chris_flyer Geschrieben 22. Juni 2018 Melden Geschrieben 22. Juni 2018 vor 8 Minuten schrieb d@ni!3l: Aber was macht das? 30% mehr ca? Da liegen ja ca 100% zwischen. Oder laufen die selbstständigen Crews nicht unter Personalkosten? Da wird ja nur der Lohn gezahlt. Um die Soz-Versicherung sollte sich ja der Pilot kümmern, was aber Ryanair ja auch nicht mehr weiter betreiben will. Dann gibt es noch die Zuschüsse für die private Rentenversicherung, die jedem Arbeitnehmer je nach Land gesetzlich zustehen , und wahrscheinlich auch für eine LOL-Versicherung. Wie das mit den Steuern abläuft, ist auch kompliziert. Dazu kommen noch die etlichen Subventionen für Regionalairports, die Easyjet nie anflog.
Blablupp Geschrieben 22. Juni 2018 Melden Geschrieben 22. Juni 2018 2 hours ago, chris_flyer said: Aber die Sozialversicherungskosten machen noch einen großen Betrag aus, die eine Easyjet zahlt. Ein Teil könnte noch durch eine höhere durchschnittliche Streckenlänge erklärt werden. Dann kürzere Turnarounds, also mehr Zeit in der Luft und halt niedrigere Gehälter .
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 22. Juni 2018 Melden Geschrieben 22. Juni 2018 Der Unterschied der Sektorenlänge zwischen Ryanair und Easyjet ist nicht so groß (+/-12%). Das macht einen geringen Teil aus, man kann aber nicht die gesamte Differenz erklären. Ein weiterer Punkt, der zu unterschieden bei den Wartungskosten führen kann ist, das Ryanair mehr Reparaturen aktiviert und dann abschreibt. Ein Punkt, der bei den Personalkosten sicher eine Rolle spielt ist die Personalfluktuation, die bei Ryanair bei > 20% liegt und bei Easyjet <10%.
Seljuk Geschrieben 24. Juni 2018 Melden Geschrieben 24. Juni 2018 London Southend wird ab April 2019 neue Base mit 3 stationierten Maschinen https://corporate.ryanair.com/news/new-london-southend-base-to-open-in-summer-2019/
loco22 Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 Ryanair will in Düsseldorf weiter wachsen, eventuell bald neue innerdeutsche Strecke Düsseldorf - München https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/ryanair-fordert-in-duesseldorf-eurowings-heraus_aid-23648785
skorpion Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 vor 2 Stunden schrieb loco22: Ryanair will in Düsseldorf weiter wachsen, eventuell bald neue innerdeutsche Strecke Düsseldorf - München https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/ryanair-fordert-in-duesseldorf-eurowings-heraus_aid-23648785 Das war von Anfang an der Grund, sich an Laudamotion zu beteiligen. MOL ging es nicht um die Flugzeuge, sondern alleinig um die Slots in Berlin, Düsseldorf und München. Sobald die vollständige Übernahme erfolgt ist, wird eine Laudamotion trotz aller Lippenbekenntnisse an den großen Airports nicht mehr zu sehen sein.
QR 380 Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 vor 5 Minuten schrieb skorpion: Das war von Anfang an der Grund, sich an Laudamotion zu beteiligen. MOL ging es nicht um die Flugzeuge, sondern alleinig um die Slots in Berlin, Düsseldorf und München. Sobald die vollständige Übernahme erfolgt ist, wird eine Laudamotion trotz aller Lippenbekenntnisse an den großen Airports nicht mehr zu sehen sein. Deswegen betrachte ich einen Nicki Lauda als Betrüger !,
d@ni!3l Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 Harter Tobak, solange es nicht soweit ist. Es kann schon Sinn machen zwei Marken zu haben. Der Name Ryanair ist in Deutschland bisher einfach nicht so beliebt und für Geschäftsreisende häufig tabu. Lauda(motion) hingegen ist im DACH Raum ein Begriff, der positiv(er) besetzt ist. Und eben diesen positiven Namen braucht man, um höhere RASK zu generieren, da die CASK an Airports wie DUS, MUC etc zwangsläufig steigen. Ggf. ist es für die FR Investoren auch wichtig, die CASK weiterhin so niedrig zu halten. Fliegt man viel von Primary Airports zerstört man sich die ein wenig - lässt man eine zweite Marke da fliegen bekommt man das getrennt. Ich traue MOL zu, dass ihm die Bilanzpolitik als ehemaliger Buchhalter, sehr wichtig ist.
aaspere Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 vor einer Stunde schrieb QR 380: Deswegen betrachte ich einen Nicki Lauda als Betrüger !, Und wen hat er Deiner Ansicht nach betrogen, also wirtschaftlichen Schaden zugefügt? vor einer Stunde schrieb d@ni!3l: Ich traue MOL zu, dass ihm die Bilanzpolitik als ehemaliger Buchhalter, sehr wichtig ist. Kleine Korrektur: Er war Steuerberater bei Tony Ryan.
