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Aktuelles zu TUIfly.com


Sabo

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vor einer Stunde schrieb debonair:

Wäre gut möglich - ABER, gibt es überhaupt geschulte Crews, die die Maschine fliegen könnten? Ich glaube nämlich, dass die Piloten zuvor erst eine Zusatzschulung wegen dem MCAS benötigen... 

 

Da die Kiste ja nicht von Seattle nach Hannover verschifft wurde sondern ganz normal geflogen ist wird es sicherlich irgendwo bei Tuifly bereits mindestens zwei Mitarbeiter geben, die des Fliegens einer B737 MAX berechtigt sind. 

 

Wie viele das dann sind steht auf einem anderen Blatt. Es heißt ja nicht das die -AMAX umgehend 24/7 im Dienst ist und jede mögliche Meile abspult. Aber wenn man ein Flugzeug braucht und eine Crew mit B737 Zulassung gerade Zeit hat: Warum nicht doch mal das neue Spielzeug ausprobieren?

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vor 20 Stunden schrieb d@ni!3l:

https://www.aero.de/news-40058/Tuifly-startet-mit-Schulungen-fuer-737-MAX.html

 

Die Schulungen scheinen ja bereits zu starten.

 

Wie lange dauert eine Max Schulung, wenn man schon ein 737 TR hat? Ist das nur so ein CBT oder echt Simulator? Da eher Stunden oder Tage? 


Eher Stunden.
Ungefähr 5 Stunden sind minimum dafür angesetzt. Davon ca 2 Stunden CBT, 2 Stunden Level C /D Full Flight Sim und eine Stunde Debrief. Hält sich also in Grenzen; allerdings gibt es noch nicht sehr viele 737 MAX Simulatoren.

 

Bearbeitet von Mar97
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  • 4 Wochen später...
Am 24.6.2021 um 13:19 schrieb emdebo:

Die Beruhigungspille aus Hannover hinsichtlich "Nichteinsatz" für die, die den Einsatz eben mit Skepsis sehen, wird nicht lange andauern. Plötzlich wird sie aus betrieblicher Erfordernis (erhöhter Bedarf / Schulferien) ganz offiziell in der Luft sein.
Ohne vorheriges Ankündigungsspektakel. 

Jetzt grad wird die D-AMAX nach DUS überstellt.

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vor 11 Stunden schrieb PG1:

D-AMAX grade auf dem Weg von HAJ nach DUS. Bekommt diesen Sommer wohl auch noch ihre Einsätze. 
Edit: Lt. DUS Flugplan starten die ops am 1.8. 

 

Die OPS starten morgen (22.7.) auf DUS-IBZ-DUS.

 

Bearbeitet von Mar97
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vor 15 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ich sehe schon die Schlagzeilen: "Mit großen Augen und zitternden Knie betraten die ersten Passagiere die Todesmaschine".

 

(Ich sehe es nicht so, eher die Einschätzung des Boulevards ;-) )

Ich glaube, das ist genau die Taktik (nicht). Gar keine Pressemitteilung oder Hinweis vorher. Einfach los fliegen. Und im Wust der Nachrichten damit untergehen. 

Könnte aktuell klappen.

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Ich glaube,die allermeisten Pauschaltouristen haben sich noch nie mit Flugzeugtypen beschäftigt. Da zählt vielleicht eher, ist es eine (gefühlt sichere) deutsche Airline oder nicht.

Wer sich informiert hat, und Angst hat,in eine Max zu steigen,wird von Hause aus Airlines buchen,die mit Airbus unterwegs sind.

 

Bearbeitet von EDCJ
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vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Ich sehe schon die Schlagzeilen: "Mit großen Augen und zitternden Knie betraten die ersten Passagiere die Todesmaschine".

 

(Ich sehe es nicht so, eher die Einschätzung des Boulevards ;-) )

 

Genau, die Boulevardpresse ist momentan mit anderen Themen beschäftigt.

 

vor 50 Minuten schrieb EDCJ:

Ich glaube,die allermeisten Pauschaltouristen haben sich noch nie mit Flugzeugtypen beschäftigt. Da zählt vielleicht eher, ist es eine (gefühlt sichere) deutsche Airline oder nicht.

Wer sich informiert hat, und Angst hat,in eine Max zu steigen,wird von Hause aus Airlines buchen,die mit Airbus unterwegs sind.

 

Absolut richtig. Ich würde mal behaupten, viele "Durchschnittskunden" können von innen Narrow- und Widebody separieren, von außen wird es schon schwierig und dann noch Airbus vs. Boeing sollte dann zu viel sein. So wie du das geschildert hast (nämlich alle Max-Operatoren auf Kurzstrecke zu vermeiden), werde ich das machen, so fühle ich mich persönlich am wohlsten.

