LOWS Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 vor 2 Minuten schrieb VIEDXB: Das heißt wohl die EWE wird sich komplett aus VIE zurückziehen und vielleicht nur mehr SZG und PMI als Station aufrecherhalten - traurig ! Du hast es ja auch schon in einem Österreichischen Forum gepostet ... das ist alles Spekulation. Warte ab bis sich der Staub gelegt hat und welche Möglichkeiten sich ergeben ... 1
jubo14 Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 Ich kann es nur wiederholen, wenn es die Einigung zwischen LH und der österreichischen Regierung zur Rettung der Austrian gibt, ist das das Ende der EWE. Nicht nur in Wien, sondern komplett. Das Ziel der LH ist eine Ein-AOC-EW. Das wurde nun schon mehrfach so bekundet und die jetzige Krise wird genau das am Ende bewirken. Einzig das Ende der AUA könnte die EWE, dann als EW-Austria, noch retten. Und daran kann ich beim besten Willen nicht glauben.
d@ni!3l Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 Sorry, aber es heißt immer " ein AOC *in Deutschland*". Die EWE ist nicht tot, dazu gibt es eine deutliche (!) Bekenntnis! 1
8stein Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 (bearbeitet) Wo gab es dieses deutliche Bekenntnis? Mein Eindruck ist eher das die EWE, ähnlich wie Air Dolomiti aktuell etwas unterm Radar fliegt und zumindest in der öffentlichen Betrachtung nicht vorkommt. Bearbeitet 10. April 2020 von 8stein 1
oldblueeyes Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 Es gibt einiges was unterm Radar läuft. Helvetic scheint auch ganz "fest im Sattel" zu sein, auch wenn die Italienzubringer auch von Dolomiti bedient werden könnten.
8stein Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 Ja, Helvetic ist auch noch so eine spannende Geschichte. Ich halte es aber für gefährlich "unter dem Radar" mit "fest im Sattel" gleichzusetzen...
LOWS Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 vor 13 Minuten schrieb jubo14: Ich kann es nur wiederholen, wenn es die Einigung zwischen LH und der österreichischen Regierung zur Rettung der Austrian gibt, ist das das Ende der EWE. Nicht nur in Wien, sondern komplett. Sorry User Jubo aber du machst den Eindruck als würdest du nie Antworten auf deine Posts lesen. Wie gerade (und schon diverse Male vorher) erwähnt geht es um EIN AOC in Deutschland und als europäische Plattform hat man sich klar für eine Eurowings Europe ausgesprochen. Es wird nicht unerwähnt unter dem Radar geflogen, sondern es wurde mehrmals deutlich ausgesprochen. Außerdem solltest du alle Antworten mit Bezug auf eine staatliche Unterstützung in Österreich lesen bzw. dich damit befassen. Der 15 Mrd.-Corona-Hilfsfond hat ganz klare Vorraussetzungen was die Beantragung betrifft. Der Staat kann nicht einfach bestimmen Firma B erhält kein Geld weil Firma A schon Unterstützung bekommen hat. Berechtigt sind: Unternehmen und Branchen, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind und Liquiditätsprobleme haben. Darüber hinaus hilft der Corona Hilfs-Fonds Unternehmen, die in Folge der Corona-Krise mit großen Umsatzeinbußen und der Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlage konfrontiert sind. erfüllt man die Vorraussetzungen kann man bei 80-100% Einnahmen Ausfall eine nicht rückzahlbare Unterstützung in der Höhe von 75% der anfallenden Fixkosten, gedeckelt auf 90 Mio Euro, beantragen. Und das ist nur eine von diversen staatlichen Unterstützungen.
