Patrick W

Aktuelles zu Eurowings

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"Interflug" wäre frei!

 

Leute, dass kommt doch alles nicht überraschend und hat auch nichts mit Condor oder TUI zu tun!

Ihr tut gerade so als wäre eine Bombe geplatzt!

 

One AOC Kurz/Mittelstrecke

One AOC Langstrecke

 

Nichts anderes wird hier seit Monaten diskutiert.

Neu ist nur, dass man das EW-Label am Flieger ersetzen möchte!

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vor 7 Minuten schrieb ATN340:

Neu ist nur, dass man das EW-Label am Flieger ersetzen möchte!

Und auch das ist sinnvoll, wie auch die Level Langstrecke zeigt. Man braucht da einfach ein anderes Produkt. 10h ohne Wasser geht auf Langstrecke nicht, nach PMI schon. Aber erklär mal nem EW Pax warum es etwas bei einem EW Flug gab und bei nem anderen EW Flug nicht.

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vor 7 Minuten schrieb FW200:

 

Interwings - The worst of two worlds. :ph34r:

 

Worldwings, Planetwings, Earthwings, Globewings, mal sehen, wie kreativ der Konzern diesmal ist ;)

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Gerade eben schrieb AeroSpott:

 

Worldwings, Planetwings, Earthwings, Globewings, mal sehen, wie kreativ der Konzern diesmal ist ;)

 

Klingt wie aus einem 70er-Jahre Hollywood-Katastrophenfilm. :D

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vor 5 Stunden schrieb d@ni!3l:

Naja, man wird dieses ganze Projekt, was sicher schon eine Weile geht, nicht von der Eventualität der DE Übernahme abhängig machen. Ich denke man wird da Fakten schaffen.  Mit den Jump Fliegern, 7x SXD und 4x SN hat man eh schon fast Condor Größe aufgebaut, da wird man "durchziehen". Dazu ist die eigene Flotte jünger  - wieso noch woanders viel Geld investieren, wenn man fast gleiches bereits inhouse hat?

 

Diese Konzentration auf die Flotte ist unter Flugzeugfans verständlich - ich find' Flugzeuge auch spannender als Bilanzen. Aber: es gibt den herbeipostulierten Investitionsbedarf von hunderten Millionen oder noch mehr € so nicht, Condor arbeitet heute mit geleasten Fliegern, die Leasingzahlungen sind in den heutigen Bilanzen demzufolge drin. Die Kisten durch andere geleaste Flieger zu ersetzen ist nicht umsonst, aber halt doch 'ne ganz andere Hausnummer.

Und die Flotte ist so oder so nur ein Aspekt von vielen.

 

Warum man im ause LH die Condor - ganz oder teilweise - haben wollen sollte?

- Die Marke ist nicht schlecht und etabliert. In der Luftfahrt mit überschaubarer Markentreue nicht das Totschlagkriterium, aber auch nicht irrelevant.

- Condor hat etablierte Vertriebswege und bestehende Verträge ("Kunden kaufen")

- Condor hat bestehende, recht gut funktionierende Ops. Bei der eigenen Touri-/Budget-Langstrecke knirscht es gewaltig. Das zu lösen kostet Geld. Condor zu kaufen (sofern das kartellrechtlich überhaupt erlaubt wird) auch Geld.

- übernimmt man Condor nicht und es tut ein starker Konkurrent, steht der damit vor der eigenen Haustür. Für die LH ist es lukrativer, wenn es den nicht gibt.

- nochmal Marke: in den Köpfen vieler ist Condor nach wie vor mit Lufthansa assoziiert. Will man, dass diese Klientel im Vertrauen auf Lufthansa-Assoziation bei z. B. IAG landen?

 

Es wäre jetzt nicht das erste mal in der Geschichte, dass ein Unternehmen einen Übernahmekandidaten unter Druck setzt, schlecht aussehen lässt usw, um am Ende nur andere potentielle Interessenten abzuschrecken und den Preis zu drücken.

 

Es gibt einiges, was für einen (Wieder-) Einstieg der LH bei Condor spricht. Es gibt einiges, was dagegen spricht. Ich vermag da keine halbwegs stringent begründete Prognose abzugeben,

 

Am Ende wird es von vielen Faktoren abhängen, den genauen Konditionen u. v. m. - eine Prognose wage ich: die Flotte ist da nur ein Faktor unter vielen, und eher unter ferner liefen.