DM801 Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 Endlich werden dieser airline die Grenzen ihrer abartigen Personalpolitik aufgezeigt 3
aaspere Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 vor 1 Stunde schrieb DM801: Endlich werden dieser airline die Grenzen ihrer abartigen Personalpolitik aufgezeigt Hass ist auch abartig. 3
alxms Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 vor 5 Minuten schrieb aaspere: Hass ist auch abartig. 2 Nicht immer. vor 6 Stunden schrieb aaspere: Und wen hat er Deiner Ansicht nach betrogen, also wirtschaftlichen Schaden zugefügt? Betrug muss keinen wirtschaftliche Schaden zur Folge haben. Wurde nicht immer gesagt, Laudamotion wolle sich als eigenständige Ferienfluglinie etablieren? Nun nutzt Ryanair die Airline dazu aus, schnell an Slots und Flugzeuge zu kommen und in DUS und VIE City-Strecken zu eröffnen. Passt irgendwie nicht ganz zusammen.
d@ni!3l Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 Wo ist das "ausnutzen"? Unter ausnutzen verstehe ich einen einseitigen Vorteil. Es bleiben aber so Jobs erhalten - OE profitiert auch...Kunden profitieren durch Wettbewerb. Wieso ist immer alles schwarz oder weiß?
aaspere Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 vor 26 Minuten schrieb alxms: Betrug muss keinen wirtschaftliche Schaden zur Folge haben. Muss nicht, in der Regel aber schon. Na ja, wenn ich Tante Edith Champagner von ALDI im Glas serviere und behaupte, das sei die Witwe, dann ist das bei großzügiger Auslegung auch Betrug ohne wirtschaftlichen Schaden.
Mahag Geschrieben 28. Juni 2018 Melden Geschrieben 28. Juni 2018 Scheinselbständigkeit ist doch keine Joberhaltung. 4
DM801 Geschrieben 29. Juni 2018 Melden Geschrieben 29. Juni 2018 vor 23 Stunden schrieb aaspere: Hass ist auch abartig. Na na na, das ist aber unhöflich von dir. Erläutere das doch mal bitte. Ich freue mich für die cabin crew, die unter der abartigen Personalpolitik leiden müssen. Dass sie endlich aufstehen und sich wehren. Dass du als Anleger(?) nur deinen Profit siehst ist mir auch klar. vor 23 Stunden schrieb d@ni!3l: Wo ist das "ausnutzen"? Unter ausnutzen verstehe ich einen einseitigen Vorteil. Es bleiben aber so Jobs erhalten - OE profitiert auch...Kunden profitieren durch Wettbewerb. Wieso ist immer alles schwarz oder weiß? Die Jobs wären ja auch durch Vueling erhalten worden. 2
aaspere Geschrieben 29. Juni 2018 Melden Geschrieben 29. Juni 2018 vor 11 Minuten schrieb DM801: Na na na, das ist aber unhöflich von dir. Erläutere das doch mal bitte. Warum soll ich etwas erläutern, was offensichtlich ist. Und unhöflich ist nur Dein erhobener Zeigefinger. 2
oldblueeyes Geschrieben 30. Juni 2018 Melden Geschrieben 30. Juni 2018 vor 11 Stunden schrieb aaspere: Warum soll ich etwas erläutern, was offensichtlich ist. Und unhöflich ist nur Dein erhobener Zeigefinger. Vielleicht ist er Biertrinker. "Veuve" versteht nicht jeder.
oldblueeyes Geschrieben 30. Juni 2018 Melden Geschrieben 30. Juni 2018 Am 28.06.2018 um 20:30 schrieb DM801: Endlich werden dieser airline die Grenzen ihrer abartigen Personalpolitik aufgezeigt Nein, abartig ist es nicht. Man sollte einfach akzeptieren das unterschiedliche Länder verschiedene Vertragstraditionen haben. Jeder der in Belgien oder Italien ein paar Euro mehr verdient versucht das Ganze über einen eigenen Gewerbeschein zu kriegen um sich steuerlich optimaler zu stellen. Dazu gibt es X Länder in denen viele Berufszweige traditionell eher als Selbständig und auf Rechnung arbeitend sehen. Nur weil einige Länder starke Gewerkschaftsstimmen haben , die natürlich ihre Interessen vertreten wollen ( Freiberufler brauchen Gewerkschaften nicht, sie müssen nur einen Wert für ihre Rechnung liefern) bezw. der Tradition der Legaies die als (Ex) Staatsbetriebe alle eher aus einer Versorgungssicht dotierten müssen sie in einen Markt nicht unbedingt Recht haben. Nur weil Millionen Deutsche gerne Currywurst essen muss das nicht jeder als Form der Nahrungsmittelaufnahme definieren. Ja, es gibt natürlich einen Harmonisierungsbedarf innerhalb der EU weil es noch keine einheitliche Arbeitsgesetzgebung in der Union gibt und mehrere Arbeitsgesetze die auf unterschiedliche nationale Ansätze beruhen und im Konfliktfall zwischen einzelne Länder natürlich Reibungen erzeugen kann. Die Luftfahrt ist eine der mobilsten Branchen. Wenn du so stark dagegen wetterst, dann bring mal ein einen konstruktiven Vorschlag. Wie würdest du folgenden Fall lösen: Arbeitgeber sitzt in Irland. Angestellter ist Pole und noch im Heimatland angemeldet, arbeitet an einer Basis in Österreich, möchte aber weil er eine Portugiesin geheiratet hat seine Rentenbezüge in Portugal einzahlen und dort auch seinen Lebensabend verbringen. 2
chris_flyer Geschrieben 30. Juni 2018 Melden Geschrieben 30. Juni 2018 Mit der österreichischen Rente, in die er spätestens nach 2 Jahren (EU-Entsenderichtlinie) einzahlt, steht er am Ende in Portugal besser da, als wenn er in das portugiesische System eingezahlt hätte.
