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Zwischenfälle 2018


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Geschrieben
vor 18 Minuten schrieb aaspere:

Warum sind solche Batterie-Packs eigentlich immer noch im Handel?

 

Weil es die meisten Handyhersteller (mal vom Apfel abgesehen) kaum schaffen, akzeptable Akkulaufzeiten zu erreichen. Das ist allerdings weniger ein hardwareseitiges Problem, sondern liegt fast komplett am Betriebssystem. Was will man also machen, wenn der Akku bei normaler Nutzung mitten am Tag schlapp macht? Powerbanks sind generell keine schlechte Sache, aber folgende Probleme tun sich auf:

  • Es gibt zu wenig Kontrollen bei Importen. Bei der Masse an Waren, gerade Elektroartikel, die aus China importiert werden, ist das auch gar nicht möglich. Und wenn es Kontrollen gibt, wird eine Charge aussortiert, da aber meistens eine Fabrik etwas in Dutzenden verschiedenen Variationen unter verschiedenen Labels produziert, hilft das auch kaum weiter.
  • Die Leute wollen es möglichst billig, schau dir mal die Preise an, was eine Powerbank mit 2600mAh (Standardgröße) heute noch kostet, ich habe meine erste vor circa 5 Jahren im Angebot für 20 Euro bekommen, und das war zu der Zeit richtig billig.
  • Powerbanks sind inzwischen beliebt als Werbeartikel, wo man kaum verfolgen kann, wo sie letztendlich her kommt, zumal diese im 100er/1000er Pack bei einem Stückpreis von rund 2 Euro liegen. Bei Werbeartikeln, egal ob USB Stick, Powerbank oder sonstiges habe ich schon so einiges abenteuerliches erlebt, bei der Benutzung oder bei der Öffnung des Gehäuses.
  • Folglich: Desto billiger, desto schlechter die Qualität, entweder man spart an der Verarbeitung, an den verbauten Komponenten oder an beidem. Und da kanns halt passieren, dass die anfangen zu brennen. ;) 
Geschrieben
vor 11 Minuten schrieb AeroSpott:

Weil es die meisten Handyhersteller (mal vom Apfel abgesehen) kaum schaffen, akzeptable Akkulaufzeiten zu erreichen. Das ist allerdings weniger ein hardwareseitiges Problem, sondern liegt fast komplett am Betriebssystem.

Sorry fürs off-topic, aber das ist ja mal absoluter Käse.

Natürlich verbaut Apple die kleinsten Akkukapazitäten auf dem Markt, und beruft sich darauf, dass das Betriebssystem sehr sparsam mit der Energie umgeht.

Trotzdem zeigt sich in Praxistests immer wieder, dass dem bei entsprechender Nutzung eben nicht so ist, und die Apfel-Geräte (allen voran das IPhone X) am schnellsten schlapp machen.

Dass das Android Energiemanagement nicht ganz so ausgereift ist wie das von Apple mag zwar stimmen, aber die meisten Android Smartphone haben eben auch deutlich stärkere Akkus (z.T. 100 % mehr Kapazität) als der vergleichbare Apfel.

Geschrieben
vor 46 Minuten schrieb EDDS:

Sorry fürs off-topic, aber das ist ja mal absoluter Käse.

Natürlich verbaut Apple die kleinsten Akkukapazitäten auf dem Markt, und beruft sich darauf, dass das Betriebssystem sehr sparsam mit der Energie umgeht.

Trotzdem zeigt sich in Praxistests immer wieder, dass dem bei entsprechender Nutzung eben nicht so ist, und die Apfel-Geräte (allen voran das IPhone X) am schnellsten schlapp machen.

Dass das Android Energiemanagement nicht ganz so ausgereift ist wie das von Apple mag zwar stimmen, aber die meisten Android Smartphone haben eben auch deutlich stärkere Akkus (z.T. 100 % mehr Kapazität) als der vergleichbare Apfel.

