medion Geschrieben 26. Januar 2022 Melden Geschrieben 26. Januar 2022 vor 9 Minuten schrieb AeroSpott: (oder bei Türkei-Urlauben auch mal um 3-4 Uhr nachts am zweiten Reisetag) und wirst um 6 Uhr wieder abgeholt und da hast du effektiv von einer Woche gerne auch mal nur 6 volle Tage übrig, mit den Nachtflügen dann 7 1/2 bis 8 Tage. Wir reden nicht über Türkei-Urlaube(r). Die Abflüge ex PMI zwischen 1 und 6 halten sich in Grenzen, Richtung Germania bisher Null.
Leon8499 Geschrieben 26. Januar 2022 Melden Geschrieben 26. Januar 2022 vor einer Stunde schrieb AeroSpott: Zu Germania Zeiten mehrmals am späten Nachmittag nach Erfurt, Vorabend-Checkin gemacht, wieder in die Stadt gefahren, nach Mitternacht zum Flughafen und mit dem Flieger um 3 Uhr geflogen, bin ich zum Frühstück im Hotel. Puh, da muss ich ja schon beim Lesen gähnen... dann doch lieber mittags fliegen und zwar nominal einen halben Tag weniger am Ort haben, aber dafür nicht komplett gerädert im Urlaub ankommen. Auch wenn ich den Versuch der Condor durchaus gutheiße. Einen Versuch ist es wert und wenn man nach zwei Wochen merkt, dass auf diesen Flügen niemand sitzt, kann man immer noch streichen und auf den Morgenflug umbuchen. Und für Partygänger lohnt sich's auch: Freitagnachmittags nach PMI, ab in die Disco in Palma oder Arenal, 0:30 wieder raus, Taxi zum Flughafen und zurück nach Hause.
schwarzerAbt Geschrieben 27. Januar 2022 Melden Geschrieben 27. Januar 2022 vor 15 Stunden schrieb Emanuel Franceso: Oder man isst noch gemütlich zu Abend und macht sich anschließend auf dem Weg zum Flughafen und spart sich die Nacht im Hotel. Umgekehrt starten die ersten Flüge ex FRA auch um 4:45 und die scheinen auch gebucht zu werden. Hallo Emanuel. Mache ich oft so, besonders wenn ich vor Ort einen Mietwagen habe. Dann kann ich den Tag komplett noch nutzen. Z.B im Mai ab Fra nach PMI (4:55) und im Sept. nach OLB (4:55) PS: Bin mit 55 auch nicht mehr ganz jung? Ist egal ob ich in FRA/CGN/DUS um 8:00 fliege, oder Früher. ICE ist für mich dann keine Option. Valet-Parking ab Terminal ist angesagt. In früheren Jahren sind vorab in FRA nach Sachsenhausen, oder in CGN in die Altstadt.
Aero88 Geschrieben 27. Januar 2022 Melden Geschrieben 27. Januar 2022 vor 18 Stunden schrieb Leon8499: Puh, da muss ich ja schon beim Lesen gähnen... dann doch lieber mittags fliegen und zwar nominal einen halben Tag weniger am Ort haben, aber dafür nicht komplett gerädert im Urlaub ankommen. Auch wenn ich den Versuch der Condor durchaus gutheiße. Einen Versuch ist es wert und wenn man nach zwei Wochen merkt, dass auf diesen Flügen niemand sitzt, kann man immer noch streichen und auf den Morgenflug umbuchen. Und für Partygänger lohnt sich's auch: Freitagnachmittags nach PMI, ab in die Disco in Palma oder Arenal, 0:30 wieder raus, Taxi zum Flughafen und zurück nach Hause. Nur gibt es ein Problem. Wenn’s doof läuft, dann werden die Partygänger leider nicht im Flieger sitzen, wenn sich Spanien dazu entschließt, dir Spaß-Meile auch diesen Sommer eingemottet zu lassen. Gott die Armen Ballermann-„Stars“.