oldblueeyes Geschrieben 30. Juni 2018 Melden Geschrieben 30. Juni 2018 vor einer Stunde schrieb chris_flyer: Mit der österreichischen Rente, in die er spätestens nach 2 Jahren (EU-Entsenderichtlinie) einzahlt, steht er am Ende in Portugal besser da, als wenn er in das portugiesische System eingezahlt hätte. Das war nur Namedropping. Aber das ist das Kernproblem - Arbeitsrecht ist immer noch national in einer per se internationalen Branche.
chris_flyer Geschrieben 30. Juni 2018 Melden Geschrieben 30. Juni 2018 Und das wird sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern. So zerstritten ist die EU inzwischen.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 30. Juni 2018 Melden Geschrieben 30. Juni 2018 vor 2 Stunden schrieb oldblueeyes: Wie würdest du folgenden Fall lösen: Arbeitgeber sitzt in Irland. Angestellter ist Pole und noch im Heimatland angemeldet, arbeitet an einer Basis in Österreich, möchte aber weil er eine Portugiesin geheiratet hat seine Rentenbezüge in Portugal einzahlen und dort auch seinen Lebensabend verbringen. Ganz einfach: Er zahlt in das System ein, dass die Rechtslage verlangt. Er hat -meines erachtens- keinen Rechtsanspruch auf Befreiung in den Ländern, zu denen er einen realen Bezug hat. Will er ins portugiesische Rentensystem einzahlen wird er sich einen portugisischen Wohnsitz/Arbeitsvertrag zulegen müssen. Die theoretische Absicht, eines Tages dort zu leben ist nicht ausreichend. Und sollte ordnungspolitisch auch nicht ausreichend sein. Das ist eine Konstruktion, die außergewöhnlich(*) und selten ist, dass sie nicht dazu taugt, fehlende oder unzureichende europäische Integration im Bereich des Arbeitsrechts zu sehen. Es sind ja Scheindiskussionen, auch nach englischem oder irischem Recht sind Verkehrsflugzeugpiloten in der Regel angestellte Beschäftige und nicht gewerblich tätig. Der andere Punkt, es geht auch nicht um die Einschränkung von innereuropäische Mobilität - die eh viel zu gering ist, das ist anderes Thema. Es geht darum. ob die Freizügigkeit genutzt wird, um einseitige und möglicherweise missbräuchliche Vertragskonstellationen zu schaffen. (*) Die Dreiländer-Konstellation ohne Absichtserklärung ist mir dagegen schon mehrfach begnegnet und immer einvernehmlich lösbar.
medion Geschrieben 30. Juni 2018 Melden Geschrieben 30. Juni 2018 2 hours ago, OliverWendellHolmesJr said: Das ist eine Konstruktion, die außergewöhnlich(*) und selten ist, dass sie nicht dazu taugt, fehlende oder unzureichende europäische Integration im Bereich des Arbeitsrechts zu sehen. Es sind ja Scheindiskussionen, auch nach englischem oder irischem Recht sind Verkehrsflugzeugpiloten in der Regel angestellte Beschäftige und nicht gewerblich tätig. Wie viele der FR-Piloten in IRE und UK sind denn so angestellt wie hier in den Ring geworfen? Logo, alles was nicht in die eigene rosarote Europabrille passt, ist außergewöhnlich und selten und taugt zu nichts. Man hatte Jahrzehntelang Zeit um die geforderte grenzenlose Mobilität, Jobs und Rechte zu regeln, passiert ist reichlich wenig. Andererseits freue ich mich, dass der Herr aus Bremen mit der Edith und dem Schampus wieder da ist, das trägt seit Jahren zur Ryanair-Erträglichmacherei bei. Betrug ist immer ein starkes Wort, (wir hatten uns doch schon auf Gestaltung geeinigt , dann aber gleiches Recht für alle) aber wenn Eurowings (oder wer auch immer aus der LH-Group) Slotsicherung betreibt und Ryanair/Lauda das gleiche machen, ist es für einige trotzdem nicht dasselbe. Dass vielleicht auch IAG-Interessen 'hintergangen' wurden, kommt noch dazu. Ob Niki/Lauda jetzt wirklich in (Zentral-)Europa ein positive(re)s Image als FR hat, darüber kann man auch geteilter Meinung sein.
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