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Frankfurt wird dann aber schneller an die Kapazitätsgrenzen kommen als die Bahn irgendeine neue Fernbahnverbindung herstellt, dauert ohnehin 15 - 25 Jahre.

Daher können eigentlich alle anderen Flughäfen in Deutschland sich ganz entspannt zurücklegen. Der Flugverkehr nach Europa wird sich viel schneller erholen als andersrum. Letztendlich auch egal, aber das Modell wird nicht aufgehen!

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vor 35 Minuten schrieb Fluginfo:

Frankfurt wird dann aber schneller an die Kapazitätsgrenzen kommen

 

Mit stark reduzierten oder wegfallenden Kurzstreckenflügen wird in FRA erstmal viel Kapazität frei. T3 schafft weitere, die vielleicht gar nicht gebraucht wird.

Und ein erwartbar stark steigender Preis für CO2-Ausstoss spricht auch nicht unbedingt für Wachstum bei den Langstrecken, um es vorsichtig zu formulieren.

 

Die einzige Chance auf florierenden Luftverkehr in der Zukunft ist ein CO2-neutraler Antrieb - echt CO2-neutral, nicht Bilanztricksereien. Der ist nicht mal absehbar, leider. Und sofern dieser Antrieb irgendwie auf Strom basiert (Wasserstoff, E-Fuels et al sind genau das: relativ ineffiziente Wege, Strom zu speichern), muss erstmal genügend Strom aus regenerativen Quellen zur Verfügung stehen - worauf auch noch viele andere Sektoren scharf sind, sei es der bodengebundene Verkehr, der systemimmanent einen drastischen Vorteil beim Energieverbrauch hat, der Heizsektor (Wärmepumpen brauchen auch viel Strom), oder der Wasserstoffbedarf der Industrie, der heute noch weitgehend aus Erdgas gespeist wird.

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vor 1 Minute schrieb foobar:

 

Mit stark reduzierten oder wegfallenden Kurzstreckenflügen wird in FRA erstmal viel Kapazität frei. T3 schafft weitere, die vielleicht gar nicht gebraucht wird.

 

Wir sprechen ungefähr von 10% der Gesamtkapazität, wenn es gar keine Inlandflüge mehr ab Frankfurt gibt bei den Paxen und rund 8% von den Gesamtflugbewegungen. Eigentlich gar nicht so viel Holz und Spielraum für die Zukunft. Grundlage für die Zahlen war Januar 2020, also vor der Pandemie.

Darf dann eigentlich noch zwischen Frankfurt und Leipzig Fracht transportiert werden? ;-)

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vor 1 Minute schrieb Fluginfo:

Wir sprechen ungefähr von 10% der Gesamtkapazität, wenn es gar keine Inlandflüge

 

Dann zum dritten mal: von Inlandsflügen sprichst nur Du, ich nicht.

 

vor 1 Minute schrieb locodtm:

Weil?

 

Weil das von Privatpersonen besessene Auto ein Auslaufmodell ist, heute schon bei jüngerer Stadtbevölkerung zu sehen.

In Zukunft rufen wir uns eine selbstfahrende Kapsel, die nur noch entfernt etwas mit einem Auto zu tun hat, wie wir es heute kennen. Das wird für die "letzte Meile" sein, nicht für weite Strecken.

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vor einer Stunde schrieb foobar:

Im Detail, natürlich, aber nicht fundamental.

Kürzere Flugverbindungen sind relativ einfach zu ersetzen und ein dicker Brocken CO2. Da werden noch viel schmerzhaftere Veränderungen für weniger nötig sein - da lässt niemand die low hanging fruit am Baum.

Ja, fur manche sind es Details, ab wann ne Flugverbindung als kurz gilt. Ich denke aber, es macht auch einen fundamentalen Unterschied, wie die Alternativen ausgebaut sind.

 

Versuch doch mal, in Rumänien ne schnelle Zugverbindung zu bekommen. Da ist plötzlich gar nichts mehr einfach zu ersetzen. Selbst mit dem Auto ist das teilweise gemeingefährlich, wenn da nach der Kurve plötzlich n Pferdekarren vor sich hin zuckelt.

