CL-600

Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

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Habe keine Ahnung wie weit der Bach verschwenkt werden muss. Aber ich weiss das sowas schon mal in Bremen gemacht worden ist. Vielleicht können die Bremer darauf eine Antwort geben. Desweiteren wird man wohl im Planfeststellungsverfahren diese Frage eingehend klären, damit die Bahn auch voll nutzbar sein wird.

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Ich bin begeistert. Zwar hatte ich mit 2.800 mtr. Kompromißlinie gerechnet, aber 3.000 mtr. ist ja noch besser. Großes Kompliment an die beiden Partner.

Ja, wir Bremer haben ja etwas Erfahrung mit dem Verlegen eines Wasserlaufs. Erschwerend war sogar, daß dieser Wasserlauf, die Ochtum, eingedeicht war. Der Deich war das eigentliche Problem. Das fällt hier ja weg, ist also auch billiger.

Nein, was so außergewöhnlich ist, ist die Tatsache, daß man sich bei gutem Willen einigen kann. Da könnte sich so mancher Akteur in ähnlichen Konflikten 'ne große Scheibe abschneiden.

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Naja ob's wirklich genau 3.000 m werden sollen, wollte Stöwer ja nicht bestätigen. Ich denke, das hängt auch zu sehr von divsersen Sachverhalten ab, die jetzt erstmal planerisch erarbeitet werden müssen, vielleicht wissen die Beteiligten selbst noch nicht einmal, welche Bahnlänge exakt möglich ist mit der Umlegung des Baches. Ich vermute mal aus dem Bauch heraus, dass es irgendwas zwischen 2.700 und 3.000 m sein könnten, denn diese Zahlen, 2.700-2.800 m und maximal 3.000 m, wurden in der Vergangenheit schonmal genannt, als es um einen möglichen Kompromiss mit dem NABU ging.

 

Nein, was so außergewöhnlich ist, ist die Tatsache, daß man sich bei gutem Willen einigen kann. Da könnte sich so mancher Akteur in ähnlichen Konflikten 'ne große Scheibe abschneiden.

Volle Zustimmung hierfür! Wobei es zwar lange gedauert hat, aber immerhin gibt es überhaupt eine Annäherung. Leider gibt es viel zu oft bei großen Projekten eine "Wir wollen uns unbedingt komplett durchsetzen"-Mentalität auf der einen und eine ebenso kompromisslose Verhinderungshaltung von Gegnern auf der anderen Seite.

 

Langfristig gesehen jedenfalls ein wichtiger Schritt für den FMO. Jetzt müssen also laut den Zeitungen planerische und juristische Dinge geklärt werden und ich denke, wenn das der Fall ist, wird man Weiteres hören.

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Die Frage nach dem "quo vadis" kann man ja meinetwegen stellen, aber nicht aus dem Grund, dass Intersky die Flüge einstellt.

Dreimal wöchentlich eine Handvoll Passagiere sind selbst für einen kleinen Airport wie den FMO verschmerzbar.

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Hilft ja nicht wenn der Grundbedarf da ist, aber Intersky die Strecke nicht wirtschaftlich betreiben kann.... Aber verschmerzbar ist das Ganze denke ich auch...

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Gab es nicht einen gewissen Grundbedarf aus der Wirtschaft an dieser Strecke? Ist das nicht mehr gegeben?

 

 

...wird es schon geben - ist aber dann wohl im Ganzen nicht rentabel für 3L (vielleicht gibt es auch nicht mehr die höchste Subventionsstufe vom FMO).

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Wieder eine Strecke die ab FMO, zugegebener Maßen nicht die wichtigste, wegfällt. Sicherlich wird der Flughafen den Verlust dieser Passagiere verschmerzen können, zumal mit 6/7 im doppelten Tagesrand nach Zürich ein mehr als ädiquater Ersatz bereits im Flugplan enthalten ist.

