Zum Inhalt springen
airliners.de

Aktuelles zur Deutschen Lufthansa AG


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb AB123:

Ich glaube auch,dass MUC die besten Zeiten eher hinter sich hat.Es fehlt für zukünftige Aufgaben der ICE-Bahnanschluss für ein grosses Hub.Da ist FRA einfach unschlagbar.Und selbst für Münchner wird FRA zu echten Alternative,wenn die Bahn vom Münchner Hauptbahnhof eine Schnellverbindung in weniger als 3 Stunden nach Frankfurt anbietet.Zum MUC fährt die S-Bahn vom HBF schließlich auch schon eine Stunde.Es bleibt in MUC der Originärverkehr,welcher allerdings eher so für Passierzahlen zwischen 25 und 30 Millionen p.a. in ein paar Jahren reichen wird.

Naja, ich denke, da muss man ein bisschen differenzieren. Aktuell kann eine Lufthansa solche Flüge wie NUE-MUC noch betreiben, weil es sich schlussendlich über Umsteiger für die Lufthansa lohnt. Irgendwann müsste sowas auf die Schiene gelegt werden und man wird ja auch am Flughafen selbst im LabCampus (welcher nach meinem Dafürhalten übrigens noch die ein oder andere inbound Reise nach München notwendig machen wird) experimentieren, wie das recht einfach geht, selbst wenn die Bahn selbst den Flughafen nicht entsprechend anbinden will. Auf lange Sicht wird aber auch der MUC sicherlich eine entsprechende Anbindung bekommen, denn der LabCampus alleine könnte auch für Menschen interessant sein, die mit einem ICE kommen würden. 

 

Dann wird es auch sicherlich eine Verbindung wie BER-MUC weiterhin geben, auch wenn sowas wie NUE-MUC irgendwann Geschichte ist. Die Passagiere am MUC setzen sich ja nicht nur aus NUE-MUClern oder DRS-MUClern sowie dem Originäraufkommen zusammen, sondern auch in München steigen ja Menschen aus aller Welt und weiter entfernten Teilen Deutschlands um. 

Und ohne Zweifel, verliert der MUC selbst in normalen Zeiten, wo das Angebot an Zielen nicht so klein ist, viel seines Originäraufkommens an den FRA . Ich denke, wer sich das in der Vergangenheit angeschaut hat, der wird gemerkt haben, es gibt so einige Verbindungen zwischen MUC und FRA am Tag und die werden oft mit A321 durchgeführt, ansonsten im Normalfall mit nichts kleinerem als dem A320. A319 ist dort eine Seltenheit gewesen. Und anhand meiner eigenen Erfahrungen kann ich sagen, dass der Großteil der Passagiere aus Bayern kommt. Glücklicherweise kann man uns gut von den restlichen Deutschen unterscheiden. Das liegt da dran, dass München neben Berlin der eigentliche Wirtschaftsmotor Deutschlands ist, nicht etwa Frankfurt. Deshalb ist auch für inbound Traffic oft München interessanter als Frankfurt und deshalb gibt es so viele Verbindungen zwischen MUC/FRA und BER, nicht etwa, weil so viele in die Deutsche Hauptstadt fliegen (!) wollen. Also da gibt München schon noch einiges an Potential her, das man nicht in München, sondern in Frankfurt ausschöpft. 

 

Und zudem: Lufthansa hat sich ihr Drehkreuz München ja bis zum Corona Einbruch zuletzt in rasender Geschwindigkeit vergrößert, obwohl man selbst gesagt hat, dass der fehlende Bahnanschluss ein Problem darstellt. Also scheint dies aktuell auf jeden Fall noch überwindbar zu sein. Nicht zuletzt hat man sich mit der FMG geeinigt, bis 2024 spätestens wieder die Vor-Krisen-Zahl an Flugzeugen auf Langstrecke ab München einzusetzen. Das geht zwar einher mit einer Reduzierung der Kapazität, wenn man nicht bis 2024 die A380er wieder in die Luft bekommen will, aber es zeigt meiner Meinung nach recht deutlich, dass man an die Entwicklung vor der Pandemie anknüpfen will. 

Geschrieben

Spohr hat gesagt, nur wenn es bis zu zweieinhalb Stunden dauert und wenn KEINE Umsteiger mitwollen, geht die Bahn als Alternative. So sehen es die Franzosen und er wohl auch.