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vor 4 Minuten schrieb abdul099:

Versuch doch mal, in Rumänien ne schnelle Zugverbindung zu bekommen. Da ist plötzlich gar nichts mehr einfach zu ersetzen.

 

Nicht absolut einfach, sondern relativ - das ist ein sehr relevanter Unterschied.

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vor 25 Minuten schrieb foobar:

Weil das von Privatpersonen besessene Auto ein Auslaufmodell ist, heute schon bei jüngerer Stadtbevölkerung zu sehen.

In Zukunft rufen wir uns eine selbstfahrende Kapsel, die nur noch entfernt etwas mit einem Auto zu tun hat, wie wir es heute kennen. Das wird für die "letzte Meile" sein, nicht für weite Strecken.

Aber es leben doch grade Mal 1/3 der Bevölkerung in Großstädten (>100.000EW), wo der ÖPNV es auch wirklich schafft die Leute in regelmäßigen und kurzen Abständen von A nach B bringen.

Auf dem Land und alles <100.000EW ist ein Auto alternativlos.

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vor 40 Minuten schrieb foobar:

 

Dann zum dritten mal: von Inlandsflügen sprichst nur Du, ich nicht.

 

 

Weil das von Privatpersonen besessene Auto ein Auslaufmodell ist, heute schon bei jüngerer Stadtbevölkerung zu sehen.

In Zukunft rufen wir uns eine selbstfahrende Kapsel, die nur noch entfernt etwas mit einem Auto zu tun hat, wie wir es heute kennen. Das wird für die "letzte Meile" sein, nicht für weite Strecken.

 

Sorry, aber ich arbeite in der Forschung für die neue Mobilität. Autonome Kapseln (sind auch nichts anderes als autonome PKW mit E-Antrieb) sind nur eine (!) Säule in modernen Mobilitätskonzepten und ausschließlich für P2P-Individualverkehre in einem kleinen Umkreis, wie Du sagtest, für die letzte Meile in Ballungsgebieten. Zumal nicht ausgemacht ist, dass diese ausschließlich im Sharing-Modus unterwegs sind. Vermögensstarke werden weiterhin ihre eigenen Kapseln kaufen. 

Es wird zudem auch in der Zukunft Individualverkehre über große Strecken geben. und daher werden weiterhin viele Privatpersonen ein eigenes Fahrzeug besitzen. Wie dies dann angetrieben wird, das steht auf einem anderen Zettel. Je weiter wir aus Ballungsgebieten weg gehen, desto wichtiger werden sie. Versuch mal in Bad Tölz oder Erding oder Moosburg das private Fahrzeug zu untersagen. Wobei in Moosburg mit Jungheinrich ja schon der passende Hersteller, zumindest für die Logistik, sitzen würde. 

 

Um den Bogen zum MUC zu spannen. Der fehlende ICE-Anschluss kann eher als Chance gesehen werden. Man sollte mal drüber nachdenken den ICE-Anschluss zu überspringen und direkt auf die Next-Gen-Konzepte gehen. Die TUM ist doch in Europa schon mit eine der führenden Einrichtungen, die sich mit dem Hyperloop beschäftigt. Eine abgespeckte Variante als Teststrecke zwischen München/Augsburg/Nürnberg Hbf - MUC wäre doch super. Das Know-How ist in und um München vorhanden. Ich kenne da auch ein paar Leutchen aus Spanien und den Niederlanden, die daran sehr interessiert wären. 

Intermodalität ist extrem wichtig in der Zukunft, allerdings weiß auch niemand, wie sich mit entsprechenden Fördermitteln auch die Wasserstoffwirtschaft und die E-Props aus Skandinavien entwickeln werden. Und dann haben wir in 25 Jahren vllt. die ganze Platte mit 90-Sitzern mit Wasserstoffantrieb voll stehen, da diese extrem umweltschonen unterwegs sind. 

