snooper Geschrieben 18. April 2017 Melden Geschrieben 18. April 2017 In verschiedenen Meldungen habe ich gelesen, dass die bisherigen Entschädigungszahlungen von den US Airlines meistens in Gutscheinform geleistet wurden. Sogenannte Delta oder United Dollars, mir denen man nur Leistungen bei der jeweiligen Airline kaufen konnte. Wenn dem so ist, hätten die mir sonstwas bieten können, ich wäre auch nicht ausgestiegen. Wäre in diesem Zusammenhang mal interessant zu erfahren, wie das tatsächliche Hilfeprozedere aussieht, unmittelbar nach dem Ausstieg. Kann mir nicht vorstellen, dass da am Gate ein freundlicher Airline Mitarbeiter steht und ein Füllhorn von Entschädigungsleistungen auskippt. Allein der Gedanke, dass der aussteigende Passagier wahrscheinlich erstmal in Vorkasse tritt, würde mich zögern lassen.
AN-12 Geschrieben 18. April 2017 Melden Geschrieben 18. April 2017 @snooper: das ist in den USA leider üblich. Bei Verzögerungen oder Störungen bekommst Du dort in der Regel kein Geld überwiesen, sondern einen Gutschein, der nur bei der Airline einzulösen ist. Gleichzeitig entfällt mit der Annahme des Gutscheines auch jeder weitere Anspruch. Die Airlines zahlen noch eine Hotelübernachtung falls nötig und thats it. Keine Umbuchung auf andere Airlines.. Das sieht hier in Europa wegen der Fluggstrechte-Verordnung ganz anders aus. Hier lohnt für eine Airline quasi jeder Aufwand um eine ordnungsgemäße Beförderung sicherzeustellen, einfach weil es sonst teuer wird. So kann es schon mal vorkommen, dass Crews oder Erstazteile mit Privatjets oder eben auf anderen Flügen transportiert werden und nicht zwangsläufig mit der eigenen
cityshuttle Geschrieben 18. April 2017 Melden Geschrieben 18. April 2017 vor 9 Stunden schrieb snooper: Wäre in diesem Zusammenhang mal interessant zu erfahren, wie das tatsächliche Hilfeprozedere aussieht, unmittelbar nach dem Ausstieg. Kann mir nicht vorstellen, dass da am Gate ein freundlicher Airline Mitarbeiter steht und ein Füllhorn von Entschädigungsleistungen auskippt. Allein der Gedanke, dass der aussteigende Passagier wahrscheinlich erstmal in Vorkasse tritt, würde mich zögern lassen. Ich habe über Ostern in einem Bericht gelesen, dass obwohl der Pax durch die UA Software zufällig ausgewählt wurde und ja anscheinend etwas mehr Zeit verging, bis der Herr das Flugzeug verlassen hatte ... sein Gepäck wurde wohl nicht ausgeladen und ist erst mit etwas Verzögerung nachgeliefert wurden.
alxms Geschrieben 19. April 2017 Autor Melden Geschrieben 19. April 2017 Ein Gepäckstück darf doch nie ohne seinen Besitzer fliegen?
Blablupp Geschrieben 19. April 2017 Melden Geschrieben 19. April 2017 Doch, wenn der Passagier keinen Einfluss darauf hat. D.h. wenn das Gepäck die Connection schafft, du aber nicht, oder wenn es 'vergessen' oder verloren geht und dann nachgeliefert wird etc.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 27. April 2017 Melden Geschrieben 27. April 2017 (bearbeitet) United Airlines hat einen neuen Großaktionäre sich mit Dr. David Dao außergerichtlich geeinigt, meldet NBCNews.com. Absolut verständlich, ein Gerichtsverfahren wäre aus Marketing- und Shareholdersicht ein unverantwortliches Spektakel. Bleibt noch offen, wann die Stadt Chicago nachzieht. Ich würde sagen, spätestens zu den Bürgermeisterwahlen 2019 ist das vom Tisch. Zwar etwas älter, aber lustig: Jimmy Kimmel und Matt Damon haben sich einen Spass mit United Airlines gemacht und einen neuen United-Werbespott vorgestellt. Man muss dazu wissen dass sich Kimmel und Damon eine langjährige "Fehde" liefern, deren Kern ist, das Damon zu unbedeutend für Kimmels (am Anfang) extrem unbekannte Show war und wiederholt aus dem Programm gekickt wurde. Das ging dann soweit das Damon Kimmels Show gekapert hat und Bestandteil der Oscar-Verleihung 2017 war. Bearbeitet 30. Juni 2017 von OliverWendellHolmesJr Video gelöscht, da nicht mehr verfügbar.
