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Aktuelles zu British Airways

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Dabei gab es gestern schon in Gatwick ab den Morgenstunden Probleme mit dem Gepäckfördersystem und beide Terminals in LGW waren betroffen.Es kam bei vielen Flügen diverser Airlines zu Verspätungen, die bis in die Abendstunden spürbar waren.

War selber gestern in Gatwick und es war voll mit Passagieren.

 

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Selbst auf heathrow.com kommt man mit dem Flugstatus nicht mehr hinterher: "We're sorry, the flight information service is temporarily unavailable."

BA ruft alle Reisende auf nicht mehr zum Flughafen zu kommen:

 

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Die IT läuft seit heute Nacht wieder, aber da Maschinen und Crew nicht am richtigen Ort sind, wird es weiterhin viele Ausfälle und Verspätungen geben. Die Angestellten in den Servicecentern werden noch Wochen am Reklamationsstau arbeiten. Und finanziell wird es BA wohl einen dreistelligen Mio-Betrag kosten, wie Branchenkenner anmerken.

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Am 28.5.2017 um 10:43 schrieb bueno vista:

Und finanziell wird es BA wohl einen dreistelligen Mio-Betrag kosten, wie Branchenkenner anmerken.

Die Reputation, die man sich nach dem T5 Fiasko wieder aufgebaut hatte, ist nun auch erstmal wieder dahin. Die Kosten sind jetzt noch gar nicht abschätzbar.

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BA versucht, die von dem IT Crash an die Reiseversicherungen zu verweisen, was übrigens auch in Großbritannien eine kriminelle Handlung darstellt. (Man hat bei Versicherungen einen Eigenanteil zu zahlen). BA Customer Service ist berüchtigt für ihre Irreführungen und Hinhaltetaktik.

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Es ist kriminell zu versuchen, Anspruchsgegner auf eine Versicherung zu verweisen? Irreführung und wenig kundenfreundlich meinetwegen, aber doch nicht kriminell.

Um Rückerstattungsansprüche wird es kaum gehen, da zahlt auch BA. Über außergewöhnliche Umständei m Sinne der Fluggastrechtverordnung wegen Ausgleichspauschale kann man streiten, ich meine die Umstände entlasten nicht. Aber hier wie auch in den "berüchtigten" anderen Fällen: Im Zweifel klagen, bei kritischen Sachverhalten soll BA gerichtsscheu sein.

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vor 3 Stunden schrieb markusmint:

Es ist kriminell zu versuchen, Anspruchsgegner auf eine Versicherung zu verweisen? Irreführung und wenig kundenfreundlich meinetwegen, aber doch nicht kriminell.

Um Rückerstattungsansprüche wird es kaum gehen, da zahlt auch BA. Über außergewöhnliche Umständei m Sinne der Fluggastrechtverordnung wegen Ausgleichspauschale kann man streiten, ich meine die Umstände entlasten nicht. Aber hier wie auch in den "berüchtigten" anderen Fällen: Im Zweifel klagen, bei kritischen Sachverhalten soll BA gerichtsscheu sein.

Also mein Jurastudium ist Jahrezehnte her, aber wenn Du jemanden dazu anstifttest, Ansprüche bei einem Dritten anzumelden in der Hoffnung oder sogar Absicht, daß der eine Zahlung leistet, die eigentlich Du leisten müßtest, dann stellt das in jedem Fall eine Vermögensgefärdung da und wenn das Verhalten vorsätzlich ist, dann ist das kriminell.

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Mein Gott, drück Dich doch nicht so kryptisch aus. Nenn doch einfach den Straftatbestand, wenn Du da einen siehst..

Edited by aaspere

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Am 3.6.2017 um 21:56 schrieb aaspere:

Mein Gott, drück Dich doch nicht so kryptisch aus. Nenn doch einfach den Straftatbestand, wenn Du da einen siehst..

ist zu lange her, aber ein Unterschlagung in mittelbarer Täterschaft (versuch) bzw. vielleicht sogar Betrug (Täuschungshandlung und bzw. Hervorufen einer Täuschungshandlung), wobei die Reaktion einer Versicherung schon interessant wäre, wenn man das Schreiben von BA dazulegt, wo dazu aufgefordert wird, das man sich an die Versicherung wenden möchte. Natürlich ist der Beweis des Vorsatzes nicht ganz einfach ist (man muß erst einmal nachweisen, daß BA bewußt ist, das man zahlungspflichtig ist, was im Einzelfall sehr schwierig sein kann)

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Mit anderen Worten: Du weißt es nicht, meinst aber, man kann es ja mal konstruieren, auch wenn die Kenntnisse dafür nicht vorhanden sind.

