kann, wage ich zu bezweifeln. Stand heute kann man sagen, der Kostenvorteil der LCC wird wohl die Marktanteile erheblich verschieben. Dazu muss man sich einfach mal die Konditionen der "LH-Rettung" ansehen: https://newsroom.lufthansagroup.com/german/newsroom/medienmitteilung/wirtschaftsstabilisierungsfonds-stimmt-dem-lufthansa-stabilisierungspaket-zu/s/27fd47c1-5c12-4b38-96b6-a03244d2fc37 Wegfallende Slots werden wohl das geringste Problem darstellen. Bearbeitet 30. Mai 2020 von Realo
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 30. Mai 2020 Melden Geschrieben 30. Mai 2020 vor 2 Stunden schrieb medion: Also worum geht es bei dieser feinen Nuance? Das die Langstreckenflugzeuge rechtlich nicht der Deutschen Lufthansa AG oder einer von ihr kontrollierten Tochtergesellschaft gehören. Und das neben deutschem und europäischen Insolvenzrecht eventuell auch japanisches Insolvenzrecht zur Geltung kommen würde. vor 2 Stunden schrieb medion: eine gesamte Langstreckenflotte gehöre irgendwie einer Gruppe Das steht nirgends und ist auch nicht gemeint. vor 2 Stunden schrieb medion: gar nicht möglich Warum wäre es nicht möglich. vor 2 Stunden schrieb medion: sachlich falsch Du kannst dir ja mal die Mühe machen und den Geschäftsbericht der Deutschen Lufthansa AG anschauen. Da stehen auf Seite 218 die Veränderungen im Konsolidierungskreis. Aufgeführt sind unter anderem 2019 neu konsolidierte japanische Gesellschaften an denen die Lufthansa 0 % des Eigenkapials und 0 % der Stimmrechte hält. Dahinter stehen die Zweckgesellschaften, die für sale and leaseback Transaktionen gegründet worden sind. Also wohl nicht falsch. vor 3 Stunden schrieb AB123: Die Rheinische Post meldet heute,dass die Lufthansa bei den Verhandlungen mit Brüssel argumentiert hat,dass sie an ihren Drehkreuzen in FRA und MUC lediglich 20% Originäraufkommen hat Es muss nicht falsch sein, letztes Jahr stand in einem Bericht über die Herausforderungen der Lufthansa dass die fünf größten Kunden nicht unmittelbar im Einzugbereich der Flughäfen Frankfurt und München liegen. Das Luftverkehrsaufkommen ist analog zur industrellen Wertschöpfung wesentlich breiter im Land verteilt als in UK oder Frankreich.
YankeeZulu1 Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 vor 12 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr: Das stimmt. Aber (sofern Ergebnisoffen geprüft wird) das Szenario Insolvenz/Insolvenz in Eigenregie sollte von den Kosten und Ersparnissen in keinem hier diskutierten Szenario die bessere Alternative sein. Und das weiß auch die Bundesregierung und die EU-Kommission. Wer soll den damit bitte beeindruckt werden? Die Bundesregierung? Die EU-Kommission? Die japanischen Banken, die Eigentümer der Lufthansa-Langstreckenflotte sind? wer nicht "klappert", hat keine Aufmwerksamkeit, wird gerne als lasch abgetan. Es geht weniger darum WER beeindruckt werden soll, von Einhzelfällen abgesehen, sondern vielmehr um´s "auf-sich-aufmerksam-machen". Und wer klappert, zeigt damit, daß er nicht alles akzeptieren wird. Und - nochmal - eine Insolvenz in Eigenregie war m E immer eine Option, wenn auch ganz sicher diejenige, die ganz unten auf der Skala stand
Andie007 Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 vor 14 Stunden schrieb AB123: AF und BA hätten in den Megametropolen Paris und London 60% Originäraufkommen und seien weniger abhängig von Zubringerflügen. Ist aber eine Milchmaedchenrechnung. Der O&D Traffic von Paris und London ist "ein wenig" anders als in Frankfurt und Muenchen.