ATN340 Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 vor 2 Stunden schrieb 8stein: Wo gab es dieses deutliche Bekenntnis? Mein Eindruck ist eher das die EWE, ähnlich wie Air Dolomiti aktuell etwas unterm Radar fliegt und zumindest in der öffentlichen Betrachtung nicht vorkommt. Gilt auch @jubo14 Bis Corona war das kommunizierte Ziel, die EW-Group so aufzustellen dass -EW Deutschland alle Bases in Deutschland bedient und zwar so schnell wie möglich mit ONE AOC. Das ist bisher daran gescheitert dass die Sozialpartner sich nicht einigen konnten. Mein vermutetes Szenario nach den Entwicklungen dieser Woche ist, dass die 4Uler mit Non-LH-Verträgen mit einer passenden Zahl an Fliegern zeitmah zu EWD gehen. Für das GWI Altpersonal gibt es Abfindungen oder eine befristete Arbeitnehmerüberlassung mit entsprechend Transfer von Flugzeugen. -EW Europe alle Bases im Ausland, also aktuell Österreich und Spanien und ggf. weiteren Ländern. Ich denke, diese Szenarien haben sich erledigt wenn nicht irgendwas "besonderes" durch Corona begünstigt passiert. Wenn z.B. eine Alitalia oder Norwegian wirklich nicht überlebt könnte ich mir sehr schnell EWE in MXP, FCO oder OSL vorstellen, aus Mangel an Ressourcen ggf. auch befristet als Wet-Lease bis in Österreich die Strukturen und Ressourcen wieder aufgebaut wurden. Die gesamte EWE-Ops in Deutschland wäre bis 01.04 in EW Deutschland und Germanwings aufgegangen (Base MUC mit dann 7 4U-Fliegern). Dazu gab es in den vergangenen Monaten einige Transfers von Personal und Fliegern und ironischerweise sollten die letzten 2 Transfers an EWD am 25.03 stattfinden (D-AGWH und WI)...
jubo14 Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 @LOWS ich lese die Antworten schon. Nur scheinst Du meine These nicht zu verstehen. Natürlich müsste der Österreichische Staat einer EWE die selben Hilfsgelder bewilligen, die eine AUA bekommt, wenn denn seitens der EWE diese Hilfe beantragt wird. Aber ich habe noch nirgends gelesen, dass eine solche Hilfe bisher beantragt worden wäre. Was aber bisher bekannt wurde ist das Ende des Wet-Lease für die AUA. Damit sind die in Wien stationierten Flieger der EWE allerdings komplett beschäftigungslos. Und das mit denen nach Corona neue Strecken von Wien aufgemacht werden, glaubt ja wohl niemand ernsthaft. Ergo besteht EWE dann aus einem Drittel unnützer Flieger in Wien, einer Basis in Spanien, die sicherlich vor 2021 nicht wieder über eine auskömmliche Auslastung verfügt und dem kleinen Stützpunkt im Kosovo. Wie soll das Konstrukt überleben? Es geht nicht darum, dass man EWE in die EWG integriert. Nach meiner Meinung wird sie still und leise vom Markt verschwinden. Einfach dadurch, dass deren Flieger schlicht nicht mehr fliegen.
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 vor 12 Minuten schrieb jubo14: Wie soll das Konstrukt überleben? Die Harry Frankfurt School of Management schreibt einen Business-Plan. Irgendwer gibt das Kapital, irgendwer anders gibt seine Arbeit für unterdurchschnittliches Entgelt. Dann sehe wir mal. Etwas ernster, ich kann mir vorstellen, da es ein Konzern ist, dass die Verhandlungen zum AUA-Rettungspaket auch Eurowings-Europe beinhaltet. Wenn Lufthansa zu dem Ergebnis kommt, dass in sie Österreich x Maschinen zu viel hat und öffentliche Unterstützung benötigt muss man das zusammen behandeln. Wenn der Staat sagt, wir unterstützen unter der Bedingung, dass es nur ein AOC für Österreich gibt und die Beiträge der Mitarbeiter über Tarif- und Betriebsvereinbarungen geregelt werden ist das sicher ein harter Eingriff in die unternehmerische Unabhängigkeit aber nicht falsch.
d@ni!3l Geschrieben 10. April 2020 Melden Geschrieben 10. April 2020 vor 43 Minuten schrieb jubo14: Wie soll das Konstrukt überleben? In dem es Teil eines größeren Konstrukts ist. Man hat einen Plan mit der EWE. Verstehe den auch nicht immer, aber man scheint ihn zu haben. Sollte man irgendwann in eine DY oder andere Lücke springen wird es sich lohnen (also ist die Erwartung).
