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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

Hab doch gerade geschrieben von Grimms Märchen, deine Aussage gehört hier super rein. 

 

Ich gönn mir mal, Du bist also NICHT der Meinung, LH würde besser dastehen, wenn sie sich zu Ungunsten von FRA auf MUC konzentriert hätten? 

 

@starwing, was soll das jetzt werden außer dumpfe Provokation?

Kein Hub ist organisch, jeder wird künstlich gesteuert.  Ob die Gruppe nach Corona 5 Hubs braucht? Fraglich

Das MUC einer der ist, der gestutzt / geschlossen wird? Unwahrscheinlich. Mein Geld wäre da auf VIE und BRU. 

Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb Starwing-EAE:

Ich kann an MUC einfach nichts positives abgewinnen. Gut, CS wohnt ja dort.  Neben FRA,ZRH und VIE sehe ich keinen organischen Bedarf für einen Hub in MUC bzw. weit vor den Toren Münchens ohne Bahnanschluss.

 

Keine europäische Airline hat so viele Hubs in kurzer Distanz wie die LH.

 

Als MUC zum Hub wurde, waren VIE, ZRH und BRU noch nicht in der LH Group und FRA wurde zu klein. BER kam für einen LH-Hub ca. 20 Jahre zu spät. Heute lohnt sich die Aufgabe von MUC nicht mehr, dafür wurde dort zu viel gebaut. Würde man den LH-Hub MUC schließen, könnte man den Satellit sofort schließen und T1 vermutlich halbieren.

 

vor 11 Minuten schrieb Starwing-EAE:

Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Grünen ab Herbst das Verkehrsministerium stellen werden. LH wird spätestens ab dann auf Feederverkehre von NUE und STR verzichten müssen und per Bahn kommt auch kein Futter für MUC. 

Insofern fände ich es sehr sinnvoll, wenn sich LH auf FRA konzentrierZur Themenübersicht en würden und in MUC ein vergleichbares Angebot wie in HAM, DUS oder am BER abgeflogen werden würde. Nicht mehr und nicht weniger.

 

 

Ob die wirklich so irre sind, der LH die Feeder zu verbieten? Das haben ja nicht einmal die Franzosen mit der AF gemacht, die haben nur die Routen ab ORY rasiert und alle Feeder nach CDG unangetastet gelassen. Andererseits muss bei dieser zerstörerischen Formation mit allem gerechnet werden. Die legen Deutschland ohne mit der Wimper zu zucken, in Schutt und Asche.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 23 Minuten schrieb Leon8499:

Andererseits muss bei dieser zerstörerischen Formation mit allem gerechnet werden. Die legen Deutschland ohne mit der Wimper zu zucken, in Schutt und Asche.

 

Ich meine, dein Part über München ist recht akkurat analysiert. Aber auch auf die Gefahr hin, dass es jetzt hier komplett offtopic wandert: Was ist das eigentlich für ein Blödsinn? Glaubst du das wirklich? Woher beziehst du deine Nachrichten? Liest du andere Zeitungen als die Welt?

 

Es ist halt so unglaublich ironisch, dass jetzt (analog zur Red Scare in Zeiten des Kalten Krieges) eine riesige grüne Angst heraufbeschworen wird, die völlig an der Realität vorbei geht. Diese Partei hat noch nicht mal ein Wahlprogramm beschlossen, und trotzdem wird schon kräftig die aBeR DiE WoLLeN jA aLLeS VeRBiEtEn Trommel gerührt.

 

Dabei wird auch vollkommen ignoriert, dass die letzte rot-grüne Regierung gerade mal 16 Jahre her ist. Das einzige, was damals in ScHuTt uNd AsChE (bisserl pathetisch heute?) gelegt wurde, war ironischerweise Jugoslawien und das deutsche Sozialsystem.

Bearbeitet von Lucky Luke
Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Fluginfo:

Wo sind dann die ach so erfolgreichen Zeiten in Frankfurt  wenn jetzt nicht, wenn vor Corona nicht dann lebt man nur von der Vergangheit die du für als Ringelpiez abtust.

Irgendwie ist der Vergleich ein wenig CDU/CSU, immer hat der größere Recht.


