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airliners.de

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb d@ni!3l:

Doch!!!!!!1111!!! ;-) :D Jeder zweite Forist hätte dort mindestens 4-5 Mrd raus geholt. Die Ideen liegen doch alle total einfach auf der Hand, nur die Hansa versteht ihr Geschäft nicht. Dabei ist es doch so einfach bei staatlich subventioniertem Wettbewerb vom Golf und Bosporus, bei Konkurrenz die tariflich weit ans untere Ende geht und in einem Land zu Hause, wo alles weltweit mit am teuersten ist... Also nach dem Sherwood Forest

Wenn ich den Fernseher einschalte, dann regiert immer noch die Queen;)

 

vor 16 Stunden schrieb d@ni!3l:

Stelle mir so eine PE auch bei 4Y als gut vor. Denke wer sich einmal pro Dekade eine Fernreise gönnt und/oder das mal Privat nutzt und geschäftliche M&M Punkte einsetzt gönnt sich das mal .

Nicht nur einmal pro Dekade. Es gibt genügend Kunden die generell Premium buchen.

Ich kenne in meinem Umfeld genügend Selbständige die pro Urlaub 5stellige Summen ausgeben... weil sie eben auch mal 4 Wochen am Stück im Sommer weg sind und vor Ort auch mal arbeiten.

Kenne aus Reisebüroinhaber die sich per Se auf Individualurlauber spezialisiert haben, weil die Leute nicht Pauschalangebote wahrnehmen wollen.

 

Ich wage mal einen Vergleich zum Campingmarkt - ursprünglich war dies eine Urlaubsform für Leute die sich keine Übernachtung in einen billigen Hotel leisten konnten - heute ist wenn die Kosten direkt vergleicht ein 4 Sternehaus billiger als die Miete eines besseren Wohnmobils, Stellplatzgebühren usw. Und am Ende des Tages muss auch einer der sich für eine 6stellige Summe ein Wohnmobil gönnt die Ehre gönnen die Fäkalienbox über den Platz zur Sammelpunkt zu tragen. 

 

Sofern man die Wünsche der Leute richtig bedient, egal wie irrational sie einem erscheinen, gibt es auch einen  Teilmarkt für höhere Ausgaben.

Geschrieben
Am 9.4.2021 um 15:41 schrieb Emanuel Franceso:

[...] Sie war ja mal als 747-400 Ersatz gedacht und die haben bekanntlich keine F. [...]

 

Sind aber lange Zeit mit F geflogen ;)

Geschrieben

Natürlich will man das beibehalten.

 

Der Gesetzgeber ist ggf. gefordert, entsprechende Sicherungen einzubauen. Das Thema hat sich ja nicht einfach so erledigt, die Erfahrungen des letzten Jahres sind nicht aus der Luft gegriffen und die Gefahr, daß Millionen seitens der Kundschaft durch nicht abgesicherte Flugreise-Vorauszahlungen  in den Sand gesetzt werden, betrifft die Branche im Allgemeinen (nicht speziell Lufthansa) mehr denn je.  Die derzeitige Krise ist noch nicht unter Kontrolle, an mögliche Weitere will man offenbar nicht vorausdenken. 

Geschrieben

Es gibt zwei Optionen, die meiner Meinung nach beide nicht ideal sind. Alleine beim Lufthansa-Konzern stehen im Jahresschnitt zwischen 4 und 6 Mrd. EUR an Kundengeldern in der Bilanz.

 

Einmal wird den Fluggesellschaften verboten, mit dem Geld zu arbeiten, es muss auf Treuhandkonten geparkt werden. In Zeiten von negativen Zinsen keine gute Idee, bzw. der erste Kostenblock (Strafzinsen). Dann müssen sich die Fluggesellschaften das Geld anderweitig beschaffen, also nochmal Zinsen zahlen. Nur mal angenommen, Strafzinsen und Kapitalkosten zusammen betragen 3 % würden dem Konzern daraus zwischen 120 und 180 Mio. EUR Kosten entstehen. 

 

Die andere Alternative wäre eine Zwangsversicherung. Ob man das Risiko günstiger Versichern kann ist fraglich. Um die Kosten zu deckeln könnte man, wie bei der Pauschlreiseversicherung den Haftungsbetrag deckeln. 

 

Geschrieben
Am 9.4.2021 um 15:29 schrieb SKYWORKS:

Am Ende des Tages ist die 748 genauso ein vierstrahliger Spritschlucker wie 346/388.

 

Jetzt sind schon einige Tagesenden rum und die 748 bleibt trotzdem ein Muster mit aktueller Triebwerkstechnologie. Die 388 war eine, die 346 sogar 1,5 Generationen zurück. Aber generell glaube ich, dass LHs größte Sorge nicht der Sitz oder Klopapierhalter in der First sind.

Geschrieben

Ich fände noch sinnvoll die Möglichkeit Steuern und Gebühren erst beim Check In zahlen zu müssen. Da diese ja eh erstattet werden müssen, würde es das Insolvenzrisiko senken, gerade auf Kurzstrecken. 