BU830 Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 Die Konkurrenz durch FR, U2 und auch ggf. OE ist für EWE für ggf. solche Übernahmen extrem groß
ATN340 Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 vor 2 Stunden schrieb BU830: Die Konkurrenz durch FR, U2 und auch ggf. OE ist für EWE für ggf. solche Übernahmen extrem groß Wie meinst du das? EWE ist das Back-Up für Expansion außerhalb von Deutschland. Eine Norwegian oder Alitalia z.B. waren schon vor Covid19 todkrank. Wenn es wirklich einen "Großen" erwischt wird es zwischen den o.g. Kandidaten und wahrscheinlich auch EWE eine Aufteilung der lukrativen Strecken/Bases geben. Alle haben Überkapazitäten, siehe auch Diskussionen bei Easyjet wg. der Einwände/Forderungen von Ioannou. Der K.O. eines Wettewerbers wird dann zu einer "First comes - first serves" Challenge führen weil es die Chance ist, die Vor-Corona Flotte wieder vernünftig auszulasten. 1
oldblueeyes Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 vor 4 Stunden schrieb BU830: Die Konkurrenz durch FR, U2 und auch ggf. OE ist für EWE für ggf. solche Übernahmen extrem groß EWE ist ein Teil der Lufthansa und wird nach den Prioritäten der Lufthansa gemanagt. Welche diese mittelfristig sind, weiss derzeit niemand. Und die LCC die du meinst sind auch von der Krise betroffen - Easy reduziert auch ihre Flotte - 23 Flugzeuge gehen an den Leasinggeber in 2021 zurück, evt weitere 21 in 2022 und streckt die Übernahme von 24 Jets als erste Massnahme. Wren wir mal ab wie sich der Markt konsolidieren wird - niemand weiss ob sämtliche Airlines nicht unter Schutz ihrer Staaten kommen werden, ob diese Staaten nicht innerhalb der bestehenden Allianzen sich am Alphapartner in irgendeiner Formm orientieren werden (gilt für alle 3 grossen Legacygruppen), welche Lösungen man politisch finden wird usw.
vielflieger2020 Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 LH muss sich ihren Billigast doch erhalten! Jahrelang wurde hart gegen die Billigflieger gekämpft. Glaubt ihr dass sich die LH da jetzt an den nicht Hub Stationen die sie slottechnisch unter Kontrolle hatte die Butter vom Brot nehmen lässt? Bei dem Personal das vermutlich auf den Markt gespült wird, mit den verfügbaren Flugzeugen können RYR, Lauda oder WIZZ, evtl sogar Easy locker abgrasen und dann fallen die dezentralen Basen. Da wird bei EW kaum schrumpfen stattfinden.
ATN340 Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 vor einer Stunde schrieb vielflieger2020: LH muss sich ihren Billigast doch erhalten! Jahrelang wurde hart gegen die Billigflieger gekämpft. Glaubt ihr dass sich die LH da jetzt an den nicht Hub Stationen die sie slottechnisch unter Kontrolle hatte die Butter vom Brot nehmen lässt? Bei dem Personal das vermutlich auf den Markt gespült wird, mit den verfügbaren Flugzeugen können RYR, Lauda oder WIZZ, evtl sogar Easy locker abgrasen und dann fallen die dezentralen Basen. Da wird bei EW kaum schrumpfen stattfinden. Ich glaube du hast eines vergessen: Passagiere So gerne ich es lesen würde, Ich kenne keine Schätzung die prognostiziert dass es unter 2 Jahre dauert, in der Reisebranche das Vor-Corona Level zu erreichen. Am Ende des Tages ist EW wie auch jede andere Airline ein Wirtschaftsunternehmen, d.h. EW wird kein defizitären Strecken fliegen um Slots zu besetzen und die o.g. Kandidaten werden erstmal den aktuellen Bestand an Strecken und die Flotte aufräumen bevor sie in den Attacke-Modus gehen!
jubo14 Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 Aber sicher wird die Eurowings schrumpfen. Denn ein "Angriff" von Ryanair, Easyjet, Wizz, u.a. wird definitiv nicht erfolgen, da die selber ebenfalls deutlich schrumpfen werden. Es wird auf diesem Planeten nicht eine einzige Airline geben, die nicht mit weniger, bis deutlich weniger Flugzeugen die kommenden Monate bestreiten wird. Es wird nicht ansatzweise darum gehen, wer welche Strecke ggf. neu aufnimmt. Es geht nur darum, welche Strecke wird weiterhin betrieben. Wenn es so schlimm kommt, wie nun schon einige sagen, dass wir nämlich dieses Jahr überhaupt keine Urlaubsflüge mehr machen werden, dann werden allerdings einige der jetzigen dezentralen Flughäfen fallen. Die fallen dann aber ins Nichts und verschwinden schlicht vom Markt. Niederrhein, Kassel, Memmingen sind doch Airports, die ausschließlich vom Tourismus leben. Wenn es dann irgendwann darum geht, wieviel Geld steht für die Erhaltung von Flugplätzen zur Verfügung, habe die 3 schon mal schlechte Karten, da sie in ihren Bundesländern sicherlich nicht gerade die höchste Priorität haben werden. Bei denen die aber übrig bleiben, ist Eurowings heute schon deutlich stärker als die Mitbewerber. Und das wird auch so bleiben, selbst wenn sie dann nur noch die Strecken fliegen können, die nicht klassische Urlaubsstrecken sind.