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Ich glaube meine Aussage wurde falsch verstanden. Die Flotte als solche (also Flugzeugtyp und Alter) ist mir da egal. Ich meinte man ja jetzt schon grob die Größe der Condor und könnte ggf mit A333 (egal ob extern oder von der DLH) recht einfach organisch wachsen könnte (erst recht, wenn 1aoc kommt). Mit Condor würde man sich nur Komplexität durch ein weiteres AOC und eine weitere Flotte (->mittelfristig Umschlungen) holen. Also wenn man nicht uuuunbedingt den Namen will geht es mMn einfacher ohne Condor. 

vor 12 Minuten schrieb foobar:

- übernimmt man Condor nicht und es tut ein starker Konkurrent, steht der damit vor der eigenen Haustür. Für die LH ist es lukrativer, wenn es den nicht gibt.

Naja,man hört ja immer mehr oder weniger das Wohl der DE steht und fällt mit den Zubringen der LH, da kann man notfalls die Konkurrenz ärgern und den Stecker ziehen.

vor 14 Minuten schrieb foobar:

Ops. Bei der eigenen Touri-/Budget-Langstrecke knirscht es gewaltig. Das zu lösen kostet Geld

Sieht doch schon viel besser aus

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vor 38 Minuten schrieb d@ni!3l:

Mit Condor würde man sich nur Komplexität durch ein weiteres AOC

 

Naja, das lässt sich einstampfen oder die eigene Touri-/Budget-Langstrecke darauf migrieren. Ich behaupte nicht, dass das trivial oder kostenlos ist. Es ist ein Faktor, unter vielen.

Eventuellen Personalüberhang kann man in so einem Riesenladen wie dem LH-Konzern gut über Fluktuation abbauen, das wird auch nicht der eine, ausschlaggebende Faktor. Und einen Teil hat man ja eh "an der Backe", zumindest potentiell.

 

vor 38 Minuten schrieb d@ni!3l:

Naja,man hört ja immer mehr oder weniger das Wohl der DE steht und fällt mit den Zubringen der LH, da kann man notfalls die Konkurrenz ärgern und den Stecker ziehen.

 

Ob es wirklich mit den Zubringern durch die LH steht und fällt... ich weiss nicht. Relevanter Faktor, ja. Wenn ich als LH Interesse an Condor hätte, würde ich genau sowas - gerne auch versteckt, so dass es nicht mir zugeschrieben wird - kommunizieren, hilft Konkurrenten fernzuhalten und den Preis zu drücken.

 

Es gibt bei der Condor Interessantes für die LH. Ob das den aufgerufenen Kurs (und die Nebenkosten) wert ist ist die Preisfrage, und das hängt logischerweise ganz wesentlich vom aufgerufenen Kurs ab.

 

Edit: die Gedankengänge beziehen sich im wesentlichen auf die Langstrecke

Edited by foobar

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vor 45 Minuten schrieb foobar:

...es gibt den herbeipostulierten Investitionsbedarf von hunderten Millionen oder noch mehr € so nicht...

 

Kennt sich vielleicht jemand mit den finanziellen Bedingungen der Condor Übernahem aus? 
Condor bekam den 380 Mio. Euro Überbrückungskredit von der KfW. Der Bund und das Land Hessen bürgen für dem Kredit. 

Bearbeitungsgebühren liegen bei ca. 4 Mio, die Zinsen zwischen 5-10%. 

Angenommen die Lufthansa übernimmt die Condor, egal ob ganz oder nur Teile (Langstrecke),so wäre dies doch ein "Share-Deal" und die Lufthansa müsste die Altverbindlichkeiten der Condor in Abhängigkeit des "shares" übernehmen. Gleichzeitig auch die Tarifverträge der Angestellten, die Leasingverträge etc...richtig?

 

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vor 8 Stunden schrieb EMU63:

Und warum soll das betriebswirtschaftliche Ergebnis unter neuem Namen besser werden? Schon jetzt hat doch die Eurowings Langstrecke eigentlich nichts mit der eigentlichen Eurowings zu tun, da sie ja durch Sunexpress und Brussels bedient wird. Was soll also unter neuem Namen dazu führen, mehr zu verdienen? 