Geschrieben

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/bahn-frankfurt-am-main-db-und-lufthansa-kooperieren-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-210308-99-734199

 

Berlin, Hamburg, Bremen, München und Münster werden zu Express Rail hinzugefügt. Zwischenhalte auf bisherigen Verbindungen werden gestrichen, mit Fahrplanwechsel kommen neue Sprinter hinzu. Es geht dabei hauptsächlich um die Strecke München-Ruhrgebiet aber auch Hamburg-Hannover-Frankfurt bekommt scheinbar zusätzliche Umläufe. Mal sehen wie sie die reinrutschen wollen.

Für Köln-Berlin nonstop gibt es soweit ich das jetzt gesehen habe ein Zugpaar täglich. Für mich betrieblich völliger Nonsens, aber gut. Hauptsache man streift die 4-Stunden - in der Theorie...

 

Einige Triebzüge sollen ein spezielles Branding der ausgebauten Partnerschaft erhalten. Wie das aussehen soll ist nicht bekannt. Vermutlich wird in diesen dann auch mehr Platz für Gepäck geschaffen. Auch interessant mit welchem Material das gefahren werden soll. ICE 3 sind bis wenigstens 2022 absolute Mangelware, ICE 4 mit ihren 250km/h zumindest auf Ingolstadt-Nürnberg wie auch auf Frankfurt-Köln zumindest nicht das optimalste was möglich wäre.

Geschrieben

Das mit LH und der Bahn ist eine ständige Wellenbewegung. Mal hat LH sogar eigene Züge, dann wieder nicht. Ich erinnere mich noch, wie ich mal am Kölner Hbf in einem Lufthansa Büro für eine Fahrt mit anschließendem Flug eingecheckt habe. Gepäck gab man dort ab. Im Zug gab es richtig LH-Essen und man fuhr mit LH-Bordkarte und LH-Stewardessen im Zug. Das haben sie wieder zurückgedreht. Nun gibt man die Koffer erst in Frankfurt in der Brücke zum Terminal ab. 

Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Nosig:

Das mit LH und der Bahn ist eine ständige Wellenbewegung. Mal hat LH sogar eigene Züge, dann wieder nicht. Ich erinnere mich noch, wie ich mal am Kölner Hbf in einem Lufthansa Büro für eine Fahrt mit anschließendem Flug eingecheckt habe. Gepäck gab man dort ab. Im Zug gab es richtig LH-Essen und man fuhr mit LH-Bordkarte und LH-Stewardessen im Zug. Das haben sie wieder zurückgedreht. Nun gibt man die Koffer erst in Frankfurt in der Brücke zum Terminal ab. 

Kernproblem sind einfach wie so häufig bei der Bahn die fehlenden Kapazität. Ich fahre normal mehrfach pro Jahr nach Köln, aber egal wann man fährt sind die Züge zumindest auf Teilstrecken immer gut - sehr gut ausgelastet gewesen, Bistro tlw. überfüllt usw..

Ein Sprinter bringt was, aber wie auf München - Berlin ist selten der Sprinter auf Kurs (zeitlich), weil einfach langsamere Züge diese ausbremsen. Alle Feststellungen gelten für die Zeit vor der Pandemie.

Ein Sprinter macht nur Sinn, wenn er ausschließlich auf Neubaustrecken unterwegs ist, aber umso länger die Strecke, umso unwahrscheinlicher wird dieses Vorhaben.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb DE757:

Einige Triebzüge sollen ein spezielles Branding der ausgebauten Partnerschaft erhalten. Wie das aussehen soll ist nicht bekannt.

 

Erst Leaks sind draußen: http://1.bp.blogspot.com/_E5QvWo57Agc/SiRDUsJYDcI/AAAAAAAAB6I/IC-CmBhhVkk/s1600/Lufthansa-Express.jpg

 

Die Idee ist nicht neu aber gut, trotzdem sind die Handvoll zusätzlichen Sprinter kein wirklicher Gamechanger. Genial wäre es auch im Zug den Check-in nebst Gepäckabgabe erledigen zu können, dann rechnet sich die Sache zeitlich immer mehr. Und ne riesige F gibt´s auch noch. Der größte Hemmschuh bleibt leider die Unzuverlässigkeit der Bahn.

Bearbeitet von bueno vista
Geschrieben
Am 8.3.2021 um 07:42 schrieb daxreb:

Nicht zuletzt hat man sich mit der FMG geeinigt, bis 2024 spätestens wieder die Vor-Krisen-Zahl an Flugzeugen auf Langstrecke ab München einzusetzen.