Vielmehr ist die Entwicklung insbesondere für kleinere Flughäfen wie es der FMO ist, sehr besorgniserregend. Immer schwieriger wird es für die Geschäftsführungen point to point Verbindungen zu erlangen und dann auch zu halten. Regionalverkehr findet nur noch im begrenzten Maße statt. Die airlines ziehen sich immer mehr aus der Fläche zurück und bedienen lieben die teueren Großflughäfen. Schaut man sich dann dort die Kennzeichen der Autos in den Parkhäusern an wird man nicht mal erstaunt feststellen, aus welchen Regionen die Fluggäste alles rekrutiert werden. der Bedarf für die kleineren airports ist durchaus da, aber die Fluggesellschaften können durch die Bündelung wohl wirtschaftlicher planen. Durch den Einsatz von größerem Gerät (ok gilt nicht für intersky da sie nur mit der Q300 fliegen) können sie einfach bessere Eckpreise erzielen.

Erschwerend für die kleineren Flughäfen kommt noch hinzu, dass die Tourismusveranstalter ihr Angebot ebenfalls an den Regionalairports bewusst klein halten, damit auch hier höhere Preise erzielt werden können.

Somit gilt für beide Bereiche, Touri- und Linienfliegerei, es ginge mehr, aber man lässt die eigenen Geschäftszahlen und den eigenen Profit dem Servicegedanken für die Verbraucher vorangehen.

Alternativ bleibt den Flughäfen dann oft nur noch der LCC-Betrieb. Das hier dann das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird, übersehen leider die Betreiber solcher Flughäfen wie Dortmund, Weeze, Hahn oder auch Memingen. Verluste für die Gesellschafter werden in Kauf genommen, damit aber ja die Paxzahlen stimmen. Kein guter Weg.

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Die Frage nach dem "quo vadis" kann man ja meinetwegen stellen, aber nicht aus dem Grund, dass Intersky die Flüge einstellt.

Dreimal wöchentlich eine Handvoll Passagiere sind selbst für einen kleinen Airport wie den FMO verschmerzbar.

 

Richtig, Intersky allein wäre da nicht der Grund, aber es ist ja einiges, was wegfällt und evt zukünftig noch wegfallen soll, allein Airberlin hat einige Verbindungen gestrichen und die jetisfaction-Flüge bringen sicherlich nicht die Passagierzahlen, die Airberlin gebracht hat. Okay, der Gewinn ist wieder ein anderes Thema. Trotzdem ist es, wie scorpion auch richtig formuliert, äußerst besorgniserregend und nicht immer im Sinne des Verbrauchers.

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Wieder eine Strecke die ab FMO, zugegebener Maßen nicht die wichtigste, wegfällt. Sicherlich wird der Flughafen den Verlust dieser Passagiere verschmerzen können, zumal mit 6/7 im doppelten Tagesrand nach Zürich ein mehr als ädiquater Ersatz bereits im Flugplan enthalten ist.

Vielmehr ist die Entwicklung insbesondere für kleinere Flughäfen wie es der FMO ist, sehr besorgniserregend. Immer schwieriger wird es für die Geschäftsführungen point to point Verbindungen zu erlangen und dann auch zu halten. Regionalverkehr findet nur noch im begrenzten Maße statt. Die airlines ziehen sich immer mehr aus der Fläche zurück und bedienen lieben die teueren Großflughäfen. Schaut man sich dann dort die Kennzeichen der Autos in den Parkhäusern an wird man nicht mal erstaunt feststellen, aus welchen Regionen die Fluggäste alles rekrutiert werden. der Bedarf für die kleineren airports ist durchaus da, aber die Fluggesellschaften können durch die Bündelung wohl wirtschaftlicher planen. Durch den Einsatz von größerem Gerät (ok gilt nicht für intersky da sie nur mit der Q300 fliegen) können sie einfach bessere Eckpreise erzielen.

Erschwerend für die kleineren Flughäfen kommt noch hinzu, dass die Tourismusveranstalter ihr Angebot ebenfalls an den Regionalairports bewusst klein halten, damit auch hier höhere Preise erzielt werden können.

Somit gilt für beide Bereiche, Touri- und Linienfliegerei, es ginge mehr, aber man lässt die eigenen Geschäftszahlen und den eigenen Profit dem Servicegedanken für die Verbraucher vorangehen.

