oldblueeyes Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 1 Stunde schrieb Fluginfo: Einen positiven Nebeneffekt hat die Sache auch noch. Slots werden für die Konkurrenz frei, diese belebt das Geschäft und dann geht irgendwann es genau wie bei Air Berlin, Condor usw. von vorne an. Die Konkkurenz muss auch ihre Wunden lecken. Wenn die Branche insgesamt kleiner wird, dann fallen überall Slots weg. Oder manch ein Provinzflughafen Caldenisiert sich.
d@ni!3l Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor einer Stunde schrieb SKYWORKS: Auf der anderen Seite muss man sehen das bis 2030 sicher wieder ähnlich zu 2019 aussieht. Bis dahin gibt es kein Teams/Sykpe , keine CO2 Steuer, keine Bestrebungen in Richtung der Bahn usw. mehr?
SKYWORKS Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 4 Minuten schrieb d@ni!3l: Bis dahin gibt es kein Teams/Sykpe , keine CO2 Steuer, keine Bestrebungen in Richtung der Bahn usw. mehr? Sicher.... aber Wachstum wird es auch wieder geben.
oldblueeyes Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l: Ja eben, das ist die Frage: Braucht man das? Mit 319 statt CRJ, 20N statt 319 usw. steigt die Zubringer Kapazität ja recht deutlich. Zudem gibt es mehr Kooperation mit der Bahn. Wofür mehr Zubringer, wenn die "Abbringer", also Langstrecke kleiner wird? Das ginge ja nur auf, wenn mehr Leute Strecken wie ARN-FRA-BCN oder so fliegen, aber das glaube ich eigentlich eher weniger. Du solltest dir das Gesamtbild mal anschauen. Aus strategischer Sicht verliert die 319 ihren Markt, die Hansa hat konzernweit aber noch zu viele. Für die LCC-like agierenden Austrian, Eurowings und Brussels ist die 320 die Benchmark, den 150 Sitzermarkt wird vermehrt von A223 beansprucht werden. Man hat noch die Vögel auf dem Hof und man muss sie vernünftig einsetzen. Im Zubringermarkt war man eh in einem Mix von CRJ/ERJ und 319 unterwegs - da bietet es sich wie bei jeder Konsolidierung via Frquenzreduzierungen oder Wachstum an auf das nächsthöhere Modell zu gehen. Die natürlichen Abnehmer der 319 wären somit Brussels (auslaufende Leasingverträge die vor der Gesamtübernahme abgeschlossen wurden udn Ersatz mit konzerninterne 319), Cityline (anpassung nach oben von CRJ->ERJ->319) und Dolomiti ( die Überlegung 319 einzuflotten gab es schon früher, könnte kommen wenn man aufgrund der schrumpfenden Alitalia auch mal lokal fliegen wird).
Fluginfo Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 11 Minuten schrieb oldblueeyes: Die Konkkurenz muss auch ihre Wunden lecken. Wenn die Branche insgesamt kleiner wird, dann fallen überall Slots weg. Oder manch ein Provinzflughafen Caldenisiert sich. Teile der Konkurrenz hat 2022 bereits größere Flotten als vor der Pandemie. Ukraine beispielsweise wird im Sommer ca. 30 % mehr Flüge als 2019 haben. Auch andere Balkanstaaten werden schon wieder bei fast 100% sein, währenddessen Good Old Germany dazu wohl 10 Jahre oder mehr braucht. Deutschland wird ab 2022 ein wahnsinnig interessanter Markt für ausländische Airlines werden. Ich hab dazu schon erste Wetten laufen!
SKYWORKS Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 10 Minuten schrieb Fluginfo: währenddessen Good Old Germany dazu wohl 10 Jahre oder mehr braucht Die Befürchtung habe ich auch, dass die Deutschen wieder mal verpennen... 2
Emanuel Franceso Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 (bearbeitet) Größere Flotten dürften wohl nur Ryanair und Wizzair haben. Wird spannend zu sehen sein ob FR es diesmal schafft seinen Anteil in D auf 20% zu steigern. Und LH bekommt in den kommenden Jahren ja noch etliche 320Neo und 321Neo, so dass ich Hansa in diesem Bereich gut aufgestellt sehe. Bearbeitet 7. April 2021 von Emanuel Franceso
Fluginfo Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 3 Minuten schrieb Emanuel Franceso: Größere Flotten dürften wohl nur Ryanair und Wizzair haben. Wird spannend zu sehen sein ob FR es diesmal schafft seinen Anteil in D auf 20% zu steigern. Ich spreche von 2022, wird schon einige Airlines geben wie Aegean, Skyup, Air Baltic, Transavia usw. mit größeren Flotten.
SKYWORKS Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 Ich find es auch ein bisschen Schade, dass man die neuen Kabinen-Produkte nicht nutzt um nach der Krise die Kunden zu locken...
