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Aktuelles zu Qatar Airways


Empfohlene Beiträge

vor 3 Stunden schrieb shelmo2309:


Generell ist es bei Ablieferung so, dass weder Airbus noch Boeing einen neuen Flieger vom Hof lässt so lange nicht der entsprechende Kaufbetrag oder noch ausstehende Restbetrag (kommt darauf an wie die vertragliche Gestaltung zwischen Hersteller und Airline im Bezug auf die PDPs ist) nachweislich auf dem Konto ist. Auch erst zu diesem Zeitpunkt wird das Flugzeug auf dem Papier übergeben. Von daher ist das als Druckmittel nicht wirklich eine Möglichkeit für Qatar. 

ja schon klar. Aber sie könnten ja "zeitnah" zum Übergabetag (je nachdem wie die Klauseln sind) kneifen und die Dinger nicht zahlen und abholen. Je später und damit fortgeschrittener das Flugzeug ist, desto blöder würde es für Airbus ja sein, die Dinger anderweitig zu verkaufen. In einer frühen Phase sollte es w.o. beschrieben ein Leichtes sein, sie anderweitig zu guten Preisen los zu werdenK

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vor 7 Minuten schrieb noATR:

ja schon klar. Aber sie könnten ja "zeitnah" zum Übergabetag (je nachdem wie die Klauseln sind) kneifen und die Dinger nicht zahlen und abholen. Je später und damit fortgeschrittener das Flugzeug ist, desto blöder würde es für Airbus ja sein, die Dinger anderweitig zu verkaufen. In einer frühen Phase sollte es w.o. beschrieben ein Leichtes sein, sie anderweitig zu guten Preisen los zu werdenK


Je weiter der Baufortschritt, umso teurer wird es, aus der Nummer rauszukommen.

Auch wenn es gerade schwer nachzuvollziehen ist: Qatar Airways hat trotzdem noch einen Ruf zu verlieren.

Abgesehen vom juristischen Theater, wer soll QR dann noch als Geschäftspartner ernst nehmen?

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vor 3 Minuten schrieb Micha:


Je weiter der Baufortschritt, umso teurer wird es, aus der Nummer rauszukommen.

Auch wenn es gerade schwer nachzuvollziehen ist: Qatar Airways hat trotzdem noch einen Ruf zu verlieren.

Abgesehen vom juristischen Theater, wer soll QR dann noch als Geschäftspartner ernst nehmen?

Der FC Bayern natürlich.:D

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Nun sehen wir ein Video, schön. Nur können wir davon nichts ableiten.

Klar ist, der Zustand ist so inakzeptabel. Das wird man auch bei Airbus so sehen.

Die Gründe weshalb Airbus und QR sich verkracht haben, sehen wir nicht.

vor 13 Minuten schrieb d@ni!3l:

Sieht übel aus. Aber andere 350 Operator haben ja (einfach) neuen Lack bekommen. Reicht das nicht ? Ggf zu viel Sandstrahlung?


Wenn du Wüstensand meinst, eher nicht, diesen Faktor hat man auf dem Schirm.

Flugzeuge werden nicht gestrahlt, Lack der runter muss, wird mit Säure entfernt.

Ich bilde mir ein, im Video stellenweise Faserstruktur zu erkennen, wenn dem so ist, ist es mit neuem Lack nicht getan.

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Am 21.1.2022 um 20:49 schrieb Emanuel Franceso:

QR hat heute ein Video veröffentlicht, dass die Schäden an A350 zeigt:

https://www.youtube.com/watch?v=mKN0SpWeILo


Das ganze sieht für mich so aus, als hätte Qatar an Lack gespart. Zumindest fehlt bei dem Video überall der braune bzw beige Lack. Und an den Nietreihen hat jede Airline Probleme, auch an anderen Mustern, an denen Verbundwerkstoffe zum Einsatz kommen (also auch bei Boeing). Hängt einfach mit den unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten von Lack, Verbundwerkstoffen sowie Titan (vermute mal, dass die Nieten überwiegend aus Titan sind) zusammen. Dadurch platzt dann bei größeren Temperaturunterschieden der Lack ab. Muss man eben öfter mal die Stellen nachlackieren. Ist eine Sache, die man in einer normalen Liegezeit (A-Check) ohne Probleme schafft. 