Immerhin war zumindest FRA Ende der 90er Jahre mal so erfolgreich, dass die Lufthansa AUCH deshalb in MUC expandiert hat, weil in Frankfurt die Kapazität zu bestimmten Zeiten keine zusätzlichen Slots mehr ermöglicht hat. Wer weiß, hätte die Lufthansa den Platz für ein neues Terminal und Frankfurt schon früher ein adäquates Start-und Landebahnsystem gehabt, beides ist selbst heute max ein Kompromiss, hätte MUC heute vielleicht einen etwas höheren Stellenwert, als es BER bei der Lufthansa im Moment hat (die augenblickliche Corona-Situation mal ausgeklammert), mit wenig Umsteigeverbindungen und auch nicht vielen Langstreckenverbindungen. Das damalige 2-Hub-System war hauptsächlich aus der Not geboren. Eigentlich hat MUC deshalb auch viel Glück gehabt, davon profitiert und seine Chance auch genutzt, in Frankfurt wurde und wird immer noch vieles verschlafen . Das verdient Respekt für die Münchner , aber deshalb stehen weder FRA noch MUC über den Dingen. Klar kann man Stolz sein auf „seinen Flughafen“, aber das ewige Wir-sind-besser-wir-sind-toller-Gesülze nervt inzwischen echt

. So, das ist jetzt mal meine Meinung dazu. Ich habe fertig! 
 

 

Geschrieben

Das angeblich nicht vorhandene Wahlprogramm der Grünen kann man übrigens hier nachlesen:

https://www.gruene.de/artikel/wahlprogramm-zur-bundestagswahl-2021

 

Und für den Flugverkehr stehen da so ganz, ganz schlimme Dinge drin wie "Kurzstreckenflüge sollen bis 2030 überflüssig werden, weil dann die Bahn entsprechend ausgebaut ist".

Jeder der hier jetzt anfängt Panik zu verbreiten hat sehr offensichtlich den Unterschied zwischen verbieten und überflüssig machen nicht so ganz verstanden.

 

Wenn die Grünen also am Ende des Jahres das Verkehrsministerium tatsächlich übernehmen sollten (in den 13 Jahren Rot/Grün war das übrigens nicht der Fall), dann kann das in meinen Augen nur eine Verbesserung sein. Denn die 12 Jahre CSU waren einfach nur schlimm.

 

Und wenn der Flugverkehr wieder anzieht, und irgendwann wird er wieder anziehen, wird das erst einmal niemand verhindern. Und dann wird in absehbarer Zeit wieder das gelten, was auch schon 2019 richtig war.

FRA alleine reicht der LH nicht aus. Und da es wirtschaftlich aber komplett sinnbefreit wäre, nur Reste über MUC abzuwickeln, wird es zwangsläufig wieder zu einer gewissen Lastverteilung zwischen beiden Airports kommen.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb SE-REG:


Immerhin war zumindest FRA Ende der 90er Jahre mal so erfolgreich, dass die Lufthansa AUCH deshalb in MUC expandiert hat, weil in Frankfurt die Kapazität zu bestimmten Zeiten keine zusätzlichen Slots mehr ermöglicht hat. Wer weiß, hätte die Lufthansa den Platz für ein neues Terminal und Frankfurt schon früher ein adäquates Start-und Landebahnsystem gehabt, beides ist selbst heute max ein Kompromiss, hätte MUC heute vielleicht einen etwas höheren Stellenwert, als es BER bei der Lufthansa im Moment hat (die augenblickliche Corona-Situation mal ausgeklammert), mit wenig Umsteigeverbindungen und auch nicht vielen Langstreckenverbindungen. Das damalige 2-Hub-System war hauptsächlich aus der Not geboren. Eigentlich hat MUC deshalb auch viel Glück gehabt, davon profitiert und seine Chance auch genutzt, in Frankfurt wurde und wird immer noch vieles verschlafen . Das verdient Respekt für die Münchner , aber deshalb stehen weder FRA noch MUC über den Dingen. Klar kann man Stolz sein auf „seinen Flughafen“, aber das ewige Wir-sind-besser-wir-sind-toller-Gesülze nervt inzwischen echt

. So, das ist jetzt mal meine Meinung dazu. Ich habe fertig! 
 

 

Jeder darf Schreiben was er denkt, gilt auch für dich. Aber es gilt zu beachten, dass München selbst im kleinen beschaulichen Riem vor 1992 schon neben Frankfurt die mit Abstand wichtigste Rolle bei Lufthansa gespielt hat. Imlandverbindungen und kleine Hubwellen mit Inlandumsteigern nach Südosteuropa gab es bereits.

ATH, BEG, SKG, TLV, TUN, CAI, IKA, BGW, OTP, BUD, FCO, TIP waren Ziele. Zudem gab es Linien nach JFK, ORD, YYZ und LAX. 

