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airliners.de

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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Aerodude:

 

Komisch, als man OS übernahm und zu Lasten der österreichische Steuerzahler die Verluste genullt hat, hatte man nichts dagegen.

Dennoch trägt mit der LH nun ein privater Konzern die Risiken der OS. Kein Staat.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Flotte:

Lufthansa bewies, daß man dieses Ziel selbst als altschuldenbelastetes (v.a.: Renten) Unternehmen binnen fünf Jahren umsetzen kann...

 

Man verzeihe mir bitte diesen kurzen Exkurs, vulgo OT!

 

Ja. Doppelmoral. Mit einem Grundstock von 1,5 Milliarden Mark (1994) - bezahlt vom Deutschen Steuerzahler - lässt sich vieles leicht umsetzen. Quelle:

 

https://taz.de/!1564095/?goMobile2=1581120000000

 

 

 

 

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb debonair:

Und warum arbeitet Condor mit Smartlynx zusammen, obwohl PLG exklusiv bei LOT mit der Konkurrenz von AVION EXPRESS zusammenarbeitet?!

 

 

Weil a) auch Avion nur begrenzte Kapa‘s hat und b) die Verträge mit Smartlynx wahrscheinlich schon weit im Voraus abgeschlossen wurden und c) du deinem Sub, mit dem du schon ein paar Jahre gut zusammenarbeitest, in Zeiten wie diesen nicht mal eben vor die Tür setzt. 

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb Aerodude:

Ja. Doppelmoral. Mit einem Grundstock von 1,5 Milliarden Mark (1994) - bezahlt vom Deutschen Steuerzahler - lässt sich vieles leicht umsetzen.

 

Der "deutsche Steuerzahler" hat lediglich diejenigen Rentenanwartschaften teilweise ausfinanziert, die der deutsche Wähler in den Jahrzehnten seiner Mehrheitseignerschaft bei Lufthansa geschaffen hatte.

 

Mit der EG-/EU-Entscheidung zum freien Binnenmarkt mit Privatunternehmen auch im bisher souverän/national regulierten Luftverkehr sahen sich verschiedene Staatsairlines vor dieses Problem gestellt, so sie denn die neue Politik ernst nehmen und umsetzen wollten.

 

Doppelmoral liegt auf der Seite derjenigen, die auf ein Unternehmen wie LH zeigen, das heute allen guten Grund hat, auf diese Regeln zu pochen, weil sie ihren eigenen Angestellten Runde um Runde Zumutungen abverlangt, statt auf diejenigen Unternehmen, die entgegen damaliger Zielsetzungen heute immer noch teilstaatlich sind und - mit vollen Hosen ist gut stinken - elegant zu Vorgängen wie in Polen oder Italien zu schweigen geruhen.

Geschrieben

Oh doch, durchaus! Aber wir beginnen uns dann im Kreis zu drehen, wärmen längst und oft gehörte Argumente anderer Teilnehmer auf, schweifen dann bei der Erwiderung ab und werden wohl doch nicht einer Meinung sein! 

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Aerodude:

Aber wir beginnen uns dann im Kreis zu drehen, ...

 

Gut - bei der qualitativen Einschätzung nicht vorgetragener Argumente müssen wir uns natürlich auf den Inhaber verlassen.

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Jumbomax:

 

 

Lieber Jumbomax,

 

ich wollte es eigentlich auf sich beruhen lassen, aber werde auf die Kritik eingehen. 

Mein Beitrag bezog sich auf Flotte‘s Post mit dem Hinweis auf ein ein altschuldenbelastetes (va Renten) Unternehmen. Und es ging in meiner Antwort um die Kosten der Renten, und das war nun mal im gleichen Zeitraum und da wurde der LH nun mal vom Staat kräftig unter die Arme gegriffen. 

 

Das mag lange her sein, ist aber auch ein Grund dafür warum die Lufthansa heute so gut dasteht. Zweifelsohne hat auch ein exzellentes Management dazu beigetragen. Dazu kam aber immer wieder Schützenhilfe der deutschen Politik. Warum war den Carsten Spohr mit im Kanzler-Airbus in Abu Dhabi, als sich abzeichnete, dass es mit AB zu Ende geht? Wie war es dann mit der deutlichen Forderung von Spitzenpolitikern, dass LH doch die AB übernehmen solle? Warum kommt denn bei der deutschen Luftverkehrssteuer das Hub-and-Spoke-Modell der LH besser weg als die reinen Punkt-zu-Punkt-Flüge? Dann noch die Sozialisierung der Schulden der AUA bei der Übernahme.

 

Das ist jetzt alles wie es ist und durchaus ist das nicht alles schlecht, nur: Wer immer wieder auf diverse Weise staatliche Unterstützung erfahren hat, sollte den Ball etwas flacher halten.

 

Und dann noch eine Bitte: Was bedeutet b............? Ich möchte es einordnen können und bitte um Erläuterung! Danke!

