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airliners.de

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Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb born4fly:

Mal was anderes ,das neue Werbe-Video,was gerade aktuell im TV läuft, welche Kunden soll das eigentlich ansprechen ? Zielt man da auf <30  ? Also,ich glaube,alles > 40 wird davon wohl nicht begeistert sein :

https://www.youtube.com/watch?v=2-v2wC33WGA

was sagt ihr dazu ? Also mich als Ü 60 spricht das überhaupt nicht an

Würde sagen eher <16 aber sind ja auch Herbstferien. 

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb locodtm:

Wenn es im TV läuft definitiv Ü40, alle drunter holst du sonst nicht mehr ab. 

Hebe ich dir grundsätzlich recht, aber mich als Ü40 spricht es auch nicht an 🫣

 

Find es furchtbar….. 

 

Geschrieben

Es ist völlig unwichtig wie wir es finden.

 

Eine Werbeagentur arbeitet immer auf einen Brief- was muss geliefert werden. Diesen kennen wir nicht.

 

Die Ziele der Kampagne kennen wir auch nicht.  Ob sie gut oder schlecht ist, hängt davon ab ob man das was erreichen wollte auch erreichen wird.

 

Aus persönlicher Sicht denke ich schon dass es eine Ü40 Zielgruppe ansprechen sollte, auch die Texte erinnern so bisschen an dem was um die Jahrtausendwende cool war.

 

Ü60er sind far nicht mehr werberelevant ;)

Geschrieben

Der Text und Beat ist klassischer Old-School-Hip-Hop, also schon so Richtung Zielgruppe 30+.

 

Ich denk mir jetzt aber - und das meine ich gar nicht als Angriff - das viele der hier schreibenden Leute wahrscheinlich auch schon früher keinen Rap gehört haben.

 

Ansonsten: Werbung, die man gut findet, ist nicht immer Werbung, die im Kopf bleibt. Es gibt sogar Studien dazu, dass Werbung oft umso erfolgreicher ist, desto nerviger sie gefunden wird. Siehe Seitenbacher, siehe Neo-Angin.

Geschrieben

Nun beginnt auch Eurowings das Angebot in Deutschland zu reduzieren. Ab Hamburg werden in 2025 zunächst 1000 Flüge gestrichen, zum SFP25 wird die Strecke Hamburg - Köln/Bonn ganz eingestellt, vsl. entfallen im Sommer 2025 6 weitere Strecken nach Europa und Nordafrika. Grund ist eine "unverhältnismäßige" Erhöhung der Gebühren in Hamburg.

Aber auch an anderen Standorten in Deutschland prüft Eurowings Streckenstreichungen aufgrund steigender Kosten; die Kapazitäten sollen stattdessen ins Ausland verlagert werden.

https://newscloud.eurowings.com/zu-hohe-standortkosten-eurowings-reduziert-angebot-fuer-2025-am-flughafen-hamburg/ 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 58 Minuten schrieb d@ni!3l:

Wenn zig Airlines sich gleichzeitig von einem Standort abwenden könnte man

a) jede Airline ins Lächerliche ziehen

b) den Standort an sich hinterfragen

 

Unsere Infrastruktur wird immer schlechter und immer teurer - dann findet der Luftverkehr halt woanders auf der Welt statt, gibt ja keinen Zwang Routen zu fliegen, die sich nicht lohnen. Da Lobbyismus-mäßig drauf hinweisen finde ich gar nicht so verkehrt.


Und es ist ja nicht nur der Flughafen Hamburg. Es ist das ganze Land. Nicht dass grade erst die Luftfahrtverkehrssteuer gestiegen ist. Nächstes Jahr sollen unter der Ampel auch noch mal die Flugsicherheitsgebühren (welche sich in den letzten Jahren eh schon verdoppelt haben) “turnusgemäß” um weitere 50% steigen. 
 

https://www.aero.de/news-48470/Was-nun-Herr-Wissing.html

 

Wenn die Ampel 50% als “turnusgemäß” angebrachte Erhöhung des Gebührensatzes ansieht, dann darf man sich schon fragen, was die geraucht haben. 