Durch die umfassende Infrastruktur, die die Bahn benötigt, ist sie gar nicht der absolut grüne Heilsbringer. Sie kann relativ leicht von anderen Fahrzeugkonzepten abgehangen werden, wenn diese ebenfalls "grün" sind. 

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vor 51 Minuten schrieb derflo95:

Auf dem Land und alles <100.000EW ist ein Auto alternativlos.

 

Noch. Auch da kommen die autonomen Kapseln. Die Städte sind, wie so oft in der Geschichte, früher dran, das war's dann aber auch.

 

vor 25 Minuten schrieb locodtm:

Vermögensstarke werden weiterhin ihre eigenen Kapseln kaufen.

 

Das wird wohl, wenn überhaupt, eine sehr, sehr überschaubare Gruppe sein, keinesfalls die Masse.

Warum soll Mensch sich so ein Ding zulegen, mit allem, was an Arbeit dran hängt, wenn innerhalb von 10 Minuten oder sowas um den Dreh zuverlässig ein herbeigerufenes da ist?

 

vor 25 Minuten schrieb locodtm:

Es wird zudem auch in der Zukunft Individualverkehre über große Strecken geben. und daher werden weiterhin viele Privatpersonen ein eigenes Fahrzeug besitzen.

 

Das sehen die Forscher in meinem Umfeld anders. Selbst wenn Du da richtig liegen solltest wird das sicher kein Massenphänomen.

 

vor 25 Minuten schrieb locodtm:

Versuch mal in Bad Tölz oder Erding oder Moosburg das private Fahrzeug zu untersagen.

 

Von untersagen habe ich gar nicht gesprochen...

Gerade für die ländlichen Räume sind die autonomen Kapseln doch der Game Changer. Der teuerste Faktor am ÖPNV heute ist das Fahrpersonal, und das fällt weg. Eine Kapsel irgendwo rumstehen lassen und auf Kundschaft warten lassen kostet vergleichsweise wenig, um es nicht mit "fast nix" zu überstrapazieren. Und die können auch von Minderjährigen, nicht mehr ganz so rüstigen Senioren usw usf genutzt werden, für die selbst Auto fahren überhaupt keine Option ist.

 

vor 25 Minuten schrieb locodtm:

Man sollte mal drüber nachdenken den ICE-Anschluss zu überspringen und direkt auf die Next-Gen-Konzepte gehen.

 

Tja, da haben alle gänzlich neuen Verkehrsmittel (im Sinne von brauchen neue, eigene, nicht-triviale Infrastruktur) das selbe Problem: die installierte Basis. Schienen liegen schon - und gleichzeitig nur noch - 38500km allein in Deutschland.

 

Daran ist am Ende auch der Transrapid gescheitert - zu wenig Vorteile gegenüber dem Rad-Schiene-System bei gleichzeitiger Inkompatibilität mit der installierten Basis und damit immensen Kosten.

 

vor 25 Minuten schrieb locodtm:

Und dann haben wir in 25 Jahren vllt. die ganze Platte mit 90-Sitzern mit Wasserstoffantrieb voll stehen, da diese extrem umweltschonen unterwegs sind. 

 

Es bleibt das Problem: wo soll dieser Wasserstoff herkommen? Stand heute und absehbar ist die einzig nachhaltige Option Elektrolyse mit Strom aus regenerativen Quellen. Bis wir so dermaßen viel "grünen" Strom übrig haben, um den gewaltigen Energiebedarf für das Fliegen in der Breite über die vergleichsweise ineffiziente Wandlung in Wasserstoff zu decken, fliesst noch verdammt viel Wasser die Elbe runter.

 

vor 25 Minuten schrieb locodtm:

Durch die umfassende Infrastruktur, die die Bahn benötigt, ist sie gar nicht der absolut grüne Heilsbringer. Sie kann relativ leicht von anderen Fahrzeugkonzepten abgehangen werden, wenn diese ebenfalls "grün" sind. 

 

Richtig, nur ist für die Bahn halt schon viel Infrastruktur da. Alternativen müssten schon ziemlich dramatisch besser sein, um das in der Breite zu kompensieren.

