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airliners.de

Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

 

Es ist immer wieder erheiternd zu sehen, wie einige hier anscheinend besser über den Wettbewerb bescheid wissen als die Geschäftsführung des Wettbewerbs.

 

Kapazitätsdaten sind für jeden Kenner mit Zugang zu entsprechenden Datenbanken einsehbar, für Umsteiger erhebt die IATA Schätzdaten und für Leute mit Vernetzung in der Branche gibt es noch andere Quellen zu entsprechenden Infos, die nicht „Manager Magazin“ heißen. Habe die Ehre. 
 

 

vor 11 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Dann nenne doch mal bitte die objektiv gleichwertigen Alternativen zum Zubringernetz der Lufthansa, wenn man in Deutschland Langstrecke anbieten will. Sollte es die geben können wir darüber diskutieren, ob das die Strategie von Condor ein Managementversagen ist. 

Das muss ich gar nicht, denn eine Abhängigkeit von Zubringern ist nicht gottgegeben. Condor hätte auch entsprechend ihrer DNA ein mit Veranstalter-Backup gefülltes dezentrales Langstrecken-Netz aufbauen können, das nur vielleicht wesentlich kleiner als 20 Flugzeuge ausgefallen wäre (je 4 in FRA/MUC/DUS, z.B.). Für eine Emanzipation von LH hatte man immerhin 18 Jahre Zeit, stattdessen ist man nach der Insolvenz genau in das aktuelle Geschäftsmodell reingewachsen IN DEM WISSEN, dass die LH aus dem SPA rauswill (hat sich schon 2019 abgezeichnet). Daher bleibe ich bei meiner Einschätzung: Managementversagen. Dass sich abzeichnet dass das Kartellamt Schützenhilfe leistet ist lediglich Glück. 

Bearbeitet von Netzplaner
Satzbau
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Netzplaner:

IN DEM WISSEN, dass die LH aus dem SPA rauswill (hat sich schon 2019 abgezeichnet).


Das ist ein Punkt der hier bisher ziemlich außer Acht gelassen wurde. Condor hat sich für deutlich mehr und gleichzeitig größere und damit schwerer zu füllende Flugzeuge entschieden nachdem absehbar war, dass die LH nicht mehr so freundlich gesinnt ist und scheinbar darauf vertraut, dass das auf ewig so weiterlaufen wird.
 

vor 14 Stunden schrieb emdebo:

"Wir halten die Lufthansa für marktbeherrschend und leiten daraus Condors kartellrechtlichen Anspruch auf Zugang zu den Zubringerflügen ab."

 

Beitrag des Bundeskartellamtes

 

https://de.linkedin.com/posts/bundeskartellamt_lufthansa-behindert-condor-im-wettbewerb-activity-7255572787933720576--t2s


Den Zugang zu den Zubringerflügen streitet doch auch niemand ab. Es geht hier doch vielmehr darum, dass es eben einen vereinbarten/vorgegeben Sonderpreis geben soll oder es ein normales Interliningabkommen gibt, wie es die LH auch mit einer American Airlines oder Emirates unterhält. 
Wenn die Condor alleine durch die Zahlung der höheren (=einfach nicht mehr reduzierten) Preise gefährdet ist, dann finde ich das schon bedenklich. Hört sich ein bisschen so an, als wäre man auf die Subventionen den direkten Konkurrenten angewiesen um sein Geschäft halten zu können. Wenn dem so ist sollte man sein Geschäft nochmal hinterfragen.
Das ist dann schon so ein Punkt, der für einen Exit von Attestor auch interessant ist: Wer kauft einen Laden, der sich praktisch ständig vor Gericht mit der Partei befindet, von dem man so massiv abhängig ist, dass man ohne nicht überlebensfähig ist?
 

vor 14 Stunden schrieb Der_Insider:

Gibt 2 Möglichkeiten: LH fliegt weiter Zubringer für Condor oder muss Slots zur Prime Time an Condor angeben, damit diese selber Zubringer fliegen kann. Bin gespannt für was sich LH entscheidet. 

 

Letzteres dürfte Condor wohl noch mehr schaden als helfen. Und verfehlt ja auch irgendwie den Zweck. Hatten wir hier aber auch schon zur genüge.
Gegen die Wegnahme der Slots wird man sich bei LH auch mit aller Macht stellen. 
Das man bei der Lufthansa gar keine Zubringer mehr fliegen will war auch schon länger nicht mehr zu hören. Nur eben nicht zu den bisherigen SPA Konditionen. 