 

Mit Verlaub und Gruß vom Halbdeppen, was man aus einer schon sehr wohlwollend formulierten Pressemeldung der FMG/LH doch so alles machen kann, ist recht erstaunlich. Der damalige Originaltext lautete in etwa so:

 

"Vereinbart wurde, dass bis 2024 wieder bis zu 30 Langstreckenflugzeuge von München aus fliegen und ein entsprechendes Europanetzwerk eine hohe Passagierzahl ermöglicht. Vorausgesetzt, die Corona-Situation lässt dies zu".

 

Auf deutsch: wenig Konkretes, aber wenigstens das ja 'ohne Wenn und Aber'.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb medion:

 

Mit Verlaub und Gruß vom Halbdeppen, was man aus einer schon sehr wohlwollend formulierten Pressemeldung der FMG/LH doch so alles machen kann, ist recht erstaunlich. Der damalige Originaltext lautete in etwa so:

 

"Vereinbart wurde, dass bis 2024 wieder bis zu 30 Langstreckenflugzeuge von München aus fliegen und ein entsprechendes Europanetzwerk eine hohe Passagierzahl ermöglicht. Vorausgesetzt, die Corona-Situation lässt dies zu".

 

Auf deutsch: wenig Konkretes, aber wenigstens das ja 'ohne Wenn und Aber'.

Was ist hier eigentlich so schwer verständlich?

Aktuell lässt es die Corona-Situation nicht zu, daher ist der Zeitraum auch bis 2024 genannt.

Das nennt man Planungssicherheit für die Lufthansa auf der einen Seite, und für die FMG auf der anderen Seite.

Mit Planungssicherheit ist man in UK durch den Brexit es ja anderes gewohnt, aber wir sind immer noch in Deutschland, Hallo!

Geschrieben
vor 16 Minuten schrieb Fluginfo:

Was ist hier eigentlich so schwer verständlich?

Aktuell lässt es die Corona-Situation nicht zu, daher ist der Zeitraum auch bis 2024 genannt.

Das nennt man Planungssicherheit für die Lufthansa auf der einen Seite, und für die FMG auf der anderen Seite.

Mit Planungssicherheit ist man in UK durch den Brexit es ja anderes gewohnt, aber wir sind immer noch in Deutschland, Hallo!

Was ist denn an "bis zu" eine Planungssicherheit`? Natürlich, es werden dann keine 31 oder mehr.
Und was macht eine FMG wenn die LH bis 2024 nur 20 Langstreckenfileger fliegen lässt? 

 

...NCC1701

Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Fluginfo:

Was ist hier eigentlich so schwer verständlich?

Mit Planungssicherheit ist man in UK durch den Brexit es ja anderes gewohnt, aber wir sind immer noch in Deutschland, Hallo!

 

Schwer verständlich für mich: die grenzenlose Gläubigkeit einzelner Persönlichkeiten, in vielerlei Hinsicht.

 

Planungssicherheit wünscht sich dieser Tage sicherlich eine jederin und ein jeder von uns zurück, zumindest ein bisschen.

 

Auch die kleine Lufthansa wird auf Dauer mit Deutschland nicht auskommen, entgegen der weitläufigen Forenmeinung ist sie im 'Ausland' auch nicht so wahnsinnig unbeliebt. Die einzige Frage ist und bleibt, macht es Sinn, dauerhaft mehrere Hubs zu betreiben? Auch wenn jetzt einige zusammenzucken, von mir auch kann das auch MUC sein. Es sprechen eben auch einige Dinge dagegen, siehe oben in der Diskussion.

 

Der Brexit ist durch, (den ich selbst auch nicht gebraucht hätte, wie bereits oftmals erwähnt), aber es gibt keinen Krieg in Nordirland, das Pfund zum Euro ist stark wie lange nicht, Aldi und Lidl boomen weiterhin in UK, BMW ist weiterhin die beliebteste Automarke, Gibraltar ist nicht geplatzt sondern hängt brav weiterhin an Spanien oder andersrum und auch den Rest werden 'wir'irgendwie noch schaffen. Brexit und Trump sind irgendwie ausgelutscht, oder?

 

 

 

 

 

 

Geschrieben
vor 9 Minuten schrieb NCC1701:

Was ist denn an "bis zu" eine Planungssicherheit`? Natürlich, es werden dann keine 31 oder mehr.
Und was macht eine FMG wenn die LH bis 2024 nur 20 Langstreckenfileger fliegen lässt? 