Bearbeitet von foobar
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Irgendwie ist das aber wieder die "100%-Lösungs-Diskussion".

 

Es scheint ausgemacht zu sein, dass ohne Fernbahnanbindug des Flughafens der Verkehr unter keinen Umständen funktionieren kann.

Nun wenn man sich die verkehrsstärksten Flughäfen 2019 in Europa ansieht, dann hat von den Top 10 genau einer, von den Top 20 immerhin 3 Airports eine Fernbahnanbindung.  Alle anderen haben bestenfalls Expressverbindungen in die Stadt. (Ja hier muss der MUC dringend nachbessern!)

Aber irgendwie ist es hier eine Phantom-Diskussion. Denn nicht jeder, der aus dem Einzugsgebiet Nürnberg kommt, wird einen ICE vom MUC zum Hbf Nürnberg brauchen. Eine bessere Regionlbahnanbindung, nach Augsburg, Ingolstadt, Regensburg, usw. würde hier viel mehr bringen.

 

Die Diskussion über die autonomen, individuellen Transportmittel versus echten Indivualverkehr verstehe ich übrigens auch nicht.

Denn egal ob das Teil nun ein bei Bedarf herbeigerufenes öffentliches Vehikel ist, oder es dem Nutzer selbst gehört, angetrieben werden müssen ja wohl beide. Und schon heute braucht ein Taxi den selben Dieselkraftstoff, eventuell auch schon den selben Strom, wie der "Familien-SUV" oder der E-Smart oder Tesla. Und Energie sparen, das Klima schonen kann ich nur, wenn ich Verkehr komplett mindere. Wem das Transportmittel letztlich gehört, hat da wenig Einfluss.

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@jubo14, sehe ich genauso. Die regionale (im Sinne Oberbayern) Verknüpfung muss besser werden.

 

Zum letzten Teil, der Gedanke ist einfach, dass ein Privatfahrzeug länger ungenutzt rum steht und unnötig Fläche verbraucht. Hierbei geht es nicht um den Verbrauch von Kraftstoffen, sondern um den Verbrauch von Fläche. Das private Fahrzeug bringt eben nur 4 Personen zum Flughafen und steht dann 2 Wochen ungenutzt rum. Das öffentliche Fahrzeug kann schon an einem Tag das Vielfache befördern. 

 

@foobar, wir können hier jetzt eine lange Diskussion führen, die aber leider am MUC total vorbei geht. (ggf. muss man hierzu bei Interesse einen eigenen Thread erstellen) Daher verzichte ich darauf. Ich halte nur fest, gerade bei Innovationen sollte man optimistisch dran gehen und die Alternativen betrachten. Die Fokussierung auf nur eine Lösung ist nicht zielführend. Es gibt vielversprechende Entwicklungen, die die Wasserstoffproduktion massiv vergünstigen. Der komplette Fernlast- und straßengebundene Fernreiseverkehr wird gar nicht drum rum kommen. Wenn man es so betrachtet, sollte am MUC eher ein großer Busbahnhof gebaut werden... 

 

Unterm Strich bleibt das größte Problem des MUCs aus Pax-Sicht das Selbe wie schon vor 10 Jahren, die Anbindung an die Öffis ist einfach nicht gut. Was dazu führt, dass ich ausschließlich mit dem PKW anreise und das Auto dann vor Ort stehen lasse. Dafür hat in Feldmoching einfach zu häufig der Anschluss nicht geklappt. Ich möchte allerdings auch betonen, an anderen europäischen Airports sieht es häufig nicht besser aus. Die Zuggondelei in Rom war z.B. auch nicht Vergnügungssteuerpflichtig. 

 

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Am 8.3.2021 um 08:16 schrieb daxreb:

Ja, die 3. Bahn würde viele große MUC Probleme beseitigen. Ich persönlich habe diese Warterei echt satt. Die Leute stellen sich an wie eine Kuh beim sch***en, aber gut leider muss man warten und hoffen, dass die zur Vernunft kommen. Würde deutlich mehr helfen, als anderen schaden.  Allerdings bin ich zuversichtlich, dass die Bahn, auf welchem Weg auch immer, nötigenfalls mit "Gewalt", so bald wie möglich dort hin betoniert wird, auch für einen möglichen und nicht auszuschließenden, dauerhaften Nachholeffekt. 