Fluginfo Geschrieben 27. Januar 2022 Melden Geschrieben 27. Januar 2022 vor 15 Minuten schrieb Aero88: Nur gibt es ein Problem. Wenn’s doof läuft, dann werden die Partygänger leider nicht im Flieger sitzen, wenn sich Spanien dazu entschließt, dir Spaß-Meile auch diesen Sommer eingemottet zu lassen. Gott die Armen Ballermann-„Stars“. Dieses Szenario wird aber wie man so mitbekommt nicht mehr eintreten speziell in Ländern, die vom Tourismus abhängig sind und mit Corona jetzt schon lockerer als wir umgehen.
Aero88 Geschrieben 27. Januar 2022 Melden Geschrieben 27. Januar 2022 Gerade eben schrieb Fluginfo: Dieses Szenario wird aber wie man so mitbekommt nicht mehr eintreten speziell in Ländern, die vom Tourismus abhängig sind und mit Corona jetzt schon lockerer als wir umgehen. Alles richtig. Wenn, ja wenn keine neue „Variante“ kommt. Und die kommt ja bekanntlich schneller als man denkt
born4fly Geschrieben 27. Januar 2022 Melden Geschrieben 27. Januar 2022 vor 2 Stunden schrieb Fluginfo: Dieses Szenario wird aber wie man so mitbekommt nicht mehr eintreten speziell in Ländern, die vom Tourismus abhängig sind und mit Corona jetzt schon lockerer als wir umgehen. Dafür haben die "Nachtankommer" auf Mallorca ein anderes Problem. Derzeit ist immer noch der Alkoholverkauf in Geschäften ab 22 Uhr verboten. Also, nachts landen,und dann noch ein paar Getränke holen,für die Ankunftsnacht,geht leider nicht. Die ersten "Dosen" wird man dann wohl im Aufgabegepäck noch aus D mitnehmen müssen...
NG1 Geschrieben 27. Januar 2022 Melden Geschrieben 27. Januar 2022 vor 2 Stunden schrieb Aero88: Alles richtig. Wenn, ja wenn keine neue „Variante“ kommt. Und die kommt ja bekanntlich schneller als man denkt Ich denke, diese Fußnote muß man sowieso bei jeder Planung für den Sommer anfügen. Da ist der Condor - Nachtflug PMI nicht allein, das ist allgemeingültig. Die ganze Planung beruht auf einen hoffentlich recht normalen Sommer. Sollte es anders kommen, wird angepasst. Haben wir die letzte 2 Jahre ja gelernt.
Fluginfo Geschrieben 27. Januar 2022 Melden Geschrieben 27. Januar 2022 vor 2 Stunden schrieb born4fly: Dafür haben die "Nachtankommer" auf Mallorca ein anderes Problem. Derzeit ist immer noch der Alkoholverkauf in Geschäften ab 22 Uhr verboten. Also, nachts landen,und dann noch ein paar Getränke holen,für die Ankunftsnacht,geht leider nicht. Die ersten "Dosen" wird man dann wohl im Aufgabegepäck noch aus D mitnehmen müssen... Die Flüge beginnen am 1.6., nicht 1.2.!
Fluginfo Geschrieben 1. Februar 2022 Melden Geschrieben 1. Februar 2022 Wann ca. wird der Winterflugplan 2022/2023 bei Condor freigeschaltet?
Emanuel Franceso Geschrieben 1. Februar 2022 Melden Geschrieben 1. Februar 2022 vor 4 Minuten schrieb Fluginfo: Wann ca. wird der Winterflugplan 2022/2023 bei Condor freigeschaltet? Einige Strecken sind bereits seit einigen Wochen buchbar.