vielflieger2020 Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 Eben genau deswegen, Weil NRN etc fallen und eben genau weil eine RYR oder Wizz von Girona OTP oder sonst wo slotunkritisch dank ihrer Stukturen quasi über Nacht mal schnell 20-30-40 Flugzeuge nach DUS, HAM oder STR stellen könnten MUSS LH so hart es ist dagegenhalten. Wenn diese Slots einmal weg sind sind sie das für immer. Oder warum muss eine LH um Staatshilfen buhlen. Bei 4 Mrd liquiden Mitteln?
NCC1701 Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 (bearbeitet) vor 31 Minuten schrieb jubo14: Es wird nicht ansatzweise darum gehen, wer welche Strecke ggf. neu aufnimmt. Es geht nur darum, welche Strecke wird weiterhin betrieben. Meinst du damit "richtig neue" Strecke oder "neu Strecke im eigenen" Netz? Bei erstem bin ich bei dir. Bei letztem meine ich, dass man das so nicht pauschalisieren kann. Wenn A eine Strecke wegen Kürzung der Flotte nicht mehr fliegt, kann diese für B schon lukrativ sein im Sinne von Geld verdienen - weil z.B. keine Preisschlacht mehr absehbar ist, was vor der aktuellen Situation der Fall gewesen wäre. vor 10 Minuten schrieb vielflieger2020: Oder warum muss eine LH um Staatshilfen buhlen. Bei 4 Mrd liquiden Mitteln? Weil der Staat im Moment (jedem) Unternehmen hilft und als Aktiengesellschaft wäre es vom Vorstand fahrlässig, wenn man nicht alles tut um seine liquiden Mitteln zu schonen. ...NCC1701 Bearbeitet 11. April 2020 von NCC1701
d@ni!3l Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 (bearbeitet) vor einer Stunde schrieb jubo14: Aber sicher wird die Eurowings schrumpfen. Denn ein "Angriff" von Ryanair, Easyjet, Wizz, u.a. wird definitiv nicht erfolgen, da die selber ebenfalls deutlich schrumpfen werden. Wieso so sicher bei FR? Das habe ich da noch nicht gehört und gerade jetzt ist die Chance mit der Attacke Konkurrenten für immer los zu werden. FR könnte jede Konkurrenz preislich unterbieten ohne Verlust zu machen. Das einzige was sie davon abhält sind fehlende Slots. Wenn jetzt Airlines wie EW nicht mehr alle Slots besetzen (können), um Liquidität zu sparen wird Ryanair voll in diese Lücke rein gehen. Selbst wenn die Flotte von FR schrumpft - erstmal in die Lücken die die Konkurrenz lässt. So Sachen NRN-GRO kann man ja pausieren und später neu aufnehmen. Außerdem sinkt erstmal allgemein die Nachfrage - auch nach Geschäftsreisen und auch da erwarte ich einen Preiskampf, damit es Buchungen gibt. Man ist ja auf Buchungen und Cash angewiesen und da lieber günstig sein und wenig einnehmen als mit hohen Preisen nichts abzusetzen. Bearbeitet 11. April 2020 von d@ni!3l
Fluginfo Geschrieben 11. April 2020 Melden Geschrieben 11. April 2020 vor einer Stunde schrieb jubo14: Aber sicher wird die Eurowings schrumpfen. Denn ein "Angriff" von Ryanair, Easyjet, Wizz, u.a. wird definitiv nicht erfolgen, da die selber ebenfalls deutlich schrumpfen werden. Es wird auf diesem Planeten nicht eine einzige Airline geben, die nicht mit weniger, bis deutlich weniger Flugzeugen die kommenden Monate bestreiten wird. Es wird nicht ansatzweise darum gehen, wer welche Strecke ggf. neu aufnimmt. Es geht nur darum, welche Strecke wird weiterhin betrieben. Wenn es so schlimm kommt, wie nun schon einige sagen, dass wir nämlich dieses Jahr überhaupt keine Urlaubsflüge mehr machen werden, dann werden allerdings einige der jetzigen dezentralen Flughäfen fallen. Die fallen dann aber ins Nichts und verschwinden schlicht vom Markt. Niederrhein, Kassel, Memmingen sind doch Airports, die ausschließlich vom Tourismus leben. Wenn es dann irgendwann darum geht, wieviel Geld steht für die Erhaltung von Flugplätzen zur Verfügung, habe die 3 schon mal schlechte Karten, da sie in ihren Bundesländern sicherlich nicht gerade die höchste Priorität haben werden. Bei denen die aber übrig bleiben, ist Eurowings heute schon deutlich stärker als die Mitbewerber. Und das wird auch so bleiben, selbst wenn sie dann nur noch die Strecken fliegen können, die nicht klassische Urlaubsstrecken sind. Cargolux ?
