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Aktuelles zu Laudamotion

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gibt doch noch EJU 
von denen hab ich bisher noch nichts gehört

EZS hat noch keine Hilfen beantragt, EZY hat wohl noch genug Geld, somit gehe ich davon aus, dass es EJU auch noch gut geht

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Für die betroffenen Mitarbeiter schlimm, ansonsten Ryanair pur... Herr Gruber wird englisch können, die bisher unterzeichnenden Piloten auch, derzeit zu 100 Prozent beschäftigungslos... Da wird sich in einer ZOOM-Konferenz doch schnell mal so ein Pamphlet übersetzen lassen und schon wäre die Grundlage des Fundaments.... Aber nein, das würde ja die Schuldigkeit der "Vida" ad absurdum führen....

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Meines Wissens sind englische Arbeitsverträge in Österreich (wie in Deutschland, einzige Ausnahmen aus dem Kopf Frankreich und Belgien) zulässig, mit so einer nicht haltbaren, inhaltlich völlig unwichtigen Forderung erweist die Gewerkschaft Ryanair also mal wieder einen Bärendienst.

 

Im Endeffekt haben sich da wohl die zwei richtigen gefunden: Beide tun so, als wären sie an einer Lösung interessiert, haben aber in Wirklichkeit eine gegenteilige Agenda.

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vor einer Stunde schrieb VS007:

Meines Wissens sind englische Arbeitsverträge in Österreich (wie in Deutschland, einzige Ausnahmen aus dem Kopf Frankreich und Belgien) zulässig, mit so einer nicht haltbaren, inhaltlich völlig unwichtigen Forderung erweist die Gewerkschaft Ryanair also mal wieder einen Bärendienst.

 

Im Endeffekt haben sich da wohl die zwei richtigen gefunden: Beide tun so, als wären sie an einer Lösung interessiert, haben aber in Wirklichkeit eine gegenteilige Agenda.

„Deutsch ist die Amtssprache in Österreich, auch vor Gericht: Im Falle von arbeitsrechtlichen Konflikten kann es erforderlich sein, eine beglaubigte Übersetzung von englischsprachigen Dokumenten als Nachweis vorzulegen.“

 

https://www.lawandbeyond.at/de/blog-beyond/englischprachige-arbeitsvertraege-ok-in-oesterreich

 

 

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Wie war es bisher?

Wurden der Schriftverkehr z.B. die seit Wochen kursierenden Drohschreiben "Wir machen den Standort zu wenn..." auf Deutsch oder Englisch verfasst?

 

Welche Sprache haben die Arbeitsverträge, wie wurden Disziplinarverfahren angegangen, z.B. Abmahnungen?

 

Wir reden von Ryanair, d.h. man muss auf alles vorbereitet sein!

Daher kann ich der Forderung von VIDA schon etwas abgewinnen, das jeder MA ein Schriftstück vorgelegt bekommt das er/sie zu 100% versteht bzw.(sarkastisch) ohne Google Übersetzer lesen kann.

 

Wer weiß welche Hintertüren pro Arbeitgeber da sonst ungewollt mit unterzeichnet werden?

 

vor 2 Stunden schrieb VS007:

Meines Wissens sind englische Arbeitsverträge in Österreich (wie in Deutschland, einzige Ausnahmen aus dem Kopf Frankreich und Belgien) zulässig...

Hat der BREXIT hier evtl. einen Einfluss in Zukunft?

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vor einer Stunde schrieb ATN340:

Hat der BREXIT hier evtl. einen Einfluss in Zukunft?

Sprechen die in den USA jetzt eine andere Sprache?

Also selbst mit chinesischen und russischen Firmen schließt man seine Verträge in Englisch ab.

 

Es ist wohl in der Tat so, dass es sich hier um ein reines Scheingefecht handelt.

Uneinig ist man sich doch wohl ehr in anderen, essenziellen Themen. Aber die sind alle nicht so plakativ, wie es eben die Sprache ist.

Doch völlig egal, was die wirklichen Gründe sind, man muss wohl feststellen, dass Corona der Laudamotion letztendlich das Genick brechen wird, bzw. deren Ende bedeutet.

Ryanair hat, wie jede Airline, im Moment einen erheblichen Überhang an Flugzeugen. Und bevor ich nun relativ neue 737 (im wahrsten Sinne des Wortes) in die Wüste schicke, da mache ich das doch lieber mit den älteren, sowieso nicht zur Flotte passenden, A320. Und sind die weg, ist auch die komplette Airline weg.