Aerodude Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 (bearbeitet) Vorläufiges Verfahrensergebnis im Condor-Lufthansa-Zubringerkonflikt: Lufthansa behindert laut Kartellamt Condor auf der Langstrecke. https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/DE/Meldungen News Karussell/2022/08_02_2022_LH_Condor_Abmahnung.html „Das Bundeskartellamt ist nach vorläufigem Prüfungsergebnis der Ansicht, dass Condor ein kartellrechtlicher Anspruch gegen Lufthansa auf Zugang zu Zubringerflügen für ihre Langstreckenpassagiere zusteht“ Bearbeitet 8. Februar 2022 von Aerodude 3
AB123 Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 Aus Wettbewerbsgründen braucht Deutschland zweifelsfrei eine zweite grosse Fluggesellschaft in Form einer Condor.Diese Erkenntnis zeigt sich auch auf politischer Ebene.Berlin war schon nach der Airberlin Pleite "not amused".
d@ni!3l Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 (bearbeitet) vor 39 Minuten schrieb flapsone: Da knallen die Sektkorken in Neu-Isenburg.. Und ich muss unweigerlich an die ganzen Kommentare hier zurückdenken, die die Klage damals ins Lächerliche gezogen haben. Da ich mich damit auch angesprochen fühle muss ich sagen man hatte ja Zeit zum Nachdenken. Auf der einen Seite verstehe ich es aus Wettbewerbsgründen tatsächlich, dass es quasi ein Monopol auf Zubringerstrecken gibt und dass das nicht im Sinne der Pax sein kann. Auf der anderen Seite kann halt jetzt politisch niemand mehr behaupten, dass die Zubringer per Zug (Thema CO2) eine gleichwertige Alternative sind. Weil das scheint halt nicht zu gelten, sonst wäre es ja kein Monopol. Also da gilt für mich schon "entweder oder". Das soll übrigens nicht gegen dieses Urteil sprechen, sondern gegen diese Kritik am innerdeutschen Flugverkehr... Dennoch finde ich die Entscheidung interessant für alle Newcomer im Markt. Jetzt muss ich keiner mehr damit rumschlagen eine (meist) defizitäre Zubringerflotte zu beschäftigen, sondern kann diese Dienstleistung ganz risikofrei zukaufen. Das ist schon bequem. Interessant finde ich außerdem, dass man im Zusammenhang mit Zubringern auch DUS aufzählt. Dabei ist EW gar keine Drehkreuz-Airline. Bearbeitet 8. Februar 2022 von d@ni!3l 5
Fluginfo Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 vor 40 Minuten schrieb flapsone: Da knallen die Sektkorken in Neu-Isenburg.. Und ich muss unweigerlich an die ganzen Kommentare hier zurückdenken, die die Klage damals ins Lächerliche gezogen haben. Ist ja mehr oder weniger mittlerweile zum Lufthansa Konzern Forum aufgestiegen, daher kein Wunder wenn man die Beiträge zu Wettbewerbern hier ließt. 1
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 (bearbeitet) vor 57 Minuten schrieb Aerodude: „Das Bundeskartellamt ist nach vorläufigem Prüfungsergebnis der Ansicht, dass Condor ein kartellrechtlicher Anspruch gegen Lufthansa auf Zugang zu Zubringerflügen für ihre Langstreckenpassagiere zusteht“ vor 22 Minuten schrieb d@ni!3l: Jetzt muss ich keiner mehr damit rumschlagen eine (meist) defizitäre Zubringerflotte zu beschäftigen Das gilt aber grundsätzlich für jede Fluggesellschaft, die ab Deutschland heraus operieren wollte und ist in meinen Augen nichts neues oder besonderes. Es gibt seit Jahrzehnten IATA-Interlining. Und eins der Argumente von Condor war, das die Alternative, die Lufthansa angeboten hat, Condor schlechter als IATA-Interling gestellt hätte. vor 22 Minuten schrieb d@ni!3l: Auf der anderen Seite kann halt jetzt politisch niemand mehr behaupten, dass die Zubringer per Zug (Thema CO2) eine gleichwertige Alternative sind. Der Klimapolitische Aspekt ist hier, meiner Meinung nach, ein Strohman. Wenn aus klimapolitischen Gründen innerdeutsche Zubringer verboten werden hat sie keiner mehr. Dann ist es auch kein wettbewerbsrechtliches Problem mehr. Und weil aus wettbewerbsrechtlicher Sicht Flug und Zug nicht gleichwertig sind bedeutet es eben nicht, dass aus