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Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb Blablupp:


Der Sinn der Kurzarbeit ist nicht, langfristig absehbare nicht mehr benötigte Jobs weiterzufinanzieren... 

Möglich und aus rein wirtschaftlicher Sicht verständlich.

Nur ist es in der derzeitigen Situation aber sicher sinnvoll, mittels Kurzarbeit auch z.B. soziales Leid zu lindern, wenn plötzlich Familien bedingt durch plötzliche Arbeitslosigkeit sich ihr Leben nicht mehr leisten können. Wir befinden uns auch gesellschaftlich in einer absoluten Ausnahmesituation.

Geschrieben
vor 47 Minuten schrieb Blablupp:


Der Sinn der Kurzarbeit ist nicht, langfristig absehbare nicht mehr benötigte Jobs weiterzufinanzieren... 

Wer sagt das die nicht benötigt werden. Hast Du die eine richtige Glaskugel entdeckt?

vor einer Stunde schrieb no-hoper:

Mir tun meine Kinder echt leid.

Das bezahlst du schon noch selbst.

Geschrieben
vor 21 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ganz anders als vor Corona, wo es kaum Konkurrenz gab....

 

Genau. Bill Gates meint, es könnten in Zukunft 50 % der Geschäftsreisen wegfallen. Dagegen hatte man wohl vor Corona paradiesische Zeiten. Wer hätte das gedacht?

Geschrieben (bearbeitet)

Um mal Berlin mit einzuflechten- Ich glaube,der Standortnachteil des BER gegenüber TXL kostet auch Kunden. Da werden wohl viele gleich auf den Zug Umsteigen (speziell auf MUC-BER,wo es jetzt schnellere ICE's gibt,die noch dazu direkt vom Stadtzentrum zum Stadtzentrum fahren,ohne lange Wege vom/zum Flughafen)Das derzeitige Corona-Niveau bei Taktung und Flugzeuggröße werden wir wohl auch nach Corona behalten...

Da gibt es dann wohl ein paar A321 zuviel-oder man verschiebt die zu Ocean;)

Bearbeitet von EDCJ
Geschrieben

Wenn es ausschließlich um BER-MUC-BER geht, magst du teilweise Recht haben. Aber ein großer Teil der Passagiere, ob nun aus BER, HAM, DUS, oder wo auch immer nutzt die Verbindungen nach MUC und FRA, um umzusteigen und weiter zu fliegen. Von daher denke ich nicht, dass zwei, bis drei Flüge am Tag in Drehkreuze, egal, ob MUC, FRA, LHR, CDG, AMS, oder wo auch immer dauermäßig Bestand haben, wenn sich nicht grundsätzlich Veränderungen ergeben.

Ich bin Berliner, arbeite am Flughafen und interessiere mich schon seit meine Kindheit für die Luftfahrt, habe durchaus ne Portion Lokalpatriotismus intus, finde es aber immer wieder kindisch, wie hier pro und kontra gegen einzelne Standorte gewettert wird.

Seit doch über jede Verbindung, insbesondere derzeit froh, wenn es euren  Flughafen trifft, freut euch mehr, aber dieses alberne "ich bin geiler wie ihr" stört mich echt. 

Geschrieben
4 hours ago, Mahag said:

Wer sagt das die nicht benötigt werden. Hast Du die eine richtige Glaskugel entdeckt?


Es gibt gar keine Flugzeuge zu fliegen. Gerade auf der Langstrecke wird es Einschnitte weiterhin geben. 
 

Wenn man selbst im optimistischsten Szenario davon ausgeht 20% Kapazität herauszunehmen, ist es doch sinnvoll klare Verhältnisse zu schaffen. Sowohl für diejenigen, die bleiben, weil Unsicherheit wegfällt, als auch diejenigen, die entlassen werden, weil sie sich neu orientieren können...

Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Mahag:

Ist doch ganz einfach: Kurzarbeit so lange wie es der gesetzliche Rahmen ermöglicht. Und das ist noch sehr lange. Mindestens erstmal bis Ende nächsten Jahres.

 

Wichtiger: Bis nach der kommenden Bundestagswahl.

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Faro:

Möglich und aus rein wirtschaftlicher Sicht verständlich.

Nur ist es in der derzeitigen Situation aber sicher sinnvoll, mittels Kurzarbeit auch z.B. soziales Leid zu lindern, wenn plötzlich Familien bedingt durch plötzliche Arbeitslosigkeit sich ihr Leben nicht mehr leisten können. Wir befinden uns auch gesellschaftlich in einer absoluten Ausnahmesituation.