Geschrieben

Meiner persönlichen Meinung nach wird LH weder FRA, noch MUC oder ZRH als Hub aufgeben. Ich gehe davon aus, dass man auch ex VIE und ex BRU zukünftig Langstrecken anbieten wird, alleine schon deshalb weil die dortigen Staatshilfen das verlangen. Zunächst wird LH versuchen in FRA wieder auf das Vorkriesenniveau zu kommen. Ab 2023 dürfte man dann verstärkt wieder in MUC wachsen, alleine schon durch den Zulauf weiterer A359. Mit Eröffnung von T3 in FRA dürfte das Wachstum verstärkt wieder dort stattfinden.

Evtl. erfahren wir in den kommenden beiden Wochen mehr, wie es in den kommenden Jahren weiter geht (Am Do gibt's Zahlen zu Q1, am 4.5. ist die JHV).

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb jubo14:

Das angeblich nicht vorhandene Wahlprogramm der Grünen kann man übrigens hier nachlesen:

 

Und für den Flugverkehr stehen da so ganz, ganz schlimme Dinge drin wie "Kurzstreckenflüge sollen bis 2030 überflüssig werden, weil dann die Bahn entsprechend ausgebaut ist".

 

Wenn die Grünen also am Ende des Jahres das Verkehrsministerium tatsächlich übernehmen sollten (in den 13 Jahren Rot/Grün war das übrigens nicht der Fall), dann kann das in meinen Augen nur eine Verbesserung sein. Denn die 12 Jahre CSU waren einfach nur schlimm.

 

Aber jetzt kommen wir mal sachlich dran: (davon ab, dass jetzt der Grünen-Wahlkampf in ein Airliner-Forum einzieht...)

 

--> Wenn irgendetwas bei der Bahn bis 2030 ausgebaut sein soll, dann muss man JETZT damit anfangen. Auch bezüglich MUC, wenn er denn unverzichtbar ist (ein 100prozentiger Hub in der reinen Lehre braucht übrigens keinerlei Bodenanbindung, aber so theoretisch bin selbst ich nicht mehr).

 

--> schlimme Dinge wie "sollen, werden, weil, dann". Das IST ist schon falsch, ein SEI wäre angebrachter.

 

--> 13 Jahre? Also ich komme mit Kabinett Schröder I und Schröder II auf knapp 8 Jahre, die in der Tat für H-4 und Ökosteuer und Dosenpfand gereicht haben. Die damit verbundenen Ziele wie Stabilisierung des Sozial- und Rentensystems sowieso der sinnvollen Erhöhung der Mehrwegquote wurden damit nicht erreicht, das nur am Rande.

 

 

vor 13 Stunden schrieb locodtm:

Dein durch die Blume, wenn LH während Corona FRA gestutzt und alles nach MUC verschoben hätte, dann hätte sie 2 Milliarden Gewinn gemacht, ist aber auch nicht besser...

 

Nein, dann wären die Verluste halt in München eingeflogen worden, so einfach ist das. Ich denke kurz an das Pipi Langstrumpf-Eingangslied und werde den Text hier bewusst nicht einfügen.

 

 

vor 11 Stunden schrieb noATR:

Wie stoppt man eigentlich dieses ewige FRA-MUC Gedönse?????

 

Das ist nicht stoppbar, weil es einfach ein Kernthema für die LH ist. Was soll der ständige Wunsch, darüber nicht zu diskutieren? Die LH-Group ist wahrscheinlich die komplexeste Airlinegruppe in Europa, jetzt auch noch mit Staatshilfen aus vier verschiedenen Ländern beschäftigt. Klar wird keiner der Standorte komplett geschlossen, das geht ja auch dann einfach nicht mal so. Der aktuell Bedarf würde für einen "halben Hub" reichen und damit fangen die Probleme an...

Geschrieben
vor 17 Minuten schrieb medion:

 

 

Das ist nicht stoppbar, weil es einfach ein Kernthema für die LH ist. Was soll der ständige Wunsch, darüber nicht zu diskutieren? Die LH-Group ist wahrscheinlich die komplexeste Airlinegruppe in Europa, jetzt auch noch mit Staatshilfen aus vier verschiedenen Ländern beschäftigt. Klar wird keiner der Standorte komplett geschlossen, das geht ja auch dann einfach nicht mal so. Der aktuell Bedarf würde für einen "halben Hub" reichen und damit fangen die Probleme an...

weil das hier "aktuelles zur Deutschen Lufthansa" heißt!