Bearbeitet von Avroliner100
Geschrieben
Gerade eben schrieb Avroliner100:


Und es ist ja nicht nur der Flughafen Hamburg. Es ist das ganze Land. Nicht dass grade erst die Luftfahrtverkehrssteuer gestiegen ist. Nächstes Jahr sollen unter der Ampel auch noch mal die Flugsicherheitsgebühren (welche sich in den letzten Jahren eh schon verdoppelt haben) um weitere 50% steigen. 
 

https://www.aero.de/news-48470/Was-nun-Herr-Wissing.html

 

 

Naja.. die Ampel und ihre verbündeten Klimakämpfer klatschen sich vermutlich vor lauter Freude auf die Schenkel.

Sollen sie eben mit der tollen Bahn nach Köln fahren, wenn sie nicht fliegen sollen/können/dürfen etc..

Geschrieben (bearbeitet)

Einerseits schreibt Eurowings, dass die Strecke Köln-Hamburg gerade bei Geschäftsreisenden beliebt sei und dann schreiben sie, dass sie die Strecke aus wirtschaftlichen Gründen einstellen müssen. 

Wie passt das zusammen? 

Gerade Geschäftsreisende sind doch bereit, mehr zu bezahlen. 

Außerdem ist Eurowings auf dieser Strecke Monopolist.

 

 

Was würde ein Herr O Leary bloß sagen, wenn er in Köln leben würde? Da erhöht die KVB JEDES JAHR die Gebühren und dieses Jahr sogar zweimal im Jahr 

Bearbeitet von Koelli
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Kann man "heulen" nennen - kann man aber auch "Finger in die offene Wunde legen" nennen. 

Und an dieser Wunde, um bei dem Bild zu bleiben, hat die Lufthansa-Gruppe keinerlei Anteil? Nur der Staat, die Flughäfen und alle anderen?

Geschrieben (bearbeitet)

Natürlich gibt es mehr als einen Grund, aber man weist halt (auch) auf externe Faktoren hin. Interne Themen wird man intern angehen, aber wenn ein Flughafen oder Regulator irgendwas ändert, kann man nicht mehr als darauf hinweisen und/oder ausweichen, weil man es nicht ändern kann. Und hier weist man halt darauf hin (mehr dazu unten).

 

Dass man selbst ggf. nicht alles richtig macht steht ja auf einem anderen Blatt. Aber nur zu sagen "ich mach selbst ja auch Fehler, deshalb tu ich mal so als wäre extern alles gold" ist ja auch kein Weg ;)

 

Ist halt die Frage, wem sowas am Ende am meisten schadet? Den Passagieren, wenn ein Angebot entfällt. Sicher. Dem Flughafen wenn eine Airline / Airlines abziehen? Sicher. Die Airline die ihr Glück woanders sucht? Vielleicht - aber vielleicht auch nicht. 

 

 

vor 47 Minuten schrieb Koelli:

Außerdem ist Eurowings auf dieser Strecke Monopolist.

 

Wie man es nimmt. Es gibt ja auch Bahnen und Autos um von A nach B zu kommen. Klar, der Flug ist am schnellsten und zahlt man 10€ mehr um eine Stunde zu sparen? Klar. Zahlt man 100€ mehr um eine Stunde zu zahlen? Sehen einige wahrscheinlich anders, zahlst du irgendwann 300€ mehr nehmen dann doch fast alle die Bahn.


Da hast du kein "Monopol" im Sinne von "nur so komm ich von A nach B".

 

Aber es ist ein Stück weit wie Snooper auch angedeutet hat: Die Politik wollte (Inlands-)Flüge weniger attraktiv machen. Das ist ihr (demokratisches) Recht. Jetzt sieht man Beispiele, wo das Ziel erreicht wurde, die Flüge wurden so unattraktiv, dass sie gestrichen wurden. Es wurde "geliefert wie bestellt". 
Gibt halt nun verschiedene Wege damit umzugehen. a) das akzeptieren / gut finden. b) es schade finden, es aber hinnehmen c) nächstes mal den Flug nehmen auch wenn er teurer ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass die Strecke bleibt d) es der Airline in die Schuhe schieben oder e) nächstes mal anders wählen.

 

Wobei das - wie gesagt - nicht das einzige Problem ist. Die Löhne vor Ort sind auch durch die Decke geschossen und/oder Leute sind abgewandert, was die Performance nicht verbessert hat, Airlines haben selbst Fehler gemacht. Also es kommt schon einiges zusammen.