 

Sowas kann man doch nicht allen Ernstes öffentlich hier schreiben; selbst bierselig mit deinen Freunden im Airbräu wäre es noch grenzwertig.

 

Viele große MUC-Probleme werden gelöst? Geht es eine Nummer kleiner? Wenn überhaupt nur eins, die Möglichkeit in den gefragten Zeiten mehr Slots anbieten zu können. Ansonsten würde dadurch genau keins der "MUC-Probleme" gelöst. Und das ist in Zeiten von Corona, Digitalisierung und FFF vielleicht gar nicht mehr das Hauptproblem. Einige (und es werden zunehmend mehr) wären schon froh, wenn 'wir" dieses Jahrzehnt noch das Niveau von 2019 zurückerlangen könnten.

 

Und zum Glück kann man auch in Bayern nicht mehr schnell was in die Landschaft betonieren, die Zeiten sind vorbei. Und wenn es keine großen Verrückungen mehr gibt, wird es mit der nächsten Bundesregierung in Deutschland keinerlei Flughafenausbauten mehr geben. Mit Schwarz-Grün nicht, da ist der klimaschädliche Flugverkehr dann eine billige Symbol-Verhandlungsmasse im Koalitionsvertrag (CO2 in Amsterdam und Dubai ist ja nicht so schlimm....). Und mit RRG schon gar nicht...

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vor 1 Minute schrieb medion:

 

Sowas kann man doch nicht allen Ernstes öffentlich hier schreiben; selbst bierselig mit deinen Freunden im Airbräu wäre es noch grenzwertig.

 

Viele große MUC-Probleme werden gelöst? Geht es eine Nummer kleiner? Wenn überhaupt nur eins, die Möglichkeit in den gefragten Zeiten mehr Slots anbieten zu können. Ansonsten würde dadurch genau keins der "MUC-Probleme" gelöst. Und das ist in Zeiten von Corona, Digitalisierung und FFF vielleicht gar nicht mehr das Hauptproblem. Einige (und es werden zunehmend mehr) wären schon froh, wenn 'wir" dieses Jahrzehnt noch das Niveau von 2019 zurückerlangen könnten.

 

Und zum Glück kann man auch in Bayern nicht mehr schnell was in die Landschaft betonieren, die Zeiten sind vorbei. Und wenn es keine großen Verrückungen mehr gibt, wird es mit der nächsten Bundesregierung in Deutschland keinerlei Flughafenausbauten mehr geben. Mit Schwarz-Grün nicht, da ist der klimaschädliche Flugverkehr dann eine billige Symbol-Verhandlungsmasse im Koalitionsvertrag (CO2 in Amsterdam und Dubai ist ja nicht so schlimm....). Und mit RRG schon gar nicht...

Hier schreiben, dass man sowas nicht veröffentlichen sollte in einem solchen Forum, aber selbst einen nach dem anderen unnötigen und lachhaften Post, nicht nur in diesem Thread, sondern aufgeteilt auf alle, raus hauen. Ganz ehrlich, kann ich drauf verzichten. Und ganz ehrlich, ich weiß nicht, was genau der Grund dafür ist, wie du hier immer wieder aufdrehst, ich will es auch nicht wissen, nur dass du es weißt, wenn du damit irgendetwas erreichen willst, mich interessiert das, was du hier schreibst keinen Strich. Egal ob pro Meiner Meinung (was gefühlt bei niemandem funktioniert, der nicht deine Meinung teilt, dass der MUC total unnötig ist!) oder con, es interessiert und beeinflusst weder mich, noch viele andere, ich denke, das kann ich durchaus so schreiben, ohne vorher nachzuschauen. 

