Blablupp Geschrieben 6. Juni 2020 Melden Geschrieben 6. Juni 2020 Das sind noch die alten Termine. Wenn du bei aibfamily.flights schaust, dann siehst du, dass zumindest die -NY und JB davon gestored wurden. 1
God Geschrieben 6. Juni 2020 Melden Geschrieben 6. Juni 2020 (bearbeitet) 4 hours ago, PG1 said: Planemania hat für Donnerstag eine Doku über den letzten Flug der TL nach Enschede angekündigt, wo die Maschine laut deren Aussage zerlegt wird. Ist ja fast wie ein schlechter Krimi. Der Mörder dementiert die Tat, der Rest weiß es anscheinend besser :-) Ja, kann man nichts machen. Diverse Luftfahrtnews Magazine und der WDR haben gestern davon berichtet. Das ist wie damals im Unterricht, als wir alle in der Reihe eine 6 im Physiktest hatten, weil wir alle von einem abgeschrieben haben, der auch keinen Plan hatte. Der Inhalt des Aerobuzz Artikels deckt sich mit dem, was im Furfunk rund um Enschede schon seit Tagen bekannt ist. Bearbeitet 6. Juni 2020 von God 2
HAJ-09L Geschrieben 6. Juni 2020 Melden Geschrieben 6. Juni 2020 vor 6 Stunden schrieb Aerodude: In einem Krimi kommt es aber meist am Ende noch mal zu einer unerwarteten Wendung. Es bleibt also spannend ;-) ...der Gärtner... es ist immer der Gärtner... ;-)
Winglet3 Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 Lt. FVW Online bietet die VC der LH ein Angebot über ein freiwilliges Paket von Gehaltsverzicht über ein Volumen von € 350m Einsparungen über bis 45% abgesenkten Gehältern an, Das hört sich gewaltig an, vor allem von der VC, die ja sonst in der Vergangenheit eher streikwütig in die anderen Richtung agierte. Ist das eine echte Chance für LH sich kostenseitig zu "repositionieren" oder nur ein Papiertiger bzw. trojanischen Pferd der VC?
YankeeZulu1 Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 vor 10 Minuten schrieb Winglet3: Lt. FVW Online bietet die VC der LH ein Angebot über ein freiwilliges Paket von Gehaltsverzicht über ein Volumen von € 350m Einsparungen über bis 45% abgesenkten Gehältern an, Das hört sich gewaltig an, vor allem von der VC, die ja sonst in der Vergangenheit eher streikwütig in die anderen Richtung agierte. Ist das eine echte Chance für LH sich kostenseitig zu "repositionieren" oder nur ein Papiertiger bzw. trojanischen Pferd der VC? ohne das Angebot in Schrifform komplett vorliegen zu haben, ist schwer zu beurteilen, wie das tatsächlich einzustufen ist. Könnte sein, daß uns hier nicht bekannte Bedingungen daran geknüpft sind, zB wg Personalstärkereduzierung auf bestimmte Dauer (im Klartext: KÜndigungsvermeidung oder -ausschluss), könnte sein, daß dies auch "nur" dazu dienen soll, in Verhandlungen über Personalabbau das vom Arbeitgeber nicht angenommene Angebot dazu zu nutzen, gegen Personalabbau generell oder auch nur in bestimmtem Umfang zu argumentieren. Grundsätzlich aber will man so dastehen, daß man ja als Gewerkschaft schon mindestens zwei Mal etwas zur Verbesserung der finanziellen Situation angeboten zu haben. Ich gehe mal davon aus, daß der Arbeitgeber schon einigermaßen genau weiß, an welcher Stelle wieviel Abbau erfolgen soll bzw muß, um kostenmäßig einigermaßen hinzukommen.