Geschrieben (bearbeitet)

Abseits beider Lager, sollte man versuchen alles so fair wie möglich zu betrachten.

 

Condor lebte eine lange Trennungszeit in einer Quasisymbiose mit dem Zubringernetz der LH in einer Mischung aus Leisure und Nichenstrecken die zu klein für die LH waren oder sich diese mehr von anderen Exprimente wie "dezentrale Langstrecke" angesprochen fühlte.

 

Auf Condor kamen objektiv gesehen 3 Veränderungen:

- Kollaps von Thomas Cook

- Alterung der 767 Flotte und die Option entweder die Langstrecke evtl. aufzugeben ( eine 321XLR gab es vor ein paar Jahre nicht) oder auf 339 hochschrauben zu müssen, als Einstiegsgrösse die man füllen muss

-staatliche Hilfe und Investoreneinstieg - dH zum einen eine gewisse Lobby seitens des Staates bezw Druck eine Investorenstory aufzubauen

 

Alles zusammen endete in den Wunsch die Langstrecke kräftig auszubauen und qua Strategie vermehrt gegen die LH anzutreten, während man gleichzeitig am geerbten Zubringernetz hing.

 

Seitens der LH besinnte man sich auf einer Huborientierten touristischen Langstrecke, was in der Konsequenz auch das langjährige sich aus dem Weg gehen nicht mehr ermöglichte.

 

Die Krux an der Sache - historisch ist Condor auch am FRA beheimatet und weitsichtig genug riesige "Potentiale" anderweitig nicht auf Fliegereiforumsniveau einzuschätzen.

 

 

vor 4 Stunden schrieb DE757:


Das ist ein Punkt der hier bisher ziemlich außer Acht gelassen wurde. Condor hat sich für deutlich mehr und gleichzeitig größere und damit schwerer zu füllende Flugzeuge entschieden nachdem absehbar war, dass die LH nicht mehr so freundlich gesinnt ist und scheinbar darauf vertraut, dass das auf ewig so weiterlaufen wird.
 


Den Zugang zu den Zubringerflügen streitet doch auch niemand ab. Es geht hier doch vielmehr darum, dass es eben einen vereinbarten/vorgegeben Sonderpreis geben soll oder es ein normales Interliningabkommen gibt, wie es die LH auch mit einer American Airlines oder Emirates unterhält. 
Wenn die Condor alleine durch die Zahlung der höheren (=einfach nicht mehr reduzierten) Preise gefährdet ist, dann finde ich das schon bedenklich. Hört sich ein bisschen so an, als wäre man auf die Subventionen den direkten Konkurrenten angewiesen um sein Geschäft halten zu können. Wenn dem so ist sollte man sein Geschäft nochmal hinterfragen.

 

Du hast das Grundsatzproblem beschrieben.

 

Hat Condor auf der Langstrecke ein in sich kaufmännisch stimmiges Geschäftsmodell?

 

Falls ja, sollte es keine Problem geben einen Marktüblichen ( muss nicht Interlining sein, kann aufgrund der Volumina auch sehr freundlich gestaltet werden) Preis an die LH für ihre Dienste zahlen.

 

Falls nein, so ist das Geschäftsmodell zu hinterfragen und man muss evtl. auf einer kleineren, kaufmännisch nachhaltigen Grösse reduzieren. Sicherlich ist das nicht die Exitstory die man hören will, man kann aber nicht ein Geschäftsmodell mit einen systemischen Schaden eines Wettbewerbers als Fundament aufbauen.

 

Bis jetzt hat Condor ihre Zahlen für das Geschäftsjahr Okt 22-Sept 23 nicht publiziert, um da auch von Aussen Fakten sehen zu können.

Bearbeitet von oldblueeyes
Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb emdebo:

 

Show me the money, also die wirtschaftliche Komponente, fehlt.

 

Es sind viele weiche Faktoren, die alle toll sind, wenn man nachhaltig Geld verdient, was man laut der letzten Bilanz noch nicht getan hat.

Warten wir auf die 2023er Zahlen und dann kann man alles in Ruhe bewerten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 34 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Show me the money, also die wirtschaftliche Komponente, fehlt.

