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Aktuelles zum Flughafen BER


aaspere

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Im Tagschutzgebiet am BER sind erst 377 von 26.000 Anspruchsberechtigten mit vollständigem Umbau bedient worden.
"Manche Anwohner haben bisher gezweifelt, dass die Eröffnung des BER tatsächlich stattfindet", so Ralf Wagner, Leiter des Schallschutzprogramms.
Wer mit Zitronen handelt, darf sich nachher aber nicht beschweren.
https://www.morgenpost.de/berlin/article230125744/Laermschutz-fuer-viele-BER-Anwohner-fehlt-Hoechste-Zeit.html

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vor 22 Minuten schrieb aaspere:

Im Tagschutzgebiet am BER sind erst 377 von 26.000 Anspruchsberechtigten mit vollständigem Umbau bedient worden.
"Manche Anwohner haben bisher gezweifelt, dass die Eröffnung des BER tatsächlich stattfindet", so Ralf Wagner, Leiter des Schallschutzprogramms.
Wer mit Zitronen handelt, darf sich nachher aber nicht beschweren.
https://www.morgenpost.de/berlin/article230125744/Laermschutz-fuer-viele-BER-Anwohner-fehlt-Hoechste-Zeit.html

Wenn es nur wäre! Ich kenne aber einige in der Gegend wohnen darunter auch ein paar aus meiner eigenen Familie und andere und muss sagen viele aber einfach auf gut deutsch gesagt kein Bock sich sowas in ihrem Haus einbauen zulassen jammern aber gerne über den Flughafen!

Bearbeitet von Patrick W
Text und Rechtschreibung besserung
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Nanu...

Ordnen wir die Zahlen...

26.000 Berechtigte

13654 haben bisher einen Antrag gestellt.

12800 Anträge sind bearbeitet worden.

377 haben alle Umbaumaßnahmen umgesetzt und erstattet bekommen

1168 haben die Umbaumaßnahmen bisher zum Teil erledigt.

7000 haben die 30%ige Entschädigung erhalten, weil der Lärmschutzumbau wirtschaftlich nicht tragbar ist.

 

Was nicht in Erfahrung zu bringen ist, wieviele der fehlenden Berechtigten sind „nur“ Mieter, wo der Vermieter nicht tätig wird?


 

 

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Am 9.8.2020 um 20:04 schrieb wartungsfee:

Nanu...

Ordnen wir die Zahlen...

26.000 Berechtigte

13654 haben bisher einen Antrag gestellt.

12800 Anträge sind bearbeitet worden.

377 haben alle Umbaumaßnahmen umgesetzt und erstattet bekommen

1168 haben die Umbaumaßnahmen bisher zum Teil erledigt.

7000 haben die 30%ige Entschädigung erhalten, weil der Lärmschutzumbau wirtschaftlich nicht tragbar ist.

 

Was nicht in Erfahrung zu bringen ist, wieviele der fehlenden Berechtigten sind „nur“ Mieter, wo der Vermieter nicht tätig wird?


 

 

 

Ich vermute mal, dass die Mietquote in den betreffenden Einflugschneisen auf Grund der Einfamilienhausbebauung relativ geringer ausfällt als im Berliner Stadtdurchschnitt.

 

Da meine Frau und ich selber gerade mal nach einem Haus schauen und auch dort in der Gegen aktiv sind: wage ich zu behaupten, dass  in der Region viele umliegende Dörfer wirklich aus ältere sanierungsbedürftiger DDR-Bausubstanz besteht. Die wenigen Neubaugebiete wie z.B. das Prinzenviertel in KW haben Lärmgutachten im Rahmen der Bauanträge vorliegend.  

 

Da fällt die Entscheidung z.B. als älteres Renterehepaar leicht zu Gunsten des Einmalbetrages - ein paar Jahre kann man ja noch mit Fluglärm leben, das Haus später verkaufen und der Neubesitzer kann sich dann mit einem komplett Neubau oder Grundsanierung beschäftigen. 

 

 

Nochmal zur Ramp E: 

Hier übrigens ein aktuelles (wenn auch etwas unscharfes) Satellitenbild von der Vorfelderweiterung zwischen Ramp D und Ramp E (Mai 2020). Sehr schön erkennbar sind neben der Vielzahl abgestellter Flugzeuge auch der verbleibenden Grünstreifen in dem später der Erweiterungsbau vom Hauptterminal entstehen wird, welcher ja quer über das Hauptvorfeld (Ramp D) gehen wird und mit einem satellitenähnlichen Querriegel bzw. Gateerweiterung auf der Towerlinie entstehen soll. 