Alternativ bleibt den Flughäfen dann oft nur noch der LCC-Betrieb. Das hier dann das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird, übersehen leider die Betreiber solcher Flughäfen wie Dortmund, Weeze, Hahn oder auch Memingen. Verluste für die Gesellschafter werden in Kauf genommen, damit aber ja die Paxzahlen stimmen. Kein guter Weg.

 

Selbst beim ehemaligen Fernreisecharterverkehr sind nicht nur die Regionalflughäfen betroffen. Hier gibt es einen markanten Rückzug in (ur)alte Zeiten, siehe Condor und tlw. auch Air Berlin (vormals LTU ex DUS). Mich wundert nicht, wenn die Veranstalter immer mehr Paxe an andere Liniengesellschaften verlieren, bei denen hirnlosen verhalten in die Steinzeit. Jedesmal den Umweg via FRA, wenn man mit Condor wegfliegen will, tun sich die Leute meist nur 1x an, dann war es auch schon.

 

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Selbst beim ehemaligen Fernreisecharterverkehr sind nicht nur die Regionalflughäfen betroffen. Hier gibt es einen markanten Rückzug in (ur)alte Zeiten, siehe Condor und tlw. auch Air Berlin (vormals LTU ex DUS). Mich wundert nicht, wenn die Veranstalter immer mehr Paxe an andere Liniengesellschaften verlieren, bei denen hirnlosen verhalten in die Steinzeit. Jedesmal den Umweg via FRA, wenn man mit Condor wegfliegen will, tun sich die Leute meist nur 1x an, dann war es auch schon.

 

Aber was machen denn die Passagiere deiner Meinung nach?

Verzichten sie auf einen Urlaub in Mexiko, der Dom. Rep. oder in Thailand, nur weil es ab Kleinkleckersdorf keinen Direktflug mehr gibt?

Ein Linienflug mit Umstieg ist nicht zwangsläufig bequemer...

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Aber was machen denn die Passagiere deiner Meinung nach?

Verzichten sie auf einen Urlaub in Mexiko, der Dom. Rep. oder in Thailand, nur weil es ab Kleinkleckersdorf keinen Direktflug mehr gibt?

Ein Linienflug mit Umstieg ist nicht zwangsläufig bequemer...

 

Da sind meine Flüge mit anderen Liniengesellschaften, ob SQ, EY, EK, US usw. aber wesentlich bequemer gewesen als AB oder DE. Nach Mexico gibt's viele Alternativen zu DE.

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Ohne jetzt zu sehr vom Thema Münster/Osnabrück abkommen zu wollen (obwohl FMO sich mit der 3600-m-Bahn-Planung anfänglich wohl auch Hoffnungen auf den einen oder anderen Ferncharter gemacht hatte), so ist doch in den Veranstalterprospekten vermehrt die Anreise zu klassischen asiatischen Badedestinationen wie Male oder Colombo mit Umsteigeverbindungen über die Golf-Drehkreuze zu beobachten. Im letzten Aldi-Prospekt z.B. gabs Sansibar und ich glaube auch Mauritius mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba zu buchen.

 

Werden keine Direktflüge mehr angeboten, steigt die Kundschaft scheinbar recht klaglos auf die Umsteigeverbindungen um.

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Ohne jetzt zu sehr vom Thema Münster/Osnabrück abkommen zu wollen (obwohl FMO sich mit der 3600-m-Bahn-Planung anfänglich wohl auch Hoffnungen auf den einen oder anderen Ferncharter gemacht hatte), so ist doch in den Veranstalterprospekten vermehrt die Anreise zu klassischen asiatischen Badedestinationen wie Male oder Colombo mit Umsteigeverbindungen über die Golf-Drehkreuze zu beobachten. Im letzten Aldi-Prospekt z.B. gabs Sansibar und ich glaube auch Mauritius mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba zu buchen.

 

Werden keine Direktflüge mehr angeboten, steigt die Kundschaft scheinbar recht klaglos auf die Umsteigeverbindungen um.