medion Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 16 minutes ago, Winglet3 said: € 350m Einsparungen über bis 45% abgesenkten Gehältern an, Jetzt guckt jeder nochmal die Personalkosten an und dann kann man die 350 Einsparung von XY und die 45 % ins Verhältnis setzen. Die VC ist ja auch nicht doof, der Niedergang der ganzen Branche beginnt genau jetzt in ganz kleinen Schritten, sobald die LH noch kann, kann das deutsche Rettungsgeld verteilt werden. Südamerika und Indien fangen jetzt richtig an mit Corona, nach China und USA wollen aus verschiedenen Gründen immer weniger Leute. Der Neupersonalbedarf von Fluggesellschaften geht weltweit gegen Null. Von der Gewerkschaft will ich sehen, genauso wessen Gehalt um 45 Prozent gesenkt wird, sonst ist das alles wieder nur Bullshit, damit man irgendetwas angeboten hat. Die neue Vokabel Schmutzschirmverfahren hat alle aufgeschreckt: Dann ist nämlich Schluss mit der milliardenschweren Altersversorgung und da kennen die Piloten in Kronberg und Königstein kein Pardon...
chris_flyer Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 vor einer Stunde schrieb Winglet3: Lt. FVW Online bietet die VC der LH ein Angebot über ein freiwilliges Paket von Gehaltsverzicht über ein Volumen von € 350m Einsparungen über bis 45% abgesenkten Gehältern an, Das hört sich gewaltig an, vor allem von der VC, die ja sonst in der Vergangenheit eher streikwütig in die anderen Richtung agierte. Ist das eine echte Chance für LH sich kostenseitig zu "repositionieren" oder nur ein Papiertiger bzw. trojanischen Pferd der VC? Das Angebot ist ja schon gut 2 Monate auf dem Tisch. Das kannst du gefühlte 50 Seiten vorher hier nachlesen.
moddin Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 vor 5 Stunden schrieb chris_flyer: Das Angebot ist ja schon gut 2 Monate auf dem Tisch. Das kannst du gefühlte 50 Seiten vorher hier nachlesen. Ist heute nochmal überarbeitet vorgelegt worden: https://www.vcockpit.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/lufthansa-tarifpartnergipfel-350-mio-zugestaendnis-der-piloten-wird-wichtigen-beitrag-zu-stabilisie.html
757 Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 vor 42 Minuten schrieb MrSnoot: Wäre diese Leistung dann nicht eher mit dem der Sicherheitskräfte am Flughafen zu vergleichen und entsprechend zu entlohnen? Das wäre super. Dann hätten zumindest die jungen Flugbegleiter einiges mehr in der Tasche. Dir sind die Einstiegsgehälter schon bekannt? Wie willst du da bitte noch reduzieren? Finde das ziemlich daneben. 2
Aero88 Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb MrSnoot: Wie sieht es eigentlich mit dem Lohnverzicht beim Flugbegleitpersonal aus? Durch die Kürzungen des Bordservices bleiben meines Erachtens nicht mehr viele Arbeitsabläufe bestehen, so dass "nur" noch die Sicherheitskomponente bleibt. Wäre diese Leistung dann nicht eher mit dem der Sicherheitskräfte am Flughafen zu vergleichen und entsprechend zu entlohnen? Genau, weil Sicherheitspersonal am Flughafen auch in unterschiedlichen Zeitzonen arbeitet, First Class-, Business Class und Economy Service Durchführt, Dangerous goods geschult ist, Erste Hilfe Ausbildung hat, regelmäßig gesundheitliche Checks absolviert, Arbeitstage mit bis zu 14 Stunden hat, verschiedene Fremdsprachen sprechen usw.... total vergleichbar mit einem Mitarbeiter an der Sicherheitskontrolle. Nix gegen die Leute an den Sicherheitskontrollen, deren Job ist