bueno vista Geschrieben 28. April 2017 Melden Geschrieben 28. April 2017 Es kommt noch schlimmer, Tote an Bord: http://www.aerotelegraph.com/united-airlines-und-die-toten-tiere
DE757 Geschrieben 1. Juni 2017 Melden Geschrieben 1. Juni 2017 vor einer Stunde schrieb Seljuk: United ab 27.10. LAX-SIN 7/7 B789 http://newsroom.united.com/2017-06-01-United-Airlines-Announces-Nonstop-Service-Between-Los-Angeles-and-Singapore Aus dem Routenews Thread Also erstmal bin ich erstaunt, dass die B789 die Strecke überhaupt sinnvoll schafft. Dann habe ich allerdings noch einige Fragen: - Wird dies eine "normale" B787-9 sein, sprich mit der normalen Bestuhlung oder konfiguriert man die eingesetzten Maschinen besonders (so wie es SQ ja bei den A350ULR plant)? - Wieso fliegt man diese Strecke ab LAX und nicht ab SFO, was ja eigentlich der größere UA Hub ist? Sind das dann doch ein paar Meilen zu viel oder hat das andere Gründe? Zumal man ja bald auch direkte Konkurrenz haben wird.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 1. Juni 2017 Melden Geschrieben 1. Juni 2017 Ab SFO fliegt man schon seit einem Jahr nach SIN. Auf Airliners.net steht, dass der Großraum LA bisher der größte Zubringermarkt für den Flug ist. Es scheint die reguläre Bestuhlung zu sein. Während SFO der wichtigere Hub an der Westküste ist und lange bevorzugt wurde hat man erkannt, dass man LA vernachlässigt hat und will dort investieren. Es passt aber auch zu der grundsätzlichen Strategie, die neuen Flugzeuge für Wachstum auf Strecken zu nehmen, die man bisher nicht anbieten kann. Los Angeles County für sich alleine ist umgefähr die 20. größte Volkswirtschaft, in etwa so groß wie die Schweiz oder Saudi-Arabien.
Waldo Pepper Geschrieben 4. Juni 2017 Melden Geschrieben 4. Juni 2017 Bezüglich Sitzabstand: www.aerotelegraph.com/mehr-beinfreiheit-in-der-economy-keine-chance. Besser kann der UA-Chef doch gar nicht für die Biligflieger werben !!
787_Dreamliner Geschrieben 20. Juni 2017 Melden Geschrieben 20. Juni 2017 United hat auf der PAS 2017 4 Boeing 777-300ER bestellt und die 100 737 MAX 9 in MAX 10 umbestellt. Die übrigen 61 bestellt MAX (aus der ominösen 737-700-Order) werden nicht erwähnt, sprich scheinen nicht spezifiziert zu sein oder MAX 9 zu bleiben. http://boeing.mediaroom.com/2017-06-20-Boeing-United-Airlines-Announce-Order-for-100-737-MAX-10s
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 30. Juni 2017 Melden Geschrieben 30. Juni 2017 Nachdem United-Vorfall zeichnet sich ab, das der US-Kongress Involuntary Bumping von Passagieren verbietet. Passagieren, die eine bestätigte Reservierung haben und rechtzeitigt eingecheckt haben darf der Transport nicht mehr verweigert werden. Die gesetzliche Obergrenze kann ebenfalls wegfallen. Der Senatsentwurf geht noch einen Schritt weiter und verlang, dass die Airlines den Passagieren die Prozesse zu overselling und bumping offenlegen. Wie es am Ende aussieht, wenn Repräsentantenhaus und Senat ihre Gesetzentwürfe konsolidiert haben, muss man sehen. In beiden Kammern ist eine Mehrheit für diese Regelungen und sie sind an das Gesetz zur neuatorisierung der FAA angeängt, das in jedem Fall passieren muss.
787_Dreamliner Geschrieben 1. Juli 2017 Melden Geschrieben 1. Juli 2017 Die United 777-300ER kommt ab 5. Oktober auf die täglich 747-400 Verbindung San Francisco - Frankfurt/Main. Quelle: http://www.routesonline.com/news/38/airlineroute/273600/united-schedules-additional-777-300er-routes-in-sepoct-2017/
Ich86 Geschrieben 12. April 2018 Melden Geschrieben 12. April 2018 https://www.inc.com/peter-economy/remember-that-guy-who-was-knocked-out-then-dragged-off-his-united-airlines-flight-now-an-officer-is-suing-airline.html 140 Millionen für Dr. Dao, nicht schlecht
alxms Geschrieben 12. April 2018 Autor Melden Geschrieben 12. April 2018 Also dafür würde ich mich auch durch einen Flugzeuggang schleifen lassen. Wo kann man sich anmelden? 1
aaspere Geschrieben 12. April 2018 Melden Geschrieben 12. April 2018 Bei Tante Edith. Die koordiniert das, damit nicht alle bei FR das durchziehen wollen.