 

Also mir wäre es ja neu, dass es mal ein flächendeckendes Angebot an Urlauber-Fernzielen von kleineren Flüghäfen wie Münster gab, insofern kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Wo vorher nie ein Angebot war, kann doch auch keins wegfallen.

 

Persönlich kann ich mir nicht vorstellen, dass es jemals gelingen wird, Langstreckenflüge nach Münster zu locken und halten die Bahnverlängerung für rausgeschmissenes Geld. Aber das macht man in der Luftfahrt in Deutschland ja nur zu gerne...

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Von "flächendeckend" kann zwar keine Rede sein, aber wie hier im Forum schon mehrfach erwähnt wurde, gab es schonmal eine gut gebuchte Fernreiseverbindung in die DomRep ab FMO mit LTU A330. Auf dem Hinflug dann allerdings mit Zwischenstopp wegen der kurzen Bahn am FMO, Rückflug zum FMO nonstop. Solche unwirtschaftlichen Zwischenstopps macht aber heute keine Airline mehr und der Fernreisemarkt hat sich auch verändert.

 

Aber das ist ja sowieso OT. Um mal zum Thema zurückzukehren, der Verlust der Linie FDH-FMO ist für beide Flughäfen sicherlich zu verkraften, die paar fehlenden Paxe werden statistisch noch nicht einmal auffallen.

Nachfrage aus der Wirtschaft ist auf der Strecke zwar definitiv vorhanden, aber ich denke, dass schon ein 50-Sitzer für eine solche Nischenverbindung zwischen zwei kleinen Airports eigentlich zu groß ist. Die Verbindung wäre vielleicht etwas für einen 19-Sitzer gewesen, und dann vielleicht nicht dreimal, sondern fünfmal pro Woche, also Mo-Fr je einmal täglich.

 

Viel bedenklicher, und da kann ich skorpion nur zustimmen, finde ich die generelle Entwicklung, dass die kleinen Airports, und hier im Speziellen der FMO, immer mehr Verbindungen (Linie und Charterziele) verlieren und darunter oft auch welche sind, deren Verlust richtig auf die Passagierzahlen drückt. Außerdem werden die Regionalairports bei immer weniger Verbindungen natürlich generell weniger attraktiv.

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Viel bedenklicher, und da kann ich skorpion nur zustimmen, finde ich die generelle Entwicklung, dass die kleinen Airports, und hier im Speziellen der FMO, immer mehr Verbindungen (Linie und Charterziele) verlieren und darunter oft auch welche sind, deren Verlust richtig auf die Passagierzahlen drückt. Außerdem werden die Regionalairports bei immer weniger Verbindungen natürlich generell weniger attraktiv.

 

...100% Zustimmung

Edited by EDDS/EDDC Pax

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Sehr interessanter Artikel bzgl. der Einigung zwischen FMO und NABU, der nun folgenden Schritte und der Stellung der Parteien im Kreistag zu der Einigung:

 

IVZ-Online

Es fällt eigentlich nur auf, daß wieder mal nur die Postkommunisten gegen den Kompromiß sind.

Ansonsten, eine sehr nette Diskussion. Es geht ja auch nicht um FMM. :D

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Ich finde auch, dass aus der Lokalpolitik großteils vernünftige Stimmen kommen. Sowohl positive als auch kritische Haltungen zum geplanten Ausbau sind ja völlig OK, wenn sie denn nachvollziehbar sind.

 

Dass die Linken als einzige gegen einen vernünftigen, sachdienlichen Kompromiss zwischen FMO und NABU sind, dazu kann man nur ungläubig den Kopf schütteln. Ich schließe daraus, die meinen, ein weiterer jahrelanger Rechtsstreit, der Behörden und Gerichte unnötig belastet und massenhaft Geld kostet, wäre besser? :rolleyes:

Aber die Linken scheinen mir generell oft wenig interessiert zu sein an vernünftigen, sachdienlichen Lösungen, daher überrascht es mich wenig. Um es nicht zu politisch werden zu lassen: Zumindest war es unterhaltsam zu lesen. ;)

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Ohne jetzt zu sehr vom Thema Münster/Osnabrück abkommen zu wollen (obwohl FMO sich mit der 3600-m-Bahn-Planung anfänglich wohl auch Hoffnungen auf den einen oder anderen Ferncharter gemacht hatte), so ist doch in den Veranstalterprospekten vermehrt die Anreise zu klassischen asiatischen Badedestinationen wie Male oder Colombo mit Umsteigeverbindungen über die Golf-Drehkreuze zu beobachten. Im letzten Aldi-Prospekt z.B. gabs Sansibar und ich glaube auch Mauritius mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba zu buchen.