Etwas unklar ist mir aber die Bautätigkeit süd-westlich an den Rollwegen Q1/Q2 zur Südbahn hin? Entweder das ist das organisatorische Baufeld für die Arbeiten oder es hat eventuell was mit dem letztes Jahr ausgeschriebenen Versorgungstunnel zu tun.   

 

https://browser.code-de.org/#lat=52.36214&lng=13.50005&zoom=15&time=2020-05-08&preset=1_TRUE_COLOR&datasource=Sentinel-2 L1C

 

 

Hier das (wolkenverhangene) Resultat

https://browser.code-de.org/#lat=52.36214&lng=13.50005&zoom=15&time=2020-08-09&preset=1_TRUE_COLOR&datasource=Sentinel-2 L1C

 

Bearbeitet von Stef1704
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Für alle betroffenen.......:

 

Zitat

Auch in diesem Jahr lädt die Flughafengesellschaft wieder alle Anwohnerinnen und Anwohner des Flughafens BER zum Schallschutztag nach Schönefeld ein. Der Schallschutztag findet am Donnerstag, 13. August, von 10 bis 20 Uhr im Haus DIALOG-FORUM (Mittelstraße 11, 12529 Schönefeld) statt.

Alle Anwohnerinnen und Anwohner haben damit die Möglichkeit, sich vor Inbetriebnahme des BER noch einmal zum Schallschutzprogramm BER zu informieren und ihre individuellen Fragen an das Schallschutzteam zu stellen. Darüber hinaus stehen auch Vertreterinnen und Vertreter von Baufirmen für individuelle Gespräche und Beratungen zur Verfügung. Die Gäste erwarten außerdem Fachvorträge um 13 Uhr und 15 Uhr. Besonderer Fokus wird dabei auf der Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen und dem Hausbau in der Flughafenregion liegen

 

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vor 4 Stunden schrieb Stef1704:

 

 

 

Nochmal zur Ramp E: 

Hier übrigens ein aktuelles (wenn auch etwas unscharfes) Satellitenbild von der Vorfelderweiterung zwischen Ramp D und Ramp E (Mai 2020). Sehr schön erkennbar sind neben der Vielzahl abgestellter Flugzeuge auch der verbleibenden Grünstreifen in dem später der Erweiterungsbau vom Hauptterminal entstehen wird, welcher ja quer über das Hauptvorfeld (Ramp D) gehen wird und mit einem satellitenähnlichen Querriegel bzw. Gateerweiterung auf der Towerlinie entstehen soll. 

Etwas unklar ist mir aber die Bautätigkeit süd-westlich an den Rollwegen Q1/Q2 zur Südbahn hin? Entweder das ist das organisatorische Baufeld für die Arbeiten oder es hat eventuell was mit dem letztes Jahr ausgeschriebenen Versorgungstunnel zu tun.   

 

vor 4 Stunden schrieb Stef1704:

 

 

Auch wenn Deine Bauaufsicht mittlerweile schon aus dem All stattfindet,Ramp E ist seit Jahren fertig und in Benutzung,

und der sehr schön erkennbare verbleibende Grünstreifen ist komplett der Erweitung Richtung Ramp D gewichen.

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vor einer Stunde schrieb no-hoper:

 

Auch wenn Deine Bauaufsicht mittlerweile schon aus dem All stattfindet,Ramp E ist seit Jahren fertig und in Benutzung,

und der sehr schön erkennbare verbleibende Grünstreifen ist komplett der Erweitung Richtung Ramp D gewichen.

 

Demzufolge sind also die Bauarbeiten auf dem aktuellen Satellitenbild ein Fotoshop-Fake und die damit einhergehenden Pressemitteilung der Erweiterung der Vorfeldflächen an der Ramp E nur ein Ablenkungsmanöver um von den eigentliche Problemen am Flughafen - wie z.b. Gras in Fugen - abzulenken? 

 

 

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vor 10 Stunden schrieb Stef1704:

 

 

Da fällt die Entscheidung z.B. als älteres Renterehepaar leicht zu Gunsten des Einmalbetrages - ein paar Jahre kann man ja noch mit Fluglärm leben, das Haus später verkaufen und der Neubesitzer kann sich dann mit einem komplett Neubau oder Grundsanierung beschäftigen. 

 

 

 


Ich bin mir nicht sicher, ob man „wählen“ darf.

Im Infoblatt findet sich nur der Hinweis, das ein Lärmgutachten erstellt und geprüft wird.

Wenn der geforderte Lärmschutz nicht erreicht werden kann oder die Umbausumme zu hoch ist, erhält man 30% als Entschädigung. Die FBB empfiehlt die Entschädigung für Schallschutzmaßnahmen zu verwenden, was etwas grotesk ist, wenn zuvor schon ermittelt wurde das die Maßnahmen unverhältnismäßig teuer sind.