 

...NCC1701

Die Zahl wurde ziemlich diplomatisch gewählt, weil es den Wert von der Krise wiedergibt. Hätte man 40 gewählt, wären die Frankfurter sehr erschrocken. Und ja die Zahl kann eigentlich alles zwischen 0 und 30 sein. Was 0 bedeutet braucht man nicht erläutern und der Rest hängt am Pandemiegesehen. Europa hängt in der Krise hinterher, was aber auch zu einer schnelleren Normalisierung führen kann.

Hab heute erst Zahlen fes Weltluftverkehrs eingestellt, hier kann man die Bewertung der Krise gut nachvollziehen. 

vor 17 Minuten schrieb medion:

 

Schwer verständlich für mich: die grenzenlose Gläubigkeit einzelner Persönlichkeiten, in vielerlei Hinsicht.

 

Planungssicherheit wünscht sich dieser Tage sicherlich eine jederin und ein jeder von uns zurück, zumindest ein bisschen.

 

Auch die kleine Lufthansa wird auf Dauer mit Deutschland nicht auskommen, entgegen der weitläufigen Forenmeinung ist sie im 'Ausland' auch nicht so wahnsinnig unbeliebt. Die einzige Frage ist und bleibt, macht es Sinn, dauerhaft mehrere Hubs zu betreiben? Auch wenn jetzt einige zusammenzucken, von mir auch kann das auch MUC sein. Es sprechen eben auch einige Dinge dagegen, siehe oben in der Diskussion.

 

Der Brexit ist durch, (den ich selbst auch nicht gebraucht hätte, wie bereits oftmals erwähnt), aber es gibt keinen Krieg in Nordirland, das Pfund zum Euro ist stark wie lange nicht, Aldi und Lidl boomen weiterhin in UK, BMW ist weiterhin die beliebteste Automarke, Gibraltar ist nicht geplatzt sondern hängt brav weiterhin an Spanien oder andersrum und auch den Rest werden 'wir'irgendwie noch schaffen. Brexit und Trump sind irgendwie ausgelutscht, oder?

 

 

 

 

 

 

Es gibt auch gültige Verträge zwischen Lufthansa und FMG bezüglich Terminal 2 und daraus resultieren dreistellige Millionenbeträge. Bei Nichtnutzung werden die auch fällig.

Geschrieben (bearbeitet)

Der Brexit ist durch, 

Das halte ich für ein Gerücht. Gut, wenn das Proletariat um Nigel Farage es glaubt, macht es einiges einfacher. Trotzdem, es gibt keine abschließende Klärung der irischen Frage- der Unmut über die Zollgrenze in der irischen See ist enorm. Die schottischen Fischer sind jetzt schlechter Gestellt als zur EU-Mitgliedschaft und sind darüber extrem unzufrieden. Das Thema wird noch lange dauern, bzw. der Status zwischen UK und EU wird wie der Status zwischen der Schweiz und der EU - ewige Verhandlungen.

 

Ich persönlich halte zwei Hubs in Deutschland eigentlich für überflüssig - mit der Einschränkung, das weder FRA noch MUC groß genug sind, den Verkehr auf 2019-Niveau alleine zu bewältigen. Die richtige Konsequenz wäre meines erachtens, erheblich mehr dezentral zu fliegen. Was man aus unterschiedlichen Gründen nicht will.

 

  

vor 21 Minuten schrieb Fluginfo:

Es gibt auch gültige Verträge zwischen Lufthansa und FMG bezüglich Terminal 2 und daraus resultieren dreistellige Millionenbeträge. Bei Nichtnutzung werden die auch fällig.

Wenn es günstiger ist, die "Strafzahlung" für nicht genutzte Kapazität zu zahlen als die Kapazität zu nutzen und damit verluste einzufliegen ist es ziemlich offensichtlich, diese zu zahlen und die diversen Kraniche am T2-Satelliten abzuhängen.

 

  

Gerade eben schrieb Fluginfo:

Dieses eingesetzte Kapital trägt sich nur, wenn man dort fliegt, weil man dadurch wieder Gebühren spart vereinfacht gesagt.

Versenktes Kapital ist versenktes Kapital. Erst beim Thema Steuergestaltung ist es wieder interessant.