unverzichtbar, aber stell dir die Leute mal in der First Class oder Business Class am Gast vor. Dann kannst du dir die Frage schon allein beantworten. Dann könnte man aus deiner Feststellung ja auch schlussfolgern, dass Polizisten von der Bundespolizei auch nur noch das Gehalt eines Angestellten von der Sicherheitskontrolle bekommen. Den rechtlich gesehen ist das kontrollieren von Fluggästen Aufgabe der Bundespolizei welche diese Aufgabe an externe Dienstleister abgibt. Sprich ein Mitarbeiter an der Sicherheitskontrolle machen den Job eines Bundespolizisten. Auf was für Ideen hier manchmal Leute kommen ist doch wirklich immer verwunderlich. Bearbeitet 10. Juni 2020 von Aero88 4
vielflieger2020 Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 diese Sicherheitsmenschen haben eine aufwändigere Dangerous Goods Schulung als Crews, arbeiten auch Schichtdienst und verdienen besser als geschätzt die letzten 10000 eingestellten Flugbegleiter bei LH. https://www.airliners.de/security-tarifvertrag-flughaefen/49702 1
medion Geschrieben 10. Juni 2020 Melden Geschrieben 10. Juni 2020 (bearbeitet) Jeder macht seinen Job und wenn er ihn gut macht, ist eine gewisse Wertschätzung Pflicht. Ich weiß selber, dass Dienstleistung ein hartes Brot sein kann! Aber es ist jetzt auch keinem geholfen, wenn alle übereinander herfallen. Manches Schwebesternchen aus der C würde am Boden wahrscheinlich kläglich scheitern und den ein oder anderen robusten 120 Kilo Hessen aus der Frankfurter Siko kann ich mir schwerlich am Kaviartöpfchen und den Rosenblättchen vorstellen. Ist es nicht schön, dass wir alle so unterschiedlich sind? Bearbeitet 10. Juni 2020 von medion Ort korrigiert! 2
Beliebter Beitrag MD-80 Geschrieben 11. Juni 2020 Beliebter Beitrag Melden Geschrieben 11. Juni 2020 (bearbeitet) Ich habe den Eindruck, dass u.a. solche Beiträge dazu führen, dass sich immer weniger tatsächlich im Luftverkehr tätige Personen in diesem Forum beteiligen möchten. Versetzen Sie sich bitte nur für eine Sekunde in die Lage eines Sicherheitsmitarbeiters in S-Bahnen und Bahnhöfen (war ich mal) oder Flugbegleiters (bin ich). Mein Fazit: Das muss ich mir nicht geben und Ihr Beitrag hat auch nichts mit Konkretisierung zutun. Es wirkt auf mich wie ein Scherz mit inkompetenter sowie bewertender Beurteilung von Berufsbildern, ohne auch nur ansatzweise notwendige Kenntnisse aufzuweisen, worüber Sie schreiben. Aufgrund ihrer Äußerungen zeigen Sie, dass Sie absolut keine Ahnung über beide erwähnte Tätigkeiten haben. Boarding completed! Bearbeitet 11. Juni 2020 von MD-80 19
YankeeZulu1 Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 wieso erwähnt keiner, daß die Zahl der Flugbegleiter nicht willkürlich festgesetzt werden kann, sondern daß ab 20 Paxe mindestens 1 FB, grds je angefangene 50 Paxe 1 FB vorgeschrieben ist. Wenn wg Business bzw First je nach Airline mehr FB an Bord sind, ist das dem besonderen Service geschuldet, hier bleibt die knftige Entwicklung abzuwarten. Auch wenn es vordergründiegdem EInen oder Anderen so vorkommt, als sei der Bordservice Aufgabe Nr 1, dem ist nicht so; so wichtig er partiell auch sein mag, die Sicherheitsaufgaben wiegen schwerer als alles Andere. Das Einsparpotential über die Zahl der FB ist also nicht gerade groß, es sei denn, man schaftt Business und First ab (Letzteres ist ja schon erkennbar). Das EInsparpotential-Wunschdenken Mancher ... zeugt von eher geringer Kenntnis der Fakten.