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Es kann ja nur Betrug oder versuchter Betrug sein, nur ist mir nicht ganz klar, wie man überhaupt darauf kommt, dass man hier Reiseschutzversicherungen in Anspruch nehmen kann, die überwiegend die Risiken aus dem Umfeld des Reisenden abdecken. 

British Airways hat den Beförderungsvertrag nicht erfüllt und muss den daraus enstandenen Schaden gemäß internationalen Konventionen erstatten. Über die Entschädigung nach VO (EG) 2004/261 kann man streiten, wobei IT-Systeme, auch outgesourcte dem Verantwortungsbereich der Airline zuzurechnen sind. 

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Das hier
"BA versucht, die von dem IT Crash an die Reiseversicherungen zu verweisen, was übrigens auch in Großbritannien eine kriminelle Handlung darstellt."
war der Satz des Users "flieg wech", der mich stutzig machte, und was er als kriminell bezeichnete.
In welcher Form BA das angeblich machte, dafür gab es aber keinen Beleg. Dass das, wenn es denn so war, kundenunfreundlich ist, ist klar, wie der User "markusmint" es beschrieb.
Ich schätze das eher so ein, dass BA da einen untauglichen Versuch gestartet haben dürfte, aber doch keinen Betrugsversuch.
Ich weiß es nicht, aber vielleicht gibt es in UK ja Reiseversicherungen, die dieses oder ein ähnliches Risiko abdecken.

Edited by aaspere

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Tatsächlich gibt es ja Versicherungen (u. a. bei manchen Kreditkarten), die Mehrkosten für Kleidung, Übernachtung etc durch Flugverspätungen und - annullierungen erstatten. Das entbindet aber die Airlines nicht von ihren gesetzlichen Verpflichtungen zur Fluggastbetreuung und Ausgleichszahlungen. Vielleicht ist da auch nur etwas verwechselt oder missverstanden worden. 

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vor 2 Stunden schrieb Faro:

Vielleicht ist da auch nur etwas verwechselt oder missverstanden worden. 

Richtig. Und das verbunden mit einem etwas eingeschränkten Weltbild erzeugt dann diese Diskussion.

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Fluggesellshaften versuchen natürlich jedem Anspruch solcher Art zu entgehen, selbst wenn es nur um die in jedem Fall zu erstattenden Eigenaufwendungen für Unterstützungs- und Betreuungsleistungen geht.

BA täuscht aber nicht straftatbestandsmäßig über Tatsachen, wenn Sie auf eine Versicherung verweist, die aus ihrer Sicht ebenso für Schadensfreiheit beim Betroffenen sorgen könnte, weil er auch dort alternative Ansprüche haben könnte.

Ebenso, wenn die Rechtsmeinung zum Ausdruck kommt, nicht selbst gegenüber dem Betroffenen zu haften. Immerhin kann sie die Meinung auch straffrei vorm Zivilgericht vertreten.

Einen Vermögensvorteil verschafft sie sich auch nicht, denn wenn die Versicherung tatsächlich einspringt, geht der etwaige Anspruch des Betroffenen auf die Versicherung über.

In krassen Fällen kann man vielleicht nach deutschem Recht an Nötigung denken, aber eine maßgebliche Drohung sieht anders aus.

vor 3 Stunden schrieb aaspere:

Richtig. Und das verbunden mit einem etwas eingeschränkten Weltbild erzeugt dann diese Diskussion.

So einen unnützen Kommentar kann man auch einfach mal lassen...

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vor 18 Stunden schrieb markusmint:

So einen unnützen Kommentar kann man auch einfach mal lassen...

Schau Dir mal über sein Profil die Beiträge des Users "flieg wech" in den verschiedenen Threads an, dann erkennst Du sein eingeschränktes Weltbild.

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Das Kabinenpersonal von BA will ab 1. Juli für 2 Wochen streiken. Bei dem Tarifkonflikt geht es um die Gehälter von rund 4.500 Angestellten, die seit 2010 für BA arbeiten und weniger verdienen sollen als die Kollegen, die schon länger dabei sind.
Quelle: DPA

Edited by aaspere

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Ohne die genauen Hintergründe dieses geplanten Streiks zu kennen, sind solche Arbeitsniederlegungen (und damit Ausfälle von vielen Flügen) während der Hauptreisesaison schon ein Hammer. Da hat man verzweifelte "Massen" von Passagieren in LHR und anderen Airports schon vor Augen. Wäre natürlich ein PR-GAU für BA, so kurz nach dem IT-Chaos.

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