 

Aber was soll man nun machen? Flüge halb leer durchführen, weil nicht jeder den erforderlichen Betrag zahlen kann/will? Eigene Kosten geht man so gut an wie es geht, Wartung und Sprit ist wenig beeinflussbar, Gehälter am Flughafen auch. Im Grunde sind die Steuern das einzige, was veränderbar wäre (also zumindest am einfachsten), aber das ist halt nicht gewollt - ohne Wertung. Aber deshalb "prognostiziere" ich leider: Es wird über die nächsten Jahre noch einiges an Flugverkehr ab Deutschland abwandern. Bzw. es ist ja schon einiges weg, wir sind ja hier eine der wenigen, die nicht weit über den 2019er Werten liegen. 

 

Und dass alle Airlines überall sonst gut gemanaged wären, nur in Deutschland nicht, ist da eher eine unwahrscheinliche Begründung - deshalb ist (auch) woanders hin zeigen ggf. schon nachvollziehbar.

Bearbeitet von d@ni!3l
Geschrieben

Ich finde es gut, dass Eurowings analog zu Ryanair die Reduktion bekanntgegeben und auf die Probleme hingewiesen hat. Es macht eben doch einen Unterschied, ob die Ankündigung nur von Ryanair kommt oder eben auch von einer renommierten Airline, die mit zum Lufthansa Konzern gehört. Und wenn diese auch noch sagt, man sei auf Grund der hohen Kosten in Deutschland, eher an einem Ausbau im Ausland interessiert, dann ist das eine Botschaft an die Flughäfen und an die Bundesregierung, die eher gehört wird. Wir werden sehen, wo das alles hinführen wird. 

Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb d@ni!3l:

: Die Politik wollte (Inlands-)Flüge weniger attraktiv machen. Das ist ihr (demokratisches) Recht. Jetzt sieht man Beispiele, wo das Ziel erreicht wurde, die Flüge wurden so unattraktiv, dass sie gestrichen wurden. Es wurde "geliefert wie bestellt". 

Genau. Und es wurde auch vorher oft genug von verschiedenen Fachleuten gesagt, dass es so kommen würde. Nur war das entweder gewollt oder man hat mal wieder nicht auf Leute hören wollen, die sich mit der Materie auskennen.

Geschrieben

Kam etwas zu früh. Normalerweise fallen politische Entscheidungen ja immer erst der Folgeregierung auf die Füße...

 

Schade für die ganzen Beschäftigten im Land. Fluggerät kann ja woanders hin, (Flughafen) Personal nicht.

Geschrieben
Am 11.10.2024 um 12:35 schrieb d@ni!3l:

Ne, ist schon richtig, einmal HAM immer HAM. Flugzeuge woanders einsetzen, wo sie mehr Gewinn bringen würden ist echt ne dumme "heulende" Sache. Wie können sie es wagen. (Sarkasmus aus). Der Vergleich hinkt - VW findet weltweit zu wenig Käufer (und überlegt deshalb Werke zu schließen), EW sagt, sie finden die Käufer - nur eben woanders (sie verschieben die "Werke").

 

Unsere Infrastruktur wird immer schlechter und immer teurer - dann findet der Luftverkehr halt woanders auf der Welt statt, gibt ja keinen Zwang Routen zu fliegen, die sich nicht lohnen. Da Lobbyismus-mäßig drauf hinweisen finde ich gar nicht so verkehrt

Während es bei FR ja noch eine halbwegs glaubwürdige Drohung ist, dann lieber in anderen Ländern zu wachsen, ist dieser Spruch bei EW ein Rohrkrepierer. Alle versuche, außerhalb der deutschsprachigen Basen zu wachsen, gingen bei EW bisher immer schief.

 

Und die schlechter werdende Infrastruktur betrifft nur den innerdeutschen Luftverkehr. Die Hauptkonkurrenzverkehrsmittel ICE-Netz und Autobahn werden nach wie vor ausgebaut. Gerade Hamburg-Köln mit seinen stündlichen ICE-Zügen mit 4 Stunden Fahrzeit hat ein sehr gutes Konkurrenzprodukt auf der Schiene. Die Bahn hat hier ihre Strategie auch noch mal optimiert und bringt hier noch mehr Fernzüge mit sehr wenigen Zwischenhalten (z.B. zwischen Hamburg und Köln den ersten Stopp in Essen oder Berlin-München mit nur einem Stopp in Nürnberg). 