klimapolitischer Sicht der Zubringerflug nicht verboten werden kann. [Jenseits von Sinn oder Unsinn einer solchen Entscheidung, die überwiegend Verkehrsverlagerung verursachen würde.] Zitat Nach vorläufiger Auffassung des Bundeskartellamts enthalten die bisherigen Vereinbarungen zwischen der Lufthansa und Condor weitere unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen wie eine Verknappung von Buchungsklassen, einen nicht-diskriminierungsfreien Zugang zu den Platzkapazitäten auf den Zubringerflügen sowie eine Einschränkung der Preissetzungsmöglichkeiten für Condor. Das Risiko, wenn man bestehende Vereinbarungen aufgibt und sich damit einer behördlichen Überprüfung öffnet ist, dass selbst die bisherige Vereinbarung nicht mehr Aufrecht gehalten werden kann. Zitat Keine andere Fluggesellschaft kann über Einzelflüge hinaus eine Zubringung zu den bedeutenden deutschen Drehkreuzen Frankfurt, München und Düsseldorf anbieten. Damit unterfällt Lufthansa der kartellrechtlichen Missbrauchsaufsicht und unterliegt besonderen Pflichten. Andererseits gilt das für jede Fluggesellschaft, die ein Drehkreuz betreibt. Je nachdem wie es hier weitergeht, sind die Folgen für diverse IATA-Interling-Verträge spannend. Damit dürfte sich Lufthansa im Branchenverband nicht unbedingt neue Freude gemacht haben. vor 47 Minuten schrieb flapsone: Und ich muss unweigerlich an die ganzen Kommentare hier zurückdenken, die die Klage damals ins Lächerliche gezogen haben Wobei die Sache nicht so eindeutig war, wie es jetzt in der Presseerklärung des Bundeskartellamts steht. Wenn es so bleibt, was ja nicht sicher ist [OLG Düsseldorf, BGH, EuGH] war die Aktion ein Eigentor. Bearbeitet 8. Februar 2022 von OliverWendellHolmesJr
d@ni!3l Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 (bearbeitet) vor 9 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Das gilt aber grundsätzlich für jede Fluggesellschaft, die ab Deutschland heraus operieren wollte Klar, das mein ich ja. Davon könnte künftig jede Airline profitieren vor 9 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Es gibt seit Jahrzehnten IATA-Interlining. Wobei ich das immer als freiwillig verstanden habe. Also dass zwei Airlines da einen Vertrag abschließen und freiwillig kooperieren, das Thema mit Condor war ja eben, dass es NICHT freiwillig ist (also im Gegenteil..) vor 9 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Und weil aus wettbewerbsrechtlicher Sicht Flug und Zug nicht gleichwertig sind bedeutet es eben nicht, dass aus klimapolitischer Sicht der Zubringerflug nicht verboten werden kann. Inhaltlich / sachlich versteh ich das. Aber ich fände es (es ist ja Konjunktiv) interessant, wenn es die eine Behörde so sieht, dass ein Flug innerhalb des Landes nicht gleichwertig ist und die andere sagt, dass es gleichwertig ist und man deshalb auf den Flug verzichten kann. Auf die Begründung wäre ich gespannt. Aber unabhängig von dieser sachlichen Frage finde ich einfach, dass es damit deutlich wird, dass auch Zubringer-Flüge "sinnvoll" sind. Man macht sie ja nicht nur aus Spaß und deren Klimawirkung wird ohnehin maßlos übertrieben dargestellt... (aber: anderes Thema..) vor 9 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: sowie eine Einschränkung der Preissetzungsmöglichkeiten für Condor. Wo kommen wir denn dahin, wenn Condor nicht die Preise der Lufthansa-Flüge festsetzen kann Bearbeitet 8. Februar 2022 von d@ni!3l
schwarzerAbt Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 vor 26 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr: Und weil aus wettbewerbsrechtlicher Sicht Flug und Zug nicht gleichwertig sind bedeutet es eben nicht, dass aus klimapolitischer Sicht der Zubringerflug nicht verboten werden kann. Jein. Würde eher sagen zur Zeit noch nicht (Wer weiß wann überhaupt), da die Bahn(ICE) die Kapazitäten vom rollenden Material und von den Streckenfrequenzen nicht anbieten und leisten kann.
