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Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb TobiBER:

 

...denke, da wird auch die FMG interveniert haben. Das T1 ist ja teils zum Geisterterminal mutiert. Schnussendlich gibt es auch noch ein Non-Aviation-Geschäft, was am Laufen blieben muß. Und das läuft da seit der AB-Pleite auch nicht mehr wirklich rund. Leere Fensterfronten gehören da mittlerweile zum Alltag. Da dürfte es wohl den einen oder anderen Kritikpfeil an die GF gegegen haben.

 

Abgesehen davon, dass EW vielelicht aus Kostengründen einen neuen Abfertiger bekommt?! Ist ja nicht der erste Terminal-Wechsel in MUC.

 

Ja zu den Geisterstunden ist es relativ voll im T1.

Und zum Umbau braucht man ja auch keinen Platz und die vielen Abstellpoitionen die geschaffen werden, wollen ja belegt werden.

 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb oldblueeyes:

 

First things first. Wann wirst du endlich verstehen das Eurowings kein Clean Sheet Design ist? 

Was ist ein Clean Sheet Design?

Und was soll "first things first" bedeuten?

Hauptsache Phrasen. 

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Koelli:

Was ist ein Clean Sheet Design?

Und was soll "first things first" bedeuten?

Hauptsache Phrasen. 

 

Clean Sheet = Am Reißbrett geplant, von Anfang richtig und ordentlich aufgezogen. 

 

Und First Things First denke mal so viel wie: Das nötigste und die schnellste Lösung zuerst. In diesem Falle: Erstmal zu Mama ins Terminal nach Hause wo Infrastruktur und Erfahrung besteht. Und danach irgendwann in Ruhe neu sortieren. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 17 Minuten schrieb Koelli:

Was ist ein Clean Sheet Design?

Und was soll "first things first" bedeuten?

Hauptsache Phrasen. 

 

Ein Clean Sheet Design ist ein klares Konzept das man ohne Kompromisse ausrollt.

Siehe Ryanair Anfang des Jahrtausends - Fokus exclusiv auf kleine Flughäfen, Fokus auf Kostenführerschaft, Reduzierung aufs Extreme der Flughafendienstleistungen (Stichwort ausfahrbare Treppe).

Eurowings ist ein Sammelbecken sämtlicher Restbestände - die "alte" Germanwings die mit Leisure Geld verlor, die denzentralen Lufthansastrecken, die AB Assets etc. - es muss alles zusammengeführt werden ohne Kunden zu verlieren, gleichzeitig eine neue Position aufbauend die zum einen der alten LH Kundschaft aus Stuttgart entspricht zum anderen auch dem LC Publikum ok ist.

 

First Things First - nein, es sind nicht Phrasen - hast du schon mal ein Team oder eine Abteilung geleitet? Dann würdest du wissen das man die eigenen begrenzten Ressourcen da ansetzen muss wo sie den grössten Mehrwert fürs Unternehmen bringen (und nein, Germanwingsbemalung in Köln umzulackieren bringt erst mal keinen Mehrwert und 99% deiner Fragen auch nicht - das sind meistens die letzten Dinge die im Mikromanagement landen).

 

2018 war die oberste Priorität die AB Übernahme zu stemmen, den Flugplan unter Einflottung der Assets irgendwie abzufliegen und die Slots zu reservieren.

 

2019 wird die erste Priorität sein konzernweit die Opportunitätskosten des Flugprogramms zu reduzieren (500 Mio in 2018!, da lässt sich eine Menge am Ergebnis 2019 verbessern) und die Operations zu optimieren. Dazu gehört es auch Zwischen- oder Anfangslösungen zu überprüfen und zu optimieren.

Bearbeitet von oldblueeyes
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb exitrow:

Eurowings verkauft LGW zum 01.04. an die Zeitfracht Gruppe.

 

Zugleich wird dann eine langjährige Wetlease Vereinbarung mit EW beginnen

 

Austrian Aviation Net tischt in diesem Zusammenhang die brandheiße Insiderinformation auf, dass LGW künftig auch im Wetlease für Easyjet fliegen würde: http://www.austrianaviation.net/detail/lufthansa-stoesst-air-berlin-teile-ab/

Ich hab da meine Zweifel, zumal es hieß, dass alle 17 Dash unverändert für EW im Einsatz bleiben.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Minuten schrieb Blablupp:

Geht eher darum, dass WDL ja für U2 geflogen ist...

 

Na ja, das mag ja sein, da steht aber, dass sie ab 1.April für U2 fliegen werden. Und die Einsätze für U2 sind schon seit Monaten zu Ende. Für ein Luftfahrtportal eher ne schwache Leistung, vor allem wenn man in dem Zusammenhang seine "Eigenrecherche" derart betont.

Bearbeitet von grounder
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb grounder:

 

Austrian Aviation Net tischt in diesem Zusammenhang die brandheiße Insiderinformation auf, dass LGW künftig auch im Wetlease für Easyjet fliegen würde: http://www.austrianaviation.net/detail/lufthansa-stoesst-air-berlin-teile-ab/

Ich hab da meine Zweifel, zumal es hieß, dass alle 17 Dash unverändert für EW im Einsatz bleiben.

Interessant wäre zu wissen,wofür EZY die LGW braucht ?