Emanuel Franceso Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 34 Minuten schrieb Fluginfo: Ich spreche von 2022, wird schon einige Airlines geben wie Aegean, Skyup, Air Baltic, Transavia usw. mit größeren Flotten. Mit den größeren Flotten muss aber auch erstmal Geld verdient werden. Die Kurz- und Mittelstreckenflotte der LH ist bislang nicht groß geschrumpft: 13 A320 wurden ausgemustert, wobei die Flieger aufgrund des Alters ohnehin raus wären und mit der -QF und der -QS gibts aktuell 2 weitere Flieger die die Flotte wohl verlassen werden. Demgegenüber hat man seit Beginn der Pandemie 9 neue 320Neo bzw. 321Neo übernommen, 7 Weitere 321Neo sollen dieses Jahr folgen. In 2022 folgen nach aktuellem Stand 16 weitere Flieger und in 2023 nochmals 23. Wenn die Nachfrage jetzt deutlich schneller zurückkommen sollte, kann man immer noch Flieger über 25 Jahre noch weiterfliegen. Da ich nicht erwarte, dass wir innerdeutsch nochmals Frequenzen wie vor Corona haben werden, ergibt sich auch da ein Spielraum Flieger auf anderen Strecken einzusetzen. Mit Aegean und Air Baltic arbeitet die Hansa zusammen, die sehe ich nicht so als Konkurrenz. Wirkliche Gefahr sehe ich nur für den Fall, dass Ryanair und/oder Wizzair sich in D breit machen.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 1 Stunde schrieb Fluginfo: Teile der Konkurrenz hat 2022 bereits größere Flotten als vor der Pandemie. Ukraine beispielsweise wird im Sommer ca. 30 % mehr Flüge als 2019 haben. Das mag der Plan sein, ob es so kommt wird man sehen. Aber man sieht daran auch, warum Lufthansa und andere Fluggesellschaften darauf bestanden haben, dass für Sommer 2021 möglichst die Slot-Nutzungsregeln außer Kraft gesetzt werden. Damit sie die Slots nicht (verlustbringend) nutzen müssen oder die Slots für den Sommer 2021 verlieren könnten. Grundsätzlich ist die Kombination aus verfügbaren Flugzeugen und verfügbaren Kapital eine schöne Konstellation um das Geschäft in den kommenden Jahren aufzumischen. vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes: Wenn die Branche insgesamt kleiner wird, dann fallen überall Slots weg. Das die Branche ein paar Jahre unter ihrem letzten Wachstumspfad ist mag sein Die Slots werden dann schlicht nicht genutzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Flughäfen hingehen und Slots vom Markt nehmen. Die Flughäfen müssen genauso wieder Geld verdienen. da bietet es sich wie bei jeder Konsolidierung via Frquenzreduzierungen oder Wachstum an auf das nächsthöhere Modell zu gehen. Frequenzreduzierung bedeutet Verlust bei der Konnektivität, bei Frequenzreduzeierung längere durchschnittliche Umsteigezeiten oder wegfallende Umsteigeverbindungen. Das nächsthöhere Modell kann bedeuten, dass man mehr Kapazität hat als man profitabel absetzen kann. Aus Netzwerksicht kann es also sinnvoll sein, kleinere Flugzeuge zu behalten. Auch wenn, für sich alleine betrachtet, das größere Flugzeug, betriebswirtschaftlicher erscheint.
Mahag Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 vor 3 Stunden schrieb Fluginfo: Ich spreche von 2022, wird schon einige Airlines geben wie Aegean, Skyup, Air Baltic, Transavia usw. mit größeren Flotten. Jetzt musste ich ganz schön lachen. Die genannten sind die ersten, die verschwinden werden. 1
d@ni!3l Geschrieben 7. April 2021 Melden Geschrieben 7. April 2021 Sicher? AirBaltic hat eine sehr moderne Flotte und sollte eine gute Kostenbasis haben, Aegean hat meinem Gefühl nach gut ausgebaut und einen recht stabilen Markt, Tansavia hat 2 Staaten im Rücken...
Fluginfo Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 vor 7 Stunden schrieb Mahag: Jetzt musste ich ganz schön lachen. Die genannten sind die ersten, die verschwinden werden. Vielleicht hast du vom Dieselskandal mehr Ahnung als von Luftfahrt? 1
SKYWORKS Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 Frankfurt und München: Lufthansa-Slots entpuppen sich als Ladenhüter | aeroTELEGRAPH So viel zum Thema Slots 1
Emanuel Franceso Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 Ich gehe mal davon aus dass das Thema Slots im SFP22 erst zum tragen kommt, wenn die Airlines eine bessere Planungssicherheit haben.
Fluginfo Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 Zudem hat München im Sommer 21 immer nur 1 Bahn zur Verfügung, also halbe Slotverfügbarkeit. Somit muss für den SFP21 nichts gesichert werden. Denke auch erst im SFP22 wird das Thema aktuell.