oldblueeyes Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 vor 6 Stunden schrieb MrSnoot: Ich möchte meine Idee weiter konkretisieren. Wie sieht heute ein normaler LH-Flug im Kontverkehr aus? Beim Einstiegen "guten Tag sagen" und anschließend die Kabine sichern. In der Luft ist nicht mehr viel zu tun. In der C gibt es eine Getränkerunde und in der Eco wird maximal noch ein Wasser verteilt. Hiermit ist man sehr fix durch. Im Anschluss verbringen die Flugbegleiter in der Regel in der Galley ohne nennenswerte Tätigkeiten ihre Zeit. Die Pause geht solange bis wieder die Kabine gesichert wird. Je nach Flugdauer überwiegt so die "bezahlte" Pause für die Flugbegleiter. Hier nun mein Ansatz, zunächst einmal auf Kontinentalstrecken bzw. auf Langstrecke auch in der Eco oder Eco+. Es bleibt weiter beim Purser wie gehabt. Zusätzlich gibt es noch eine Flugbegleitung wie bisher. Die beiden sind für den Service an Board zuständig und reichen bei dem neuen Konzept von LH allemal aus. Diese beiden Flugbegleiter werden nun unterstützt von "Sicherheitsbegleitern". Diese Kollegen sind nicht für den Service zuständig, sondern erfüllen die Vorgaben an die Mindestanzahl von Crewmitgliedern an Board. Ich stelle mir hier Personal vor wie in den S-Bahnen oder Bahnhöfen das Sicherheitspersonal oder auch Siko-Mitarbeiter Die Entlohnung ist deutlich geringer als die Bezahlung der Flugbegleiter mit Servicefunktion. In Summe steckt hier eine Menge Kosteneinsparpotential, was recht leicht zu heben ist. Die Flugbegleiter sind vielleicht etwas länger mit dem Service beschäftigt. In der Regel sollte es aber dennoch für genügend Zeit in der Galley ohne weiteren Aufgaben reichen. Bei Langstrecke wäre ebenfalls eine teilweise Ersetzung der Servicekräfte durch diese Sicherheitskräfte möglich, ohne dass der Service an Bord leidet. So kann Kaviar bspw- auch weiterhin von den Flugbegleitern verteilt werden. Bei der Bösen Lufthansa wird dir vermutlich keiner Zuhören. Aber MOL würde so einen talentierten Ghostwriter vielleicht einen Job als PR Manager geben.
Fluginfo Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 Ich bin der Meining man sollte generell die Arbeitskosten halbieren. Der Vorteil ist fast niemand zahlt mehr Steuern und der Staat ist in kürzester Zeit Pleite. Aber wo nimmt man dann das Geld zur Sanierung von Banken, Automobilindustrie, Airlines und Baufirmen her. Irgendwie blöd, wenn immer weniger Steuern gezahlt werden aber alle nach sozialer Marktwirtschaft schreien.
Der Realist Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 (bearbeitet) Im Übrigen gehen wir doch (hoffentlich) davon aus, dass es, wenn vielleicht auch erst in vielen Monaten/einigen Jahren, eine Zeit gibt, die der vor Covid 19 sehr ähnlich ist. Dann wird/werden Lufthansa und andere Fluggesellschaften zu ihrem früheren Service an Bord zurückkehren. Möchtest du dann alle "Die sind ja nur für die Sicherheit da"-Mitarbeiter umfangreich schulen? Lass die Jungs und Mädels mal wie sie sind, lass sie ihre Qualifikationen aufrecht halten und bezahle sie weiter. Ohne dass selbst zu wissen vermute ich, ein Teil des Gehaltes von Flugbegleitern setzt sich aus Spesen zusammen die nur gezahlt werden, wenn auch geflogen wird. Viele von ihnen dürften also bereits jetzt (+Kurzarbeit!) deutlich weniger überwiesen bekommen. Bearbeitet 11. Juni 2020 von Der Realist Rechtschreibfehler 2
