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Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb Leon8499:

Wie sieht es in Kavala eigentlich mit Maintenance aus? Ist da jemand vor Ort oder ist der Airport ziemliches "Niemandsland"?

 

Da das wie einige griechische Flughäfen ein mehr- oder weniger Militärflugplatz mit Passagierterminal ist, ist da meines Wissens kein Wartungsbetrieb vor Ort.

In Griechenland gibt es Maintenance in Athen, Thessaloniki, Rhodos, Heraklion, Chania, Kos, Santorin, Mykonos, Korfu und Kalamata.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb AeroSpott:

Da das wie einige griechische Flughäfen ein mehr- oder weniger Militärflugplatz mit Passagierterminal ist, ist da meines Wissens kein Wartungsbetrieb vor Ort...


Ich denke, dass ist ein wichtiger Unterschied. Einen Techniker kann man auch aus Thessaloniki anreisen lassen. Aber für eine eventuelle größere Reparatur fehlt ein Hangar und das entsprechende Tooling muss auch mitgebracht werden. 
 

Noch wissen wir nicht, welche Schäden eventuell aufgetreten sind und es ist daher schwierig den Reparaturaufwand einzuschätzen. Folglich reine Spekulation:

 

Eventuell wird die -CP vor Ort strukturell soweit wieder flott gemacht, dass sie (unpressurized) zur Reparatur an einen Flughafen mit der entsprechenden Infrastruktur geflogen werden kann. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb d@ni!3l:

Ich hatte es so verstanden, dass es die harte Landung gab bevor man ein weiteres mal gestartet ist, dabei das Fahrwerk nicht rein bekommen hat und deshalb wieder gelandet ist

 

Sorry, aber das ist jetzt einfach komplett an der Nase herbei gezogen. Ich habe nirgendwo, im ganzen Faden, oder sonstwo auf den restlichen drölfundachtzig Seiten des Internets irgendeinen sich verdichtenden Hinweis keinen konkreteren Anhaltspunkt dazu gefunden, dass das in irgendeiner Weise ursächlich gewesen sein könnte. Das ist einfach nur Springen zu Konklusionen als olympische Sportart, nur weil die Assoziation zwischen Structural Damage und Hard Landing halt einfach gezogen ist.

 

EDIT: Korrigiert weil da hat er schon einen Punkt. Mein Gehirn ist heute auch nicht ganz frisch. Es steht im Avherald, den muss ich absolut auf mich verbuchen. Auch wenn ich finde, dass (bis jetzt) die Formulierung im Herolden sehr dünn ist und durchaus auch den Schluss zulassen würde, dass der Vorschlag der möglichen Ursache mehr auf dem Ergebnis als auf einem Miterleben des Ereignisses basiert ist.

Bearbeitet von Lucky Luke
Geschrieben (bearbeitet)

Hm, ich musste dafür nur die letzte Zeile im Avherald lesen. Also einfach nur Warmlaufen reicht, muss gar nicht olympisch werden ;-)

 

Zitat

A fourth source suggested the aircraft may have landed hard in Kavala on flight DE-1762, however, there are no corroborating reports so far.

 

 

Also die Reihenfolge war: 1. Flug von HER nach DUS mit Startabbruch, 2. Bodenzeit in HER, 3. Flug HER-DUS, 4. Flug DUS-KVA, dabei ggf. die harte Landung (siehe Zitat), 5. Flug KVA-DUS, wobei daraus nur KVA-KVA wurde. Also war die (evtl.!) harte Landung vor dem Flug, der letztlich abgebrochen werden musste.  Darauf bezieh ich mich. Ich sage nicht, dass das der Auslöser war, ich habe nur gefragt, ob eine harte Landung nicht dazu geführt hätte, dass Alarm geschlagen wird und man deshalb (erstmal) nicht erneut startet. Den Alarm scheint es nicht gegeben zu haben, so dass man dann gestartet ist. Also sage ich sogar eher, dass das eher nicht der Auslöser war. Dann gab es Probleme mit dem Fahrwerk, wieso man gelandet. Ob es da einen Zusammenhang mit der Landung zuvor gibt weiß ich, ich turne da auch nicht olympisch :D .