 

Es sind viele weiche Faktoren, die alle toll sind, wenn man nachhaltig Geld verdient, was man laut der letzten Bilanz noch nicht getan hat.

Warten wir auf die 2023er Zahlen und dann kann man alles in Ruhe bewerten.

Es gab zum ersten Mal seit langer Zeit eine Gewinnbeteiligung für die Angestellten. Mach dir keine Sorgen, da kommt schon Geld rein. 

Bearbeitet von Der_Insider
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Der_Insider:

Es gab zum ersten Mal seit langer Zeit eine Gewinnbeteiligung für die Angestellten. Mach dir keine Sorgen, da kommt schon Geld rein. 

für die Cockpit. Boden und Kabine gehen leer aus.  

Geschrieben

Gibt ja schon länger kein Weihnachts- und Urlaubsgeld für den Boden. Da steht die Frage im Raum, ob echt Geld da ist zum Ausschütten, oder ob es einfach sein muss um gefragte fliegende Arbeitnehmer bei Laune zu halten…

Geschrieben
Am 29.10.2024 um 22:08 schrieb AeroSpott:

Soweit ich das sehen kann, enden die Wetlease Einsätze wie folgt:

 

  • Fly Air41: 2. November & 3. November
  • Heston: 31. Oktober
  • Bulgaria Air: FRA 2. November, STR 3. November

 

LZ-FBG soll morgen um 6:30 Uhr nach SOF, 9A-SHO geht morgen Abend nach Bremen. LY-VUT hat sich am Samstag nach VAR verabschiedet.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb AeroSpott:

 

LZ-FBG soll morgen um 6:30 Uhr nach SOF, 9A-SHO geht morgen Abend nach Bremen. LY-VUT hat sich am Samstag nach VAR verabschiedet.


Die restlichen Bulgaria Air sollen alle heute Vormittag nach Sofia gehen.

Bearbeitet von AeroSpott
Geschrieben

D-ANRC hatte gestern auf Phuket eine Engine Control Fail Anzeige weshalb wieder zum Terminal gerollt wurde und die Technik kam. Beim erneuten Versuch heute hatte man im Descent einen Engine Stall. Vorsorglich wurde ein Triebwerk abgeschaltet und dann aber in Frankfurt gelandet. Ist vermutlich erstmal für ein paar Tage AOG.

Geschrieben (bearbeitet)
Am 2.11.2024 um 17:06 schrieb MaxiAviation:

D-ABOB wollte eigentlich nach Budapest, dreht aber gerade Richtung Düsseldorf zurück um. 

 

Falls es noch nicht erwähnt wurde:

Sie wird nicht mehr wieder kommen und wird in BUD nach einem Check an dem Lessor übergeben 

Bearbeitet von wirliebenfliegen
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb wirliebenfliegen:

 

Falls es noch nicht erwähnt wurde:

Sie wird nicht mehr wieder kommen und wird in BUD nach einem Check an dem Lessor übergeben 

Das wäre eine ganz neue Planung, vorallem da die Leasingverträge für die 757 doch so weit bekannt noch bis 2026 laufen.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb schneekiller:

Das wäre eine ganz neue Planung, vorallem da die Leasingverträge für die 757 doch so weit bekannt noch bis 2026 laufen.


Das ist nun wirklich nichts neues. Es war schon länger geplant die 757 nicht bis 2026 zu halten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb wirliebenfliegen:

 

Falls es noch nicht erwähnt wurde:

Sie wird nicht mehr wieder kommen und wird in BUD nach einem Check an dem Lessor übergeben 

Ist das sicher?

Klang vorletzte Woche im Beitrag von @FACoffnoch anders😉

Bearbeitet von 777-8
Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb germanfly:

D-ANRC hatte gestern auf Phuket eine Engine Control Fail Anzeige weshalb wieder zum Terminal gerollt wurde und die Technik kam. Beim erneuten Versuch heute hatte man im Descent einen Engine Stall. Vorsorglich wurde ein Triebwerk abgeschaltet und dann aber in Frankfurt gelandet. Ist vermutlich erstmal für ein paar Tage AOG.

Dafür kommt gerade D-ANRG wieder zurück aus Toronto und ist ab morgen wieder im Dienst.

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