 

Ja, und dank dem Energiemanagement hält mein privates iPhone bei selbiger Nutzung rund doppelt so lange wie das Samsung S7, was ich teilweise an der Arbeit nutze, obwohl das Samsung rund 50% mehr Kapazität hat und deutlich neuer ist. Gleiche Erfahrungen auch bei anderen Herstellern gemacht. Mag sein, dass Apple kleinere Akkus hat, aber wozu größere verbauen und dann ein Risiko wie Samsung bei den Notes 7 eingehen, dass einem die Akkus (im Flugzeug) um die Ohren fliegen? ;)

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Tschentelmän:

 

Einer Kollegin von mir ebenfalls die Powerbank im Flieger explodiert - während des Fluges in der Handtasche. Die Crew löschte den Brand mit dem Feuerlöscher und der Flug wurde planmäßig weitergeführt. Es gab keine weiteren Konsequenzen für sie. Allerdings war die gute Frau dann der Star unter den Passagieren.

 

Das ist der Grund warum alle Geräte mit Akkus im Handgepäck gehören , also jetzt nicht weil sie brennen können, sondern , sollten sie mal brennen , kann schnell reagiert und gelöscht werden. 

 

vor 3 Stunden schrieb Tschentelmän:

Ihr größtes Problem war dann jedoch, dass die 200 Euro Handtasche im Arsch war...

 

Mal angenommen dass passiert im Frachtraum, wäre es sicher nicht das größte Problem, das der 200€ Reisekoffer im Arsch wäre. XD

 

Wenn ich dran denke dass einige Länder die Mitnahme nur im Aufgabe Gepäck erlaubt(en), stellen sich mir alle Nackenhaare auf !

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb ZuGast:

 

Das ist der Grund warum alle Geräte mit Akkus im Handgepäck gehören , also jetzt nicht weil sie brennen können, sondern , sollten sie mal brennen , kann schnell reagiert und gelöscht werden.

 

Bin kein Techniker, aber kann es sein, dass so eine Powerbank im Flugzeug schneller hochgeht?

Geschrieben
Gerade eben schrieb Tschentelmän:

 

Bin kein Techniker, aber kann es sein, dass so eine Powerbank im Flugzeug schneller hochgeht?

Ich auch nicht, aber der Physiker würde sagen : "Alles eine Frage der Druckdifferenz."

 

Fiktives Beispiel: 

Umgebungsdruck 1BAR Überdruckventiel (sollte jeder Akku haben) lässt bei 3 BAR Gase entweichen. 

 

Da die Drücke gegen einander wirken muss das Gehäuse 2 BAR Druck aushalten.

 

Wenn sich der Umgebungsdruck ändert ( z.B. in großer Höhe abnimmt) wirkt plötzlich nur noch (z.B.) 0,1 BAR von außen.

 

Nach Adam Riese wirken jetzt 2,9BAR Druck auf das Gehäuse ...... Kaaaaboooom.

 

Aber 1. ist der unterschied der Drücke (innerhalb des Flugzeuges) sehr maginal.

Und 2. war das Flugzeug hier am Boden.

 

Also ist die Antwort auf deine Frage schlicht und einfach 

 

NEIN

 

PS.: ich bin auch kein Physiker, ein Physiker hätte nicht unterschlagen, dass ein Überdruckventil, relativ zum Außendruck, auslöst! XD

 

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb aaspere:

Die Dinger gehören in kein Flugzeug, egal wo. Feuer an Bord, auf See und in der Luft, ist immer gefährlich.

 

Das Samsung Galaxy Note 7 wurde damals wegen Feuergefahr in diversen Ländern aus dem Flugzeug verbannt - wegen verschiedener Ereignisse.

 

Stellt sich die Frage, ob ein generelles Flugzeug-Verbot für Powerbanks unabhängig von Hersteller, Verarbeitung und Kapazität rechtlich durchsetzbar wäre.

Geschrieben

Bevor der Quatsch von AkkuVerbot  ,egal in was für ein Gerät, ernsthaft diskutiert wird , sollte man erstmal Dinge verbieten, deren einzige Funktion es ist Feuer zu manchen (Feuerzeug) 

 

Ein Kind ( oder halb-starker Idiot)

, das aus Langeweile anfängt ein bisschen rum zu kockeln , ist schließlich eine reale Gefahr....