 

Gerade wenn der Flieger hier noch eine einzige Verbindung am jeweiligen Tagesrand bietet, bist Du als Fluggast auch nicht wirklich flexibel, wenn Dein Termin nur zwei Stunden dauert und Du dann den halben Tag totschlagen musst bis zu Deinem Rückflug. 

 

Ich rechne daher weiterhin mit einem deutlich schrumpfenden innerdeutschen Luftverkehr, weil sich auch mehrerer Trends überlagern:

Die stärkere Verbreitung von Videokonferenzen statt persönlichen Meetings, der Ausbau des ICE-Sprinter-Netzes, die Steuer- und Abgaben-Thematik vor dem Hintergrund von Klimaschutz. 

 

 

 

Geschrieben

Ja, theoretisch ist der ICE ein gutes Konkurrenzprodukt. Ich weiß nicht, wie viele jedoch der Bahn vertrauen wirklich dann anzukommen, wenn man es plant. 
Aber dass die innerdeutschen Strecken auch wegen der Bahn und Videokonferenzen usw. immer mehr abnehmen sehe ich auch (ein). 
Bedenklich wird es mMn bei den internationalen Routen, wo es keine Alternative wie bspw. die Bahn gibt. Entfallen diese ersatzlos sinkt der Flugverkehr hier - mit entsprechenden Auswirkungen auf Jobs, Anbindung von Firmen an ihre Partner etc. Den Flugverkehr und die Nachfrage gibt es ja nicht ohne Grund und wenn man diesen schrumpft hat das auch (woanders) Auswirkungen.

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb 101er:

Während es bei FR ja noch eine halbwegs glaubwürdige Drohung ist, dann lieber in anderen Ländern zu wachsen, ist dieser Spruch bei EW ein Rohrkrepierer. Alle versuche, außerhalb der deutschsprachigen Basen zu wachsen, gingen bei EW bisher immer schief.

 

Und die schlechter werdende Infrastruktur betrifft nur den innerdeutschen Luftverkehr. Die Hauptkonkurrenzverkehrsmittel ICE-Netz und Autobahn werden nach wie vor ausgebaut. Gerade Hamburg-Köln mit seinen stündlichen ICE-Zügen mit 4 Stunden Fahrzeit hat ein sehr gutes Konkurrenzprodukt auf der Schiene. Die Bahn hat hier ihre Strategie auch noch mal optimiert und bringt hier noch mehr Fernzüge mit sehr wenigen Zwischenhalten (z.B. zwischen Hamburg und Köln den ersten Stopp in Essen oder Berlin-München mit nur einem Stopp in Nürnberg). 

 

Gerade wenn der Flieger hier noch eine einzige Verbindung am jeweiligen Tagesrand bietet, bist Du als Fluggast auch nicht wirklich flexibel, wenn Dein Termin nur zwei Stunden dauert und Du dann den halben Tag totschlagen musst bis zu Deinem Rückflug. 

 

Ich rechne daher weiterhin mit einem deutlich schrumpfenden innerdeutschen Luftverkehr, weil sich auch mehrerer Trends überlagern:

Die stärkere Verbreitung von Videokonferenzen statt persönlichen Meetings, der Ausbau des ICE-Sprinter-Netzes, die Steuer- und Abgaben-Thematik vor dem Hintergrund von Klimaschutz. 

 

 

 

 

Warum sollte Wachstum ausserhalb Deutschlands eine Drohung sein?

 

Sinn und Zweck von Eurowings war es die LCCs nicht stark wachsen zu lassen. Wenn das mit weniger Flugzeuge möglich ist, dann wird der Rest anderweitig beschäftigt.

Mit Italien öffnet sich gerade ein stark umkämpften nichts desto trotz interessanter neuer " Heimatmarkt" auf.

 

Wenn Deutschland 20 Flugzeuge weniger braucht, dann macht man einen Cut und lässt EWE dort wachsen, wo Nachfrage ist.

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