Und der ewige Vergleich zwischen MUC und FRA nur bedingt was mit "aktuell" zu tun hat. Natürlich kann man eine "aktuelle" Verkehrszahl hernehmen und dann die Diskussionen wieder von vorne beginnen. Macht doch endlich mal eigene Threads auf wie  MUC vs FRA, BER vs HAM, DUS vs CGN etc. Da läßt sich das ausdiskutieren bis zum Umfallen.

 

Wenn LH aktuell bekannt geben sollte den Hub in MUC einzustampfen, dann würde es hier natürlich wieder rein passen!

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb noATR:

Wenn LH aktuell bekannt geben sollte den Hub in MUC einzustampfen, dann würde es hier natürlich wieder rein passen!

 

Das wird sie derzeit nicht tun, aus verständlichen Gründen. Vielleicht gegen Ende des Jahres...

Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Minuten schrieb TobiBER:

 

Es gibt eine Ignore-Liste.....

 

Mit ein paar anderen Fanboys kann man durchaus diskutieren und muss dabei auch nicht immer zum selben Ergebnis kommen, warum auch? Das wäre ja hochgradig langweilig.

 

Neue 359er und die 380er nach München zu stellen, um damit das MUC-Ergebnis zu belasten, auf das Niveau muss man erstmal kommen.  Wenn man dann dem Lila-Laune-Bär alle haben sich-lieb-Modus nicht entspricht, kommt man auf die Ignore-Liste. Das ist super Interessen- oder Konfiktausgleich und fällt einem früher oder später selbst auf die Füße...

 

 

Bearbeitet von medion
kleine Ergänzung
Geschrieben
vor 14 Stunden schrieb Lucky Luke:

 

Ich meine, dein Part über München ist recht akkurat analysiert. Aber auch auf die Gefahr hin, dass es jetzt hier komplett offtopic wandert: Was ist das eigentlich für ein Blödsinn? Glaubst du das wirklich? Woher beziehst du deine Nachrichten? Liest du andere Zeitungen als die Welt?

 

Es ist halt so unglaublich ironisch, dass jetzt (analog zur Red Scare in Zeiten des Kalten Krieges) eine riesige grüne Angst heraufbeschworen wird, die völlig an der Realität vorbei geht. Diese Partei hat noch nicht mal ein Wahlprogramm beschlossen, und trotzdem wird schon kräftig die aBeR DiE WoLLeN jA aLLeS VeRBiEtEn Trommel gerührt.

 

Dabei wird auch vollkommen ignoriert, dass die letzte rot-grüne Regierung gerade mal 16 Jahre her ist. Das einzige, was damals in ScHuTt uNd AsChE (bisserl pathetisch heute?) gelegt wurde, war ironischerweise Jugoslawien und das deutsche Sozialsystem.

 

Ich äußere mich dann auch nochmal zu, da Jubo das auch getan hat und die Diskussion nicht explizit für beendet erklärt hat, danach sollte mein Rant dann aber abgearbeitet sein.

Ich finde die deiner Meinung nach "heraufbeschworene" grüne Angst sehr gerechtfertigt. Diese Partei will Veränderung in einer Art und Weise, wie ich Veränderung als äußerst negativ betrachte. Du hast dich ja in einem anderen Thread heute als linksliberal bezeichnet, da verstehe ich natürlich, dass du die Grünen relativ entspannt siehst. Mal abgesehen davon, dass links und liberal m.M.n. ein Widerspruch in sich selbst ist, kannst du bei mir links streichen und liberal noch etwas überspitzen, dann bist du bei meiner Meinung. Die Coronamaßnahmen haben meine Meinung übrigens noch in die libertäre Richtung verschoben.

Ich schwenke jetzt mal ganz offen in die Egoperspektive und sage dir, was mich an dieser Partei stört: Ich bin jetzt 22, mir wurde immer vorgelebt, Haus, Auto und Urlaub, dann hast du es geschafft, jetzt kommen auf einmal die Grünen und haben all dies auf dem Kieker. Wenn es nach denen geht, sitzen wir alle in der 50 m^2-Platte (außer die Funktionäre natürlich), die Autos hören sich an, als stände man Micky Maus auf dem Schwanz und Flugreisen gibt's auch nicht mehr, man kann ja wahlweise mit der Bahn oder dem Lastenfahrrad an die Nordsee fahren. Long story short: Wenn mir 20 Jahre lang als Verheißung vor die Nase gehalten wird, ich werde die Welt zu einem akzeptablen Preisniveau sehen können, und dann heißt es "Ätsch, du kannst nach Osnabrück fahren", sobald ich soweit bin, wehre ich mich natürlich mit Händen und Füßen dagegen.