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vor 31 Minuten schrieb Windyfan:

Man fragt sich, warum Airbus das nicht einfach in Ordnung gebracht hat. Hätten sie bestimmt, da steckt wohl noch etwas anderes dahinter.

ich hab´ im Hinterkopf, dass Airbus dies ja wollte und angeboten hatte (wie in anderen "Fällen" auch), aber Qatar (Al-Baker) dies eben nicht wollte; die bestärkt mich in meinem Glauben, daß man in Qatar eben (wie häufig bzw eigentlich immer) viiiel mehr rausschlagen wollte, dies vor allem auch mit der Begründung, die Flieger seien unsicher. Wenn es wenig zu fliegen gibt, und man das Gerät "grounden lässt", dann hat man (vermeintlich) eine bessere Ausgangsbasis. Wie die Schäden sachlu0endlich zu bewerten sind, wird das Gerichtsverfahren zeigen. Und da gilt neben den Grundsätzen "vor Gericht und auf hoher See bist Du in Gottes Hand" und "vor Gericht kriegt man nicht Recht, sondern ein Urteil" auch "es könnte nur Verlierer geben", was ich mir nicht wünsche.

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vor 16 Stunden schrieb YankeeZulu1:

ich hab´ im Hinterkopf, dass Airbus dies ja wollte und angeboten hatte (wie in anderen "Fällen" auch), aber Qatar (Al-Baker) dies eben nicht wollte; die bestärkt mich in meinem Glauben, daß man in Qatar eben (wie häufig bzw eigentlich immer) viiiel mehr rausschlagen wollte, dies vor allem auch mit der Begründung, die Flieger seien unsicher. Wenn es wenig zu fliegen gibt, und man das Gerät "grounden lässt", dann hat man (vermeintlich) eine bessere Ausgangsbasis. Wie die Schäden sachlu0endlich zu bewerten sind, wird das Gerichtsverfahren zeigen. Und da gilt neben den Grundsätzen "vor Gericht und auf hoher See bist Du in Gottes Hand" und "vor Gericht kriegt man nicht Recht, sondern ein Urteil" auch "es könnte nur Verlierer geben", was ich mir nicht wünsche.

Dann hoffe ich mal, dass sich Al Baker nur verzockt und alles überrissen hat. Nicht dass wirklich danach alle als Verlierer aus der Sache gehen.

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vor 22 Stunden schrieb Windyfan:

Man fragt sich, warum Airbus das nicht einfach in Ordnung gebracht hat. Hätten sie bestimmt, da steckt wohl noch etwas anderes dahinter.

Entscheidend ist was vertraglich vereinbart wurde. Qatar war ein früher Kunde, daher wird man wohl sehr genau auf Haftung, frühe Meldepflichten, AOG Risiken usw vor der Unterzeichnung geschaut haben.

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Naja so ganz ohne Image-Schaden kommt Airbus aus der Nummer natürlich nicht heraus.

Aber was die weiteren Fakten angeht, so steht Qatar da doch etwas "einsam" da.

 

Die ersten A350 hatten offensichtlich ein Problem mit der Lackierung. Der Schaden trat ja nicht nur bei der Maschine von Qatar Airways, sondern auch bei anderen Kunden auf.

Darauf hin haben sich die zuständigen Aufsichtsbehörden und der Hersteller die Schäden angesehen. Airbus hat eine Reparaturanleitung herausgegeben und die Aufsichtsbehörden haben das Problem als nicht sicherheitsrelevant eingestuft. Die A350 konnte weiter fliegen, die Schäden konnten/mussten nach Herstellerangaben (und ich gehe mal davon aus, auch auf dessen Kosten) beseitigt werden.

Außerhalb des Emirats Qatar gibt es nicht eine A350, die deswegen gegroundet wäre.

 

Jetzt mal abgesehen davon, dass es bei einer Gewährleistung seitens des Herstellers auch immer einer Mitwirkungspflicht des Kunden bedarf, um den Schaden nicht unnötig zu vergrößern, so ist Qatar Airways bisher auch den Beweis schuldig geblieben, das überhaupt alle A350 der Airline von dem Problem betroffen sind. Alle veröffentlichten Fotos stammen ausschließlich von einem, dem ersten Flieger, den man bekommen hat.