 

Werden keine Direktflüge mehr angeboten, steigt die Kundschaft scheinbar recht klaglos auf die Umsteigeverbindungen um.

Entweder das, oder es wird eine Nonstop-Verbindung ab einem weiter entfernten, größeren Flughafen gewählt.

Dritte Möglichkeit, die besonders im Urlaubsverkehr zum Tragen kommt, wie mir ein Verteter eines Regionalflughafens bestätigte: die Kunden variieren das Urlaubsziel und buchen alternativ eine Destination, die es am Flughafen um die Ecke noch gibt.

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Ich finde auch, dass aus der Lokalpolitik großteils vernünftige Stimmen kommen. Sowohl positive als auch kritische Haltungen zum geplanten Ausbau sind ja völlig OK, wenn sie denn nachvollziehbar sind.

 

Dass die Linken als einzige gegen einen vernünftigen, sachdienlichen Kompromiss zwischen FMO und NABU sind, dazu kann man nur ungläubig den Kopf schütteln. Ich schließe daraus, die meinen, ein weiterer jahrelanger Rechtsstreit, der Behörden und Gerichte unnötig belastet und massenhaft Geld kostet, wäre besser? :rolleyes:

Aber die Linken scheinen mir generell oft wenig interessiert zu sein an vernünftigen, sachdienlichen Lösungen, daher überrascht es mich wenig. Um es nicht zu politisch werden zu lassen: Zumindest war es unterhaltsam zu lesen. ;)

 

Dem kann ich nur zustimmen. Selbst die Grünen und die SPD scheinen ja dem Kompromiss nicht abgeneigt zu sein, wenn es vernünftige Gründe dafür gibt. Ich denke mal, dass es hier vor allen Dingen um die zukünftige Entwicklung des FMO und die Belastung der Steuerzahler geht.

Da ich aber hoffe, dass das ganze jetzt im Rahmen eine Ergänzungsverfahrens abgehandelt werden kann, denke ich mal, dass es auch nicht mehr viele Möglichkeiten für Gegner gibt, die klagen wollen.

 

Mittlerweile gibt es auch noch mal neue Stimmen aus der Kreis-Politik:

 

IVZ-Online

 

Zur Anmerkung: Reckenfeld ist ein Stadtteil von Greven

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Wundert mich etwas, dass es hier noch gar nicht thematisiert wurde, weder hier noch im Ryanair-Thema, wobei hier in der Vergangenheit ja schon über LCC spekuliert wurde:

 

Offenbar steckte durchaus etwas hinter den Gerüchten um FR/einen LCC am FMO. Laut diversen Medienberichten (Links unten) hat der FMO mal wieder mit FR gesprochen bzw. verhandelt. Auch wenn angeblich Bewegung in die Gebührenpolitik von FR gekommen ist, wollte FR laut FMO immer noch Gebühren, die 80% unter den tatsächlichen Kosten liegen, sodass der FMO ins dicke Minus gerutscht wäre, was die Flughafen-Gesellschafter strikt ablehnen. Also hat man FR sozusagen eine Abfuhr erteilt.

 

Die Zeitungen titeln daher passenderweise wie folgt:

Billigflieger können am FMO nicht landen

Keine Starterlaubnis für Ryanair

Billigfliegen ist zu teuer

 

Insbesondere der Kommentartitel "Billigfliegen ist zu teuer" trifft die Sache meiner Meinung nach sehr gut. Interessant auch, dass FMO-Chef Prof. Stöwer sich zuversichtlich zeigt, dass FR irgendwann letztlich doch an den FMO kommen wird.

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