 

Bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Geschrieben
vor 1 Minute schrieb medion:

Es wird ein Ruck durch 40 Frankfurt gehen, schönen Abend noch. Nicht auszudenken, jemand hätte noch 42 gesagt...

Vermutlich kannst oder willst du es nicht verstehen. Solltest mal dich intensiv einlesen was beim Bau und Betrieb des Terminal 2 in München die Lufthansa Geld in die Hand genommen hat. Dieses eingesetzte Kapital trägt sich nur, wenn man dort fliegt, weil man dadurch wieder Gebühren spart vereinfacht gesagt. In der Pandemie geht es um das nackte Überleben für den Konzern, daher ist die aktuelle Strategie auch die Richtige. Abet dieser Zeitraum hält nicht ewig an. 

vor 4 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Der Brexit ist durch, 

Das halte ich für ein Gerücht. Gut, wenn das Proletariat um Nigel Farage es glaubt, macht es einiges einfacher. Trotzdem, es gibt keine abschließende Klärung der irischen Frage- der Unmut über die Zollgrenze in der irischen See ist enorm. Die schottischen Fischer sind jetzt schlechter Gestellt als zur EU-Mitgliedschaft und sind darüber extrem unzufrieden. Das Thema wird noch lange dauern, bzw. der Status zwischen UK und EU wird wie der Status zwischen der Schweiz und der EU - ewige Verhandlungen.

 

Ich persönlich halte zwei Hubs in Deutschland eigentlich für überflüssig - mit der Einschränkung, das weder FRA noch MUC groß genug sind, den Verkehr auf 2019-Niveau alleine zu bewältigen. Die richtige Konsequenz wäre meines erachtens, erheblich mehr dezentral zu fliegen. Was man aus unterschiedlichen Gründen nicht will.

 

  

Wenn es günstiger ist, die "Strafzahlung" für nicht genutzte Kapazität zu zahlen als die Kapazität zu nutzen und damit verluste einzufliegen ist es ziemlich offensichtlich, diese zu zahlen und die diversen Kraniche am T2-Satelliten abzuhängen.

 

Hab ich was anderes behauptet?

Eigentlich sind wir uns hier ziemlich einig, was den aktuellen Zustand betrifft. Interessant wird die Anlaufphase und die folgenden 1 - 2 Jahre. Man will ja schnell wieder in die Spur kommen und Geld verdienen. 

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die richtige Konsequenz wäre meines erachtens, erheblich mehr dezentral zu fliegen. Was man aus unterschiedlichen Gründen nicht will.

 

Kontinental und global betrachtet, sicherlich, aber aus deutscher wirtschaftlicher Perspektive wäre das ein Schuss nach hinten.

 

Die Lufthansa-Hubs ziehen ja nicht nur Dieter und Dagmar auf dem Weg von Düsseldorf nach Dalaman, sondern eben auch sehr viele ausländische Passagiere, die (bestenfalls) von Ausland A nach Ausland B fliegen und Deutschland (Österreich, Schweiz) nur zum Umsteigen benutzen. Dietmar und Dagmar kriegt man auch mit EW (oder irgendeinem anderen Billo-Konstrukt) weg, und sicherlich finden sich auch für die anderen City-Pairs alternative Anbieter, aber warum sollten wir in Deutschland stattfindende Wertschöpfung freiwillig an Dritte abgeben?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Lucky Luke:

sehr viele ausländische Passagiere, die (bestenfalls) von Ausland A nach Ausland B fliegen und Deutschland (Österreich, Schweiz) nur zum Umsteigen benutzen.

Das stimmt. Aber dafür braucht man nicht fünf Hubs (FRA/MUC/ZRH/VIE/BRU) sondern im Idealfall eins.

 

Viel wichtiger - genau in dem Geschäft wird der Wettbewerb kontinuierlich in den nächsten Jahren zunehmen: Schon vor Corona hat man gesehen, dass Geschäft an Europa vorbei wächst, mehr Nonstop-Verbindungen zwischen Nordamerika und Afrika / Asien als Beispiel. Oder die ME3, die die Margen im Europa-Asien und Europa-Afrika-Geschäft drücken.

Der andere Aspekt, der A321XLR und das Boeing-Gegenstück, das irgendwann kommen wird, werden dafür sorgen, dass auf etablierten Routen die Margen in den Keller gehen.

 

In dem Szenario fünf Hubs zu verteidigen ist im bestenfall Ablenkung.