noATR Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 was ich nun aber nicht verstehe: klar auf innerdeutschen Strecken nach FRA hat LH ein Monopol. Es steht aber ja auch in der Mitteilung, dass die Bahn bei Strecken über 300km keine Alternative sei. Daraus folgt aber doch auch, dass es eben auf Strecken UNTER 300km die Bahn als Alternative gibt. Wenn man dann noch die Strecken ansieht, die innereuropäisch nicht von LH alleine geflogen werden - und da gibts ja durchaus welche - warum kann man all diese Strecken nicht auch ausklammern. DE könnte doch auch mit AF, KL u.ä. Verträge eben für diese Strecken abschließen, wenn diese z.B. billiger wären. Dann bleiben sicher noch ein paar Routen übrig, aber soviel wäre das dann nicht.
jubo14 Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 vor 41 Minuten schrieb noATR: Daraus folgt aber doch auch, dass es eben auf Strecken UNTER 300km die Bahn als Alternative gibt. Das sehe ich auch so. Aber ich kenne auch nur genau 2 Strecken, die LH fliegt, die unter 300km liegen. (DUS-FRA und NUE-FRA) Und wie auch immer man das jetzt beurteilen mag, LH wird nun nicht genötigt, Strecken anzubieten, die sie selber nicht fliegen, nur um als Zubringer für DE zu fungieren. Es geht übrigens nach meinem Verständnis ausschließlich um innerdeutsche Verbindungen. Von daher sehe ich nicht, wie hier AF oder KL eine Rolle spielen sollten.
noATR Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 vor 11 Minuten schrieb jubo14: Das sehe ich auch so. Aber ich kenne auch nur genau 2 Strecken, die LH fliegt, die unter 300km liegen. (DUS-FRA und NUE-FRA) Und wie auch immer man das jetzt beurteilen mag, LH wird nun nicht genötigt, Strecken anzubieten, die sie selber nicht fliegen, nur um als Zubringer für DE zu fungieren. Es geht übrigens nach meinem Verständnis ausschließlich um innerdeutsche Verbindungen. Von daher sehe ich nicht, wie hier AF oder KL eine Rolle spielen sollten. Condor hat aber auch immer betont, dass sie auch auf Umsteiger aus Europa angewiesen seien. Auf meinen Flügen nach ANC und Whitehorse z. B. Sind etliche Leute aus Spanien und Italien drauf gewesen.