Es gibt ja auch das schöne Sinnbild des "Klimalockdowns", welchen die Grünen abziehen werden. Halte ich tatsächlich für sehr wahrscheinlich. Die sehen ja auch, was man gerade als Politiker alles so veranstalten kann, ohne dass mal ernstzunehmende Proteste stattfinden (500 Querdenker in einer Fußgängerzone sind ein Witz, da müssten noch mindestens zwei Nullen dran, um ernstgenommen zu werden). Und wenn du auf Rot-Grün unter Schröder verweist: Die Grünen sind m.M.n. seit 2015, aber besonders seit 2018/2019 viel radikaler geworden als zuvor, und Schröder hat immer im Interesse der Wirtschaft gehandelt, was m.M.n. im Endeffekt auch meistens gut für die Bevölkerung ist. Eine Baerbock würde das niemals tun, der kriechen sie gerade nur ins Hinterteil, damit sie im Worst Case nicht komplett freidrehen würde.

 

PS: Falls das jetzt doch zu sehr OT war, bitte nicht löschen, sondern wenn auslagern.

 

vor 4 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Meiner persönlichen Meinung nach wird LH weder FRA, noch MUC oder ZRH als Hub aufgeben. Ich gehe davon aus, dass man auch ex VIE und ex BRU zukünftig Langstrecken anbieten wird, alleine schon deshalb weil die dortigen Staatshilfen das verlangen. Zunächst wird LH versuchen in FRA wieder auf das Vorkriesenniveau zu kommen. Ab 2023 dürfte man dann verstärkt wieder in MUC wachsen, alleine schon durch den Zulauf weiterer A359. Mit Eröffnung von T3 in FRA dürfte das Wachstum verstärkt wieder dort stattfinden.

Evtl. erfahren wir in den kommenden beiden Wochen mehr, wie es in den kommenden Jahren weiter geht (Am Do gibt's Zahlen zu Q1, am 4.5. ist die JHV).

 

Was hat LH mit dem T3 in FRA zu tun? Da sollen die doch gar nicht rein. Wenn überhaupt könnte LH ausbauen, weil T1 und T2 von anderen Airlines freigezogen werden.

Ansonsten gehe ich auch davon aus, dass wenn überhaupt VIE und BRU mittelfristig zittern müssen. Bei VIE ist das Problem, dass sie dort keinen USP gegenüber den anderen Hubs haben (die ganzen Balkanstrecken könnten recht unkompliziert nach FRA/MUC verschoben werden), BRU hat nicht besonders viele Investitionen der LH Group bekommen, also kein "eigengebautes" Terminal. Ist halt die Frage, ob man mit LH ex FRA den Afrikanern als Hauptmarkt der SN-Langstrecke ein genauso attraktives Produkt anbieten könnte wie es SN ex BRU kann.

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Leon8499:

Was hat LH mit dem T3 in FRA zu tun? Da sollen die doch gar nicht rein. Wenn überhaupt könnte LH ausbauen, weil T1 und T2 von anderen Airlines freigezogen werden.

Mit / Nach Eröffnung von T3 wird man in FRA die Zahl der Starts und Landungen pro Stunde erhöhen und ich gehe davon aus dass LH sich auch zusätzliche Slots wird sichern wollen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Mit / Nach Eröffnung von T3 wird man in FRA die Zahl der Starts und Landungen pro Stunde erhöhen und ich gehe davon aus dass LH sich auch zusätzliche Slots wird sichern wollen.

Man sieht doch schon daran, dass ohne die Start- und Landekapazität verändert wird plötzlich mehr Slots zur Verfügung stehen nach Eröffnung von T3, dies eine Mogelpackung ist.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Mit / Nach Eröffnung von T3 wird man in FRA die Zahl der Starts und Landungen pro Stunde erhöhen und ich gehe davon aus dass LH sich auch zusätzliche Slots wird sichern wollen.

Womit wir wieder bei dem Grundproblem der LH wäre - Ständig Slots sichern und halten, koste es was es wollen.
Das wird aber nicht funktionieren, wenn man das sowohl und FRA als auch in MUC parallel versucht, den soviel Angebot wird eine LH-Gruppe in absehbarer Zeit nicht mehr auf den Markt werfen können - oder wollen die dann mit CRJ900 im 15 Minuten Takt nach HAM und BER shutteln? Nur dumm, dann brauchen man auch wieder mehr Personal.
Die Strategie durch das sichern von Slots sich Konkurrenz vom Hals und damit die Preise hoch zu halten, wird nicht mehr funktionieren. Die LH wäre gut beraten davon abzurücken.