Geschrieben (bearbeitet)

Die Summe der Fluggäste an den fünf genannten Airports lag 2019 bei über 200 Mio. Paxe. Mir ist derzeit nicht bekannt, dass es Flughäfen in dieser Größenordnung gibt oder je geben wird. 

Selbst Frankfurt und München haben zusammen rund 120 Mio. Paxe gehabt.

Natürlich wächst das Geschäft an Europa vorbei, weil hier alles zu sehr reglementiert ist und Ausbauvorhaben Jahrzehnte andauern, aber trotzdem steigt der Bedarf an Flügen nach Europa auch stark, weniger aus Europa heraus. Aber den Hubs ist dies eigentlich ja egal, von wo und nach wo die Reise geht.

Keine Regierung ist bereit, seinen Hub aufzugeben, weder in Brüssel, Wien noch Zürich. Und dies sind alles Zukäufe im Konzern gewesen. Bodenständig ist man in Frankfurt, aber hier hat man egal wie man es macht nicht die geeigneten Kapazitäten, um einen Hub wie Atlanta zu betreiben, daher ist München die Ideallösung gewesen und man hat sogar eine 10stellige Summe bisher investiert, um gegen den Doppelhub CDG/AMS und LHR/MAD gewappnet zu sein.

Und das Margenproblem wurde schon mal angeführt, als die US Airlines verstärkt nach Europa mit Boeing 757 geflogen sind, eingetreten ist nichts davon, weil die großen Hubs immer breiter aufgestellt sind von den Zielen im Zubringersystem und ganz einfach die Zahlen der Paxe auch weiter gestiegen sind. 

Bearbeitet von Fluginfo
Geschrieben (bearbeitet)
vor 11 Stunden schrieb Fluginfo:

Die Summe der Fluggäste an den fünf genannten Airports lag 2019 bei über 200 Mio. Paxe. Mir ist derzeit nicht bekannt, dass es Flughäfen in dieser Größenordnung gibt oder je geben wird. 

Selbst Frankfurt und München haben zusammen rund 120 Mio. Paxe gehabt.

Natürlich wächst das Geschäft an Europa vorbei, weil hier alles zu sehr reglementiert ist und Ausbauvorhaben Jahrzehnte andauern, aber trotzdem steigt der Bedarf an Flügen nach Europa auch stark, weniger aus Europa heraus. Aber den Hubs ist dies eigentlich ja egal, von wo und nach wo die Reise geht.

Keine Regierung ist bereit, seinen Hub aufzugeben, weder in Brüssel, Wien noch Zürich. Und dies sind alles Zukäufe im Konzern gewesen. Bodenständig ist man in Frankfurt, aber hier hat man egal wie man es macht nicht die geeigneten Kapazitäten, um einen Hub wie Atlanta zu betreiben, daher ist München die Ideallösung gewesen und man hat sogar eine 10stellige Summe bisher investiert, um gegen den Doppelhub CDG/AMS und LHR/MAD gewappnet zu sein.

Und das Margenproblem wurde schon mal angeführt, als die US Airlines verstärkt nach Europa mit Boeing 757 geflogen sind, eingetreten ist nichts davon, weil die großen Hubs immer breiter aufgestellt sind von den Zielen im Zubringersystem und ganz einfach die Zahlen der Paxe auch weiter gestiegen sind. 

 

Da gabs doch mal einen guten Bericht drüber

https://www.airliners.de/warum-lufthansa-multi-hub-strategie-hintergrund/58197

 

Ich halte auch die Pressemitteilung von FMG/LH für ein Bekenntnis zum Drehkreuz.

https://www.munich-airport.de/presse-luftverkehrsdrehkreuz-muenchen-gemeinsam-weiterentwickeln-10002651

Bearbeitet von SKYWORKS
Geschrieben
Am 9.3.2021 um 10:49 schrieb Nosig:

Das Check in geht über Mobiltelefon und WLAN im Zug. Bagdrop ist dann in der Brücke zum Terminal in FRA. Wozu die Koffer im Zug hin und her schleppen?

 

Ich dachte eher daran dass sich eine nette Servicekraft am Sitzplatz meines Koffers annimmt. Noch besser wäre schon beim Zustieg am Bahnsteig einen Drop-off Point einzurichten. Im Zug müsste dann Gepäckraum vorgehalten werden. Wäre machbar aber wohl zu kostenintensiv für zwei Börsen notierte Unternehmen.

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden
×
×
  • Neu erstellen...