 

In Düsseldorf streitet man über die Vertretungsberechtigung der Gewerkschaft bei der Zustimmung zur Kurzarbeiterregelung, in Wien über die Sprache der Verträge. Ich bin echt gespannt, was es in Palma sein wird.

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vor 30 Minuten schrieb jubo14:

Sprechen die in den USA jetzt eine andere Sprache?

Also selbst mit chinesischen und russischen Firmen schließt man seine Verträge in Englisch ab.

Das eine ist die Sprache, das andere die zugrunde liegende Rechtsnorm. Generell würde ich sagen, dass es ist Massen-Verträgen, wie Arbeitsverträgen schon sinnvoll ist, diese zweisprachig zu halten. Selbst Personen die sehr gut oder sogar verhandlungssicheres Englisch sprechen sind unter umständen nicht in der Lage legal english zu verstehen. Das ist genauso wie der unterschied zwischen Deutsch und juristen-Deutsch.

 

Im Handelsrecht wird der Brexit sicher wenig Einfluss haben, da englisches Recht eine gewisse Anziehungskraft besitzt. 

 

Im Arbeitsrecht wird englisches Recht nach Ende der Übergangsphase weniger bedeutsam werden. Wie genau es aussieht ist noch nicht klar. Bestehende Verträge werden eine zeitlang Bestandsschutz haben. So wie Ryanair oder Norwegian es angewendet haben wird es wahrscheinlich nicht mehr möglich sein. 

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3 hours ago, ATN340 said:

Hat der BREXIT hier evtl. einen Einfluss in Zukunft?

 

Ach herrje, nach CO2 jetzt auch wieder Brexit? Was hat das mit irischen Verträgen zu tun?

 

Ryanair (Lauda, gröhl) will die teuren deutschen und österreicher Leute loswerden, sonst nix. Denen geht genauso die Kohle aus oder der Arsch auf Grundeis [oder wie man das auf deutsch sagt] wie allen anderen auch, nur das MOLchen hat nicht genug Arsch in der Hose, das auch zu kommunizieren. Sein "Lebens(z)werk" implodiert gerade und er kann einfach nichts tun; neue Umstände für jedermann/-frau...

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vor 5 Stunden schrieb medion:

 

Ach herrje, nach CO2 jetzt auch wieder Brexit? Was hat das mit irischen Verträgen zu tun?

Das ist genau die Antwort die ich nicht haben wollte!

Mir ging es darum, ob (abgesehen von der Sprache) Verträge in irgendeiner Form zwischen

-Laudamotion und/oder deren Mitarbeitern

 

-Ryanair bzw. Ryanair Töchtern in UK 

 

bestehen.

Und wenn ja wie es um diese Verträge steht (Wirksamkeit, Anfechtbarkeit usw) wenn der Brexit praktisch angewendet wird?

Es kann ja sein (Hypothese) dass solche Verträge anderen Kündigungsvoraussetzungen und Fristen unterliegen wenn der Brexit zum Dayli Life gehört.

Das würde die Vehemenz erklären, mit der Ryanair die Daumenschrauben bei Lauda anzieht, dass war ja auch vor Corona schon so!

 

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vor 16 Minuten schrieb ATN340:

Mir ging es darum, ob (abgesehen von der Sprache) Verträge in irgendeiner Form zwischen

-Laudamotion und/oder deren Mitarbeitern

 

-Ryanair bzw. Ryanair Töchtern in UK 

 

bestehen.

Verstehe ich nicht ganz. Lauda ist eine 100%ige Ryanair-Tochter und hat wesentliche Aufgaben an Ryanair ausgelagert, natürlich gibt es da jede Menge Verträge. In UK hat Ryanair meines Wissens keine Töchter, RUK ist ja irgendwo zwischen Vorrats- und Briefkastengesellschaft. Es hieß, dass neue Lauda-Mitarbeiter nicht mehr direkt sondern über die ebenfalls irische Crewlink eingestellt werden sollen, um die geht es hier ja aber zumindest vordergründig nicht. Brexit spielt hier defintiv überhaupt keine Rolle. 

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Korrekt, Lauda stellt neue Flugbegleiter nur über Crewlink ein:

 

https://www.austrianaviation.net/detail/lauda-crewlink-leiharbeiter-erhalten-weniger-lohn/

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14 hours ago, ATN340 said:

Das ist genau die Antwort die ich nicht haben wollte!

 

Mit dem Brexit hat es trotzdem nix zu tun, der Sündenbock hat langsam ausgedient...  B|

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Und falls sich (irgendjemand) denkt wie Ryanair dann die 737 in Wien mit Personal bestückt..

 

in crewlink Verträgen ist festgehalten das man jederzeit an anderen europ. Standorte umstationiert werden kann...