 

Aber bei aller Liebe, deine con MUC Meinung ist schon im LH Thread nicht angebracht, aber erst recht hier im MUC Thread hat die nichts verloren. Wenn der MUC deiner Meinung nach unnötig ist, ok. Ich toleriere die Meinung eines jeden Menschen, aber dann halte dich fern von diesem Forum, weil es dann ohnehin von überhaupt gar keiner Bedeutung für dich ist, was hier geschrieben wird!

 

Im Sinne und Namen ALLER, die noch alle Latten am Zaun, Kerzen am Baum, Tassen im Schrank oder sonst was haben!

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Auch im MUC Thread darf man ja wohl noch am Goldglanz kratzen? Oder kriege ich dann auch schnell eine "betoniert"? (Ach so, habe ich ja schon bekommen grad, kruzifix....).

 

Ich habe nie behauptet und bin auch überhaupt nicht der Ansicht, dass ein Flughafen MUC "total unnötig" sei; ich bleibe aber durchaus dabei, dass der Bau einer dritten Bahn (zumindest derzeit) eher einer Art Utopie-Denkspiel gleichkommt.

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vor 7 Minuten schrieb medion:

Ich habe nie behauptet und bin auch überhaupt nicht der Ansicht, dass ein Flughafen MUC "total unnötig" sei; ich bleibe aber durchaus dabei, dass der Bau einer dritten Bahn (zumindest derzeit) eher einer Art Utopie-Denkspiel gleichkommt.

Ich habe auch nie behauptet und geschrieben, dass ich dich für einen absoluten Halbdeppen halte, aber da gibt es auch noch sowas wie "zwischen den Zeilen lesen" ;)

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vor 8 Minuten schrieb daxreb:

Ich habe auch nie behauptet und geschrieben, dass ich dich für einen absoluten Halbdeppen halte, aber da gibt es auch noch sowas wie "zwischen den Zeilen lesen" ;)

Verlange nicht zu viel von jemand der im Ruderverein Cambridge ist. Nicht das er auf einmal zurückrudert mit seinen steilen Thesen.

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vor 7 Stunden schrieb Fluginfo:

Falsch deine Aussage, generell soll der Inlandflugverkehr auf allen Strecken stark zurückgefahren werden.

Was jetzt vereinbart wurde ist auch nicht Bestandteil der grünen Verkehrspolitik, sondern ist auch die Folge der Pandemie und gilt als Teil der Kostenbremse im Lufthansa Konzern. Und dies ist natürlich sinnvoll!

 

Ich finde, das ist jetzt ein bisschen viel Drama hier. Davon, dass jemand 6h Stunden Zug fahren soll, um dann Langstrecke zu fliegen, redet doch niemand.

 

Das logische Szenario ist: Richtung FRA werden "Nah-Ziele" wie DUS, CGN, STR, NUE, ggf. noch LEJ, HAJ die bereits heute außer Verrückten niemand für P2P nutzt, komplett auf Zug umgestellt. Flüge nach MUC und von weiter entfernten deutschen Zielen nach FRA werden konsequent auf reinen Feed in die Hubwellen umgestellt. Die Leute, die innerdeutsch unter x km P2P fliegen, lassen sich ja ohne Probleme aus den Fliegern herauspricen, so sie bei konsequent an den Hubwellen orientierten Umläufen überhaupt noch fliegen wollen. Letztlich geht es doch darum, reine Kurzstreckenverkehre zu unterbinden, nicht aber Hubfeed. Das geht ja allein schon deshalb nicht, weil man statt zB HAM-MUC-XXX auch jederzeit HAM-LHR/AMS/CDG/MAD/DXB-XXX fliegen könnte.

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vor einer Stunde schrieb touchdown99:

 

Ich finde, das ist jetzt ein bisschen viel Drama hier. Davon, dass jemand 6h Stunden Zug fahren soll, um dann Langstrecke zu fliegen, redet doch niemand.