 

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Aerodude:

da wurde der LH nun mal vom Staat kräftig unter die Arme gegriffen. 

 

Nein, der Staat hat seine seiner Airline gegenüber entstandenen Verpflichtungen erfüllt, bervor er sie verkaufte.

 

Der Verweis auf den Kanzlerairbus nach Abu Dhabi spart mir viel Arbeit; warum flog der VV der Lufthansa noch gleich in einer Regierungsmaschine zur Regierung von Abu Dhabi? Weil deren Regierungsairline mit Regierungsplacet (looking the other way) über Jahre Regierungsmilliarden in den offiziell privaten heimischen Konkurrenten gepumpt hatte, die nie hätten fließen dürfen. So wurde Air Berlin zu dem Desaster, das es war, als Lufthansa sich an die Rettung einiger Arbeitsplätze dort machen durfte. Spohr, Ihr irregulärer Konkurrent brennt, jetzt dürfen Sie ihn löschen!

 

Klar, Doppelmoral.

_

Bearbeitet von Flotte
Geschrieben
On 3/10/2020 at 11:44 AM, AeroSpott said:

Typisch Lufthansa. Sollen mal die Klappe halten, hätten ja selber aktiv werden können. 

Das kommt vermutlich jetzt auch, weil ihr eigenes Geschäftsmodell wegen Corona arg schwächelt.

 

Inwieweit hätte denn Lufthansa selber aktiv werden können? Stichwort Kartellrecht. Das Einzige wäre gewesen, man hätte aus einer Konkursmasse eventuell den Namen zurückgekaufen dürfen. Vielleicht.

 

Das Condor-Geschäftsmodell schwächelt wegen Corona nicht?

 

 

 

 

On 3/10/2020 at 11:53 AM, D-ABUI said:

Bei der Air Berlin Übernahme war natürlich alles fair :DLächerliche Firma

 

Genau, besonders die österreichische Lösung bei einem kleinen Teil der Air Berlin Auflösung (welche Übernahme sollte es gegeben haben??) war unglaublich fair, transparent und nachhaltig. Aber lassen wir das.

 

Wenn doch bei Polski-Condor alles jetzt so tutti ist, kann einem doch als Condoraner (wegen ABUI) die lächerliche Firma nebenan völlig am Popöchen vorbeigehen; ach ne, Polen agiert ja gegen einen EU-Verwaltungsakt von 1992, da wird die deutsche Tochter im Zuge des Virus wohl vielleicht doch schnell wieder fallengelassen und man nimmt doch lieber die EU-Gelder für die Masurenautobahn ohne große Diskussionen noch mit, Staat bleibt Staat.... Vielleicht.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Minuten schrieb medion:

Das Condor-Geschäftsmodell schwächelt wegen Corona nicht?

Eigentlich müsst es heißen:

Das Condor-Geschäftsmodell schwächelt aktuell wegen Corona nicht.

 

Die Lage ist derart dynamisch, dass keiner weiß was in 1-2 Wochen los ist.

Da muss ja nur Spanien Flüge aus Deutschland verbieten, uns schon stehen 50% der Condor Maschinen am Boden.

Das gilt natürlich nicht nur für CFG. Bei Condor ist die Lage aber wegen der Übernahme besonders brisant.

Bearbeitet von EDDS
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb exitrow:

Ok... um mal wieder den Bogen regulär zu Condor zu spannen, anbei ein (wertungsfreier) Artikel vom Spiegel zur aktuellen Übernahme der PGL von Condor im Hinblick auf die Corona Krise:

 

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/corona-krise-gefaehrdet-condor-rettung-a-1a3ac1d6-48fc-4fa1-9a5f-f7d80ab465c4

 

 

 

hmm...Ich hatte schon im TUifly.com Thread vor einigen Tagen etwas ähnliches vermutet. 
 

Am 9.3.2020 um 14:31 schrieb Winglet3:

 

Von den aktuellen Entwicklungen (Corona-Verwerfungen bei Veranstaltern-Kunden, und bei Einzelplatzkundenund die anderen genannten "Trends") wird Condor genauso betroffen sein, ggf, noch heftiger als TUI, da die Kapitaldecke "dünner" ist, auch wenn (vorerst) die polnische Muttergesellschaft ja finanzielle Rückendeckung "gelobt" hat, aber LOT wird ebenfalls betroffen sein und man wird sehen, wie sich dass dann in der Realität verhält, und für wen im Lot-Verbund wieviel Kapital zur Unterstützung zur Verfügung stehen wird.

Den Optimismus von @Skydiver empfinde ich als etwas übermütig.

Geschrieben

Aber das Geschäftsmodell von LH schwächelt dann jetzt aktuell?

 

Bei TUI stehen bei einem Einflugverbot für Spanien weniger als 50 Prozent? Noch ist ja Winterflugplan...