Auch mit KuG ist es nicht unbedingt möglich, das Leben sich so weiter zu leisten wie vor Corona. Immer noch besser als Hartz 4, aber wenn bei beiden Partnern monatlich je ein vierstelliger Fehlbetrag (weil Schichtzulagen wegfallen) mit dem KuG bei der Lohnabrechnung entsteht, sieht es für die meisten schlecht aus. Die Reserven sind irgendwann aufgebraucht. Dazu kommt die Steuernachzahlung im nächsten Jahr, evtl. ändert da die Regierung noch was am Progressionsvorbehalt. Es wird empfohlen, sich die Hälfte des KuG auf die Seite zu legen für die Nachzahlung. Na Prost Mahlzeit. Experten rechnen schon mit einer Pleitewelle bei Arbeitnehmern. Immerhin sind über 7 Millionen AN von Kurzarbeit betroffen. 

Geschrieben

Das mit der Steuernachzahlung ist so pauschal falsch!

 

Wer 100% Kurzarbeit für 12 Monate hat, hat in der Regel mit dem Finanzamt nichts zu tun. 

Wer einige Zeit voll gearbeitet hat (die ersten 3 Monate), dann in 100% Kurzarbeit geht, der bekommt in der Regel sogar Geld vom Finanzamt nachgezahlt.

Wer hingegen einige Zeit voll arbeitet, in der Restlichen Zeit aber 50% Kurzarbeit macht, der muss in der Tat aufpassen, weil ihm wahrscheinlich eine Nachzahlung droht. Aber durch Werbungskosten (z.B. tägliche Fahrt zur Arbeit) oder Freibeträge wird auch das deutlich minimiert.

Bei vollständiger Kurzarbeit zu 50% ist es steuerlich hingegen wieder weitgehend egal.

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Realo:

 

Genau. Bill Gates meint, es könnten in Zukunft 50 % der Geschäftsreisen wegfallen. Dagegen hatte man wohl vor Corona paradiesische Zeiten. Wer hätte das gedacht?

Warum sagt das Bill Gates wohl? Na mal nachdenken. 

vor 8 Stunden schrieb Blablupp:


Es gibt gar keine Flugzeuge zu fliegen. Gerade auf der Langstrecke wird es Einschnitte weiterhin geben. 
 

Wenn man selbst im optimistischsten Szenario davon ausgeht 20% Kapazität herauszunehmen, ist es doch sinnvoll klare Verhältnisse zu schaffen. Sowohl für diejenigen, die bleiben, weil Unsicherheit wegfällt, als auch diejenigen, die entlassen werden, weil sie sich neu orientieren können...

20% gehen doch so oder so an Mitarbeitern. 

Geschrieben (bearbeitet)

Die Bahn ist faktisch Pleite, wenn 50% Geschäftsreisen wegfallen. Sofort alle Bauprojekte beenden, schließlich zahlt der Steuerzahler ja zu 100% die Bahninfrastruktur. Das Geld kann dann in Ausbau von neuen Autobahnen investiert werden, weil die privaten Reisen im Gegenzug stark zunehmen. 

Bearbeitet von Fluginfo
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

Die Bahn ist faktisch Pleite, wenn 50% Geschäftsreisen wegfallen. Sofort alle Bauprojekte beenden, schließlich zahlt der Steuerzahler ja zu 100% die Bahninfrastruktur. Das Geld kann dann in Ausbau von neuen Autobahnen investiert werden, weil die privaten Reisen im Gegenzug stark zunehmen. 

Viel Spass mit den Klimaschützern und der Vorgabe zur Reduzierung der Treibhausgase.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb schwarzerAbt:

Viel Spass mit den Klimaschützern und der Vorgabe zur Reduzierung der Treibhausgase.

Flugverkehr und deren Reduzierung, die so nicht dauerhaft ist, führt zu Rückgängen von weniger als 0,5% aktuell bei Treibhausgasen. Es gäbe viel wichtiger Dinge beim Klimaschutz, als auf Kurzstreckenflüge zu verzichten und generell die Luftfahrt an den Pranger zu stellen. Zum Glück für die Luftfahrt wir dies durch den kaum messbaren Effekt der Pandemie jetzt deutlich. Gebäude und Landwirtschaft sind hier im zweistelligen Bereich. 