Mahag Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 vor 2 Stunden schrieb Fluginfo: Vielleicht hast du vom Dieselskandal mehr Ahnung als von Luftfahrt? Nicht gleich persönlich werden Herr oder Frau Fluginfo. Man kann es so sehen wie du/sie....muss man aber nicht. Ich denke, jede kleinere Airline wird zukünftig mehr Probleme bekommen als die großen Legacy und großen Low Coster. 1
oldblueeyes Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 vor 9 Stunden schrieb d@ni!3l: Sicher? AirBaltic hat eine sehr moderne Flotte und sollte eine gute Kostenbasis haben, Aegean hat meinem Gefühl nach gut ausgebaut und einen recht stabilen Markt, Tansavia hat 2 Staaten im Rücken... Und diese Marken werden vermutlich auch zu denen gehören die in der nächsten Phase der Konsolidierung übernommen werden. Die Grossen der Branche werden ein paar Jahre ihre Wunden lecken und danach geht das Spielchen weiter. Zumal jetzt auch sämtliche Staaten als Aktionäre wieder verstärkt auftreten und solche Entscheidungen auch politisch beeinflussen könnten.
YankeeZulu1 Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 Mit einem Staat im Rücken, hat´s eine Airline sicher deutlich leichter, als wenn dies nicht der Fall ist. Die Frage stellt sich in jedem einzelnen Fall, will der Staat eine Airline stützen, oder will er das nicht. EIne solche Entscheidung hängt hängt jeweils von vielen Faktoren ab, in vielen Fällen wird ein merklich anziehender Tourismusverkehr eine Entscheidung beeinflussen, aber wenn der ausbleibt...? Wenn ich davon ausgehe, daß zB in Deutschland die aktuell gültigen Insolvenzregelungen wieder enden und das "normale frühere" Insolvenzrecht wieder gültig ist, wird man bei den Amtsgerichten Überstunden einlegen müssen. Auch Gläubiger können nicht folgenlos immer nur verzichten und abschreiben und hoffen, die müssen auch von irgend etwas leben. Der danach folgende Rattenschwanz trifft zwangsläufig viele Arbeitnehmer, die sich dann finanziell nicht mehr den Urlaub leisten können wie früher. Es sei denn, der Staat greift weiterhin "überall" ein, um den beschriebenen drohenden Zustand zu vermeiden. Unsicherheiten über Unsicherheiten, aber aus meiner Sicht - um auf die Vorpostings einzugehen - ein erkennbares Überangebot an Ferienflügen und Ferienfliegern, von denen nicht jeder überleben wird.
Emanuel Franceso Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 vor 4 Stunden schrieb SKYWORKS: Frankfurt und München: Lufthansa-Slots entpuppen sich als Ladenhüter | aeroTELEGRAPH So viel zum Thema Slots Wenn man sich die im Artikel genannten Regeln und Anforderungen für neue Bewerber durchliest, frage ich mich ob sich da überhaupt jemand findet, der das "Angebot" annimmt. Alleine der Punkt, dass man nicht mehr als 250 Mio.€ Coronahilfen erhalten haben darf, schließt die meisten Airlines schon aus. 1
SKYWORKS Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 (bearbeitet) vor 19 Minuten schrieb Emanuel Franceso: Wenn man sich die im Artikel genannten Regeln und Anforderungen für neue Bewerber durchliest, frage ich mich ob sich da überhaupt jemand findet, der das "Angebot" annimmt. Alleine der Punkt, dass man nicht mehr als 250 Mio.€ Coronahilfen erhalten haben darf, schließt die meisten Airlines schon aus. Ist halt wie so oft. Es werden Beschränkungen beschlossen die sich Aufgrund der gestellten Anforderungen quasi selbst aufheben oder zu keinem Ergebnis führen. Das konnte man in der Vergangenheit schon öfter beobachten. Bearbeitet 8. April 2021 von SKYWORKS
Blablupp Geschrieben 8. April 2021 Melden Geschrieben 8. April 2021 vor 3 Stunden schrieb Emanuel Franceso: Wenn man sich die im Artikel genannten Regeln und Anforderungen für neue Bewerber durchliest, frage ich mich ob sich da überhaupt jemand findet, der das "Angebot" annimmt. Alleine der Punkt, dass man nicht mehr als 250 Mio.€ Coronahilfen erhalten haben darf, schließt die meisten Airlines schon aus. Das war zu dem damaligen Zeitpunkt aber noch nicht so absehbar. So bleiben natürlich fast ausschließlich Neugründungen übrig. Vielleicht probiert sich ja eine Green :-D
SKYWORKS Geschrieben 9. April 2021 Melden Geschrieben 9. April 2021 (bearbeitet) LH plant laut C. Förster gerade die neue FirstClass und bekräftigt zudem den Ausbau der Premium Economy zu Lasten der BusinessClass. Es bleibt spannend. Bearbeitet 9. April 2021 von SKYWORKS
aaspere Geschrieben 9. April 2021 Melden Geschrieben 9. April 2021 (bearbeitet) Ein wenig Sorgfalt bei der Rechtschreibung würde den Sinn Deines Postings erklären. - .....den Ausbau der Premium Economy zu lassen oder - .... den Ausbau der Premium Economy zu Lasten der Business Class Was ist nun richtig? Bearbeitet 9. April 2021 von aaspere erwischt und korrigiert. 1
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