 

Deshalb gehe ich mal davon aus, dass man sich bei Airbus maßlos über den Fall ärgern wird, aber schlaflose Nächte wird der Rechtsstreit dort niemandem machen.

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vor 43 Minuten schrieb jubo14:

Alle veröffentlichten Fotos stammen ausschließlich von einem, dem ersten Flieger, den man bekommen hat.


Das ist nicht richtig. Aktuell sollen sich 21 A350 am Boden befinden und zwar jeden vorhandenen Alters. Vom A7-ALA (dem ersten überhaupt, ausgeliefert in 12.2014) bis zu A7-ANS, ein A350-1000 der erst im Dezember 2020 ausgeliefert wurde.
In dem veröffentlichten Video sind auch auch Bilder von A7-ALE, A7-ALF, A7-ALT zu sehen. 

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Das alle am Boden stehen, ist unstrittig.

Schließlich haben die Behörden von Qatar den Flieger gegroundet. Aber das gilt halt sehr exclusiv nur für dieses Emirat.

 

OK, dass man auch Bilder von weiteren Fliegern präsentiert hat, war mir so nicht klar.

Nur gilt trotzdem, dass der dann jüngste betroffene Flieger aus Oktober 2017 stammt.

 

Man möge mich auch hier korrigieren, aber nach meiner Kenntnis ist das Problem seit geraumer Zeit abgestellt.

Von daher besteht Airbus ja auch auf Abnahme (und Bezahlung) der zur Auslieferung anstehenden Flieger.

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vor 4 Minuten schrieb jubo14:

Das alle am Boden stehen, ist unstrittig.

Schließlich haben die Behörden von Qatar den Flieger gegroundet. Aber das gilt halt sehr exclusiv nur für dieses Emirat.

 

OK, dass man auch Bilder von weiteren Fliegern präsentiert hat, war mir so nicht klar.

Nur gilt trotzdem, dass der dann jüngste betroffene Flieger aus Oktober 2017 stammt.

 

Man möge mich auch hier korrigieren, aber nach meiner Kenntnis ist das Problem seit geraumer Zeit abgestellt.

Von daher besteht Airbus ja auch auf Abnahme (und Bezahlung) der zur Auslieferung anstehenden Flieger.


Man muss ja kein Fan von QR sein, das bin ich auch nicht. Ich bin auch davon überzeugt das man hier nicht so agieren würde, wenn man die Flugzeuge so dringend bräuchte wie man es vorgibt. 

Aber denkst du wirklich das die vor Gericht ziehen mit der Aussage, dass sie bei über 20 Flugzeugen Probleme haben ohne das bei diesen Maschinen wirklich was im Argen ist? Würde doch arg peinlich werden wenn das Gericht die Belege (und seien es nur Fotos) sehen will und man kleinlaut zugeben muss: „Hmm, ja sorry. Die Flugzeuge sind völlig in Ordnung. Wir haben uns das nur ausgedacht damit die Zahlen dramatischer aussehen.“

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Die Frage, die das Gericht beantworten muss wird sein, ob die Argumente für das Grounding bestätigt werden oder ob Airbus zeigen kann, dass es nicht sicherheitsrelevant ist. Wenn dem so sei gehts „nur“ um eine Mängelbeseitigung etc. 
wenn man in einem entsprechenden Gutachten tatsächlich Sicherheitsmängel finden sollte, dann wirds blöd für Airbus. 
da wirds mMn schon spannend wie das Gericht dann „neutral“ seine Einschätzung bekommt bzw wer dann die entsprechenden Fakten liefert

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vor 3 Minuten schrieb noATR:

Die Frage, die das Gericht beantworten muss wird sein, ob die Argumente für das Grounding bestätigt werden oder ob Airbus zeigen kann, dass es nicht sicherheitsrelevant ist. Wenn dem so sei gehts „nur“ um eine Mängelbeseitigung etc. 
wenn man in einem entsprechenden Gutachten tatsächlich Sicherheitsmängel finden sollte, dann wirds blöd für Airbus. 
da wirds mMn schon spannend wie das Gericht dann „neutral“ seine Einschätzung bekommt bzw wer dann die entsprechenden Fakten liefert

Katar ist jetzt nicht unbedingt als das Mutterland der Luftfahrt bekannt und auch der technische Erfindergeist ist dort eher begrenzt. Weiters steht das Emirat nicht unbedingt für offene und durchschaubare Strukturen im Bezug auf die dortigen Behörden und ihre Verknüpfungen. Warum also sollte irgendein Gericht dieser Welt einer Meinung folgen, mit welcher genau diese Firma mit einer Behörde aus diesem Land völlig allein da steht ?