 

Das logische Szenario ist: Richtung FRA werden "Nah-Ziele" wie DUS, CGN, STR, NUE, ggf. noch LEJ, HAJ die bereits heute außer Verrückten niemand für P2P nutzt, komplett auf Zug umgestellt. Flüge nach MUC und von weiter entfernten deutschen Zielen nach FRA werden konsequent auf reinen Feed in die Hubwellen umgestellt. Die Leute, die innerdeutsch unter x km P2P fliegen, lassen sich ja ohne Probleme aus den Fliegern herauspricen, so sie bei konsequent an den Hubwellen orientierten Umläufen überhaupt noch fliegen wollen. Letztlich geht es doch darum, reine Kurzstreckenverkehre zu unterbinden, nicht aber Hubfeed. Das geht ja allein schon deshalb nicht, weil man statt zB HAM-MUC-XXX auch jederzeit HAM-LHR/AMS/CDG/MAD/DXB-XXX fliegen könnte.

 

Na prost Mahlzeit, sowas geht aber auch nur, wenn innerdeutsche Flüge verboten werden. Ansonsten wäre es von LH ziemlich dumm, sowas zu machen. Schließlich wäre dies für andere Airlines ein gefundenes Fressen, siehe Frankreich. Und dort betrifft es nur Strecken, die im TGV eine max. Fahrzeit haben, die weit unter dem liegt, was man von NRW oder Hamburg nach München braucht. 

Ich bin vor Corona wöchentlich auf DTM/DUS-MUC gependelt. Man kannte nachher seine Mitreisenden. Da die Gesellschaft sich viel stärker räumlich verteilt, muss man ihr eben auch vernünftige Alternativen bieten. Oder anders ausgedrückt, bevor ich 6 Stunden im Zug sitze buche ich eben NRW-MUC-xyz und das zweite Leg verfällt. 

 

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vor 1 Stunde schrieb touchdown99:

 

Ich finde, das ist jetzt ein bisschen viel Drama hier. Davon, dass jemand 6h Stunden Zug fahren soll, um dann Langstrecke zu fliegen, redet doch niemand.

... 

Letztlich geht es doch darum, reine Kurzstreckenverkehre zu unterbinden, nicht aber Hubfeed.

Moment mal. Warum soll denn jemand, der noch ne längere Strecke im Flieger vor sich hat, im Feeder fliegen dürfen während der Städtetourist auf der selben Strecke Stunden in der Bahn verbringen darf? Hat da der eine mehr Rechte, dass seine Anreise um X Stunden kürzer ausfällt als der andere? 

Und vor allem: Warum? Wenn man schon mit der Klimaschädlichkeit von Kurzstreckenflügen argumentieren will, dann bitte wenigstens konsistent!

Dem Flieger und dem Klima ist es scheißegal, ob er als Zubringer oder als P2P fliegt, der Effekt ist jeweils der Selbe. Bei solchen Argumentationslinien darf man sich nicht wundern, wenn man dann der Politik kollektive Unfähigkeit unterstellt.

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vor 10 Minuten schrieb abdul099:

Dem Flieger und dem Klima ist es scheißegal, ob er als Zubringer oder als P2P fliegt, der Effekt ist jeweils der Selbe. Bei solchen Argumentationslinien darf man sich nicht wundern, wenn man dann der Politik kollektive Unfähigkeit unterstellt.

Nein, da muss differenziert werden. Aufgrund von klimafreundlicheren anderen Verkehrsmitteln (Zug) die eine akzeptable(!) Zeit benötigen, sollten Routen wie NUE-MUC oder DRS-MUC etc. nicht geflogen werden. 

Feeder sind zwar nicht plötzlich klimafreundlicher, aber aufgrund teilweise fehlender Alternativen nicht unbedingt zu umgehen. Die Fahrpläne der Züge müssen zum Flugplan passen und entsprechende Puffer Zeiten müssen mit eingeplant werden. Zudem sollte jetzt mein Zubringer nicht gerade länger brauchen als die Maschine, die mich nonstop über den Atlantik fliegt. Es benötigt zudem die entsprechende Infrastruktur (am MUC nicht gegeben weil kein Fernbahnanschluss, sobald man in München ist vergeht erstmal direkt eine Stunde, bis man mit dem Zug am Airport ist) und eine Lufthansa sollte nicht zu viele Risiken auf sich nehmen müssen (Stichwort verlässlicher Partner). Die Bahn muss es auf die Reihe bekommen, pünktlich zu fahren. Ich kann als Lufthansa keine Feeder per Schiene anbieten, wenn es mein Partner (in dem fall die DB) nicht schafft, zwischen den Streckenabschnitten entsprechend Umsteiger zu berücksichtigen. Die Möglichkeit hätte die Bahn für München ohne Fernbahnanschluss nicht. 