 

somit sind die ganzen alten, teuren Laudas sowieso weg vom Fenster - da Ryanair genug Personalüberschuss aus schließenden/verkleinerten Basen (Spanien, Italien..) hat 

 

bzw. gibt durch die Fülle an Basen in  Europa muss man ja VIE OTP VIE nicht fliegen sondern kann das mit einer OTP Crew aus OPT VIE OTP machen .. ein Schlupfloch oder eine Möglichkeit findet FR immer!

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Moderne Sklaverei. 

 

Leider hat es sich bei noch nicht allen potentiellen Kunden rum gesprochen. In anderen Branchen gibt es das mit Sicherheit auch. Aber wir reden in diesem Forum ja über Luftfahrt.

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Egal wie man über Ryanair denkt, nicht reden ist für mich kein Weg. Ob die Handlungsweise wirklich im Sinne aller Mitarbeiter ist?

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Für Gespräche muss es aber auch ein Basis geben.

Der von Ryanair diktierte Vertrag war das nun mit Sicherheit nicht.

Denn der liegt letztendlich unterhalb dessen, was man in Wien bekommt, wenn man nicht arbeitet!

 

Die Höhe der Mindestsicherung beträgt 2020 rund 917 Euro für Alleinlebende und Alleinerziehende und rund 1.375 Euro für Paare. Die Mindeststandards für minderjährige Kinder betrugen 2019 je nach Bundesland zwischen 159 und rund 239 Euro.

 

Wenn es also einen abgeschlossenen Kollektiv-Vertrag gibt, der vom Arbeitgeber ignoriert wird, und dieser mir stattdessen einen Vertrag vorlegt, in dem ich unter die Mindestsicherung fallen kann, hätte ich auch keinen Gesprächsbedarf mit dem Arbeitgeber.

Sehr wohl aber mit meinem Anwalt für Arbeitsrecht!

 

Selbst wenn die Basis nun geschlossen wird, und davon gehe ich fest aus, ist der Fall noch lange nicht zu Ende!

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26 minutes ago, Hubi206 said:

Egal wie man über Ryanair denkt, nicht reden ist für mich kein Weg. Ob die Handlungsweise wirklich im Sinne aller Mitarbeiter ist?

 

Im Sinne aller Ryanair Laudamotion Mitarbeiter sicher nicht, insgesamt und für die Branche allerdings schon!

 

Die österreichische Lösung ist halt geplatzt und in den letzten Wochen hat es auch Österreich verstanden. Nicht nur dass es keine Unterstützung gab, die Arbeitsagenturen sind ja recht offen gegen die Vorgehensweisen von "Lauda" vorgegangen.

 

Ich bin ja tendenziell eher arbeitgeberfreundlich eingestellt, aber worüber soll eine Gewerkschaft bei Löhnen bitte schön noch verhandeln, wenn der Vorschlag der Gehaltssenkung für die Kabine auf dem Niveau der Wiener Sozialhilfe landet? Nur mal zur Verdeutlichung, wir reden über einen Vollzeitjob für unter 1.000 Euro netto. Dass die Piloten anderer Meinung sind, auch klar. Die finden so schnell wahrscheinlich nix Neues...

 

 

Edited by medion
Ergänzung

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vor 11 Minuten schrieb jubo14:

Für Gespräche muss es aber auch ein Basis geben.

Der von Ryanair diktierte Vertrag war das nun mit Sicherheit nicht.

Denn der liegt letztendlich unterhalb dessen, was man in Wien bekommt, wenn man nicht arbeitet!

 

 

 

 

Wenn es also einen abgeschlossenen Kollektiv-Vertrag gibt, der vom Arbeitgeber ignoriert wird, und dieser mir stattdessen einen Vertrag vorlegt, in dem ich unter die Mindestsicherung fallen kann, hätte ich auch keinen Gesprächsbedarf mit dem Arbeitgeber.

Sehr wohl aber mit meinem Anwalt für Arbeitsrecht!

 

Selbst wenn die Basis nun geschlossen wird, und davon gehe ich fest aus, ist der Fall noch lange nicht zu Ende!

 

Man merkt, niemand hat sich wirklich mit dem KV Vorschlag auseinander gesetzt. Zu den genannten 850€ kommen noch die Flugstunden. Die 850€ wären das reine Basis Gehalt mit Ausgleich für alle Zuschläge (Wochenende, Feiertage,...). Daher die 850€ gibts ob man fliegt oder nicht. Im Schnitt fliegt ein LDM Mitarbeiter 850 Stunden pro Jahr...

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