 

Ansonsten zur FRA / MUC Diskussion. Letztendlich passiert hier im Forum genau das, was eine LH sich wünscht. Die beiden Standorte (hier die Freaks) sollen konkurrieren, damit die LH nicht von einem abhängig ist. Von der Seite war es richtig, sich einen zweiten Hub aufzubauen. Blöd nur, wenn man sich an der Infrastruktur beteiligt hat.

 

...NCC1701

Bearbeitet von NCC1701
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Fluginfo:

Man sieht doch schon daran, dass ohne die Start- und Landekapazität verändert wird plötzlich mehr Slots zur Verfügung stehen nach Eröffnung von T3, dies eine Mogelpackung ist.

Sehe ich nicht ganz so.

In FRA hat die Nordbahn geholfen die Landekapazitäten zu erhöhen, besonders wenn ich die Center-Bahn (25 C) und 18 nur zum Starten.

Die 25 R + L  fast nur zum landen. genutzt werden.

T3 kann über die 25 L direkt genutzt werden. Auch hat das verteilen der letzten Jahre schon

geholfen den Landeverkehr besser zu separieren ( Wirbelschleppen) . Wenn jetzt noch Flieger wie ein A380 wegfallen wird das Problem wieder etwas kleiner. Denke man sollte das ganze sehen. Auch die Taxiways wenn die ständig überfüllt sind incl. überflüssige crossing.

Wenn bei sowas noch über die 07 geflogen wird, muss man wieder mehr aufpassen bei TAKE Off über die 18 bei großen Leitwerken.

Da spielen halt viele Faktoren eine Rolle.

Ganz zu schweigen die Passagier-Ströme /Abfertigung, Anzahl der Finger/Vorfeld-Positionen.........

 

Bearbeitet von schwarzerAbt
Zusatz
Geschrieben (bearbeitet)

Nochmal @Mods: Ihr dürft das gerne auch in einen eigenen Faden auslagern, wenn es euch hier nicht passt. Wäre vielleicht gar nicht so verkehrt, weil wir dann dezidiert über das Thema diskutieren können, und das wird sicherlich bis zur BTW noch einige bewegen.

 

vor 3 Stunden schrieb Leon8499:

wie ich Veränderung als äußerst negativ betrachte

 

Unter welchen Bedingungen würdest du denn Veränderung überhaupt als positiv betrachten? Ganz ernst gemeinte Frage, denn davon hab ich in deinem Text recht wenig gelesen, jedoch viel "Ja der Status Quo ist eigentlich ganz leiwand".

 

vor 3 Stunden schrieb Leon8499:

dass links und liberal m.M.n. ein Widerspruch in sich selbst ist

 

Ne, weil liberal im Gegensatz zu libertär auch über einen positiven und nicht nur einen negativen Freiheitsbegriff definiert sein kann, also nicht die "Freiheit von", sondern die "Freiheit zu". Zum anderen, weil ich soziale Gerechtigkeit wichtig finde, für die Stärkung von Arbeitnehmerrechten bin, und es absurd finde, wenn zum einen Leute per Erbe reich sind und trotz ohne eigene Arbeitsleistung ein Leben in Saus und Braus führen können, und weil es nicht sein kann, dass Leute gar keinen Mehrwert schaffen und trotzdem von durch fremde Hände geschaffenen Mehrwert profitieren. Auf der anderen Seite muss ich aber (und das ist eine Veränderung von mir in meinen wirklich linken Tagen) anerkennen, dass der Mensch nunmal so funktioniert, wie er funktioniert, und dass eine gewisse Leistungsgerechtigkeit gegeben sein muss. Ich gönne dem Doktor seinen Porsche, dem Ingenieur seinen Malediven-Urlaub und meinetwegen sogar dem mutigen Entrepreneur seine Million. Wenn Susanne Klatten aber in einer Minute so viel verdient wie ein junger Polizeibediensteter in einem Jahr, ist das System ad absurdum geführt, das hat NICHTS mehr mit Leistungsgerechtigkeit zu tun.

 

vor 3 Stunden schrieb Leon8499:

Wenn es nach denen geht, sitzen wir alle in der 50 m^2-Platte

 

^citation needed

 

Abgesehen davon, ja, EFHs sind nicht nur von der Umweltbilanz her schlecht, sondern auch einfach - in städtischer Nähe - eine unglaubliche Platzverschwendung. Meinetwegen kann man weiter EFHs bauen, nur halt vielleicht nicht unbedingt in Moosach oder Laim.