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vor 1 Stunde schrieb elmofo:

 

Kennt sich vielleicht jemand mit den finanziellen Bedingungen der Condor Übernahem aus? 
Condor bekam den 380 Mio. Euro Überbrückungskredit von der KfW. Der Bund und das Land Hessen bürgen für dem Kredit. 

Bearbeitungsgebühren liegen bei ca. 4 Mio, die Zinsen zwischen 5-10%. 

Angenommen die Lufthansa übernimmt die Condor, egal ob ganz oder nur Teile (Langstrecke),so wäre dies doch ein "Share-Deal" und die Lufthansa müsste die Altverbindlichkeiten der Condor in Abhängigkeit des "shares" übernehmen. Gleichzeitig auch die Tarifverträge der Angestellten, die Leasingverträge etc...richtig?

 

 

Kommt drauf an was man übernimmt. Es muss kein Share Deal sein, es kann auch ein Asset Deal sein. 

Condor verkauft zB die Marke und ein Teilgeschäft gegen Summe X an Player Y.

 

Die Einnahemn werden genutzt um den Kredit zu bedienen, idealerweise völlig. Dann  kann die Restfirma ohne den Condornamen weiterverkauft werden um die Gläubiger der Thomas Cook zu bedienen.

 

Wäre ein Szenario in dem ein Käufer Interesse am Namen und ein Teilgeschäft hat und ein anderer nur den Rest bei sich integrieren will.

 

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vor 43 Minuten schrieb oldblueeyes:

 

Kommt drauf an was man übernimmt. Es muss kein Share Deal sein, es kann auch ein Asset Deal sein. 

Condor verkauft zB die Marke und ein Teilgeschäft gegen Summe X an Player Y.

 

Die Einnahemn werden genutzt um den Kredit zu bedienen, idealerweise völlig. Dann  kann die Restfirma ohne den Condornamen weiterverkauft werden um die Gläubiger der Thomas Cook zu bedienen.

 

Wäre ein Szenario in dem ein Käufer Interesse am Namen und ein Teilgeschäft hat und ein anderer nur den Rest bei sich integrieren will.

 

 

Ok danke, so sehe ich das auch.

Beim Asset- Deal gäbe es dann das "Cherry picking" . Condor wäre der "Supermarkt" und die LH würde Assets einkaufen. Bürostühle, Lagerbestände (vielleicht Ersatzteile) oder halt den Namen Condor. Würde Condor den Namen an LH Verkaufen? Ehr nicht, oder?!

Leasingverträge könnten nicht erworben werden , genauso wenig wie Slots. Als könnte zB die "Langstrecke" nicht über einen Asset Deal erworben werden. 

 

Bliebe also für eine Übernahme nur ein Share Deal, der wiederum einen erheblich Kapitalaufwand notwendig machen würde, um den Ganzen, oder Teile des Übergangskredit zu befriedigen, oder um es mit @foobar s Worten zu sagen: einen "....Investitionsbedarf von hunderten Millionen...Euro." 

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Warum sollte der Name nicht verkauft werden können? Ist auch ein Intangible Asset.

 

Slots, Routen - könnte auch alles gehen. Man bringt sie in einen JV mit dem Käufer und man vereinbart eine Put/Call Option.

 

Man kann als Mitgift sogar den Staatskredit reinpacken . 

 

 

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Wenn das Produkt nicht gut ankommt, hilft halt auch die Einführung der Drölfmillionsten Marke nichts.

 

Im Gegenteil, diese absurden (Marken-)Fragmentierungen und das ewige Hin- und Hergeschiebe führen dann einfach nur noch zur Verwirrung. Ganz egal ob nun neue oder alte Eurowings, Germanwings, Lufthansa, Lufthansa Italia, Cityline und so weiter (siehe auch Air Fance mit hop, joon etc.).

(Das Ganze erinnert ein bisschen an das peinliche Schauspiel im Jahr 2017, als man, wenn man Lufthansa buchte, plötzlich im Austrian-Flieger saß, der aber "operated by Air Berlin" war (mit Crews in AB-Uniform). Und am Ende saß man dann vielleicht sogar doch wieder in einem WDL-Flieger... "welcome aboard Flight LH123 in cooperation with Austrian Airlines operated by WDL Aviation on behalf of Air Berlin")

 


Vielleicht sollte man mal komplett auf Markennamen verzichten - würde auch ständige Umlackierungen ersparen. ;)

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vor 7 Stunden schrieb klotzi:

Wenn das Produkt nicht gut ankommt, hilft halt auch die Einführung der Drölfmillionsten Marke nichts.