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vor einer Stunde schrieb DE757:

Aber denkst du wirklich das die vor Gericht ziehen mit der Aussage, dass sie bei über 20 Flugzeugen Probleme haben ohne das bei diesen Maschinen wirklich was im Argen ist?

 

Die Frage ist ja, was überhaupt der Gegenstand der Klage ist. Selbst hier in informierten/interessierten Kreisen geht es ja ebenso unkonkret zur Sache, was die allgemeine Presse dann als Schlagzeile daraus macht ist: "Qatar klagt in London (warum eigentlich da?) gegen unsichere Airbus-Flugzeuge...".

 

"Im Argen" liegt ein Problem, für das es bereits eine Lösung gibt, die aber Qatar (Airways/Behörde/Staat, sowieso alles dasselbe) aus welchen Gründen auch immer nicht will.

 

 

 

 

vor einer Stunde schrieb jubo14:

Von daher besteht Airbus ja auch auf Abnahme (und Bezahlung) der zur Auslieferung anstehenden Flieger.

 

Und da könnten wir einer Quelle/Lösung/Erklärung/Motivation vielleicht näherkommen. Es stehen noch einige 351 zur Abnahme und endgültigen Bezahlung an, für die es aktuell keinerlei Bedarf bei QR gibt.

 

Der Rest der Welt ist derweil mit Airbussen vom Typ 350 nicht besonders unzufrieden, nicht problemlos, aber wird geliefert und fliegt seine Parameter ab, kann man von 787 und 777X nicht immer so behaupten.

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vor einer Stunde schrieb DE757:


Man muss ja kein Fan von QR sein, das bin ich auch nicht. Ich bin auch davon überzeugt das man hier nicht so agieren würde, wenn man die Flugzeuge so dringend bräuchte wie man es vorgibt. 

Aber denkst du wirklich das die vor Gericht ziehen mit der Aussage, dass sie bei über 20 Flugzeugen Probleme haben ohne das bei diesen Maschinen wirklich was im Argen ist? Würde doch arg peinlich werden wenn das Gericht die Belege (und seien es nur Fotos) sehen will und man kleinlaut zugeben muss: „Hmm, ja sorry. Die Flugzeuge sind völlig in Ordnung. Wir haben uns das nur ausgedacht damit die Zahlen dramatischer aussehen.“

"nu" mit Fotos wird sich kaum ein Gericht zufrieden geben, auch nicht in England; (in Deutschland) üblich ist es, daß das Gericht einen Sachverständigen benennt, der dies vor Ort begutachtet und dann ein Gutachten erstellt und dem Gericht vorlegt. Aus diesem gehen dann alle vom Gutachter feststellbaren Fakten hervor. Nb: so was dauert...

Und hier kann sich wohl keiner des Eindrucks erwehren, daß die gegroundeten Flieger derzeit gar nicht aktiv benötigt würden...das könnte doch durchaus ein Versuch sein, mit viel Trara noch mehr Geld rauszuschlagen und durchaus auch "von weiter oben" zu drohen.

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Und dieser "Drohung" hat Airbus dann die Luft heraus gelassen, in dem sie die Verträge für den A321 gekündigt haben.

 

Vor meinem Auge zeichnet sich da schon der Vergleich ab.

Airbus muss die Mängel beseitigen. (Nichts anderes hatten sie angeblich immer schon vor.)

Sie zahlen keinen Schadensersatz.

"Müssen" dafür aber die A321 wieder liefern.

 

Ganz, ganz viel Tamtam um ganz wenig. (bzw. ein eigentlich einfach zu lösendes Problem)

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Möglicherweise wird kommende Woche während des Besuchs des Emir von Qatar in Washington die Bestellung von bis zu 50 B777XF durch QR bekannt gegeben. Boeing muss dann aber schauen, dass es bei der B777XF besser läuft, als bei der B737MAX, der B787 und der B777X.

https://www.reuters.com/business/aerospace-defense/boeing-nears-qatar-freighter-deal-ahead-emir-visit-sources-2022-01-25/

Bearbeitet von Emanuel Franceso
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