 

vor 3 Stunden schrieb Leon8499:

mir wurde immer vorgelebt, Haus, Auto und Urlaub, dann hast du es geschafft

 

Und du hast nie begonnen, die Lebensweise deiner Eltern zu hinterfragen, zu opponieren und eigene Ziele zu entwickeln? Ich meine, meine Eltern leben exakt genauso, aber ich habe für mich festgestellt, wenn ich jemals an dem Level von Spießigkeit ankomme, dann muss ich mich hinterfragen, weil dann hab ich meiner Meinung nach mein eigenes Leben mit biederen Dingen verschwendet.

Das Urproblem ist halt, dass dir ein Lebenswandel vorgelebt wurde, der auf Pump stattfindet. Das wollten damalige Generationen nicht wahr haben, was ich auch verstehen kann, wenn man zusammen mit Leuten lebt, die Deutschland in Schutt und Asche erlebt haben. Dann erscheint so ein Problem in etlichen Dekade ein bisschen irrelevant. Aber Zeiten ändern sich halt, und heute stellen wir vermehrt fest, dass wir die Kuh irgendwie vom Eis holen sollten.

Ich mein, ich muss dir zugute lassen, dass du immerhin anerkennst, dass es egoistische Beweggründe sind. Das ist völlig okay und dagegen kann man wenig sagen, weil - wie Markus Söder einst so schön feststellte - Moral in der Politik einfach keine Metrik ist, außer man will dem Gegner schaden. Das ist mir tausend Mal lieber als Leute, die irgendwie mit großem Pathos meinen, die Freiheit verteidigen zu müssen, denn schließlich würde die mit allem links der FDP einfach abhanden kommen.

Ich gestehe auch der Bevölkerung das Recht ein, ihre eigene Lebensgrundlage zu Grunde zu richten, auch so muss Demokratie funktionieren. Ich meine, es wäre wirklich schön und ich wäre ehrlich gesagt fast schon gerührt, wenn sich eine Mehrheit findet, die etwas an der Richtung, in die wir gerade laufen, ändern will, aber wenn wir mehrheitlich beschließen, dass wir eine der letzten Generationen sein wollen, die unsere Umwelt in diesem Zustand erlebt, mei, dann ist das auch okay.

 

Ich glaube, das Grundproblem mit den Grünen ist, dass einfach immer genau das reinprojiziert wird, was gerade vom Feindbild her passt. Ist doch ironisch, dass sich tendenziell kapitalorientierte Leute (egal ob konservativ oder liberal) quasi nahezu vor der leninistischen Übernahme Deutschlands fürchten, wohingegen linke Kräfte die Grünen als eine grüngewaschene Union empfinden. Umweltschutz muss zum Beispiel nicht zwangsläufig antikapitalistisch sein, im Gegenteil, ergreift man wirklich nur regulierende Maßnahmen zum Schutz der Umwelt, ohne sie einkommenstechnisch zu balancieren (wie z.Bsp. einfach nur eine nicht-progressive Steuer auf CO2), dann führt das ironischerweise sogar dazu, dass wohlhabendere Gesellschaftsschichten problemlos weiter ihr bisheriges Leben leben können, wohingegen ökonomisch schlechter gestellte Menschen aus der Wäsche schauen.

 

Disclaimer: Ich wähle NICHT Grün und bin auch nicht der größte Fan der Partei. Dafür sind sie mir doch ein bisschen zu wissenschaftsfeindlich (Homöopathie sagt hallo) und dichotom (das grüne Paradoxon der Verkehrswende - bitte mehr Schiene aber ja nicht durch mein Viertel). Aber ich halte sie auch nicht für das, zu was sie gemacht werden, und glaube nicht, dass mit einer grünen Regierung der Untergang des Abendlandes kommt. Natürlich wird politisch nicht alles optimal werden, aber wenn sie die Kraft sind, die es schafft, diese absolut unsägliche, träge, bornierte und korrupte Union abzulösen, dann soll es ein Opfer sein, dass ich gerne in Kauf nehme.

Bearbeitet von Lucky Luke
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Emanuel Franceso:

Mit / Nach Eröffnung von T3 wird man in FRA die Zahl der Starts und Landungen pro Stunde erhöhen und ich gehe davon aus dass LH sich auch zusätzliche Slots wird sichern wollen.

 

Das große Problem für einige stellt sich insofern dar, dass es keinerlei Kapazitätsengpässe in FRA mehr gibt. Und damit ist eigentlich alles gesagt.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Fluginfo:

Man sieht doch schon daran, dass ohne die Start- und Landekapazität verändert wird plötzlich mehr Slots zur Verfügung stehen nach Eröffnung von T3, dies eine Mogelpackung ist.