 

Im Gegenteil, diese absurden (Marken-)Fragmentierungen und das ewige Hin- und Hergeschiebe führen dann einfach nur noch zur Verwirrung. Ganz egal ob nun neue oder alte Eurowings, Germanwings, Lufthansa, Lufthansa Italia, Cityline und so weiter (siehe auch Air Fance mit hop, joon etc.).

(Das Ganze erinnert ein bisschen an das peinliche Schauspiel im Jahr 2017, als man, wenn man Lufthansa buchte, plötzlich im Austrian-Flieger saß, der aber "operated by Air Berlin" war (mit Crews in AB-Uniform). Und am Ende saß man dann vielleicht sogar doch wieder in einem WDL-Flieger... "welcome aboard Flight LH123 in cooperation with Austrian Airlines operated by WDL Aviation on behalf of Air Berlin")

 


Vielleicht sollte man mal komplett auf Markennamen verzichten - würde auch ständige Umlackierungen ersparen. ;)

 

Der Marenwirrwarr ist nur eine Konsequenz aus den Positionen der Gewerkschaften (wo Lufthansa drauf steht müssen KTVler fliegen) und des rheinischen Kapitalismusansatzes - fliessende Übergänge. Falls dir ein Beispiel aus einer anderen Branche hilft - in NRW wurden sterbende Industrien wie Kohleabbau 30 Jahre lang im Niedergang subventioniert, in Grossbritannien liess Maggie T. die "Kumpel" anderthalb Jahre streiken und danach waren sie weg vom Fenster.

 

Wenn du einfachere Lösungen bevorzugst, hätte dir auch die ganze Breite der Konsequenzen klar sein sollen - Restrukturierung des Konzerns a la IAG:

 

- keine Eurowings - dezentrale Strecken wären zB zu  Lufthansa Cityline umfirmiert - aber trotzdem keine KTV und UFO Verträge

- alle KTVler in FRA und MUC, ohne Übergänge - wer in Stuttgart wohnt darf sich in Niederrad eine Zweitwohnung mieten oder sich in China bewerben

- was nicht schnell funktioniert wird auch schnell eingestampft - allerdings ohne Sozialklausel fürs Personal

- neue Marken via Franchise 

 

Wer A sagt muss auch B sagen - Rosinenpickerei hilft da nicht.

 

Die Aufgabe ist den Konzern umzubauen ausgehend von der lokalen Realität - Gesetze, Tarifvereinbarungen, Marktveränderungen, geistige Haltung zum Kapitalismus usw. In Deutschland sind längere Umwege manchmal notwendig um ans Ziel zu kommen.

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vor einer Stunde schrieb oldblueeyes:

Wer A sagt muss auch B sagen - Rosinenpickerei hilft da nicht.

 

Die Aufgabe ist den Konzern umzubauen ausgehend von der lokalen Realität - Gesetze, Tarifvereinbarungen, Marktveränderungen, geistige Haltung zum Kapitalismus usw. In Deutschland sind längere Umwege manchmal notwendig um ans Ziel zu kommen.


Muss man das? Der Thatcher-Vergleich klingt zwar ganz toll nach harter Hand aber ehrlicherweise muss man halt auch zugeben das es halt auch das Ende der Kohleproduktion war - glaube ein solches Ende versucht der Vorstand einer Airline zu vermeiden, fallen doch dann auch seine Jobs weg... 

Vielleicht war es auch von Anfang an eine doofe Idee den Umbau nicht mit sondern gegen die Belegschaft durchzuziehen. Klar, Teile und Herrsche geht dann nicht... Vorbild wäre dann die von dir heiß geliebte IAG und deren Modell in Gatwick gewesen.

Ein bisschen Hoffnung besteht ja, scheint man das neue Projekt ja jetzt mit allen Stakeholdern zu verhandeln. Das wäre mit der Euwowings sicher auch gegangen und ob die Kosten am Ende wirklich höher gewesen wären? Immerhin hätte man sich jede Menge Querelen, AOC-Verschiebungen, ja AOCs allgemein (von wegen one AOC auch was zZ angestrebt wird ist noch two AOC...) sparen können...