Aerodude Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 vor 18 Minuten schrieb jubo14: Es geht übrigens nach meinem Verständnis ausschließlich um innerdeutsche Verbindungen. Nicht ausschließlich, aber der Fokus lag bei der Betrachtung offenbar auf dem innerdeutschen Markt - Zitat aus der Presseerklärung: „…auf dem Zubringermarkt, der überwiegend deutsche Flughäfen mit dem Langstreckennetz von Condor verbindet, marktbeherrschend.“
Stargazer Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 Könnte im ersten Eindruck aber die Airports enttäuschen, die gehofft hatten das Condor Langstreckenjets aus Frankfurt abzieht und in der Fläche verteilt. Besser als in Frankfurt und auch München kommt man nicht an LH-Zubringer dran. 1
Allberto Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 vor 2 Stunden schrieb schwarzerAbt: Jein. Würde eher sagen zur Zeit noch nicht (Wer weiß wann überhaupt), da die Bahn(ICE) die Kapazitäten vom rollenden Material und von den Streckenfrequenzen nicht anbieten und leisten kann. Ich glaube auch nicht, dass innnerdeutsche Zubringerflüge in absehbarer Zeit durch Züge ersetzt werden. Das mache ich allerdings hauptsächlich von den unterschiedlichen Prozessen (z. B. Gepäckbeförderung, Sicherheitsstandards) abhängig. Die Argumente "Kapazität rollendes Material" und "Streckenfrequenz" halte ich für nicht stichhaltig. Hier meine Überschlagsrechnung (wer hat und kann, möge bessere Zahlen beisteuern): Bei täglich geschätzt 40 innerdeutschen Zubringerflügen nach Frankfurt und meinetwegen ebensovielen nach München kommen wir mit im Schnitt maximal 200 Passagieren pro Flug auf ein Angebot von maximal 16.000 Sitzplätzen täglich. Mal zwei, denn Abbringerflüge gibt es ja auch noch. Höchstens also 32.000 Passagiere täglich im innerdeutschen Zu- und Abbringer-Luftverkehr, wohlweislich außer acht lassend, dass nicht jeder dieser Passagiere umsteigt. Die Deutsche Bahn hält Ende 2022 insgesamt über 350 ICE-Züge vor (und hat weitere bestellt), die im Schnitt mindestens zwei Fahrten pro Tag absolvieren können und jeweils zwischen 250 und 830 Sitzplätzen anbieten (Datenquellen). Damit gibt es im ICE-Verkehr ein tägliches Angebot von über 431.000 Sitzplätzen. Stehplätze sind auch vorhanden, aber die lasse ich bei der Betrachtung der Einfachheit halber weg. Die ICE-Züge waren vor der Pandemie zu ca. 55% ausgelastet (jetzt gerade ist der Wert natürlich niedriger, aber auch bei der Bahn hofft man auf schnelle Erholung der Nachfrage). Das heißt also, die ICEs der Deutschen Bahn fahren täglich knapp 200.000 freie Sitzplätze durch Deutschland. Da würden die maximal 32.000 Zubringerpassagiere schon bequem draufpassen. Natürlich wären dafür Anpassungen im Fahrplan und der Linienführung der Züge nötig, aber es gibt fast keine vertraglichen Verpflichtungen für die Deutsche Bahn, im Fernverkehr bestimmte Strecken anzubieten. Man könnte bei Bedarf sehr viele der ICEs auf die Flughafen-Zubringerstrecken konzentrieren. Das staatseigene Unternehmen Deutsche Bahn dürfte sich bei entsprechendem politischen Druck durchaus gesprächsbereit zeigen. Und die Streckenkapazität im Schienennetz ist auch nur auf wenigen hochbelasteten Abschnitten von Bedeutung. Nicht vergessen, ein einziger ICE schafft bis zu 830 Passagiere gleichzeitig zum Airport und kann diese auch noch mit nur geringem Zeitverlust an verschiedenen Herkunftsorten einsammeln. Bislang haben die Flughäfen Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Köln und Leipzig einen ICE-tauglichen Bahnhof (nicht alle für jede Zuglänge ausreichend), absehbar auch Stuttgart. München würde zwar mit der bestehenden Eisenbahn-Infrastruktur als ICE-und-Luftfahrt-Drehkreuz ausscheiden, aber das ist auch das einzige infrastrukturseitige Hindernis. Vielleicht würden einige Bahnfreaks Sturm laufen, wenn der Lieblings-ICE nach Mittenwald dann plötzlich wegfällt, weil die Zuggarnitur lieber zu einem Flughafen geschickt wird...
Nosig Geschrieben 8. Februar 2022 Melden Geschrieben 8. Februar 2022 Leipzig hat einen ICE-Flughafenbahnhof?
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