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vor 2 Stunden schrieb EDDS:

Vielleicht sollte man solche Meldungen vor dem Hintergrund sehen, dass man gerade versucht, 180 Leute im Cockpit loszuwerden, und jede Flottenexpansion zur sofortigen Wiedereinstellung von Teilen oder im gesamten führen würde.

Es liegt vielmehr daran, dass man gegenüber der nun wiedererstarkten Condor und der stückkostenmäßig schlank aufgestellten Eurowings Discover auf den touristischen Langstrecken schlichtweg nicht mehr wettbewerbsfähig ist.

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Für die Kollegen bei Tuifly tut es mir sehr leid. Zum einen die Sorge um den Arbeitsplatz und dann - sicherlich das kleinere Übel - vergeblich auf die Langstrecke gefreut. 
 

Ich denke aber auch, dass man bei denen Plänen einen Markt ohne Condor im Auge hatte. Wäre Condor aus dem Markt geschieden, hätte Eurowings/Discover ein Monopol auf Langstrecken-Ferienflügen gehabt. Mit den entsprechenden Konsequenzen in der Preisgestaltung. Hinzu kommt, das für viele Reisende - insbesondere Kreuzfahrtgäste - ein Umsteigen keine Option wäre. Mit den Plänen von perspektivisch 5 Flugzeugen hätte man die eigenen Schiffe mit Passagieren versorgen und noch ein paar Rennstrecken (CUN, PUJ) bedienen können. 
 

Jetzt bleibt aber Condor im Markt und dadurch sind aber die Überlegungen wahrscheinlich obsolet. 

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vor 15 Minuten schrieb Aerodude:

Für die Kollegen bei Tuifly tut es mir sehr leid. Zum einen die Sorge um den Arbeitsplatz und dann - sicherlich das kleinere Übel - vergeblich auf die Langstrecke gefreut.

Ich werde mir vermutlich hier viele Feinde machen, aber: mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer seine eigene Firma mit wilden Streiks und der Verweigerung von Kurzarbeit in einer Jahrhundertkrise so zurichtet wie Charlie Sheen seine Leber, muss sich nicht wundern wenn das Management (auch wenn die zweifelsohne nicht "die Guten" sind) sich diesen Klotz nicht ans Bein bindet. Denn, folgendes Szenario: X3 hätte keinen Erfolg mit der Langstrecke gehabt (nicht unrealistisch) und das Projekt nach zwei, drei Jahren oder auch länger wieder abgebrochen - welche Berufsgruppe hätte, metaphorisch gesprochen, den Laden angezündet und abgerissen? Nur "food for thoughts", die Frage kann hier jeder für sich beantworten.

Bearbeitet von Netzplaner
Deppenleerzeichen entfernt
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Nicht, dass ich mit @Netzplaner mal einen Kompagnon gefunden habe, der auch unbequeme Wahrheiten einfach mal ausspricht/-schreibt. Als Arbeitgeber kann man sich gegen plötzliche Akut-Krankheitswellen kaum wehren, weiß danach aber recht gut bescheid. Die Kurzarbeitergeschichte kommt oben drauf, das ist fast schon so frech wie der Coronazuschlag für Frau Baerbock...  Dann wird halt für die nächste Periode eben nicht mehr vertikal und partnerschaftlich geplant, die eigene Flotte halbiert und dann wundert sich noch jemand, dass man 200 Piloten zu viel in der eigenen Firma hat? Weltfremder geht es kaum.

 

 

Die TUI-Langstreckenplanung  "neu" (es ist ja nicht so, als wäre Hapag nicht jahrelang lang geflogen) wurde übrigens schon lange vor der aktuellen Condor-Rettung wieder in die Tonne gekloppt.  Manche hatten schon Freuden-Achselschweiß im Hemd, weil man sich vor lauter  TUI.de 787er kaum noch retten konnte.... Erst zwei, dann fünf und später 27 oder so.

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vor 1 Stunde schrieb Netzplaner:

Ich werde mir vermutlich hier viele Feinde machen, aber: mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer seine eigene Firma mit wilden Streiks und der Verweigerung von Kurzarbeit in einer Jahrhundertkrise so zurichtet wie Charlie Sheen seine Leber, muss sich nicht wundern wenn das Management (auch wenn die zweifelsohne nicht "die Guten" sind) sich diesen Klotz nicht ans Bein bindet. Denn, folgendes Szenario: X3 hätte keinen Erfolg mit der Langstrecke gehabt (nicht unrealistisch) und das Projekt nach zwei, drei Jahren oder auch länger wieder abgebrochen - welche Berufsgruppe hätte, metaphorisch gesprochen, den Laden angezündet und abgerissen? Nur "food for thoughts", die Frage kann hier jeder für sich beantworten.