Edited by 8stein

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vor 9 Stunden schrieb oldblueeyes:

Warum sollte der Name nicht verkauft werden können? Ist auch ein Intangible Asset.

 

Slots, Routen - könnte auch alles gehen. Man bringt sie in einen JV mit dem Käufer und man vereinbart eine Put/Call Option.

 

Man kann als Mitgift sogar den Staatskredit reinpacken . 

 

 

 

Doch klar könnte der Name Condor an LH verkauft werden. Doch wie wahrscheinlich ist es , dass die Condor sich von ihrem Namen trennt und dann als "Teckentrupwings" gerebranded wird? 

 

Das ist aber ein riesiges "könnte" beim Thema JV. Habe schon länger nicht mehr in die Insolvenzverordnug geguckt, bin mir aber ziemlich sicher, dass bei dem herauslösen der Langstrecke in ein JV mit LH der Sachwalter zum Gläubigerschutz zustimmen muss. Das JV wäre dann Teil des Sanierungsplans und bräuchte eine eine 3/4 (?) Mehrheit der Gläubigerschaft, zu der dann auch die KfW mit ihrem 380Mio Euro Kredit gehört. Ich halt das für sehr unwahrscheinlich, weil auf Erträge verzichtet werden müsste, ohne das die Gläubiger einen "Gegenwert" erhielten. 

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vor 15 Stunden schrieb elmofo:

Kennt sich vielleicht jemand mit den finanziellen Bedingungen der Condor Übernahem aus? 
Condor bekam den 380 Mio. Euro Überbrückungskredit von der KfW. Der Bund und das Land Hessen bürgen für dem Kredit. 

 

Oh, Du hast recht, ich habe unsauber formuliert; "den riesigen Investitionsbedarf gibt es so nicht" bezog sich rein auf die Flotte.

Die genauen Bedingungen des KfW-Kredits kenne ich auch nicht. Der ist ein Punkt.

 

vor 15 Stunden schrieb elmofo:

Angenommen die Lufthansa übernimmt die Condor, egal ob ganz oder nur Teile (Langstrecke),so wäre dies doch ein "Share-Deal" und die Lufthansa müsste die Altverbindlichkeiten der Condor in Abhängigkeit des "shares" übernehmen. Gleichzeitig auch die Tarifverträge der Angestellten, die Leasingverträge etc...richtig?

 

Vielleicht :)

Wir wissen es Stand heute nicht. Es gab ja in der Vergangenheit durchaus "kreative" Lösungen, den interessanten Teil irgendwie in eine Tochter zu schieben und nur die wird dann übernommen, oder auch mal andersrum, den Schrott abschieben (ausserhalb der Luftfahrt ganz prominent: Bad Banks) und der verbleibende, interessante Teil wird übernommen.

Für die Gläubiger wäre das im Sinne von "Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" interessant, sprich, wenn alle anderen Alternativen noch schlechter sind.

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vor 3 Stunden schrieb elmofo:

 

Doch klar könnte der Name Condor an LH verkauft werden. Doch wie wahrscheinlich ist es , dass die Condor sich von ihrem Namen trennt und dann als "Teckentrupwings" gerebranded wird? 

 

Das ist aber ein riesiges "könnte" beim Thema JV. Habe schon länger nicht mehr in die Insolvenzverordnug geguckt, bin mir aber ziemlich sicher, dass bei dem herauslösen der Langstrecke in ein JV mit LH der Sachwalter zum Gläubigerschutz zustimmen muss. Das JV wäre dann Teil des Sanierungsplans und bräuchte eine eine 3/4 (?) Mehrheit der Gläubigerschaft, zu der dann auch die KfW mit ihrem 380Mio Euro Kredit gehört. Ich halt das für sehr unwahrscheinlich, weil auf Erträge verzichtet werden müsste, ohne das die Gläubiger einen "Gegenwert" erhielten. 

 

Ryanair und auch Lauda brauchten am Ende des Tages die Marke FlyNiki nicht mehr.

Hängt natürlich davon ab ob und wer der Endabnehmer der Teckentrupwings sein wird. 

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