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb ZuGast:

Bevor der Quatsch von AkkuVerbot  ,egal in was für ein Gerät, ernsthaft diskutiert wird , sollte man erstmal Dinge verbieten, deren einzige Funktion es ist Feuer zu manchen (Feuerzeug) 

 

Ein Kind ( oder halb-starker Idiot)

, das aus Langeweile anfängt ein bisschen rum zu kockeln , ist schließlich eine reale Gefahr....

Der Unterschied ist aber, dass man ein Feuerzeug kontrollieren kann, ohne den Druck auf den Taster des Feuerzeges passiert nichts.

Die Akkus können dagegen, besonders bei Billigimporten, ohne Vorwarnung in die Luft gehen. Das gilt übrigens auch für die E-Shisha.

Geschrieben
vor 37 Minuten schrieb aaspere:

Vielleicht hast Du es noch nicht bemerkt, aber wir diskutieren das Thema hier bereits ernsthaft. Dein Beitrag hilft uns aber nicht weiter.

 

Welchen Realitätsabstand man haben muss, um "ernsthaft" ein Verbot von LiIon-Akkus zu "diskutieren", ist dann allerdings auch jedem mit halbwegs funktionalem Oberstübchen klar...

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb chris_flyer:

Der Unterschied ist aber, dass man ein Feuerzeug kontrollieren kann, ohne den Druck auf den Taster Desk Feuerzeges passiert nichts.

Die Akkus können dagegen, besonders bei Billigimporten, ohne Vorwarnung in die Luft gehen. Das gilt übrigens auch für die E-Shisha.

 

Ok der Punkt geht an dich ! Es ist nur die pers. Erfahrung kokokelnde Idioten habe ich schon oft gesehen, ein Explosiven LIPO noch nie , außer auf YouTube halt.

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb aaspere:

... Die Evakuierung lief allerdings chaotisch. Da wird sich die Crew noch einiges anhören müssen ...

 

War auch mein 1. Gedanke. Wieso schaffen es andere Airlines solche Zwischenfälle geordnet zu entschärfen? Es ist spezielles Equipment an Bord brennende Akkus unschädlich zu machen. Wieso hat man sich zur (gefährlichen) Evakuierung entschlossen und Paxe können in Ruhe (und barfuss) den am Boden liegenden Brandherd filmen?

 

Und die Akkutechnik packen wir am besten in einen eigenen Thread.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb foobar:

 

Welchen Realitätsabstand man haben muss, um "ernsthaft" ein Verbot von LiIon-Akkus zu "diskutieren", ist dann allerdings auch jedem mit halbwegs funktionalem Oberstübchen klar...

 

Schon wieder meint hier jemand, seine Kompetenz durch einen persönlichen Angriff untermauern zu müssen.

Dein Oberstübchen befrage ich dann mal, wenn wirklich etwas passiert ist. Wenn in MUC eine Touristin unkontrolliert die Siko passieren kann, dann kann auch sone Powerbank mal unbemerkt im Aufgabegepäck durchlaufen. Wahrscheinlich ist das auch schon passiert.

Geschrieben
10 hours ago, aaspere said:

Danke AeroSpott.
Für alle, die es interessiert, hier noch ein Link zu weiteren Infos zum Thema Powerbank:

https://powerbanktest.net/powerbank-im-flugzeug-was-ist-erlaubt/

die absurde Vorstellung, dass jeder Koffer nach Powerbanks durchsucht wird, ist wirklich grotesk. Ich darf Euch versichern, daß ich wiederholt solche Teile im aufgegebenen Gepäck gelassen habe und dieses egal wo ich hingeflogen bin, auch wieder bekommen habe. Auch darf man nicht übersehen, daß außer BA keine Airlne vernünftige Gewichtsregelungen fürs Handgepäck und in der Folge die Leute vieles aufgeben "müssen":

Geschrieben

Danke wartungsfee. So macht eine Diskussion Sinn.