Bearbeitet vor 1 Stunde von Netzplaner

 

Sicher eine sehr eindimensionale Sichtweise der Ereignisse bei X3, mit der du dir hier im Forum leider mehr Freunde als Feinde machst! Ebenfalls fraglich, ob in dem fiktiven Scenario des Scheiterns der Langstrecke besagte Berufsgruppe den Laden metaphorisch angezündet und abgerissen hätte (was auch immer das bedeutet).

 So behaupte ich das Gegenteil und meine, dass bei einer erfolgreichen Langstrecke (nicht unrealistisch) die Berufsgruppe den Laden errichtet und mit Blümchen verziert hätte. (was auch immer das bedeutet). Wie Aerodude finde ich es immer schade, wenn Kollegen ihren Job verlieren - unabhängig der Berufsgruppe- und ich freue mich darüber, dass der Ein oder Andere mit seiner Klage gegen die Kündigung bereits erstinstanzlich Erfolg gehabt hat. 

 

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vor 4 Stunden schrieb Netzplaner:

Denn, folgendes Szenario: X3 hätte keinen Erfolg mit der Langstrecke gehabt (nicht unrealistisch) und das Projekt nach zwei, drei Jahren oder auch länger wieder abgebrochen

Lustig, wer nicht bereit ist, grundlegendes wirtschaftliches Risiko einzugehen, sollte vielleicht einen gewissen Abstand zu Dienstverträgen mit unternehmerischer Verantwortung halten. 

 

vor 4 Stunden schrieb medion:

Als Arbeitgeber kann man sich gegen plötzliche Akut-Krankheitswellen kaum wehren, weiß danach aber recht gut bescheid.

Natürlich kann man das, bedeutet aber eventuell in Vorleistung zu treten. Für den repräsentativen Vertreter des "Stammes Ich" unvorstellbar. 

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vor 6 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Lustig, wer nicht bereit ist, grundlegendes wirtschaftliches Risiko einzugehen, sollte vielleicht einen gewissen Abstand zu Dienstverträgen mit unternehmerischer Verantwortung halten. 

Da hast du, wenn man den Fall abstrakt betrachtet, Recht. Konkret hat TUIfly aber eine Teilbelegschaft, die scheinbar nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" unternehmerische Entscheidungen in einer Art und Weise sanktioniert, die der Substanz der Firma nachhaltig Schaden (Kurzarbeits-Verweigerung) und die Kollegen in anderen Bereichen völlig rücksichtslos vor die U-Bahn stoßen. Ich habe in dem "wilder Streik"-Kontext von Mitarbeitern im Customer Service gehört, die sich für die Krankfeierei der fliegenden Topverdiener Todeswünsche und Ähnliches von betroffenen Kunden anhören durften. Letzteres mag Hörensagen sein, verdeutlicht insgesamt aber: Wenn eine besagte Teilbelegschaft eine dermaßen große Macht über die Ausrichtung des Unternehmens hat, besteht definitiv eine unternehmerische Verantwortung, dieser nicht noch mehr Macht zu geben. Zum Beispiel durch den Aufbau einer Langstrecke.

 

vor 7 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Natürlich kann man das, bedeutet aber eventuell in Vorleistung zu treten. Für den repräsentativen Vertreter des "Stammes Ich" unvorstellbar. 

Die Fachwelt ist anderer Meinung: 

  https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/tuifly-mitarbeiter-krankmeldung-streik/

 

 

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Am 30.7.2021 um 16:33 schrieb OliverWendellHolmesJr:

Lustig, wer nicht bereit ist, grundlegendes wirtschaftliches Risiko einzugehen, sollte vielleicht einen gewissen Abstand zu Dienstverträgen mit unternehmerischer Verantwortung halten. 

 

Tut "man" ja zunehmend auch nicht mehr. Ich nicht mehr als Arbeitgeber und Vermieter und Tuifly eben nicht mehr als deutsche Fluggesellschaft in alter Größe. Die Langstrecke ist trotz konzerneigener Schiffe und weltweiter Hotelanlagen genauso schnell vom Reißbrett verschwunden, wie sie gekommen ist, die Kontflotte wird halbiert.

 

Wirtschaftliches Risiko gehen wir alle gerne ein, juriistisches und politisches sehr ungern bis gar nicht mehr. [...]

 

 

Bearbeitet von Alexander Fialski
persönliche Anfeindung entfernt
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