 

 

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Es wird (zurecht) nicht gesagt was die Quelle(n) sind. Das kann erstmal jeder und alles sein, der meint was gehört und gesehen zu haben.
 

Und es macht fachlich wenig Sinn, irgendwas zu interpretieren was nicht da ist. Erst wenn mehrere Quellen deckungsgleich sind, kann man sinnvoll argumentieren.

Ob es Zusammenhänge gibt, ist absolut nicht geklärt. Erst recht wenn man die genauen Umstände der jeweiligen Situation überhaupt nicht kennt. Da kommen Gerüchte zusammen, die dann ein weiteres Gerücht stützen sollen.

 

Diese Branche ist halt kein Territorium für Bild News.  Jeder beteiligte weiß, Gerüchte laufen zu lassen und selber sich unwissend zu stellen. Denn egal was man sagt, es wird gedreht , damit man selber immer die besten Neuigkeiten verbreiten kann. Geltungsbedürfnis.

Die Akteure wissen was sie tun müssen, und zu gegebenen Zeit erreichen dann auch News mit Nährwert die präferierten Portale.

Geschrieben

Aerotelegraph hat einen Artikel veröffentlicht, ein Condor Sprecher hat wohl bekannt gegeben, dass man das Bugfahrwerk nicht rein bekommen hat und die Maschine mit einer „Beschädigung“ gestrandet ist.

Geschrieben
Am 20.7.2021 um 19:20 schrieb wartungsfee:

Und es macht fachlich wenig Sinn, irgendwas zu interpretieren was nicht da ist.

Diese Branche ist halt kein Territorium für Bild News.

 

Dass das Flugzeug "kaputt" in Griechenland gestrandet ist, ist ja nun keine Interpretation.

 

"Schreckensbleich in den Sitzen" will niemand lesen (okay, einige wahrscheinlich leider schon), aber gar keine Informationen regen doch zur Spekulation nur noch mehr an. Was wäre denn so furchtbar einen technischen Defekt einzuräumen, niemand ist zu Schaden gekommen, das Flugzeug wird geprüft und repariert. Und fertig. 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb medion:

 

Dass das Flugzeug "kaputt" in Griechenland gestrandet ist, ist ja nun keine Interpretation.

 

"Schreckensbleich in den Sitzen" will niemand lesen (okay, einige wahrscheinlich leider schon), aber gar keine Informationen regen doch zur Spekulation nur noch mehr an. Was wäre denn so furchtbar einen technischen Defekt einzuräumen, niemand ist zu Schaden gekommen, das Flugzeug wird geprüft und repariert. Und fertig. 

Man konnte das Bugfahrwerk nicht einfahren, ist deswegen nach Kavala zurück und lässt das Problem von Experten untersuchen.  Was ist daran nicht eindeutig zu verstehen? 

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Skydiver:

  Was ist daran nicht eindeutig zu verstehen? 

 

Gar nichts. Dafür hat die Konzernkommunikation halt nur etwas "lange" gebraucht. C'est ca...

Geschrieben

Beeindruckend, wie heute in den Social Media versucht wird, zu deckeln und zu "spinnen". Ich wäre auch für etwas mehr Offenheit. Ist doch sowieso alles keine Schande? In Athen hätten sie eine größere Werft dafür gehabt.

Wünsche Condor, dass das Flugzeug jetzt zur Hochsaison möglichst bald wieder fit ist.

Geschrieben (bearbeitet)

Nun ja, wenn man aber selber nicht weiß, was genau die Ursache ist, was der Schaden genau ist und was genau passiert ist, kann man auch nichts sagen. Und da man ja bekanntlich in KVA nichts hat, muss man erst Mensch und Material hinschaffen. Und dann hat man andere Sorgen, als im Netz für "Offenheit" zu sorgen. Und ganz ehrlich: wen in der Öffentlichkeit interessiert denn ein defektes Flugzeug ohne Personenschaden? Wahrscheinlich wenige. 

Bearbeitet von AOG
Geschrieben

Die Stilllegung? B|  Einzelne Wörter im Denglisch sind manchmal vieldeutig. Good Luck!

 

(klar, finanziell gemeint.... Dann sehen wir nächste Woche die Airbus-Bestellung?)