 

Also, es gibt durchaus einen Unterschied zwischen jemandem, der in Nürnberg wohnt und nach München will und zwischen jemandem, der in Nürnberg wohnt und via München nach New York will. 

 

Wenn ich mit dem Auto von Nürnberg nach München will und bei jemandem, der zwei Straßen von meinem Haus entfernt wohnt, etwas abgeben will, dann nutze ich doch auch das Auto und fahre da schnell die zwei Straßen weiter. Da sollte sich niemand beschweren. Wenn ich aber nur mit meinem Nachbarn zwei Straßen weiter Kaffee trinken möchte, dann sollte ich dort vielleicht nicht mit dem Auto hinfahren. 

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vor 25 Minuten schrieb daxreb:

Also, es gibt durchaus einen Unterschied zwischen jemandem, der in Nürnberg wohnt und nach München will und zwischen jemandem, der in Nürnberg wohnt und via München nach New York will. 

 

Du lieferst die Argumente zunehmend selber, eins nach dem anderen, ohne es zu merken offensichtlich.

 

Der "Nürnberger"  ist ohne Zubringerflug im Halbstundentakt in Frankfurt, per Bahn... Fahrtdauer noch 2:20 Stunden.

 

Und die Bahn muss für MUC überhaupt nichts auf die Reihe kriegen... Die täte ganz wohl dran, am längst beschlossenen (so dachte ich) Deutschlandtakt 2030 zu arbeiten. Das ist schon ambitioniert und teuer genug.

Bearbeitet von medion
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vor 6 Minuten schrieb medion:

Und die Bahn muss für MUC überhaupt nichts auf die Reihe kriegen...

 

Richtig, das ist der Part der gerne übersehen wird! Es ist völlig unerheblich ob der Flughafen einen ICE-Bahnhof baut oder nicht.

Wieso sollte die Bahn allen Kunden zwischen München und Nürnberg (und Leipzig und Berlin und Hamburg...) einen zeitraubenden Umweg zumuten, vor allem weil man doch gerade mühsam Minuten durch eine teure Schnellfahrstrecke gewonnen hat. Nur damit die Münchner auch einen ICE-Halt am Flughafen haben wie die Frankfurter? In Berlin werden noch nichtmal die dort endenden ICEs zum BER verlängert, weil es zusätzliche aufwändige Betriebsfahrten bedeuten würde - und hier würde noch nichtmal Fahrgästen eine längere Fahrtzeit zugemutet. Im Vergleich zur Menge der anderen Fahrgäste dürften die Flughafenzubringergäste so wenig ins Gewicht fallen das die Bahn noch nichtmal darüber nachdenken wird...

Bearbeitet von 8stein
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vor 43 Minuten schrieb daxreb:

Wenn ich mit dem Auto von Nürnberg nach München will und bei jemandem, der zwei Straßen von meinem Haus entfernt wohnt, etwas abgeben will, dann nutze ich doch auch das Auto und fahre da schnell die zwei Straßen weiter. Da sollte sich niemand beschweren. Wenn ich aber nur mit meinem Nachbarn zwei Straßen weiter Kaffee trinken möchte, dann sollte ich dort vielleicht nicht mit dem Auto hinfahren. 

Dein Beispiel ist aber eher, dass Du mit dem Auto zwei Straßen weiter zur Bushaltestelle fährst. Zubringerverkehr, nicht "auf der Strecke noch was erledigen". Und die zwei Straßen mit dem Auto zu fahren wird allgemein als unangemessen betrachtet, egal ob es zum Eiscafe geht oder zur Bushaltestelle. Technisch macht es auch keinen Unterschied. 

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