DennyLong Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 Lese im Handelsblatt, dass die LH 26.000 Mitarbeiter zu viel hat. So einen Überhang kann man nicht leicht durch irgendwelche Maßnahmen kompensieren. Als Entscheidungsträger gibt es nur die Möglichkeit alle zu entlassen und die restliche Mannschaft voll weiter zu bezahlen. Das ist hart und oft nicht fair. Hat aber den Vorteil, dass die die bleiben weiter motiviert sind, da sie volles Geld bekommen und zudem dankbar, weil sie ihren Job behalten. Bei einer Gehaltskürzung für alle hat man eine Mannschaft die latent unzufrieden ist. Dann läuft der Laden nicht mehr rund, es werden Fehler gemacht usw. Das Problem sind die Maßnahmen die zum erliegen der Geschäftstätigkeit der LH führen. Aber es waren und sind ja sehr viele, dafür unsere alten und schwachen zu schützen. Allen voran unsere Kanzlerin, die dürfen nun gerne die Verantwortung übernehmen. 2
YankeeZulu1 Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 @Der Realist: Spesen sind NIE Gehalt, sondern pauschaler Ersatz für beruflich bedingte Aufwendungen. Gehalt ist der feste Teil, und - falls das im Einzelfall vorliegt - der variable "Erfolgsteil" wie zB Umsatzbeteiligung. Ob und unter welchen Voraussetzungen bei Gehaltsfortzahlung oder Gehaltsersatzleistung der varialble Teil berücksichtigt wird, ist gesondert zu beurteilen. Unabhäigig davon: Arbeit muss sich lohnen, das Arbeitsentgelt muß oder wenigstens soll der Qualifikation, Verantwortung und dem Arbeitsaufwand entsprechens; FugbegleiterIn ist ein verantwortungsovller Job. Das wurde mir gerade gestern Abend bei einer ich wei0 nicht wievielten Wiederholung9) eines FIlms über die Hudsonnotwasserung des Flugs Cactus1549 bewusst, als danach der Captain Chesley B Sullenberger betonte, daß dies nur durch die Leistung ALLER Beteiligten so glücklich enden konnte, und er erwähnte dabei die FlugbegleiterInnen auch. Ein guter, freundlicher Service vom Einstieg bis zum Ausstieg ist mir übrigens auch einiges Wert, auch im Flugpreis.
Leon8499 Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 Der Aktienkurs von LH ist 7 Prozent im Minus und war heute Morgen schon bei 10 Prozent. Offensichtlich traut der Markt der Geschäftsführung nicht zu, auch unbequeme Maßnahmen durchzuboxen. Hoffentlich beweist der Vorstand das Gegenteil. Ich kann zumindest nicht verstehen, warum BA einfach Nägel mit Köpfen macht und LH wieder mit irgendwelchen Kompromissformeln arbeiten möchte, mit der ihr am Ende immer noch die Altverträge, dezentrale Basen und andere Mühlsteine am Hals hängen. Die werden das Unternehmen nach Corona noch teuer zu stehen kommen. Oder um es mit der Bundesregierung zu sagen: Jetzt sollte mal die Bazooka rausgeholt werden, um anschließend für bessere Zeiten gerüstet zu sein.
BWE320 Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 vor 24 Minuten schrieb Leon8499: dezentrale Basen LH hat nur noch drei dezentrale Basen: HND, BKK und DEL. In Tokio wurde seit circa 25 Jahren niemand mehr eingestellt und die Tage dieser Basis sind gezählt. Warum jetzt eine Basis in BKK ein Mühlstein am Hals der LH ist, erschließt sich mir nicht, wenn Norwegian beispielsweise extra eine Basis dort aufmacht um Kosten zu sparen. Der Aktienkurs der Lufthansa AG spiegelt auch nicht nur das Bild bei LH wieder sondern die gesamte Lufthansa Group inklusive EW, OS, WK etc.. 3
YankeeZulu1 Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 @Leon8499:Der neueste Kursrutsch hat doch rein gar nichts mit der Personalsituation zu tun, er ist vielmehr allein die Folge der gestern verkündeten weiteren weltweiten Reisewarnung für "Nicht-EU"-Länder. LH kann nicht wie "irgendein anderes Unternehmen" einfach mit der Sende über die erträge und den Personalbestand gehen; es gibt bei ns eben geltende Vereinbarungen und geltendes Rechtm und darüber hinaus haben die diversen Gewerkschaften, allen voran die VC und die UFO in der Vergangenheit durch Streikma0nahmen (welch bei uns