Zu Deinem ersten Satz:

Es gibt eine Menge Leute (nicht nur Politiker einer bestimmten Glaubensrichtung), die Tempo 30 flächendeckend in den Städten fordern. Da gilt auch: Kann man fordern, aber kaum durchsetzen.

Für die elektrische Zahnbürste (als Beispiel) gibt es m.W. keine Powerbank. Und wenn der Akku des Rasierers leer ist, dann steckst Du das Kabel einfach in die Steckdose, und er funktioniert sofort. Wenn keine Steckdose vorhanden ist, haste eben Pech gehabt. Aber ein Dreitagebart gefährdet ja auch keine Menschenleben - bei ahoberg vielleicht schon; aber der ist ja auch ein Sonderfall. xD

Deine letzten beiden Sätze sind absolut richtig. Man sollte über Zulassungsrichtlinien und Bauvorschriften diskutieren, und das nach Möglichkeit gleich auf ICAO-Ebene.  

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb bueno vista:

 

War auch mein 1. Gedanke. Wieso schaffen es andere Airlines solche Zwischenfälle geordnet zu entschärfen? Es ist spezielles Equipment an Bord brennende Akkus unschädlich zu machen. Wieso hat man sich zur (gefährlichen) Evakuierung entschlossen und Paxe können in Ruhe (und barfuss) den am Boden liegenden Brandherd filmen?

 

Und die Akkutechnik packen wir am besten in einen eigenen Thread.

 

Weil bei dem Fall der Passagier die Tür einfach geöffnet hat und die Crew nicht darauf vorbereitet war.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb aaspere:

Wenn in MUC eine Touristin unkontrolliert...

 

Die Kundin hat mitgedacht und ihr Löschmittel selbst mitgeführt. Mineralwasser löscht am besten. Tomatensaft hingegen geht gar nicht.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb wartungsfee:

Ich glaube das ist dir so nicht bewusst. In der Natur der Sache liegt hier natürlich, eine Powerbank soll klein sein und ewig aufladen können. Dieses muss der Rasierer nicht, daher kann hier der Akku großzügiger gebaut werden und ist unkritischer.

 

Da liegst Du richtig. Ich bin da ein absoluter Laie. Kommt hinzu, dass ich ein Entschleunigungs-Freak bin und kein Smartphone brauche, auch nicht besitze (mein Handy reicht völlig). Ich bin also nicht Zielgruppe, wäre aber Betroffener, wenn etwas im Flieger mit einer Powerbank passiert.

 

vor 1 Stunde schrieb Flotte:

Die Kundin hat mitgedacht und ihr Löschmittel selbst mitgeführt. Mineralwasser löscht am besten. Tomatensaft hingegen geht gar nicht.

 

Sehr gute Replik. xD

Geschrieben

Smartwings hat dieses Jahr ziemlich Pech mit ihren geleasten US-Maschinen. Nachdem am 10. Juni die N276EA in Heraklion einen Tailstrike hingelegt hat (http://avherald.com/h?article=4b9e591e&opt=0), ist am Mittwoch die N624XA in Pardubice etwas über die Piste geschossen: http://avherald.com/h?article=4bbd4422&opt=0

 

Die N276EA wurde gestern dann schließlich auf FL220 über Prestwick und Keflavik nach Bangor überführt.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb AeroSpott:

Smartwings hat dieses Jahr ziemlich Pech mit ihren geleasten US-Maschinen.

 

vor 2 Stunden schrieb AeroSpott:

ist am Mittwoch die N624XA in Pardubice etwas über die Piste geschossen: http://avherald.com/h?article=4bbd4422&opt=0

Naja, das hat ja wenig mit Pech zu tun. Das Video bei avherald zeigt ja relativ deutlich, dass es eine sehr späte Landung war. Dazu war die Bahn feucht. 

Wenn man die Touch Down Zone Markierungen auf dem Video mit Google Maps vergleicht, war die Landung ca. einen Kilometer hinter der Schwelle.

1.500 m auf feuchter Bahn sind dann für die 737-800 doch etwas knapp, wie man sieht.

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