Flotte Geschrieben 12. April 2018 Melden Geschrieben 12. April 2018 FR geht nicht. United opb Eurowings geht aber, auf UA-Ticketstock achten, sonst gibt es Probs bei der Gutschrift. Zögere gerade ob ich es bei Rausschleifen bewenden lasse oder noch einen Frontzahn dazubuche. Knock-out ist leider (noch?) ausgegraut. Hat jemand Erfahrungen, ob die Eurowingsler gleich drauflosprügeln oder muß man die erst langwierig reizen? Macht United hier Audits? Wie vorgehen, wenn Flug ad hoc von LGW durchgeführt? 3
aaspere Geschrieben 12. April 2018 Melden Geschrieben 12. April 2018 Klar, FR geht nicht, weil in Europa nicht so hohe Schadenssummen eingeklagt werden können. Also nur US-Airlines.
scramjet Geschrieben 13. April 2018 Melden Geschrieben 13. April 2018 (bearbeitet) vor 16 Stunden schrieb aaspere: Klar, FR geht nicht, weil in Europa nicht so hohe Schadenssummen eingeklagt werden können. Also nur US-Airlines. Derartige Urteile haben auch in den USA in höheren Instanzen keinen Bestand. Wird nur nie davon berichtet, wenn solche Urteile dann in der nächsten Instanz kassiert werden. Bearbeitet 13. April 2018 von scramjet 1
Ich86 Geschrieben 13. April 2018 Melden Geschrieben 13. April 2018 Ganz kurz, hier würde nichts eingeklagt, sondern sich geeinigt. Diese Einigung entstand sicherlich nicht nur im Hinblick auf eine mögliche Summe an Schadensersatz sondern auch im Hinblick auf das Thema PR und mögliche Offenlegung der Überbuchungspraxis vor Gericht
Flotte Geschrieben 13. April 2018 Melden Geschrieben 13. April 2018 Ergo: die Causa koste United einen Jahresergebnisbeitrag der Überbuchungspraxis?
jubo14 Geschrieben 13. April 2018 Melden Geschrieben 13. April 2018 vor 1 Stunde schrieb scramjet: Derartige Urteile haben auch in den USA in höheren Instanzen keinen Bestand. Wird nur nie davon berichtet, wenn solche Urteile dann in der nächsten Instanz kassiert werden. So gut scheinst Du Dich im US-Rechtssystem nicht auszukennen. Der allergrößte Teil von Schadensersatzprozessen kommt dort überhaupt nicht zur Verhandlung. Da werden entsprechende Vegleiche im Vorfeld ausgehandelt. Genau das ist hier geschehen! Wenn es aber doch zu einem Prozess kommt, dann wird der, völlig unüblich zu europäischem Recht, vor einem Geschworenen-Gericht ausgetragen. Und wenn das so ist, dann ist dieses Urteil, sobald es gesprochen wurde, endgültig. Es gibt lediglich die Chance das Berufungsgericht anzurufen. Die Berufungsgerichte prüfen in den USA aber lediglich, ob der Prozess ordnungsgemäß durchgeführt wurde und ob das Urteil juristisch korrekt begründet wurde. Wie hoch die Schadensersatzsumme veranschlagt wurde, ist aber überhaupt nicht Bestandteil der Prüfung. Werden allerdings "handwerkliche Fehler" beim Prozess gefunden, wird das Urteil aufgehoben und es gibt in der Regel einen neuen Prozess. McDonnalds hat hier zwei spektakuläre Prozesse über das Berufungsgericht zweimal führen dürfen. Der zu heisse Becher Kaffe ging gut aus. Im neunen Prozess konnte der Schadensersatz mehr als halbiert werden. Der feucht gewischte Boden, war nicht so erfolgreich. Da wurde im zweiten Prozess die Schadensersatzsumme vervierfacht! Seit dem ist der Konzern Vergleichen deutlich aufgeschlossener.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 13. April 2018 Melden Geschrieben 13. April 2018 vor 7 Stunden schrieb jubo14: Wenn es aber doch zu einem Prozess kommt, dann wird der, völlig unüblich zu europäischem Recht, vor einem Geschworenen-Gericht ausgetragen. Und wenn das so ist, dann ist dieses Urteil, sobald es gesprochen wurde, endgültig. So einfach ist es nicht. Die Geschworenen entscheiden nur über materielle Fragen. Rechtliche Fragen werden vom Richter entschieden. Und in technisch anspruchsvollen Fällen entscheiden sich die Parteien durchaus, den Fall nur vor einem Richter zu verhandeln. Die großen, publikumsträchtigen Fälle werden vor einer Jury verhandelt. Aus denen resultiert aber dann regelmäßig schlechtes Recht. Die Jury entscheidet am Ende nur, ob die Fakten des Falls in den von Klägern und Verteidigung vorgebenen Rahmen passen, Die Jury-Instructions sind eine Folge von ja/nein-Fragen. In der Berufung wird zwischen Fakten und Rechtsfragen entschieden. Fakten-Entscheidungen werden nur selten in der Berufung kassiert, aber es kommt vor. Rechtliche Fragen werden in der Regel neu bewertet.
aaspere Geschrieben 13. April 2018 Melden Geschrieben 13. April 2018 Wie unterschiedlich und kompliziert das US-Recht zu unserem Recht ist, zeigt ganz gut der Film "Erin Brockovich". 1
moddin Geschrieben 5. März 2019 Melden Geschrieben 5. März 2019 UA049 BOM-EWR macht heute, morgen und übermorgen einen Tankstopp sowie Crewwechsel in MUC.
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