eben legal sind) gezeigt, was geht und was nicht. Das ist für das Utnernehmensergebnis und den Aktienkurs jedes einzelne Mal negativ. Wenn jetz in der Corona-Situation letztendlich aus Unternehmenssicht mehr aus den Verhandlungen geholt werden kann, und der leider erforderliche Personalabbau durchgezogen werden kann, wird dies für den Aktienkurs positive Auswirkungen haben; für die MitarbeiterInnen ist das dagegen teils negativ. Alles hat zwei Seiten. Die Gewerkschaften werden sehen müssen, daß ohne ein folrierendes Unternehmen keine Arbeitsplätze bleiben; hoffentlich begreifen sie dies und handeln danach. Und um abschließend den CEO CS mit einer Aussage anlläßlich einer vergangenen Verhandlungsrunde zu zitieren: "... besser, die LH fliegt eine Zeit nicht, als gar nicht mehr... "
Leon8499 Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 vor 18 Minuten schrieb BWE320: LH hat nur noch drei dezentrale Basen: HND, BKK und DEL. Ich meinte die dezentralen Crewbasen in Deutschland. Da gibt es meines Wissens nach noch ein paar mehr. vor 4 Minuten schrieb YankeeZulu1: @Leon8499:Der neueste Kursrutsch hat doch rein gar nichts mit der Personalsituation zu tun, er ist vielmehr allein die Folge der gestern verkündeten weiteren weltweiten Reisewarnung für "Nicht-EU"-Länder. LH kann nicht wie "irgendein anderes Unternehmen" einfach mit der Sende über die erträge und den Personalbestand gehen; es gibt bei ns eben geltende Vereinbarungen und geltendes Rechtm und darüber hinaus haben die diversen Gewerkschaften, allen voran die VC und die UFO in der Vergangenheit durch Streikma0nahmen (welch bei uns eben legal sind) gezeigt, was geht und was nicht. Das ist für das Utnernehmensergebnis und den Aktienkurs jedes einzelne Mal negativ. Wenn jetz in der Corona-Situation letztendlich aus Unternehmenssicht mehr aus den Verhandlungen geholt werden kann, und der leider erforderliche Personalabbau durchgezogen werden kann, wird dies für den Aktienkurs positive Auswirkungen haben; für die MitarbeiterInnen ist das dagegen teils negativ. Alles hat zwei Seiten. Die Gewerkschaften werden sehen müssen, daß ohne ein folrierendes Unternehmen keine Arbeitsplätze bleiben; hoffentlich begreifen sie dies und handeln danach. Und um abschließend den CEO CS mit einer Aussage anlläßlich einer vergangenen Verhandlungsrunde zu zitieren: "... besser, die LH fliegt eine Zeit nicht, als gar nicht mehr... " Dann soll die Gewerkschaft sich doch jetzt dumm und dämlich streiken, aktuell merkt das eh niemand. Die paar Flüge können auch EW, Cityline und Managementpiloten fliegen. Außerdem gab es Maßnahmen wie "Jeder muss sich auf weniger Arbeitsplätze neu bewerben" in Deutschland auch schon bei anderen Unternehmen, habe ich selber in der Familie (mit positivem Ausgang) miterlebt. So ein Schema könnte LH doch auch durchziehen. Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, dass es im UK möglich ist, einfach alle zu kicken und neu einzustellen und in Deutschland ist das unter keinen Umständen möglich.
AOG Geschrieben 11. Juni 2020 Melden Geschrieben 11. Juni 2020 vor 4 Minuten schrieb Leon8499: . Außerdem kann ich mir kaum vorstellen, dass es im UK möglich ist, einfach alle zu kicken und neu einzustellen und in Deutschland ist das unter keinen Umständen möglich. Im UK ist das tatsächlich möglich, in Deutschland nicht so ohne weiteres.
Empfohlene Beiträge
Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren
Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können
Benutzerkonto erstellen
Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!
Neues Benutzerkonto erstellenAnmelden
Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.
Jetzt anmelden