Leon8499 Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 vor 29 Minuten schrieb Andie007: Ist aber eine Milchmaedchenrechnung. Der O&D Traffic von Paris und London ist "ein wenig" anders als in Frankfurt und Muenchen. Wie meinst du das? Dass in Paris und London Touristen einen höheren Anteil haben als Businesspaxe? Dann muss aber auch beachtet werden, dass in London viele Touris mit Ryanair und Easyjet anreisen, da werden nicht so viele mit BA fliegen wie nach München mit Lufthansa.
chris_flyer Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 Nein, das bedeutet es nicht. LHR bzw. BA brauchen kaum Zubringerflüge. Ein Großteil kommt aus London und der Umgebung selbst. Die Metropolregion London hat deutlich mehr Einwohner als bspw. Frankfurt. Das war schon immer so und wird sich nie ändern.
Leon8499 Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 Ja, das ist klar und liegt einfach an der Besiedlungsstruktur der Länder. Deutschland ist viel dezentraler besiedelt als Frankreich und Großbritannien. Aber es ging ja explizit um den O&D-Verkehr der Hubs im Vergleich.
Fluginfo Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 Gerade eben schrieb chris_flyer: Nein, das bedeutet es nicht. LHR bzw. BA brauchen kaum Zubringerflüge. Ein Großteil kommt aus London und der Umgebung selbst. Die Metropolregion London hat deutlich mehr Einwohner als bspw. Frankfurt. Das war schon immer so und wird sich nie ändern. Frankfurt ist hier mit Dubai, Istanbul und Atlanta der mit am stärksten abhängig vom Zubringerverkehr operierende Airport weltweit und am Gesamtverkehr unter den Top 3 der absoluten Zahlen mit niedrigsten Anteil des Originärverkehrs weltweit zur Gesamtpassagierzahl
Hubi206 Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 Am 30.5.2020 um 10:26 schrieb G36K: Schaut euch einfach mal an welcher Partei diese Unperson angehört. Das erklärt alles... Schreib doch einfach welcher Partei sie angehört, dann brauchen nicht alle suchen
hornoxe Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 Hallo zusammen, eine Frage auf die ich nicht wirklich eine Antwort gefunden habe: Gibt es aktuell einen Snack auf Flügen der LH? Ich fliege am Dienstag mit LH848 nach Helsinki und frage mich ob ich vorher was frühstücken muss oder ob es an Board was gibt? Grüsse vom Hornoxen
jubo14 Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 Um das Thema EU nun langsam mal zum Abschluss zu bringen, Margrethe Vestager ist Mitglied der Radikale Venstre, einer sozial-liberalen Partei. Hier übrigens ein kurzes Interview der Tagesschau mit ihr zum Thema Lufthansa: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/interview-vestager-lufthansa-101.html Ganz ehrlich, ich kann dieser Argumentation folgen! 2
G36K Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 vor einer Stunde schrieb Fluginfo: Frankfurt ist hier mit Dubai, Istanbul und Atlanta der mit am stärksten abhängig vom Zubringerverkehr operierende Airport weltweit und am Gesamtverkehr unter den Top 3 der absoluten Zahlen mit niedrigsten Anteil des Originärverkehrs weltweit zur Gesamtpassagierzahl Das ist so eine gern verbreitete Mär an der kaum was dran ist. Durch die Lage mitten in der blauen Banane, hat Frankfurt mit das größte O&D-Potenzial überhaupt in Europa. Im 200km Radius sogar mehr Einwohner erreichbar als von jedem Pariser oder Londoner Flughafen. Allerdings ist halt auch die Konkurrenz erheblich. DUS, STR, CGN, sogar LUX und NUE liegen liegen zwar im Einzugsbereich aber haben auch eigene Flughäfen, AMS, MUC, BRU, ZRH nagen an den Rändern. 1
aaspere Geschrieben 31. Mai 2020 Melden Geschrieben 31. Mai 2020 vor 23 Minuten schrieb jubo14: Um das Thema EU nun langsam mal zum Abschluss zu bringen, Margrethe Vestager ist Mitglied der Radikale Venstre, einer sozial-liberalen Partei. Hier übrigens ein kurzes Interview der Tagesschau mit ihr zum Thema Lufthansa: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/interview-vestager-lufthansa-101.html Ganz ehrlich, ich kann dieser Argumentation folgen! Ich auch, uneingeschränkt. Und sie dann zur "Unperson" zu erklären, ist schon dreist. @G36K: Du hast wohl zuviel "1984" gelesen.
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