ATN340 Geschrieben 12. April 2020 Melden Geschrieben 12. April 2020 (bearbeitet) vor 14 Stunden schrieb vielflieger2020: Eben genau deswegen, Weil NRN etc fallen und eben genau weil eine RYR oder Wizz von Girona OTP oder sonst wo slotunkritisch dank ihrer Stukturen quasi über Nacht mal schnell 20-30-40 Flugzeuge nach DUS, HAM oder STR stellen könnten MUSS LH so hart es ist dagegenhalten. Wenn diese Slots einmal weg sind sind sie das für immer. Oder warum muss eine LH um Staatshilfen buhlen. Bei 4 Mrd liquiden Mitteln? Du hast die Passagiere vergessen! Es wird nicht passieren, dass 70% der Deutschen erstmal zum Flughafen fahren sobald Mama Merkel die Zügel erwas lockert. Ganz im Gegenteil, viele Bürger werden schlechter darstehen weil Kurzarbeiter"gehalt" immer ein Minus bedeutet, Ersparnisse angetouched werden usw. Ich habe es gestern schon gepostet, bis die Luftfahrt das alte Niveau erreicht hat werden es min. 2 Jahre sein laut aller möglichen Presseartikel. Und gerade Ryanair hatte schon vor Corona Probleme mit ihrem Businessmodel und den abgelieferten Zahlen, Stichwort Gewinnwarnungen! Die Begründung war dann die 737-MAX was MOL aber kein Branchenkenner abgenommen hat. Also sehe ich echt wenig Möglichkeiten für deinen Gedankengang... Bearbeitet 12. April 2020 von ATN340
TH 747 Geschrieben 12. April 2020 Melden Geschrieben 12. April 2020 vor 14 Stunden schrieb vielflieger2020: Oder warum muss eine LH um Staatshilfen buhlen. Bei 4 Mrd liquiden Mitteln? Warum? Hört sich zwar viel an, ist aber schneller weg als man denkt. Wenn man weiß wieviel davon in der Stunde verloren geht (ging mal vor ein paar Tagen durch die Presse) kann man sich das ganz leicht ausrechnen.
moddin Geschrieben 12. April 2020 Melden Geschrieben 12. April 2020 vor 15 Stunden schrieb vielflieger2020: Eben genau deswegen, Weil NRN etc fallen und eben genau weil eine RYR oder Wizz von Girona OTP oder sonst wo slotunkritisch dank ihrer Stukturen quasi über Nacht mal schnell 20-30-40 Flugzeuge nach DUS, HAM oder STR stellen könnten MUSS LH so hart es ist dagegenhalten. Wenn diese Slots einmal weg sind sind sie das für immer. Oder warum muss eine LH um Staatshilfen buhlen. Bei 4 Mrd liquiden Mitteln? 166 Tage sind jetzt auch nicht so viel, bis die liquiden Mittel aufgebraucht sind.
ATN340 Geschrieben 12. April 2020 Melden Geschrieben 12. April 2020 https://sites.google.com/site/lhgroupfleet/eurowings Im Hintergrund scheinen erste Entscheidungen gefallen zu sein. Die A319 D-AKNG - NJ sollten ja extra für die LH-Ops zurück geholt werden. Da wurde bei Googlepages der Kommentar wieder auf "To leave fleet" geändert. Überrascht nicht wirklich in Zeiten von Corona, ist aber ein Indiz für einen Plan der bereits existiert, wie die 4U abgewickelt werden soll.
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