Selbst wenn wir auf die Luftfahrt zu 100% verzichten, kommen wir beim Klimaschutz nicht richtig weiter. Stattdessen steigt der Wert an anderer Stelle und ist viel schwieriger messbar als in der Luftfahrt.

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb Fluginfo:

Zum Glück für die Luftfahrt wir dies durch den kaum messbaren Effekt der Pandemie jetzt deutlich.

Als würden Fakten wie dies die Ideologen überzeugen. Fliegen ist bööööööse!!!!1!

 

Ansonsten stimme ich denen letzten beiden Beiträgen zu  ;-)

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb jubo14:

Das mit der Steuernachzahlung ist so pauschal falsch!

 

Wer 100% Kurzarbeit für 12 Monate hat, hat in der Regel mit dem Finanzamt nichts zu tun. 

Wer einige Zeit voll gearbeitet hat (die ersten 3 Monate), dann in 100% Kurzarbeit geht, der bekommt in der Regel sogar Geld vom Finanzamt nachgezahlt.

Wer hingegen einige Zeit voll arbeitet, in der Restlichen Zeit aber 50% Kurzarbeit macht, der muss in der Tat aufpassen, weil ihm wahrscheinlich eine Nachzahlung droht. Aber durch Werbungskosten (z.B. tägliche Fahrt zur Arbeit) oder Freibeträge wird auch das deutlich minimiert.

Bei vollständiger Kurzarbeit zu 50% ist es steuerlich hingegen wieder weitgehend egal.

 

Ich wäre da vorsichtig. Es wird steuerlich genauso behandelt wie Insovenzgeld. Das waren bei mir über 2000 Euro Steuern. Dann werden bei Kurzarbeit weniger Kilometer angerechnet. Ich würde jeden raten, lieber konservativ zu rechnen. Falls Du recht hast, hat man dann wenigstens eine schöne Überraschung.

Geschrieben

Die steuerliche Seite darf man nicht unterschätzen. Fristen sind auch einzuhalten, die Finanzämter sprechen sogar besonders häufig derzeit Strafen für Überschreitung der Abgabe der Steuererklärung aus. Offenbar gibt es kein Corona bei den Finanzämtern.

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Fluginfo:

Fristen sind auch einzuhalten, die Finanzämter sprechen sogar besonders häufig derzeit Strafen für Überschreitung der Abgabe der Steuererklärung aus.

Meiner Vermutung nach hängt das mehr an einer Änderung im letzten Jahr. Letztes Jahr hat man die Fristen für Steuererklärungen nach hinten verschoben aber gleichzeitig Ausnahmen für Fristverlängerung gestrichen und die "Strafen" erhöht.

 

vor 21 Stunden schrieb AOG:

Ich wäre da vorsichtig. Es wird steuerlich genauso behandelt wie Insovenzgeld.

Ganz grundsätzlich, für die Details gibt es Steuerberater und die Lohnsteuerhilfeverene.

Sozialleistungen (Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, ... ) sind steuerfrei unterliegen aber dem Progressionsvorbehalt. Das heißt sie wirken auf die Höhe des Steuersatzes ein aber werden nicht versteuert. Das hat den Effekt, das bei der Jahressteuerklärung nachgezahlt werden muss.

Geschrieben
On 11/24/2020 at 7:24 PM, Mahag said:

Wer sagt das die nicht benötigt werden. Hast Du die eine richtige Glaskugel entdeck

 

Deine Glaskugel im Frühjahr war zumindest schonmal falsch.... B|

 

 

9 hours ago, Fluginfo said:

Die steuerliche Seite darf man nicht unterschätzen.

 

Wo ist das Problem? Corona-bedingte Anträge auf Fristverlängerung werden sicher nicht abgelehnt. Man glaubt es kaum, auch mit einem 'Finanzamt' kann man kommunizieren. Totstellen hilft selten weiter. Wer als "normaler Arbeitnehmer" aber meint, seine 2019er Erklärung immer noch nicht abgeben zu können, hat wohl eher andere Probleme.

 

Und jetzt möchte ich endlich auch mal diesen Spruch sagen: Was hat das alles noch mit Lufthansa zu tun?

 

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb medion:

 

Deine Glaskugel im Frühjahr war zumindest schonmal falsch.... B|

 

 

Korrekt. Bin noch auf der Suche nach der Richtigen. Wird aber bestimmt nix.

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