Geschrieben
vor 34 Minuten schrieb Blablupp:

Ich fände noch sinnvoll die Möglichkeit Steuern und Gebühren erst beim Check In zahlen zu müssen. Da diese ja eh erstattet werden müssen, würde es das Insolvenzrisiko senken, gerade auf Kurzstrecken. 


Wie soll das bei Airlines funktionieren, bei denen der Flugpreis niedriger als Steuern und Gebühren ist? Bekommen die Paxe da bei der Buchung dann erstmal Geld und zahlen am Airport dann die 100€ und mehr für Steuern und Gebühren?

Geschrieben
vor 48 Minuten schrieb moddin:

Wie soll das bei Airlines funktionieren, bei denen der Flugpreis niedriger als Steuern und Gebühren ist?

Die Frage ist falsch gestellt.

Denn eigentlich müsste sie lauten, warum es Airlines erlaubt ist, etwas unter den Produktionskosten zu verkaufen. Im Warenhandel ist das ausdrücklich verboten.

Und die Österreichische Regierung hatte ja auch schon mal laut darüber nachgedacht, die Steuern und Gebühren als einen Mindestpreis zu fordern.

 

Wobei ich diese Gefahr bei der LH im Moment nicht wirklich sehe. ;)

Geschrieben

Ich finde die Diskussion, warum beim Check in erst bezahlt werden soll überflüssig. Weltweit bezahlt man, wenn man das Ticket bestellt. Und nicht nur in der Airline Branche. Wenn man bei Amazon oder eBay bestellt bezahle ich auch vorab und bekomme dann 1-2 Tage später die Ware. Ja es mag auch die Möglichkeit geben auf Rechnung bezahlen, aber dass verlagert das finanzielle Risiko zum einen zum Händler, falls der Kunde nicht bezahlt und zum anderen verstehe ich auch da den Sinn nicht hinter. 
Die Planbarkeit der Airlines oder auch Urlaubsanbieter oder Hotels muss ja auch gegeben sein. Das eigentliche Problem ist ja, das die Reisebranche unterversichert ist. Auch Pauschalreisen sind nicht genügend versichert, das ist hinreichend bekannt, aber nicht unbedingt öffentlich weit verbreitet bekannt. Da ist die Lobby schuld in Deutschland, die deutsche Politik weiß das seit Jahren und tut nichts dagegen. 
Daher gab es ja auch bei der Thomas Cook pleite die Rückholer Flüge von diversen Staaten. Da der Konzern  ihre Reiseangebote nicht ausreichend versichert hatte. Die deutsche und englische Regierung ist eingesprungen und es gibt natürlich Bonuspunkte im Whalkampf, geändert wurde aber nix. Und jeder glaubt weiter, wenn man über ein Pauschalanbieter bucht sei alles ja versichert. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Blablupp:

Ich fände noch sinnvoll die Möglichkeit Steuern und Gebühren erst beim Check In zahlen zu müssen. Da diese ja eh erstattet werden müssen, würde es das Insolvenzrisiko senken, gerade auf Kurzstrecken. 

aber wäre das nicht ein "Verwaltungs-Monsterl"?

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb YankeeZulu1:

aber wäre das nicht ein "Verwaltungs-Monsterl"?


mich sehe das auch als Verwaltungsmonster. 
Aktuelles Beispiel, ich habe letzte Woche ein Hotelaufenthalt gebucht und bezahlt, ich habe für 13 Nächte 500€ Vorab bezahlt. Ich hatte auch die Möglichkeit der Auswahl, vor Ort bei Ankunft zu zahlen, diese Option hätte 590€ gekostet. Ich hab mich aktiv für die erste Option entschieden, da ich sowieso hinreisen werde, wenn es mir so wichtig ist, dass ich bei Ankunft im Hotel bezahle, kann ich auch 90€ mehr bezahlen. Beim Fliegen wäre das auch möglich, ohne großen Aufwand, ohne Absicherungsfonds, ohne Verwaltungsmonster. Da bleibt es jedem selber überlassen ob er einen höheren Preis bezahlt um beim Checkin zu zahlen. Das wäre auch keine Gebühr, sondern einfach der Preis, den das Unternehmen dafür nimmt, wenn das Ausfalleisiko höher wäre. 
 

aber diese Lösung würde nix kosten, wäre einfach und effektiv - das ist nichts für Deutschland ?

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb McTech:

Wenn man bei Amazon oder eBay bestellt bezahle ich auch vorab und bekomme dann 1-2 Tage später die Ware.


Das ist nur bedingt richtig. Amazon belastet erst, sobald die Sendung verschickt wurde. Und da hat Amazon die eigene Leistung ja erbracht.

Geschrieben

  

vor einer Stunde schrieb Andy:

Ein Zimmer in einer sowieso betriebenen Immobilie kann man mit einem Sitz auf einem extra geplanten Flug nicht vergleichen. Ein stornierter und dadurch leer gewordener Sitz erzeugt andere Folgekosten, als ein storniertes und dadurch leer stehendes Zimmer.