-Nur als Ersatz für eigene Flieger (bei Ausfall) ?

-Um Strecken mit Dash zu fliegen ,für die der Airbus zu groß ist ?

-Neue Strecken zu bedienen/einzufliegen  ?

 ...RLG-MUC op LGW ,und in der Tagesmitte RLG-LON:ph34r:

Bearbeitet von EDCJ
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb grounder:

 

Na ja, das mag ja sein, da steht aber, dass sie ab 1.April für U2 fliegen werden. Und die Einsätze für U2 sind schon seit Monaten zu Ende. Für ein Luftfahrtportal eher ne schwache Leistung, vor allem wenn man in dem Zusammenhang seine "Eigenrecherche" derart betont.

 

zum Thema U2:

Wunschträume der Gesellschafter, nicht mehr . Das wird so nicht passieren.....

Bearbeitet von baerchen
Geschrieben

Der Senior Vice President Commercial investiert also 50 Millionen in 77 Maschinen und optimiert damit die Verspätungen in einer Scope, die sich (womöglich aus dem Nichts) einfach so gebildet hat?

 

Dieses Meisterstück von pseudo-journalistischer Öffentlichkeitsberichterstattungsaufklärungsartikelsdruckplatzverschwendungswerk wäre im beiderseiten Interesse am besten niemals erschienen...

Geschrieben

Sehe ich auch so. Ich meine, da wird am Ende sicherlich ein ganzes Massnahmenpaket zusammengestellt worden sein. Ein Schritt nach vorne, ist doch okay wenn man es öffentlich macht.

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb d@ni!3l:

Naja, es gibt schon mehr operative Maßnahmen..

Richtig. Unter anderem werden die Flieger zwischen innerdeutschen und Europaflügen getrennt. Damit die verspätungsanfälligen Europaflügen nicht auch zu Verspätung bei innerdeutschen Trips führen

Geschrieben

Kann SCOPE alleine die Performance der Eurowings retten? Nein!

Dafür sind die Gründe für Delays und Cancellations viel zu vielfältig, teilweise außerhalb des Einflusses der Eurowings und außerdem selbst intern nicht innerhalb eines halben Jahres zu lösen.

Kann SCOPE wichtige Dinge anstoßen, die lange überfällig sind und Prozesse/ Arbeitsweisen aufräumen, die die Pünktlichkeit verbessern? Ja!

Denn das, was der Express schrieb, war ja nur ein kleiner Ausschnitt und für ein Nichtfachmagazin teilweise auch dementsprechend verkürzt bzw. nicht 100% korrekt. 

Geschrieben

SCOPE kann viele Dinge anstoßen, aber es hat sich nicht gebildet.... Es wurde nach dem Chaos letzten Jahres aufwändigst ins Leben gerufen. Egal, wahrscheinlich ist das Ziel erreicht, wenn sich jetzt wieder 1000 Express-Leser die App runterladen....

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb Koelli:

Richtig. Unter anderem werden die Flieger zwischen innerdeutschen und Europaflügen getrennt. Damit die verspätungsanfälligen Europaflügen nicht auch zu Verspätung bei innerdeutschen Trips führen

 

Gab es schon mal (auch wenn es nicht nur innerdeutsch war), nannte sich Lufthansa Express. Da pendelten die Flugzeuge den ganzen Tag auf der gleichen innerdeutschen Strecke mit minimalen Bodenzeiten.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 14 Stunden schrieb Koelli:

Richtig. Unter anderem werden die Flieger zwischen innerdeutschen und Europaflügen getrennt. Damit die verspätungsanfälligen Europaflügen nicht auch zu Verspätung bei innerdeutschen Trips führen

Nach jahrelanger Erfahrung im Ops-Bereich wage ich zu behaupten dass es in der Praxis anders aussehen wird :D

Am Ende zählt nämlich nicht das Ziel des Fluges sondern die Vermeidung der Pax-Kompensation nach EU-Verordnung 261 bzw. die Minimierung einer solchen Zahlung.

Deshalb werden mit Sicherheit ohne die sprichwörtliche Rücksicht auf Verluste (bzw. Konzepte) Flieger so gedreht wie es passt um das beste Gesamtergebnis zu erzielen!

 

Den größten Effekt für eine Vermeidung (oder Verringerung der 2018-Effekte) erhoffe ich mir bei der EW-Group von der in verschiedenen Pressemeldungen der letzten Monate beschriebenen Flottenstrategie die wir hier auch diskutiert haben:

- Gute Balance Flottengröße / Personalbestand innerhalb der einzelnen AOC's

- Spare-Flieger an allen Bases

- Aufteilung der Bases nach einzelnen AOC's (Dass wird aber wohl bis Sommer 2020 dauern).

 

Hier der aktuelle Stand https://sites.google.com/site/lhgroupfleet/eurowings

 

 

ew_group_260219.jpg

Bearbeitet von ATN340
Geschrieben
vor 44 Minuten schrieb ATN340:

Nach jahrelanger Erfahrung im Ops-Bereich wage ich zu behaupten dass es in der Praxis anders aussehen wird :D (Repost-Text gekürzt vom Mod zwecks bessere Lesbarkeit)

 

So wie ich gehört habe, wird man bereits zum SFP19 weitere Verbesserungen sehen, was die Aufteilung AOC pro Basis angeht.

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