 

Der große Unterschied bei Condor ist, sie haben vorerst einen neuen Eigentümer gefunden, ob da noch viel Geld fließt, werden wir sehen. Bei TUI hängt der Reisekonzern (der bei Condor kürzlich untergegangen ist), noch hintendran, vielleicht ist das viel brisanter als "nur" eine weitere Fluggesellschaft in die Abwicklung zu geben...

 

(was ich bei aller Meinungsverschiedenheit überhaupt keinem wünsche!).

Geschrieben
vor 10 Minuten schrieb medion:

Das Condor-Geschäftsmodell schwächelt wegen Corona nicht?

 

vor 1 Minute schrieb EDDS:

Eigentlich müsst es heißen:

Das Condor-Geschäftsmodell schwächelt aktuell wegen Corona nicht.

 

Die Lage ist derart dynamisch, dass keiner weiß was in 1-2 Wochen los ist.

 

Zwei Wochen werden wir nicht warten müssen. Im Grunde kennen wir die Lage Deutschlands und auch Spaniens in zwei Wochen  recht gut. Die Dynamik ist seit Mitte Januar bekannt. Die "dynamische Lage" ist eine verblendete Schutzbehauptung handlungsunwilliger Akteure.

 

Condor mag derzeit nur ein Ziel in Italien anfliegen - dieser Aussage prophezeihe ich angesichts der Lage in Spanien (tritt gerade in einen Infektionsspurt ein und hat Frankreich bereits überrundet) schon bald den Status eines Bonmots.

 

"Die Condor ist saniert."

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Minute schrieb Flotte:

"Die Condor ist saniert."

 

Das tritt... Nach meiner Kenntnis ist das sofort, unverzüglich.

 

Spaß und das ganze Heckmeck zwischen Kranich-, TUI- und Condorski-Fans mal beiseite, die nächsten paar Tage (insb. morgen) dürften wegweisend für die Zukunft von Condor sein.

Bearbeitet von Lucky Luke
Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb Flotte:

Man darf den Humor nie ganz aufgeben.

 

Aber Condor wäre mit einem Giganten wie LH als Käufer gerade besser bedient als mit dem Matrosen PGL... There goes that.

 

Wenn es kartellrechtlich möglich wäre, dann würde sich PGL vielleicht den "Giganten" mit einer Marktkapitalisierung von 5 Mrd. noch dazukaufen. Anderes Problem sind die hohen Betriebskosten, so etwas wird man in Polen nicht gebrauchen können.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb Condor767Winglet:

Interessant das man heute die Maschine von Frankfurt nach Montego Bay starten lässt, voll besetzt, wo doch Jamaika keinen Deutschen mehr einreisen lässt 


Das gilt erst ab dem 12.3, sprich morgen. Heute dürfen sie noch rein. 
 

Fragt sich wie man das in den nächsten Tagen und Wochen handhabt. Immerhin sind dort noch einige Touristen die auch gerne nach Hause wollen. Crews kann man dann dort aber nach meinem Verständnis des Einreisebanns nicht lassen. 
Zwischenstopp auf einer anderen Insel um dort die Besatzung zu tauschen?

Bearbeitet von DE757
Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb DE757:

Fragt sich wie man das in den nächsten Tagen und Wochen handhabt. Immerhin sind dort noch einige Touristen die auch gerne nach Hause wollen. Crews kann man dann dort aber nach meinem Verständnis des Einreisebanns nicht lassen. 
Zwischenstopp auf einer anderen Insel um dort die Besatzung zu tauschen?

 

Operationell ist das Problem lösbar: Der Flieger kommt Ferry aus Frankfurt und nimmt in MBJ Gäste auf.

 

Die Crew - wenn verstärkt, was bei MBJ der Fall ist, geht das innerhalb mit der maximal zulässigen Dienstzeit - fliegt dann noch zum Crewchange an einen anderen Airport in der Karibik. Auf Grund der hohen Taktung bietet sich hierfür z.B. PUJ an. 

 

Die Crew FRA - MBJ - PUJ geht in PUJ ins Hotel und die neue Crew fliegt dann PUJ - FRA. 

Geschrieben

„Trump verkündet 30 Tage Einreisestopp für Europäer“

 

das verändert die Lage dramatisch, nicht nur für Condor.

 

Die Reaktionen der internationalen Regierungen zu versuchen mit drastischen Travel bans ihr eigenes Land/Bevölkerung zu schützen, entzieht der gesamten Luftfahrt & Touristik Branche die Geschäftsgrundlage.

 

Meine nächste Frage wäre, was ist nach den ersten 30 Tagen Travel ban anders? Die jeweiligen Infizierten-Zahlen werden trotzdem gestiegen sein und somit logischerweise dazu führen, die Travel bans nicht wieder aufzuheben sondern zu verlängern. 
 

Bis sich ein Politiker traut, diese Maßnahme wieder zu beenden, ist kaum abzusehen. Es wird aber dauern, nach meiner Erwartung viel länger als 30 Tage.

 

Wir bewegen uns in eine Sackgasse, in der die Aussicht und Konsequenzen für die gesamte Branche ungewiss ist.

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