 

 

Im übrigen ließt man auch, das die Rechnungen der Baufirmen eingereicht werden müssen und „in der Regel“ muss man nicht in Vorleistung gehen.


Es scheint so, das es etwas mehr ist als ein Antrag und dann machen lassen. 
Ich wäre schon stutzig, wenn ich als Auftraggeber gegenüber der Baufirma die Maßnahmen durchführen/beauftragen muss und ich mir das Geld später „eintreibe“.
 

Wie dem auch sei. In Summe haben grob 50% ihren Soll erfüllt.

 

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Am 11.8.2020 um 15:14 schrieb no-hoper:

Wo bitte siehst Du einen Grünstreifen auf dem später der „Querriegel“ stehen soll?

 

https://www.aerotelegraph.com/flughafen-berlin-brandenburg-baustelle-wo-am-ber-noch-gebaut-wird

 

Um das Missverständnis mal zu beenden, ich rede vom Grünstreifen (Roter Bereich auf dem Foto)  zwischen Ramp D und E... vorgestern war der zumindest noch da (ca 60 x 1000m gross) ....:

Dort kommt bekanntlich irgendwann die Erweiterung des Hauptterminals hin, welche laut Masterplan ja über ein Gebäude auf der Ramp D angebunden wird. 

685110237_Bildschirmfoto2020-08-13.thumb.jpg.8103199bb814a5eb5ac79ad9aff76def.jpg

Links daneben auf der Towerlinie (grünes Kästchen) sind die aktuellen in der letzten Pressemittelung erwähnten Erweiterungen der Stellflächen der Ramp E zu sehen - diese sind jetzt in den letzten Wochen neu gebaut worden. 

Direkt angrenzend links (blaues Kästchen) dann die Bestandsfläche der jetzigen Ramp E (auf der auch ca. 12. geparkte Flugzeuge zu erkennen sind und in diesem Zustand seit 2012 und mit dem 2012er Bedarf geplant und gebaut), welche allerdings im möglichen geplanten Endausbau dann das spätere Doppeltaxiwaysystem P1/P2 bilden wird - ein Paralleltaxiwayssystem was durchgehend von der Nord zur Südbahn laufen wird - und nicht wie jetzt mit einem leichten Schlenker in beiden Richtungen mit dazwischen liegenden Abstellflächen.

Dann würden eventuell auf der grossen Grünfläche links (weisse Kästchen) die östliche Erweiterungen der Ramp E mit weiteren Abstellflächen stattfinden, sofern sie irgendwann benötigt werden sollte.. 

Theoretisch steht dann noch weiter links davon die Möglichkeiten des ersten richtigen Satelliten, sowie einer weiteren Ramp F an den Taxy Q1/2.

 

Fraglich für mich wie gesagt die Bautätigkeit dort (grüner Pfeil). Die kann ich nicht zuordnen. Sieht mir aber sehr nach Baulogistik für die Ramp E Erweitung aus 

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  • 2 Wochen später...
Am 26.8.2020 um 17:49 schrieb HAJ-09L:

Da kann man geteilter Meinung drüber sein. Wenn 800 instruierte Menschen geschätzt ca. 200 Sicherheitskräften gegenüber stehen hat das mit einem realen Notfall nichts zu tun. Diese stehen im Ernstfall nicht zur Verfügung. Pylonen, Flatterband und Absperrketten haben das Szenario bestimmt. Von technischen Pannen wie abgebrochenen Durchsagen, oder nach wie vor durch trotz ausgelöstem Brandalarm manuell auszulösenden Fluchttüren ( Thema Türsteuerung ) möchte ich besser nicht sprechen, und wer an die Decke schaut findet immer noch F Kabel die knapp über Kante gezogen wurden...  Es möge einfach nie etwas passieren, Hauptsache das Ding wird fertig. 

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Am 28.8.2020 um 17:49 schrieb barti103:

 

Mal der formhalber gefragt: Wird das dann eine Sondergenehmigung für die Südbahn oder die offizielle Eröffnung der selbigen?

Bearbeitet von Stef1704
Edit: Untergegangen ist hier, dass die Flugbereitschaft bereits am 21. Oktober umzieht: https://www.aero.de/news-36670/Flugbereitschaft-macht-am-BER-den-Anfang.html
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vor 4 Stunden schrieb Käptn_Adler:

Bin noch skeptisch, was die Eröffnung angeht.

Irgendwer wird noch Druck machen um zu verhindern, dass der BER im Oktober aufmacht.

 

 

Das glaube ich eher weniger die Berliner Regierung und die Banken werden eher dankbar wenn der Betrieb an ber endlich losgeht und man endlich anfängt die Schulen zu bezahlen die mittlerweile glaube ich auf 7 Milliarden belaufen!

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