Für die geringe Zahl der Fälle in dem ein Flug aufgrund von kurzfristiger Nachfrage überhaupt erst stattfindet oder kurzfristig ein größeres Flugzeug eingesetzt wurde mag das stimmen. 

 

Für Flüge wie Hotelzimmer gibt es nicht umsonst die bezeichnung "verderbliche Ware", sie verderben, bzw. verfallen, sobald die Leistung stattfindet. Ein Hotelzimmer kann man 365 mal im Jahr vermieten. (Stundenhotels oder Doppelvermietung mal außen vor,  wobei das Prinzip das selbe ist, nur eine kleinere Zeiteinheit.)  Sobald das Flugzeug gestartet ist, kann man den Sitz nicht mehr verkaufen. 

  

vor 4 Stunden schrieb emdebo:

Man differenziert in der Lufthansa-Group. Das Angebot Pay as you fly – Zahlen, wenn Sie fliegen. 

wurde für den Geschäftskundenbereich erst kürzlich erweitert: 

Da ist der Aufwand auch vergleichsweise gering, standardisierte Abrechnungsprozesse, eventuell vorhandene Kreditversicherungen, etc. 

 

Es ist eine Frage des Gelds, 4. Mrd (bei Lufthansa) zinsfreies Kapital zum arbeiten ist was feines.  Und des Wettbewerbs, es muss einen Anbieter geben, der es - für Verbraucher - etabliert. 

Geschrieben

Nun muss man aber auch mal ehrlich sein, dass diese Situation wie sie nun seit mind. 1 Jahr herrscht keine Airline der Welt zuvor hatte. Millionen von Tickets wurden innerhalb weniger Tage storniert. Darauf ist kein Callcenter oder Erstattungsabteilung einer Airline vorbereitet. Es ist ärgerlich, keine Frage, aber die Airlines versuchen ja ihr bestes. Auch ich warte noch auf eine Rückerstattung aber halte die Füße still. 
 

Und erst zahlen am Check-in Schalter ist doch schwierig. Dann kaufen sich die Airlines gegenseitig die Tickets und erscheinen nicht zum Flug und die Flieger fliegen fast leer durch die Gegend. Der Verlierer ist dann der potentielle Kunde, weil der nur ausgebuchte Flüge angezeigt bekommt. 
Es funktionierte ja vor Corona auch alles. Und diese Zeiten werden wir ja auch irgendwann mal wieder bekommen. Auch wenn man nicht dran glaubt.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb effxbe:


Das ist nur bedingt richtig. Amazon belastet erst, sobald die Sendung verschickt wurde. Und da hat Amazon die eigene Leistung ja erbracht.


Das ist so nicht richtig. Das Geld ist schon abgebucht, bevor die Ware versandt wurde. Bei den meisten Anbietern geht der Versand allerdings binnen vier Stunden über den Tisch, so schnell sind die meisten Banken und Kreditkartenfirmen noch nicht. Bei Zahlung via Paypal ist das Geld sofort weg.

Geschrieben

Das sind vermutlich Marketplace-Bestellungen von Dritthändlern, wo Amazon nur die Plattform anbietet.

 

Aber genau deswegen auch gar nicht so OT: denn es zeigt, wie sich große Unternehmen verhalten in Bezug auf das Thema Zahlungszeitpunkte. Und wer im Zweifel auch größeres Kundenvertrauen genießt. Und damit wieder zur Lufthansa ;)

Geschrieben

Bei Amazon musst du auch zwischen Marketplace und Amazon selbst unterscheiden.

 

Es wäre (im Direktvertrieb) kein Problem das beim Online Check in anzubieten. Check in am Schalter ist ja eh schon am aussterben. Habe ja auch nur von einer Wahlmöglichkeit gesprochen. Der geneigte Kunde kann ja immer noch alles auf einmal bezahlen.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb YankeeZulu1:

aber wäre das nicht ein "Verwaltungs-Monsterl"?

 

Verwegener Vorschlag: Da ich bei der Airline registriert sein muss und meine Zahlungsart bereits hinterlegt ist, wird das Konto beim Check-in automatisch belastet. Im Jahr 2021 kein Hexenwerk, zumal die Reisebranche nicht so wie unsere Behörden längst die Faxe dicke haben.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb bueno vista:

 

Verwegener Vorschlag: Da ich bei der Airline registriert sein muss und meine Zahlungsart bereits hinterlegt ist, wird das Konto beim Check-in automatisch belastet. Im Jahr 2021 kein Hexenwerk, zumal die Reisebranche nicht so wie unsere Behörden längst die Faxe dicke haben.

 

Und wenn es Probleme mit dem Bankeinzug gibt, dann wirst du automatisch abgeladen?

Geschrieben

Mittelweg: Abbuchung drei Tage vor Abflug. Wenn dann was schief geht kann man noch was regeln. Ansonsten: ja, abladen.

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