Nicht plötzlich, keine Mogelpackung, sondern geplant. Fraport, die Hessische Regierung und die Fluggesellschaften hatten sich vor Inbetriebnahme der Nordwestbahn geeinigt, dass die zusätzlichen Kapazitäten schrittweise verfügbar gemacht werden, spätestens mit Inbetriebnahme von Terminal 3 vollständig.  Das von Lufthansa vorgetragene Argument war, dass das Vorfeld vor Terminal 1/2 nicht auf 120 Flugbewegungen/Stunde ausgelegt war. Dann gab es noch das bekannte Lufthansa-"Argument" dass man selber nicht die Kapazitäten hat, die neuen Flugbewegungen in Anspruch zu nehmen (Flotte/Personal/Terminal). 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Nicht plötzlich, keine Mogelpackung, sondern geplant. Fraport, die Hessische Regierung und die Fluggesellschaften hatten sich vor Inbetriebnahme der Nordwestbahn geeinigt, dass die zusätzlichen Kapazitäten schrittweise verfügbar gemacht werden, spätestens mit Inbetriebnahme von Terminal 3 vollständig.  Das von Lufthansa vorgetragene Argument war, dass das Vorfeld vor Terminal 1/2 nicht auf 120 Flugbewegungen/Stunde ausgelegt war. Dann gab es noch das bekannte Lufthansa-"Argument" dass man selber nicht die Kapazitäten hat, die neuen Flugbewegungen in Anspruch zu nehmen (Flotte/Personal/Terminal). 

Ist halt nur die Frage ob man mit diversen Einschränkungen wie der Südwestumfliegung und erhöhter Mileage bei Anflügen überhaupt auf die 126/h kommt...
Da sehe ich grade eher noch ein großes Fragezeichen.

 

Zumindest hat man testweise schonmal die flexiblere Nutzung der Center und Südbahn erprobt um mit Eröffnung T3 in der Hinsicht etwas besser aufgestellt zu sein und ein Teil der unnötigen Runway-Crossings zu vermeiden.

Bearbeitet von derflo95
Geschrieben (bearbeitet)

Der Einsatz des A359 ex FRA geht in die Verlängerung. Im Mai geht es nach LAX, SFO, ORD, DEN, YYZ, ICN und HND. Im Juni wechselt ORD auf 748, nach LAX, SFO, ORD, DEN, YYZ, ICN und HND ist weiter der A359 geplant. Für den Juli ist der Einsatz des A359 aktuell nach DEN, SFO und ICN geplant.

 

Lufthansa hat in Q1 21 einen Verlust von 1,05 Mrd. € erwirtschaftet. Im Vergleich zu Q1 20 wurde der Verlust damit halbiert.

https://www.aero.de/news-39494/Lufthansa-berichtet-ueber-Geschaeftsverlauf-in-der-Corona-Flaute.html

https://www.lufthansagroup.com/de/newsroom/meldungen/lufthansa-group-reduziert-operativen-verlust-im-vergleich-zum-vorjahr-durch-signifikante-kosteneinsparungen.html

Bearbeitet von Emanuel Franceso
Geschrieben (bearbeitet)

Generell wurde für Juni wieder extrem zusammengestrichen, überdurchschnittlich wieder in München (von 20 noch letzte Woche buchbaren auf 7 Ziele im Intercontverkehr). Habe gestern und heute 4 Stornos von Europaflügen in München bekommen. Jeweils ist leider für mich keine Alternative möglich. Meine drei Wochen Urlaub im Juni gestalten sich was Flüge mit LH betrifft zunehmend leider zum Fiasko.

Zwei der drei Flugpaare waren ohnehin Flugverschiebungen aus 2020. Hab jetzt die Flüge mir erstatten lassen. Bin gespannt wann die Gutschrift kommt.

Buche jetzt doch lieber andere Airlines, weil das ewige Hin- und Her bei LH ist für Reisetätigkeiten nicht mehr zu gebrauchen, hier nützt auch keine Impfung, wenn in Deutschland der Flugverkehr nicht gewünscht ist.

Lufthansa hat wegen der gefahrenen Strategie trotzdem noch mehr als 1 Mrd. Euro Minus im Quartal 1 für 2021 eingeflogen. Der Verlust ist trotzdem deutlich höher wie angenommen, sollte man nicht vergessen. Schließlich laufen ja schon viele Maßnahmen, die die Ausgaben begrenzen. 

Bearbeitet von Fluginfo

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