 

Geschrieben
Zitat

«Insbesondere haben sich die Gläubiger bereit erklärt, Forderungen in Höhe von über 630 Millionen Euro abzuschreiben», so die Kommission. «Darüber hinaus hat sich Attestor verpflichtet, 200 Millionen Euro Eigenkapital zuzuschießen und weitere 250 Millionen Euro für die Erneuerung der Condor-Flotte bereitzustellen.»

 

 

Auch positiv, dass Schulden erlassen werden. Macht das Überleben deutlich einfacher. Aber wie weit kommt man mit 250 Millionen Euronen für ne Flottenerneuerung?

 

(Quelle des Zitats: https://www.aerotelegraph.com/condor-kann-ueber-gruenes-licht-von-der-eu-jubeln?fbclid=IwAR1jzGUPuwVy8ymJuglWIhD7KXEL4RPp-4s3tY4-ulIARozwSheJdYI6b_Y)

Geschrieben

Wenn man die Maschinen wirklich kauft, dürften bei 16 Maschinen rund 2,5 Milliarden Euro fällig werden. Wäre also eine Eigenkapitalquote von 10%, was bei entsprechender Finanzierung realistisch erscheint. Die Maschinen dienen dann natürlich als Sicherheit für die Kredite.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 36 Minuten schrieb AeroSpott:

Wenn man die Maschinen wirklich kauft, dürften bei 16 Maschinen rund 2,5 Milliarden Euro fällig werden. Wäre also eine Eigenkapitalquote von 10%, was bei entsprechender Finanzierung realistisch erscheint. Die Maschinen dienen dann natürlich als Sicherheit für die Kredite.

Habe irgendwo gelesen, dass die bereits produzierten A330neos angeblich nur 80 Mio € 

/Stück kosten sollen. Dann könnte  man sogar alle 16 mit den 1,3 Milliarden finanzieren. Wobei ich glaube, dass ein Teil geleast sein wird. 

Bearbeitet von Skydiver
Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb moddin:

 

Noch interessanter wäre ja mal eine deutliche Benennung. Insgesamt doch sehr verschwurbelt, oder?

 

"Die Kommission lobt, Condor und ihr neuer privater Investor Attestor würden einen erheblichen Eigenbeitrag zur Umstrukturierung leisten, da sie über 70 Prozent der Kosten finanzieren würden. «Insbesondere haben sich die Gläubiger bereit erklärt, Forderungen in Höhe von über 630 Millionen Euro abzuschreiben», so die Kommission. «Darüber hinaus hat sich Attestor verpflichtet, 200 Millionen Euro Eigenkapital zuzuschießen und weitere 250 Millionen Euro für die Erneuerung der Condor-Flotte bereitzustellen."

 

- Wer finanziert die anderen 30 Prozent und von welchen Kosten ist überhaupt die Rede?

- Welche Gläubiger der 630 Mio sind es denn so? Außer deutscher Staat, wer ist noch übrig?

- Also doch nur 200 Mio Eigenkapital in Cash und wie werden die anderen 250 Mio eingebracht? (Ne neue Leasing Ltd B| )

 

Die Kommisision lobt und Condor feiert und bis zur BT-Wahl ist erstmal Ruhe, das ist die Hauptsache. Danach kann man sich weiteren "Closings" zuwenden...

 

 

Bearbeitet von medion
kleine Ergänzung
Geschrieben
vor 42 Minuten schrieb Skydiver:

Habe irgendwo gelesen, dass die bereits produzierten A330neos angeblich nur 80 Mio € 

/Stück kosten sollen. Dann könnte  man sogar alle 16 mit den 1,3 Milliarden finanzieren. 

 

Ich fühle mich irgendwie an die ach so verwerfliche US-Immobilien-Finanzkrise erinnert: aus 250 Mio könnten  schnell 1,3 bis 1,6 Mia werden, die Häuser äh Airbusse sind schon da, je nach Risikostreuung und Bereitschaft/Fähigkeit Zinsen und Tilgungen zu zahlen wird das Bläschen Condor eine goldene Zukunft vor sich haben.... Und dann macht es Peng und alle sind total überrascht.

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